Besucher der Filmpremiere in HK sind bewegt 
Das war eine Nacht – mehr als 100 Unterstützer, bekannte Persönlichkeiten und Vertreter der Medien in Hongkong feierten die Premiere unseres neuen 20-minütigen Films „Die Rettung der Mondbären: Ein Jahrzehnt später…“ sowie die Premiere von Karen Moks neuem TV-Clips: Stain“ (Der Fleck).





An diesem Abend unter dem Motto „Bären im Film“ kamen alte Freunde und neue Unterstützer im Britischen Generalkonsulat zusammen. Diesen Veranstaltungsort hatte unsere langjährige und großzügige Unterstützerin Caroline Sprod organisiert (hier im Bild mit Ehemann Ali Bullock, der uns ebenso großzügig zusammen mit seiner Assistentin Mandy in diesem und im vergangenen Jahr seine Dienste als Fotograf zur Verfügung gestellt hat).



Der Film wurde von traurigen Seufzern im Publikum begleitet. Denn dieses Mal haben wir ganz bewusst die ungeschminkte Realität über die Bärenfarmen eingefangen - in der Hoffnung, dass unsere Unterstützer uns überall helfen können, diese Botschaft glaubhaft weiterzutragen und das Ende dieser abscheulichen Praxis zu beschleunigen.

Unser besonderer Dank gilt Charles Edwards und seinem Team von Media Village, die zusammen mit Patrick Tom und unserer Marketing Direktorin Juanita so hart dafür gearbeitet haben, diesen schonungslosen Bericht über unsere Arbeiten zu produzieren. Und natürlich an Karen Mok und ihre Familie (Mutter Eleanor, Vater Alan und Bruder Trevor) ) für ihre langjährige Unterstützung der Bären und ihre volle Hingabe an unsere Arbeit und unser Ziel, die Bärenfarmen in ganz Asien abzuschaffen. Karen hat sich freundlicherweise auch dazu bereit erklärt, unsere Schirmherrin in Asien zu werden und wir freuen uns bereits auf die weitere enge Zusammenarbeit, um die Tiere in Asien zu schützen.



Ein herzlicher Dank auch an Henry und Kitty Wong, die so großzügig die Finanzierung und Verteilung des Films übernommen haben. Zu guter Letzt möchte ich auch Andy Chworowsky, unserem Master Of Ceremony, mit einer bärigen Umarmung für seinen fantastisch gemachten Job danken.



Hier kann man sich den Film „Stain“ und einen weiteren zu Herzen gehenden Clip ansehen, den Karen für uns gemacht hat: „Poison“. Und hier findet man „Die Rettung der Mondbären: Ein Jahrzehnt später…“. Mehr zu diesen ergreifenden Dokumentationen gibt es hier.



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Nothilfe Bärenrettung


Künstler zeigen ihre Leidenschaft für die Sache der Bären 
Vor kurzem habe ich hier einige Gedichte veröffentlicht, die zu Ehren der Bären geschrieben worden waren. Doch nicht nur Dichter lassen sich von unseren Bären inspirieren. Heute möchte ich Ihnen einige wunderbare Kunstwerke vorstellen, die die enge Verbindung zwischen ihren Schöpfern und den Mondbären in ihren unermesslichen Talenten und Leidenschaftlichkeit zeigt.

Von unseren Rettungszentren in China und Vietnam – und natürlich von unseren dortigen glücklichen Bärenbewohnern – geht der Dank an diejenigen, die auf kreativer Weise die Botschaft mit der Bitte um Hilfe für diejenigen Bären weitertragen, die noch immer in den Farmen gefangen sind.

Hier zunächst die Geschichte eines wunderbaren „Bärathlons“, erfunden und realisiert von der Lehrerin Maria Cristina Bazzotti und ihren Schülern in Riccione, Italien. Maria erklärt selbst….

Es war ein heller Sonntagmorgen und während die lokalen Rundfunk-. Und Fernsehsender nonstop über die Gefangenschaft der chinesischen Mondbären in den Gallenfarmen berichtete, versammelten sich über 150 motivierte Menschen (einige mit ihren Haustieren), um zu zeigen, was Grausamkeit bedeutet. Hochgemut starteten wir unseren Marsch. Bald schlossen sich uns weitere Sympathisanten an, um gemeinsam zu rufen „Rettet die Mondbären“. Ich war - wie wir alle - sehr aufgeregt, als ich mich umwandte und erkannte, wie viele wir waren: Eine große Anzahl von Kindern in weißen T-Shirts, auf denen je ein handgedruckter schwarzer Pfotenabdruck eines Bären war: „Rettet die Mondbären – Bärathlon Riccione 2010 für AAF“. Wir kamen zu einem hübschen Platz mit einem großen Brunnen, der Piazza Roma, um dort zu fotografieren und Süßigkeiten an die Leute zu verteilen. Es gab viele Ansprachen, Erklärungen, Tänze und Gesang. Alles für die Mondbären.

Wir glauben, dass unsere den Bären gewidmeten Lieder und Gedichte sie in ihrer Einsamkeit und ihrem Schmerz erreichen und ihnen das Versprechen der Befreiung bringen… Man sagt, das Universum sei aus dem Schöpfungswillen heraus entstanden, ausgedrückt als ein Wort: Wir hoffen, unsere Worte konnten in jenen, die die Macht haben, die Dinge zu verändern, die Quelle des Mitgefühls und der Dankbarkeit öffnen.

Diese Veranstaltung gab den Kindern ein Gefühl von persönlichem Handeln, von Verpflichtung und Mitleid, das mich sehr demütig werden ließ. Für uns Lehrer war es ein großer Erfolg. Diese Veranstaltung sollte nächstes Jahr in noch größerem Rahmen wiederholt werden. Doch die Bilder davon sagen mehr als meine Worte…









Eine weitere Nachricht kommt von Nicky aus unserem Büro in England. Sie beschreibt einen wunderbaren „Ost trifft West“ Wettbewerb, bei dem Schüler aus China und England eifrig gemeinsam den Bären halfen. (Die wunderbaren Bilder der beiden Veranstaltungen werden am Gang eines unserer Bärenhäuser in Chengdu ausgestellt werden – sehr zum Vergnügen der Besucher und der Bären!)

Fünfundvierzig Kinder im Alter von 5 bis 6 Jahren aus der Hermitage Junior School in Surrey waren die Pioniere bei der ersten gemeinsamen Veranstaltung mit Schülern der Jinguan Yi Grundschule aus China. Alle waren sie eingeladen zu einem Mal- und Schreibwettbewerb, der das schreckliche Leben der Mondbären zum Thema hatte. Die besten 20 Beiträge von jeder Schule wurden in unsere Rettungsstation nach Chengdu gebracht, wo sie von Jill bewertet wurden.

Für Jill war es ein herrlicher Nachmittag, alle diese Beiträge anzusehen. Doch die Gewinner zu ermitteln, war sehr viel schwieriger. Schließlich fiel die Entscheidung – Rebecca Littlefield, Lily Assinder, Bailey Elen-Coghlan, Shruti Attard und Benedex Horvath von der Hermitage Schule und Zhong Ping, Chen Xueke, Shen Xinyi, Li Zeyu und Huang Niwei von der Jinguan Yin Grundschule. Ihre Kunstwerke sind in unserem Schulungsraum in Chengdu ausgestellt. Eine beeindruckende Schau für alle Besucher, denn sie betonen das weltweit auch bei den jungen Kindern vorhandene Mitgefühl für die Mondbären und ihren Wunsch, dass die Bärenfarmen für immer geschlossen werden.





Gerade erst sind unsere Unterstützer Nicole und Siggi aus Chengdu zurückgekehrt, wo Nicole ihr früheres Versprechen die Bären zu malen, einlöste. Nicoles Kunstwerke sind in Melbourne sehr bekannt. Aber nach unserer Roadshow neulich jetzt auch in anderen Staaten Australiens. Nicole stellte großzügig einige ihrer wunderbaren Bilder für unsere Stille Auktion zur Verfügung. Wir haben uns sehr gefreut, die beiden wieder hier vor Ort begrüßen zu können und das Ergebnis von Nicoles Talent zu sehen. Das schmückt jetzt das Haus 2 für unsere Mitarbeiter und unsere Besucher.




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Olly, Mausi und Mara 
Derweilen machen sich in Vietnam unsere prächtigen Jungbären Olly, Mausi und Mara, die 2007 als Welpen gerettet wurden, mit den erwachsenen Damen und Herren bekannt und lernen das Bärenleben eines „echten“ erwachsenen Bären kennen! Die Bilder von ihnen – sie sind jetzt auch auf der Webseite – sind einfach süß und zeigen wieder einmal, wie diese bemerkenswerten Tiere ihr Trauma und ihre Ängste hinter sich lassen und sich eines neuen Lebens erfreuen können.

Hier stehen die aktuellen Neuigkeiten über diese drei wunderbaren Bären.


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Banjo Ninja Warrior  
Auf meiner Roadshow durch Australien und Neuseeland zeigte ich auch zwei Bilder, die von unserem Bärenmanager Charlie stammen. Sie zeigen die ganze Schlitzohrigkeit und das überragende Können von Banjo! Jetzt, nachdem unser wundervoller Somerset nicht mehr bei uns ist, übernimmt er vielleicht die Führung bei den zerstörerischen Baumpartys?




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Die Poesie der Mondbären 
Vor einiger Zeit erreichten mich per E-Mail innerhalb von nur einer Woche zwei wundervolle Gedichte aus England. Das erste stammt von Lorraine Thomas, dem Koordinator unserer Unterstützergruppe im Cheshire & Wirral. Das zweite kam von Richard Bonfiled, der sich als Dichter für die „Born Free“ Gruppe engagiert, dessen Gründerin Virginia McKenna unsere Schirmherrin in England ist.

Richard veröffentlichte vor kurzem seinen neuen Gedichtband „Animals Nature“ (Die Natur der Tiere). Der wunderbar gestaltete Einband dieses Buches stammt dabei von Pollyanna Pickering, die kürzlich Patin von Polly, eines unserer neu geretteten Bären in Vietnam wurde. Sie hat Richard nach ihrem gemeinsamen Besuch mit ihrer Tochter Anna Louise in unserem Rettungszentrum zu dem Gedicht inspiriert. Das Buch von Richard kann über http://www.bornfree.org.uk/]Born Free[/url] bezogen werden.

Ich danke euch beiden, Lorraine und Richard, dass ihr euer wunderbares Talent und euer Mitgefühl den Leiden der Bären gewidmet habt.





The Awakening
In the deep of dark despair
Abandoned creatures ’biding there,
Deceived by nature to declare,
Their oriental beauty,
Envied by the avid few
For their secreted bitter hue.

Snared and stored in rigid tombs,
Yoked by golden crescent moons
To grasping fingers sucking bile,
While others turn away awhile
To sip the potions and hope to share
The wholesome secrets of the bear.

A vile ingestion born of greed,
Professed to meet their wanton need.
In time they’ll find a baseness there
And truth will come to know the bears
With fortitude withstand their pain,
Whilst dealers leech to count their gain.

A glint of light breaks their stare,
A dauntless stranger standing there,
Dressed in black with golden hair
They took her for a fellow bear
And beckoned her into the gloom,
She breathed the dankness of the room.

A curious paw uncurled and stretched
towards the other’s fur and touched
instead a naked palm,
A human hand that knew no harm.
The bear she looked and held the gaze
Comfort and compassion raised,
She pressed each cushion one by one

And found that help had come.

Lorraine Thomas
21 März 2010


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Moon Bear: Für Jill Robinson, Gründerin von Animals Asia, Virginia McKenna, Schirmherrin von Animals Asia, Pollyanna Pickering und Anna-Louise die tun was sie können, damit diese barbarischen Praktiken aufhören.

I cannot move – I am not free
I cannot climb the lovely trees
A prisoner in my iron lung
I cannot see the morning sun
I cannot see the evening moon
Disabled in my steel cocoon
I spend my life in caged eclipse
A scream pours from my blameless lips
I do not know what forest is
I cannot bear to be like this
I cannot amble through the mist
I am a number on a list
My instincts here are all in chains
My inner bear is all deranged
Like orphans chained to stinking beds
I cannot use my arms and legs
I’m crucified for mankind’s greed
I cannot climb the lovely trees
I do not know what freedom means
A Death’s Head haunts my waking dreams
I’m trapped inside this living hell
Incarcerated in my cell
I cannot be my moon bear self
My bile is milked for human “health”
I do not have an aim in life
I do not have a moon bear wife
I just exist to make my bile
To help my master live in style...
I’m told that there are moon bear trees
The droning sound of honey bees
I’m told that there is life beyond
But do not have a magic wand
I’m spread-eagled in mortal pain
I’m crucified for mankind’s gain
I cannot move – I am not free
I cannot climb the lovely trees
I am a moon bear – find the key
Release me from my misery.

Richard Bonfield c March 2010
Born Free Poet in Residence



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