Das Rezept vom Doktor - Ein warmes Lächeln und eine nasse Schnauze! 
Unsere Hundetherapeuten sind die Basis für den Erfolg und den hervorragenden Ruf von Dr. Hund. Was würden wir nur ohne diese unglaublichen Botschafter tun – diese Überbringer bedingungsloser Zuneigung, bei denen die Herzen der Menschen schmelzen, wo immer sie hingehen. Sie sind der Beweis und es bleiben nicht die geringsten Zweifel, dass Hunde (und Katzen) unsere Freunde sind, nicht unsere Nahrung. Einer der bewegendsten Augenblicke ist, wenn ein neuer Kandidat den Test als Dr. Hund besteht. Dann meint man, die ganze Welt strahle vor Freude. Sowohl für den Hund als auch für seinen Besitzer.

Marnie, Cassy und ich haben zusammen mit einem Team unermüdlicher Freiwilliger erst kürzlich in Hongkong 20 Hunde geprüft. Nur sechs davon haben bestanden und ein weiterer (ein hübscher, aber ein wenig stürmischer Labrador!) ist noch auf Probezeit. Diese Erfolgsrate von rund 30% ist durchaus normal. Die Tests sind für Herrchen und Hund eine Herausforderung, da die potenziellen Kandidaten „bombensicher“ sein müssen. Es kann vorkommen, dass Kinder in Behindertenheimen und Krankenhäusern die Hunde blitzschnell in den Schwanz kneifen und deshalb müssen die Hunde ein besonderes Temperament haben, um auch mit solchen „Überraschungen“ umzugehen. Mir tun die Hunde leid, die den Test nicht bestehen – die meisten meiner Hunde wären da auch dabei. Doch deswegen mögen wir sie nicht weniger – viele Hunde sind einfach zu schlau, um sich zwicken zu lassen, ohne dabei mindestens kurz aufzujaulen oder die Lefzen zu heben. Doch damit dürfen sie nicht in dieses Programm, bei dem es in 17 Jahren noch nie einen Zwischenfall gegeben hat. Dr. Hund stellt die Tiere auf ein Siegerpodest. Das haben sie sich auch verdient.







Wenn ein Hund den Test bestanden hat, werden seine Leistungen und seine Anpassungsfähigkeiten vom AAF Team sein Leben lang beobachtet. Es sind nun echte Hundedoktoren, die mit unseren anderen Pionieren gemeinsam ihre Patienten in Hongkong besuchen. Nicht zu vergessen die anderen sechs Städte in Asien, in denen Dr. Hunde aktiv ist und wir den gleichen Auswahlprozess haben!

Die Mitarbeiter des Bradbury Hospizes in Hongkong unterstützen uns fantastisch und fördern die Harmonie zwischen Menschen und Tieren. Es gibt viele Geschichten über das strahlende Lachen der Patienten, wenn die Hunde in ihre Räume kommen. Eine Dame dort, Carmen, ist Mitte 30 und in einer Abteilung für Krebs im Endstadium. Zwei der Hunde liebt sie ganz besonders – Dr. Chi Ma Woo und Dr. Batt Mui. Oft erzählte sie Marnie und dem Krankenhauspersonal, wie sehr diese beiden ihr Leben aufgehellt haben und wie sehr sie sich auf deren Besuche freut – speziell für den Tag, an dem sie wieder gesund ist.

Leider sollte das nicht sein. Wir waren traurig, als wir vor kurzem hörten, dass sie verstorben ist – doch bis zum Schluss erzählte sie den Schwestern, wie sehr sie die Gegenwart der vierbeinigen Doktoren schätzt. Daher ist dieser Blog auch Carmen gewidmet. Denn darum geht es bei Dr. Hund. Ich bin so stolz auf unsere besten Freunde und auf Marnie mit ihrem Team, die dieses Programm mit so viel Leidenschaft, Mitgefühl und Zielstrebigkeit vorantreibt.

  Teile diesen Artikel mit deinen Freunden
Nothilfe Bärenrettung


Richter und Quake  
Sie könnten nicht hübscher aussehen – und auch nicht glücklicher. Wir fanden sie in der Ladenzeile für Haustiere, kurz nach dem das Erdbeben Chengdu verwüstet hatte. Richter hätte nicht überlebt, wenn unsere freiwillige Krankenschwester Judy nicht gesagt hätte: „Lasst uns zurückgehen und nochmals nachsehen, ob wir auch nichts vergessen haben?“ Und da war er – in einem Käfig, Haut und Knochen und, nach Aussage des Ladenbesitzers, „viel Geld wert, wenn ich jemanden finde, der ihn kaufen will.“ Zum Glück, unser Manager für Aufklärungsarbeit Rainbow Zhu bewege Himmel und Hölle, um den Besitzer zum Verkauf an uns zu überreden. So konnte Richter das schrecklich verwüstete Gebiet verlassen und mit uns kommen. Von allen auf unserer Rettungsstation für Bären bewundert, aber von niemandem mehr als von unserer Krankenschwester Wendy (die rund um die Uhr für ihn sorgt und nie ohne ihren kleinen weißen „Schatten“ gesehen wird). Richter wird einmal ein perfekter Dr. Hund sein, wenn erst seine Rachitis ausgeheilt sein wird und er zugenommen hat.



Der dritte glückliche Hund ist Quake. Das Chinesische Rote Kreuz gab ihn in unsere Hände, als wir zu Rettungsarbeiten in den Bergen von Anxian waren. Dieser kleine Welpe wächst unaufhörlich – sowohl an Körpergröße als auch was das Frechsein betrifft. Er wird schon bald nach Hongkong umziehen, wo er bei Juanita Tom, unserer Marketingdirektorin, die sich auf den ersten Blick in ihn verliebt hat, leben wird.

Dies sind nur einige der Hunde, denen wir helfen konnten – tatsächlich sind es inzwischen über 120 Hunde und sieben Katzen, die ihrem Glücksstern dafür danken, dass Animals Asia zur rechten Zeit am rechten Platz war… gerade als das Erdbeben zuschlug.





  Teile diesen Artikel mit deinen Freunden
Nothilfe Bärenrettung


Ein Boykott ist nicht unsere Art 
Wir erhalten viele Anfragen dazu, wie Animals Asia die Olympiade nutzen wird, um auf das Leid der Tiere in China hinzuweisen. Das ist ein Thema, über das wir viel nachgedacht und oft diskutiert haben. Wir arbeiten seit über 20 Jahren in China und glauben zu wissen, was funktioniert und was nicht. Nach unserer Meinung sind ein Boykott und „aggressive“ Proteste einfach nicht hilfreich – tatsächlich können sie sich gegen uns arbeiten.

Wir zeigen das Leid und den Missbrauch und wir treten für die Tiere ein – aber das was wir heute sind, konnten wir nur durch die Zusammenarbeit mit den Behörden und lokalen Einrichtungen erreichen, nicht in dem wir uns gegen sie gewendet haben. Natürlich arbeiten wir auch mit mehr als 150 chinesischen Mitarbeitern zusammen und buchstäblich Hunderttausenden von Tierfreunden, die unsere Ziele unterstützen – die Olympiade ist für sie eine stolze und völlig unpolitische Zeit.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie wir darüber denken, dann lesen Sie unser Positionspapier.


  Teile diesen Artikel mit deinen Freunden
Nothilfe Bärenrettung


Auf geht’s zur Baumparty! 
Oft fragt man uns, ob die Bären wirklich ihre schlimme Vergangenheit vergessen und sich auch seelisch von den traumatischen Jahren auf den Farmen erholen können. Die einfachste Antwort darauf lautet „Baumparty“!

Der Moment , der zeigt, dass sich ihr Leben total gewandelt hat, dass sie glücklich sind, mit ihren Artgenossen zusammen zu sein, frei zu stöbern, zu futtern und zu spielen – das ist dann, wenn wir sie dabei erwischen, wie sie genau das tun, was sie in ihrem Freigehege eigentlich nicht dürfen. Und noch dazu unter den Augen ihrer Pfleger.

Unser Team bemüht sich sehr um den Schutz der Bäume auf dem Gelände. Doch die Bären schert das wenig. Am liebsten zeigen sie, wie geschickt sie das Seil aufbekommen, das die Bambusstöcke zum Schutz der Bäume im Freigelände zusammenhält – und dann ab in die Baumwipfel!



Gewöhnlich – und das ist gerade das besondere, treiben diesen Schabernack unsere „körperbehinderten“ Bären vom Haus 6, denen Gliedmaßen fehlen da sie mit Fallen eingefangen wurden. Sie zeigen jetzt, dass diese „Behinderung“ für sie bedeutungslos ist.

Ältere Schätzchen, die unser dreibeiniges Schlitzohr Somerset, die schon viele Jahre bei uns sind (er kam als Welpe im Jahr 2004 zu uns. Seine Patin ist die fantastische Lee Gibbins und ihre Mondbären Rettungsgruppe aus England), bringen den Neuen bei, wie man geschickt alle Regeln brechen kann.



Wenn man das sieht, muss man lachen. Kürzlich verbreitete sich die Nachricht in der Rettungsstation, dass wieder eine Baumparty stattfindet. Alle liefen wir hinüber um das zu sehen.



Ganz oben in der Baumkrone saß Somerset und riss freudig Zweige ab, um sie auf seine mindestens 14 Kumpane zu werfen. Stunden später zeugten nur noch ein paar einzelne Zweiglein und Blätter von diesem bärenfrohen Nachmittag.



Zum Glück war Donata, unsere Bärenpflegerin mit ihrer Kamera dabei und konnte diese „wüste“ Zerstörungsorgie einer Gruppe fröhlicher Bärenschurken festhalten, die keinen Gedanken mehr an ihre Vergangenheit verschwenden.
  Teile diesen Artikel mit deinen Freunden
Nothilfe Bärenrettung


Peking verbietet Hundefleisch - zumindest jetzt 
Einige von Ihnen haben vielleicht schon davon gehört, dass Peking ein Verbot für die offiziellen Olympia-Restaurants erlassen hat, während der Spiele Hundefleisch zu servieren. Christie Yang, unsere Managerin für die Beziehungen zu China, schrieb daraufhin dem Bürgermeister von Peking, um ein permanentes Verbot zu fordern.

Mehr Informationen finden Sie hier, unter Pressemeldungen.
  Teile diesen Artikel mit deinen Freunden
Nothilfe Bärenrettung



Zurück Weiter