Das Grauen von Maoshan – Teil 1 
Kürzlich besuchte ich zusammen mit Christie und Rainbow, zwei Kollegen aus unserem chinesischen Team, Maoshan, den Markt für lebende Tiere in Guangzhou. Solche Besuche sind wohl mit dem Schlimmste unserer Arbeit bei Animals Asia. Doch damit sind sie umso wichtiger. Wir müssen die Situation beobachten und die Wahrheit über diese höllischen Löcher berichten. Hier sind meine Notizen von diesem Besuch:

Es ist acht Uhr und ich weiß einfach nicht, wie Christie und Rainbow diese Schmerzen ertragen können. Man fühlt es in jeder Faser des Körpers, wenn man den ranzigen, säuerlichen Geruch nach Krankheit riecht und den Staub von Tod und Zerfall schmeckt. Das bleibt so, auch noch Stunden nachdem wir einen dieser obszönen Märkte für lebende Tiere in China verlassen haben.

Wir sind hier im Maishen Markt in der südlichen Provinz Guangdong. Schon als das Taxi bei dem offenen Marktplatz hält, lassen uns die Schreie der verängstigten Tiere zusammenzucken. Diese Schreie verfolgen uns in allen Gassen des Marktes, bis wir schließlich den Blicken angststarrer Hunde und Katzen begegnen, die nur Minuten oder Stunden von ihrem Tod entfernt sind. Vor Durst und Austrocknung keuchend, schreiend vor Angst, Verwirrung und Schmerzen: Ihre Leiden sind umfassend. Manchmal wedeln ihre Schwänze in der Hoffnung, dass die leisen Entschuldigungen von Menschen, die dieser Leiden gewahr sind, ihnen die Freiheit bringt – bis ihre Blicke aufs Neue stumpf werden vor Hoffnungslosigkeit und sie sich abwenden.

Wir versprechen, ihr Tod wird nie vergebens sein. Rainbow sagt: „Bitte, schau in die Kamera, damit aus deinem Leid ein Wandel für die Tiere in der Zukunft wird.“ Den Augen, die sich mir zuwenden, kann ich nur sagen: „Bitte entschuldigt“. Und ich sage es laut und versuche ihnen zu versichern, dass ihr nächstes Leben besser sein wird.

Hunderte, vielleicht tausende Hunde stecken in winzigen Käfigen, die in Pyramiden auf Lastwagen gestapelt hoch in die Luft ragen. Katzen werden in Käfigen auf Waagen gestapelt, um ihr Gewicht für die lokalen Restaurants zu bestimmen.

Plötzlich bricht einer der Käfige auf, als er von einem Lastwagen auf den Beton fällt. Ein Tohuwahobu setzt ein als drei Katzen die Lücke finden und auf die Gasse springen, um zu fliehen. Doch die Händler bleiben gelassen. Sie kesseln die verzweifelten Katzen in einer Ecke ein, packen sie mit Drahtzangen im Genick und schlagen ihre Körper auf den Boden, bis diese schlaff werden. Ein junges ingwerfarbenes Männchen zuckt für ein paar Sekunden und liegt dann still. Eine schwarz-weiße Katze verkrampft sich, halb ohnmächtig. Blut fließt aus ihrem Maul, ihrer Nase und den zerbrochenen Beinen. Sie versucht, unter einen Lastwagen zu kriechen. Ihr Adrenalin gibt ihr noch eine letzte Chance zu entkommen. Der Händler lässt sie laufen. Er nimmt sicher an, dass sie sowieso bald am Schock und an den Schmerzen sterben wird und es die Suche nicht wert sei. Wir versuchen sie zu finden. Aber in dem Irrgarten aus Tieren und Menschen ist das eine unmögliche Aufgabe. Wir beten, dass ihre Leiden bald zu Ende sein mögen.

Tote und lebende Tiere werden gemeinsam zusammengepfercht. Sie ersticken in koffergroßen Käfigen. Die Bewegung eines Tieres führt zu Scherzensschreien, wenn gebrochene Glieder gezerrt und getreten werden. So viele Hunde sind krank. Sie leiden an Staupe oder dem Parovirus; Einige liegen in ihren letzten Zügen, andere sind bereits tot in ihren Käfigen. Während wir weiter fotografieren hören wir ein schwaches, klagendes Miauen und gehen hinüber zu einem Käfig, bei dem wir wohl eine Mutter mit ihren Jungen erwarten. Stattdessen steigen wir fast auf einen neu geborenen Welpen, der von den Männern einfach weggeworfen wurde.

Sein Körper ist kalt, aber er atmet noch. Wir wickeln ihn in das Tuch eines alten Regenschirms, den wir am Boden finden. Eng halte ich ihn am Körper um ihn zu wärmen. Kaum 30 Minuten später findet Rainbow einen weiteren. Ein neugeborenes schwarz-weißes Weibchen, wieder mit anhängender Nabelschnur und noch ausgekühlter als der erste. Zwei winzige Leben, die wir später unserem Freund, dem Tierarzt John Wu bringen, von dem wir uns erst am Abend zuvor bei unserem jährlichen Symposium Tiere als Begleiter in China verabschiedet haben.



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Vielen Dank! Die Tatzen bleiben nun mollig warm! 
Ein herzliches Dankeschön an alle, die sich der nadeligen Herausforderung gestrickter Tatzenwärmer für unsere Bären gestellt haben. In Windeseile haben Sie wunderschöne Handschuhe für unsere Schützlinge produziert, damit sie auch während einer Operation schön warm bleiben! Ohne Übertreibung – wir wurden von Pfotenwärmern überschwemmt und sind gerührt von der Herzlichkeit, mit der sie auf unsere Bitte reagiert haben. Wir haben inzwischen schon so viele (hoffentlich sind noch mehr unterwegs!), dass wir sie auch an andere Bärengruppen schicken können. Es ist einfach schön, dass so viele Bären in vielen anderen Ländern profitieren werden von Menschen, die zwar Tausende von Kilometern weit weg sind, die aber zuhören und auf einen Hilferuf reagieren.

In gewisser Weise sind Ihre Talente vergleichbar mit einer Gruppe von Bären, die schon lange hier bei uns sind. Crystal, Heather und Gail sind drei Weibchen „mit einem gewissen Alter“ die oft eng zusammen sitzen und dabei wohl über die guten alten Zeiten reden. Leider ist ihre alte Freundin Joy, die vierte im Bund, nicht mehr mit dabei.

Wir nennen sie liebevoll die „Strickgruppe“. Diese Damen sind sehr selbstbewusst und lassen sich von den jungen Missetätern in ihrem Gehege nicht auf der Nase herumtanzen! Hier sind einige Fotos von Heather und Joy zusammen in einem Hängekorb und Heather und Crystal beim Schwatz unter einem Klettergerüst.

Eine kuschelige Umarmung für alle Stricker (und Näherinnen!) von uns allen hier aus dem kalten Chengdu. (Es schneit immer noch!)




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Leb wohl, sanfter Willow 
Noch immer glaube ich an Wunder, aber heute geschah es irgendwo anders. Wir hielten Willows Tatzen, während Heather ihm die Flüssigkeit injizierte, die sein Leben beenden würde. Wir weinten. Es ist kaum eine Woche her, dass wir alle so voller Hoffnung waren. An Willows drittem Tag nach der OP, die wir durchführen mussten, um den massiven Lebertumor in seinem Bauch zu entfernen. Es ging ihm scheinbar gut.

Aber vor zwei Tagen gingen die Alarmglocken los. Heather und Lara informierten uns, dass aus Willows OP-Wunde hellgelbe Galle tropft. Und wenn man weiß, wie zersetzend Galle ist… wir haben Bären erlebt, die von Farmen kamen und an den fortgeschrittenen Folgen von Bauchfellentzündung litten. Deshalb wussten wir, dass die Situation ernst ist. Willow selbst schien nicht zu ahnen, wie ernst es um ihn in der letzten Woche seines Lebens stand Er genoss ganz und gar seine mit Medikamenten angereicherten Fruchtshakes, die vielen Spielzeuge und liebevolle Pflege seiner menschlichen Freunde, die ihn mit ihren Wünschen am Leben hielten.

Danach sahen wir Willow wieder auf dem OP-Tisch, eine weitere Operation war notwendig. Und leider bestätigten sich unsere schlimmsten Befürchtungen. Obwohl die Stelle, an der wir den Lebertumor entfernt hatten, vollständig verheilt war, hatte der Tumor bereits gestreut und Krebszellen zirkulierten in Willows Körper, eine Heilung war nicht mehr möglich. Während unsere Mitarbeiter sich von ihm verabschiedeten und ein letztes Mal seine warme, weiche Tatze hielten, bereitete unser Krankenhausteam sich auf die Obduktion vor. Hier das Ergebnis in Heathers eigenen Worten:

„Die Obduktion zeigt, dass das Ausfließen der Galle aus einem entzündeten Bereich auf Willows linker Leberseite kommt. Wir vermuten, dass die in seiner Leber verbliebenen Tumorzellen in seinen Gallengang gewandert sind und dort das Abfließen der Galle von der Leber in den Darm verhindert haben. Dadurch staute sich die Galle und dies führte dann zu dem Bruch auf der linken Seite.“

Die Ironie ist - wäre die Galle nicht durch die OP-Wunde gesickert, hätte sie sich stattdessen in seinem Körper verbreitet und so schließlich zu der aufgeblähten und sehr schmerzhaften Baufellentzündung geführt, die so oft die Bären auf den Farmen tötet.

Letzte Nacht habe ich ihn mit zwei Gummibärchen gefüttert und musste lächeln, als er das erste nahm – ein grünes – und es gründlich untersuchte, wie etwas, das er noch nie zuvor gegessen hatte. Nachdem er ein paar Mal vorsichtig, aber doch interessiert daran geleckt hatte, legte er die Nascherei auf dem Rücken seiner Tatze ab, wie auf einem Teller, roch ein paar Mal daran und entschied, dass es in Ordnung sei und man es essen könne. Dem nächsten Gummibärchen, ein orangefarbenes dieses Mal, erging es genauso, bevor es zum Schluss mit dem stillen Genuss eines kleinen und zufriedenen Kindes gelutscht wurde.

Als wir Willow am Nachmittag „Lebe wohl“ sagten und seinen Geist zum Himmel schickten, war in seinem Grab neben seinen Lieblingsspielzeugen und seinem Lieblingsfutter auch ein einzelnes, Mondbären-gelbes Gummibärchen, das er nun untersuchen und genießen darf, während er eine neue Reise antritt und eine Welt verlässt, auf der er geliebt und respektiert wurde. Wir haben ihm auch eine CD mitgegeben. Darauf ist ein Lied, das nur für ihn geschrieben und aufgenommen wurde, von einem unserer wunderbaren Unterstützer in Australien, Bernard Curry. Wenn Sie hier klicken, könne sie es hören.

Jemand fehlte bei Willows Beerdigung. Sein Sponsor – unsere Media Managerin Angela Leary aus Hongkong. Als sie die Nachricht von Tod ihres geliebten Willow erhielt, war sie am Boden zerstört. Sie hat ein paar Zeilen zum Gedenken an ihren wunderschönen Bären geschrieben.

„Ich gab dir einen Namen, der von deiner Schönheit sprach, deiner Anmut; von China und dem Westen. Ein Name, der das Unaussprechliche beschrieb – deine Vergangenheit, dein Leid, unsere Schande.

Du hast mir so viel mehr gegeben – eine Aufgabe, die ich noch nicht ganz gelöst habe. Ich denke an dich und spüre die Aufrichtigkeit, die in der Berührung deiner Zunge liegt. Du bist so voller Dankbarkeit für die Früchte, mit denen ich dich füttere. So vorsichtig, damit du ja nicht meine Hand verletzt. Du hast das Unverzeihliche vergeben und versucht mich zu lehren, es dir gleich zu tun. Nun werde ich dein Fell in meinem Medaillon tragen, eine Erinnerung an dich. An das, was du warst und noch immer bist.

Weine nicht mehr, sanfter Willow. Lass dich neben dem Fluss nieder und die gute Erde deine Seele wärmen. Schlaf deinen tiefen Bärenschlaf. Es wird ein langer Winter werden, dieses Jahr.“

Jetzt, während Willows Freunde dösend in ihren Unterkünften liegen, an einem sonnigen und bitterkalten Tag; unter einem blauen Himmel, mit Wolken, die sich manchmal in spielende Bären verwandeln, lächeln wir wieder, durch unsere Traurigkeit hindurch. Das Leben geht weiter.

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Ärzte in den USA protestieren 
Im Dezember 2007 erschienen über drei Tage hinweg ganzseitige Berichte in Hongkongs chinesischsprachiger Wen Wei Po Zeitung, dem Verlautbarungsorgan der chinesischen Regierung in Hongkong. Der dafür verantwortliche Reporter hatte zuvor mit Hilfe von Animals Asia eine viermonatige verdeckte Recherche unternommen und verfasste anschließend eine Serie von Features, in denen er den ganzen Schrecken der Bärenfarmen beschreibt.

Die Artikel wurden bald von Unterstützern auf der ganzen Welt gelesen, darunter auch von Eric H. Busch MD, einem Mitglied der Abteilung für Anästhesie am Ochsner Health System in New Orleans, Lousiana, USA und zugleich Experte für Schmerztherapie. Hier nun sein Brief an die Zeitung Wen Wei Po:


Herrn
Zhang Guo Liang
Präsident
Wen Wei Po

Lieber Mr. Zhang,

ich repräsentiere eine Gruppe besorgter Ärzte hier in den Vereinigten Staaten. Wir haben Ihre kürzlich erschienen Artikel über die Bärengalleindustrie gelesen. Seit vielen Jahren sind uns die Bärenfarmen bekannt und wir sind, wie viele andere, erschüttert vom Leid dieser Tiere. Als interessierte Mediziner möchten wir unseren Standpunkt zu verschiedenen Aspekten zum Ausdruck bringen. Vielleicht ist dies hilfreich für diejenigen, die eine Verbindung zwischen Bärengalle und Pharmazeutika verwirrend finden.

Zum Hintergrund – Galle ist eine Flüssigkeit, die von der Leber produziert wird und sich in der Gallenblase ansammelt. Diese Mischung aus Säure, Cholesterol, Wasser und Elektrolyten hilft bei der Verarbeitung der Nahrung. Die Galle von Säugetieren enthält einen chemischen Bestandteil, der Ursodeoxycholic Acid oder kurz UDCA genannt wird. UDCA unterscheidet sich chemisch betrachtet sehr von anderen Gallesäuren, was auf die heilenden Eigenschaften zurückzuführen ist. Seit wenigstens vierzig Jahren weiß man um sie als therapeutischen Bestandteil der Bärengalle. Aus Gründen, die wir nicht wirklich kennen, haben Bären mehr UDCA in ihrer Galle als andere Tiere, was den historischen Hintergrund für die Verwendung von Bärengalle in der Traditionellen Chinesischen Medizin bilden kann. Wir konnten nie einen Hinweis auf irgendeinen zusätzlichen therapeutischen Bestandteil in Bärengalle finden. Das mag an den zersetzenden Eigenschaften der Galle liegen, welche die meisten anderen proteinhaltigen Substanzen und Animosäuren zerstört.

Die Wirkung pharmazeutischer UDCA auf das menschliche System wurde intensiv erforscht, mit dem Ergebnis der weltweiten Verwendung dieser Substanz bei einer Anzahl von Erkrankungen. Dazu gehören primär biliäre Zirrhose, zersetzende Galleentzündung und Gallensteinerkrankungen. Die möglichen Anwendungsbereiche für UDCA bei Menschen gehen aber noch weiter. Die Erforschung der Anwendung bei neurologischen Störungen, Augenerkrankungen und Herzinfarkten ist viel versprechend.

Diese UDCA, ein Medikament, das von Millionen von Patienten eingenommen wird, stammt nicht von Bären. Es wird von pharmazeutischen Unternehmen produziert, die Galle in Schlachthäusern sammeln. Das Endresultat ist ein pharmazeutisches Produkt, das bekannt ist für seine Wirksamkeit und Reinheit, weithin verfügbar unter verschiedenen Handelsnamen. Nach unserer Meinung machen diese Medikamente die Verwendung von Bärengalle überflüssig.

Wenn wir Produkte von Bärenfarmen unter medizinischen Aspekten betrachten, stoßen wir auf viele Mängel. Farmbären haben eine hohe Rate von Lebertumoren, die wahrscheinlich das Ergebnis chronischer Infektionen und Entzündungen der Gallenblase sowie Leber sind. Dies, in Verbindung mit den Abzapftechniken, führt zu Galle, die Eiter (weißen Blutzellen) enthält, Fremdkörper, Hautzellen und andere Verunreinigungen. Wir fragen uns, ob einige dieser Elemente auch in den Präparaten enthalten sind, die von Patienten eingenommen werden. Außerdem ist es unsicher, ob die Konzentration des Wirkstoffs in jeder Probe gleich ist. Schließlich produziert jeder Bär unterschiedliche Mengen von UDCA zu unterschiedlichen Zeiten.

Wir möchten betonen, dass wir die Traditionelle Chinesische Medizin nicht für die Verwendung von Bärengalle kritisieren möchten. Bärengalle war einst ein notwendiger Bestandteil ihrer Methoden und wir sind, ebenso wie Millionen Patienten weltweit, froh, dass UDCA durch die TCM entdeckt wurde. Dennoch, Veränderungen und Weiterentwicklungen sind Bestandteil allen Fortschritts. Ebenso wie die westliche Medizin von der TCM gelernt und Vorteile gezogen hat, kann auch die TCM das Gleiche tun und Bärengalle der Vergangenheit angehören lassen.

Wissen ist Macht. UDCA ist ein bedeutsames Pharmazeutikum, das die menschliche Gesundheit verbessern kann. Wir hoffen, dass die Regierungen von China und anderen asiatischen Staaten, die Bärenfarmen zulassen, diese Logik erkennen und im besten Interesse der Patienten, die UDCA benötigen, handeln werden, ebenso wie im Interesse der Bären, die Teil dieser Industrie sind. Indem man Bärengalle eliminiert und öffentlich die Verwendung der (oben erwähnten) weithin verfügbaren, klinisch erprobten Medikamente unterstützt, können diese Länder tatkräftig die Gesundheit der Menschen fördern, die die Vorteile der UDCA benötigen und gleichzeitig die Bärenfarmen beenden.

Unsere Aussagen werden sicher diskutiert werden. Man wird auf die speziellen Bestandteile der Galle hinweisen, die nicht in einem Pharmaunternehmen erzeugt werden können. Mit Rücksicht darauf fragen wir uns, wie Gefangenschaft, Qualen, Entkräftung und schließlich der Tod dieser Farmbären die der Bärengalle zugeschriebenen heilenden Eigenschaften beeinflusst. Das Chi eines Bären, der solchen Bedingungen ausgesetzt ist, kann nur schwach sein.

Die beste Gesundheitsfürsorge beinhaltet eine Mischung aus Mitgefühl, Wissen, Können und solchen nicht greifbaren Elementen, die nicht erklärbar sind. Mit aallem Respekt sind wir daher der Meinung, dass die Verwendung von Bärengalle nicht nur unnötig ist, sondern auch inkonsistent mit den genannten Idealen. Wir hoffen, dass diejenigen, die für einen Wandel aufgeschlossen sind, die vorgestellten Fakten und Ideen hilfreich finden werden, und dass unsere Überlegungen eine neue Debatte über dieses wichtige Thema entzünden können.

Hochachtungsvoll

Eric H. Busch M.D.
New Orleans, Louisiana
January 23, 2008
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Dreibeinige Freunde 
Der liebe Simba macht weiterhin großen Eindruck auf seine Mitbewohner in der Rettungsstation. Hier trifft er gerade Kevin, der auch nur drei Beine hat. Wie man sieht, ist Kevin etwas unschlüssig, was er von dem kleinen Lauser halten soll. Aber er ist sichtlich bezaubert!


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