Tränen der Trauer und der Freude – Vielen Dank, Lesley und Da’aboth 
Wie kann man einen Sommernachmittag in Chengdu besser begehen, als Lesley Nicol und ihren Mann Da’aboth von ihrem Flug aus England abzuholen? Trotz des 24-Stunden-Fluges und wenig Schlafs waren beide putzmunter und voller Vorfreude auf die Bären.

Für diejenigen, die Downton Abbey nicht gesehen haben (bitte, bitte, holt das nach, denn die Serie ist fantastisch), Lesley spielt darin die Köchin Mrs. Patmore. Die Serie ist eine der meistgesehenen Fernsehsendungen weltweit und hat bereits zahlreiche Auszeichnungen erhalten, einschließlich eines Golden Globes für die beste Mini-Serie oder den besten Fernsehfilm. Außerdem erhielt Downton Abbey die meisten Nominierungen aller internationalen TV-Serien in der Geschichte der US Primetime Emmy Awards!

Nicht zu vergessen, Lesley hat als anerkannte und sehr beliebte Schauspielerin auch eine Reihe von Auszeichnungen vorzuweisen und sie gehört noch dazu zu den liebenswertesten und rücksichtsvollsten Besuchern, die wir je hatten.



Bei ihrer Ankunft im Rettungszentrum wurden Lesley und Da’aboth erst mal unseren aufgeregten Mitarbeitern vorgestellt. Die Begeisterung über den Besuch war groß, immerhin ist Downton Abbey auch in China sehr populär. Jeder wollte ein Foto von Lesley, die sich nicht zurückzog, sondern sich an dem ersten „Fan-Mob“ der Reise erfreute. Sie nahm sich Zeit für jeden Einzelnen, während die Kameras klickten.







Danach wurden unseren Gästen zwei unserer Hunde vorgestellt - Muppet und To Zhai. Beide wurden von Fleischmärkten gerettet und werden jetzt verwöhnt. Sie benahmen sich natürlich höchst ungebührlich und erhielten zum Dank nur Lachen und Streicheleinheiten.

Schließlich war es Zeit für einen Rundgang zu den Bären – zunächst zu Benji und Poupouce, den beiden tibetanischen Braunbären. Ohne zu zögern, ging Benji ganz nah an den Zaun heran, um Hallo zu sagen – wach und neugierig wie immer. Dabei beschnupperte Benji Lesley, um sie kennenzulernen und um sicherzustellen, dass sie freundlich riecht!

Lesley und Da’aboth bewunderten die beiden und machten ein paar wunderbare Nahaufnahmen von Benji’s Nase, ehe es Zeit wurde für das Treffen mit unserem berühmten Jasper und seinen Freunden in Haus 2.

Jasper war draußen im Freigehege und er entschied sich, genauso liegen zu bleiben, wie er war – mit dem Hinterteil in unsere Richtung. Vielen Dank dafür! Lesley fand das urkomisch – das war unsere erste Erfahrung mit ihrem ansteckenden Humor, der in den nächsten Tagen noch zu gleichen Teilen für Gelächter und für Tränen sorgen sollte.

Zurück in der Unterkunft wurde der raffinierte Jasper dann doch noch charmant, als er Lesley mit ein paar Leckerbissen erblickte!



Zum Glück war Delaney (man kennt ihn auch als Aussie) höflicher. Er unterhielt uns alle, als er und die hübsche Bärin Smart gemeinsam im Gras spielten. Delaney, mit seinen markanten langen Beinen und dem W-förmigen Halbmond, unterbrach für einen Moment seine Spielchen, um nachzusehen, was so viel Aufregung verursachte.

Danach ging es ins River House – eine unserer Unterkünfte für besonders pflegebedürftige Bären. Dort leben unter anderem Chu Chu und Crystal, beide etwas in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt. Chu Chu kam sofort (wenn auch etwas langsam) herbei um Hallo zu sagen – und freute sich, mit Apfelstückchen durch den Maschendrahtzaun aus Lesley’s und Da’aboth’s Händen gefüttert zu werden.



Chu Chu ist einer unserer ersten Bären. Zum ersten Mal sah ich ihn 1993 auf einer Bärengallefarm, wo er viele Jahre im Käfig verbringen musste, bevor er 1995 gerettet wurde. Chu Chu ist jetzt etwa 30 Jahre alt (entsprechend etwa 90 Jahren bei Menschen).

In Tränen aufgelöst und hemmungslos weinend (was diese wunderbare, mitfühlende Frau uns allen nur noch sympathischer machte) sprach Lesley über Chu Chu’s Leben und sein Leid im Käfig: „Sie hier in Natur zu sehen, ist unbeschreiblich. Kein Bild kann das ausdrücken – außergewöhnlich charismatische Geschöpfe, die einem den Atem rauben. Es ist wunderbar, so nahe an Chu Chu heranzukommen und ihn zu füttern – man möchte sie einfach um Entschuldigung bitten. Sie sind so gütig und zutraulich, dass sie uns wieder nahe kommen. Natürlich mögen sie das Futter, aber sie geben uns die Ehre, es von einem Menschen zu nehmen, obwohl ihre bisherigen Erfahrungen grauenhaft waren. Man würde glauben, dass sie dieses Risiko nicht mehr eingehen. Wie tapfer ist das bitte?“

An diesem Abend gab es ein zwangloses Abendessen und ein paar Stunden voller Freude und Entspannung in unserem Gästebereich der Krankenstation. Gemeinsam mit den Bärenteams und den Tierärzten ließen wir den Abend ausklingen, ehe Lesley und Da’aboth für eine verdiente Nachtruhe zu Bett gingen.

Der nächste Tag begann in der Krankenstation, um Mani (auch als Rosie bekannt) bei ihrem regelmäßigen, allgemeinen Gesundheitscheck zu unterstützen.

Mani hat nur drei Beine (da sie illegal im Busch eingefangen wurde) und wird wahrscheinlich langsam 30 Jahre alt. Ihr Zustand war erstaunlich gut und Tierärztin Jo musste nur einen gesprungenen Backenzahn entfernen. Die Röntgenbilder zeigten etwas Arthritis an, nicht erstaunlich bei ihrer Vergangenheit, doch ansonsten war alles in Ordnung. Während Mani auf dem OP-Tisch lag, half Lesley ihre Krallen zu schneiden und schmerzstillende Spritzen und Antibiotika zu verabreichen (was sie mit all der Erfahrung einer Tierkrankenschwester tat).





Dann hielt sie Manis Vorderpfote und sagte lachend, sie rieche wie Schweißsocken. Doch sie fand es gut und gestand lachend, dass sie und Da’aboth immer auch an den Pfoten ihrer beiden Hunde Freddy und Bertie riechen. Da’aboth war etwas höflicher und sagte, dass Mannis Pfoten wie Vanillebiskuits riechen!

Danach folgte der traurigste Teil des Tages, als wir in den Raum gingen, in dem unsere wunderbare Frodo in ihrem Erholungskäfig lag. In den letzten Wochen ging es ihr schlecht, sie hatte große Probleme sich zu bewegen und konnte nicht stehen. Zwischen den Tierärzten und verschiedenen Experten in der ganzen Welt wurde viel diskutiert – am Mittwoch wurde im örtlichen Krankenhaus noch ein CT-Scan gemacht – der leider bestätigte, dass unsere Tierärzte hier nichts mehr tun konnten. Aufgrund der vielen Jahre im Käfig auf der Farm wurde Frodos Wirbelsäule immer schlimmer und auch die Tatsache, dass sie wegen des Fangs im Busch nur drei Beine hat, schränkte ihre Beweglichkeit zusätzlich noch mehr ein.

Wir wussten, dass ihre Zeit gekommen war, doch das machte die Entscheidung nicht leichter. Im Laufe des Morgens kamen viele Menschen in den Raum, um sich von diesem Bären zu verabschieden, der seit 2001 bei uns lebte. Gemeinsam mit Howard, Ai und Rocky, unseren mitfühlenden Vorarbeitern der Bärenteams, gab Lesley Frodo schluchzend ein paar „illegale“ Biskuits mit Honig und dann noch das ganze Glas – sie liebte es.

Es wurde Zeit, sich von Frodo zu verabschieden. Sie lag auf dem Tisch, während alle kamen, um Lebewohl zu sagen. Die folgenden Minuten waren unendlich traurig … die arme Jo, die so stark sein wollte, gab die Injektion. Viele Mitarbeiter waren dabei, jene, die sie jeden Tag versorgten und viele aus der Verwaltung und dem Personalbereich.

Alle standen um den Tisch herum und kämpften mit ihren Gefühlen – einige hielten Pfoten, andere streichelten das Fell und wir alle sagten auf unsere Weise, wie sehr wir sie liebten. Wir bedankten uns für die glücklichen Jahre, die sie den Menschen geschenkt hat, die ihre Vergebung wirklich nicht verdient haben.



Als sie in der Narkose einschlief, wollte ich aus einem Gedicht vortragen, das wir an den Gräbern der Bären sprechen: „Bitte kümmere dich um die anderen und gib ihnen bald das Versprechen der Hoffnung, sag ihnen, sie sollen Geduld haben und stolz den Mond tragen.“

Dann war Frodo von uns gegangen.

Lesley sagte später, dass es sie gleichermaßen bewegte, Frodo in dieser Lage zu sehen, wie unsere jungen chinesischen Mitarbeiter und ihren Versuch zu beobachten, ihre Emotionen im Zaum zu halten – was nur teilweise gelang. Sie sagte: „Sie hatten so viel Liebe und Respekt für diesen Bären – sie sind wirklich wunderbare Menschen. Ich musste Howord in den Arm nehmen und habe ihn vielleicht damit zu Tode erschreckt – doch er hat mich auch umarmt! Mithilfe eines Dolmetschers sprach ich später mit Howard und er sagte, es sei eine große Verantwortung, diese Bären zu versorgen.“

Am selben Nachmittag nahm Lesley für eine große Rolle all ihre Kraft zusammen – wenig überraschend, ganz nach ihrer Namensvetterin, Mrs. Patmore aus Downton Abbey.

Sie war unglaublich witzig! Lesley stellte sich der Herausforderung und alle mussten lachen in diesem hellen Moment, der nach der Traurigkeit des Morgens so nötig war. Geschäftig eilte sie in die Küche und scheuchte unsere entzückten Mitarbeiter dort herum, um ein Buffet aus Früchten und Gemüse zuzubereiten, während sie die ganze Zeit von den chinesischen Medienvertretern umgeben war.



Witzig und freundlich schoss sie Befehle an die imaginäre Küchenhilfe Daisy, ehe sie mit ihrem Meisterwerk in den Sonnenschein hinaus schritt um Sofie, der Bärenmanagerin und unserem Bärenteam zu helfen, alles im Haus 1 zu verteilen. Natürlich nutzte sie die Gelegenheit, eine Hängematte für Bären auszuprobieren und sich auf ein Bärenversteck zu setzen, ehe es für eine Stunde auf das Dach hinaufging, um zu beobachten, wie die Bären herauskommen und sich an ihrer Nachmittagsmahlzeit erfreuen.





Im nächsten Gehege streunten Peter und Shamrock, zwei erst kürzlich frei gelassene Bären, zufrieden herum, ohne auf die berühmten Personen zu achten. Einmal legte Peter seinen Kopf auf Shamrocks Rücken, um ihm seine Zuneigung zu zeigen – und so hatten wir Peters Namenspatron, unserem Botschafter in England und bekannten Schauspieler und Freund von Lesley und Da’aboth, Peter Egan, etwas ganz besonderes zu berichten.

Am Ende des Tages wurde es wieder emotional, denn es war die Zeit für Frodos Beerdigung und ein letztes Lebewohl.

Lesley las gemeinsam mit Sofie das Gedicht vor und weinte die ganze Zeit. Da mussten auch alle anderen noch mehr weinen. Da’aboth und sie standen voller Respekt an Frodos Grab während das Team ihre Lieblingsspeisen und ihr Spielzeug zu ihr legten, ehe die Erde sie bedeckte. Als Zeichen der Liebe und des Respekts für ein weiteres Opfer der Bärengallefarmen wurde ein hölzerner Halbmond am Kopfende aufgestellt.

Viele weitere Erinnerungen an den Besuch von Lesley und Da’aboth bei den Bären kehren jetzt zurück … die Fütterung von Chu Chu, der Besuch bei Oliver und die Verzweiflung über seinen Verlust an Lebenszeit durch die 30-jährige Gefangenschaft in einem Käfig – diesen gebrochenen Bären jetzt bei seinen langsamen Spielen und dem Versuch zu beobachten, seine Schaukel zu zerstören. Dann der Besuch im Haus 7, um unseren ganz besonderen Bären Peter zu begrüßen, der neugierig aus seinem Hängekorb kletterte und sich an ein paar Stücken Apfel erfreute.

Dabei gingen wir auch beim dreibeinigen Kevin vorbei, der in seinem Hängekorb lag und laut Lesley etwas traurig aussah. Sie wollte seine Lage umgehend verbessern und sang zusammen mit Darb einen guten alten Beatlessong, um ihn aufzumuntern: „Love, love me do“ – alle unsere chinesischen Mitarbeiter waren fasziniert und mussten lachen!

Für die Bären, die draußen lagen und ihre Bäuche in die Höhe reckten, erfand Lesley eine neue Bezeichnung und zeigte damit wieder einmal ihren besonderen Sinn für Humor. Diese Position wird jetzt offiziell als die „Zwickel-Position“ bezeichnet und hier auf dem Bild von unserer lieben alten Asia demonstriert. Lesley fütterte unsere kahle Asia und sprach mit ihr, als ob sie diesen lieben alten Bären schon ihr ganzes Leben kennen würde.



Auch der alte Barri, ebenfalls in unserer Pflegestation zuhause, wurde von Lesley gefüttert (sie nannte ihn in Bazza um). “Die alten Bären lassen einen dahin schmelzen, sie sind so zutraulich und so unglaublich langsam. Doch wenn sie entscheiden zu Dir zu kommen, kommen sie so schnell es geht. Sie haben diese wunderbar weichen Mäuler und langen Zungen. Barri zeigte mir sogar seine Zunge, als ich ihn danach fragte – sie war wohl drei Meter lang, er sabberte auf mich und ich fühlte mich wie im Himmel. Diese Bären ohne Zähne… man fragt sich, ob man verletzt werden kann… und man erkennt: absolut nicht! Sie lehren uns etwas über Vertrauen.“

Das letzte Wort soll natürlich jemand haben, dessen Rückkehr wir erhoffen:
„Mitten in der Nacht wachte ich auf, dachte an die Bären und erkannte, dass das ganze Team von Animals Asia ihnen das Licht in ihrem Leben geschenkt hat….“

Lesley und Da’aboth, kommt bald zurück – ihr habt Sonne in unser Leben gebracht.

In der Daily Mail war eine wunderbare Geschichte über ihren Besuch. Hier ist sie.




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Gärtnern für die Bären 
Anne Lloyd-Jones, unsere Direktorin in Australien, hat uns soeben einen Bericht über eine Gruppe behinderter Kinder geschickt, die ebenfalls die Bären unterstützen. Dieses Projekt hat sowohl den Kindern als auch den Bären geholfen. Die Gruppe wird von Christine Wilkie und Robby Alcorn unterrichtet, der Partnerin unseres Animals Asia Botschafters Peter Northcote. Gemeinsam mit der Klasse sind sie die großzügigen Sponsoren eines unserer Bären in Vietnam – Peter Robert Baynes.

Annes Bericht zeigt wieder einmal, wie die Lage der Bären Gemeinschaften in der ganzen Welt berührt und dabei Menschen und Bären zugleich hilft.

Von Anne:

Diese Woche gibt es wunderbare Neuigkeiten von einer Klasse behinderter Kinder in Lalor Park, einem Vorort von Sydney. Einen unserer Schüler hat das Los der Bären so stark bewegt, dass er sich zu seiner eigenen Fundraising Aktion entschlossen hat - durch den Verkauf von selbst gezüchteten Sukkulenten.



Hier schreibt James selbst:

„Wir lieben die Geschichte der Mondbären und diese wunderbaren Geschöpfe und was ihr für sie tut, hat uns alle inspiriert. Ich war so bewegt, dass ich eines Nachts im Bett über Möglichkeiten nachdachte, wie auch ich helfen könnte. Plötzlich hatte ich eine prima Idee … ich könnte Sukkulenten verkaufen! Ich hatte einige zu Hause und wusste, dass ich mehr davon züchten konnte!



Meine Mutter und meine kleine Schwester Elissa waren auch gleich dabei und wir begannen unsere „Mondbären Sukkulenten“ in Töpfe zu ziehen. Ich machte ein paar besondere Töpfe aus Plastiktassen, die ich mit Filzstift bemalte. Zusammen mit Mama schmolzen wir sie in ungewöhnliche Formen. Ich sammelte auch Meermuscheln und Kieselsteine, um die Pflanzen zu dekorieren.



Um über die Mondbären und Animals Asia zu informieren, machten wir Anhänger, die auch einen QR-Code trugen, um die Menschen auf eure Webseite zu führen. Jeder Topf bekam einen davon.

Bisher habe ich in diesem Jahr 105 Sukkulenten verkauft! Eine wunderbare Erfahrung. Ich habe so viel von den Bären gelernt. Ich möchte ihnen danken, dass sie uns Vergebung und Freundlichkeit gelehrt haben. Ich habe gelernt, Menschen zu vergeben und freundlich zu sein.“

Damit hat James bisher über $ 200 für die Bären gesammelt. Diese Übung hat einen tiefen Eindruck auf die Klasse 2/6W in der Lalor Park Schule gemacht. Sie haben gesehen, dass die Bären ihre ganz eigene Art der Tiertherapie bieten … sogar tausende Meilen entfernt.


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Xue Zhi Lin – unser Held aus dem Chengdu Team 
Solche Botschaften erreichen uns zum Glück nicht oft. Diese Nachricht hier von Saladin Zhu, unserem PR Manager in China, zeigt, wie viel Glück das letzte Wochenende einem kleinen Jungen brachte:

„Letzten Sonntag gegen 4 Uhr nachmittags war Herr Xue Zhi Lin gerade mit der Fütterung der Bären im Haus für behinderte Bären am Fluss Pi fertig, als er von der anderen Flussseite her einen Hilfeschrei hörte. Vier Kinder spielten dort im seichten Wasser, doch eines schwamm zu weit in die Mitte des Flusses. Gerade jetzt ist Hochwasserzeit, der Pegel ist zwar noch normal, aber trotzdem für einen zehnjährigen Jungen zu hoch.

Als Herr Xue die anderen drei Kinder um Hilfe rufen hörte, kletterte er über den Stacheldrahtzaun des CBRC (Rettungszentrum für Bären in China) und sprang in den Fluss. Dann schwamm er zur Flussmitte und zog das ertrinkende Kind ans Ufer zurück.

Xue Zhi Lin ist einer der Pfleger im Haus für behinderte Bären und dort für Chu Chu, Chrystal und andere alte Bären zuständig.“




Herr Xue war sehr mutig, denn der Fluss Pi hat in all seinen Kurven rund um unser Rettungszentrum eine sehr starke Strömung. Für unsere Bären ist Zhi Lin längst ein Held und jetzt auch für einen kleinen Jungen. Ein Großes Dankeschön, Xue Zhi Lin!


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Mrs. Patmore, Köchin in „Downton Abbey“, besucht die Bären in China 
Viele wissen bereits, dass wir Ende Mai in Chengdu einen ganz besonderen VIP-Gast begrüßen konnten – die wunderbare Schauspielerin Lesley Nicol, die in Downton Abbey die beliebte Köchin Mrs. Patmore spielt, zusammen mit ihrem Ehemann Da’aboth. Lesleys Besuch folgte kurz auf den von Peter Egan, der damit seine Unterstützung für die Bären zeigte und auch mit Lesly in Downton Abbey zu sehen ist.

Mehr zu Lesleys Besuch kommt noch in diesem Monat – wenn ich auch eine wunderbare Geschichte über ihren Aufenthalt hier im Rettungszentrum erzählen kann, die bald der Kern einer großen Geschichte in den Medien sein wird.

Heute daher einige Bilder von Lesley von ihrem Besuch und unser unendlicher Dank an sie und Da’aboth für ihren Besuch bei den Bären – für ein paar Tage, während einer Filmpause von Lesley.

In diesen Tagen gab es Freudentränen und Tränen der Trauer gleichermaßen. Bären, die angehimmelt und verwöhnt wurden. Alle hier (auch die Hunde und Katzen), die eurer Freunde und Verehrer wurden.

Das ist ein lustiges Bild von Lesley und mir, das unbemerkt von uns geschossen wurde.



Bald kann ich mehr zu diesem Foto sagen. Im Juni gibt es mehr dazu.



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Junge chinesische Band macht ein Musikvideo für die Bären 
In China wächst der Zorn gegen Bärenfarmen weiter - wunderbare Menschen erfinden immer kreativere Wege, um die Botschaft weiter zu tragen.

Skyline ist eine junge und unglaublich talentierte Rockgruppe an der Nottingham Universität in Ningo, China. Sie haben einen Song und einen Videoclip produziert, der auf wunderbare Art für die Bären spricht.

Bitte nehmen Sie sich eine Minute Zeit und sehen Sie sich "Mondbär - Wo Luna erwacht" an. Senden Sie den Link bitte auch an alle Freunde. Hier ist der Clip.

Die Musik wird lauter und Animals Asia ist stolz darauf, gemeinsam mit den Menschen in China ein Ende der Bärenfarmen zu fordern.






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