Wen Yan und ihre schnurrenden Kinder 
Unsere Mitarbeiter in der ganzen Welt sind einfach einmalig. Ihre Arbeit wird zu ihrem Lebensinhalt und alle werden zu Botschaftern, um den Tieren eine Stimme zu geben – etwas, was sie so verzweifelt brauchen.

Wen Yan, unsere Veterinary Support Managerin in Chengdu, wird uns bald für eine kurze Weile verlassen – um ihr Kind zur Welt zu bringen. Wie in vielen anderen Ländern der Erde gibt es auch in China große Verwirrung darüber, ob eine Schwangere mit Katzen im selben Haus sein kann – geschweige denn, sie in ihrer Nähe zu haben.

Wen Yan ist ein schnurrfektes Beispiel (ich konnte leider nicht widerstehen) einer liebevollen zukünftigen Mama, die genau recherchiert hat und weiß, dass die richtige Pflege unserer vierbeinigen Freunde und die richtige Hygiene bei der Reinigung der Fressnäpfe und der Katzenklos genügt, um ein harmonisches Zusammenleben während der Schwangerschaft und nach der Geburt sicher zu stellen.

Hier kann man unsere wunderbare Wen Yan sehen, wie sie liebevoll und mit praktischer Intelligenz mit ihren geliebten Katzen Pijiu und Peijiu in unserem Rettungszentrum für Bären pflegt und hegt. Auch mit ihrer schwarz-weißen Pidan, die sich zu Hause auf Wen Yan’s Babybauch hingekuschelt hat.















An Wen Yan und ihren Mann Super gehen unsere Liebe und besten Wünsche für die sichere und glückliche Ankunft ihres neuen Babys – das zweifellos ein weiterer Botschafter für die Tiere Chinas werden wird.


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Nothilfe Bärenrettung


Die besten Freunde fürs Leben 
Er weiß, was er will, ist frech und kann sich perfekt taub stellen. Alle Versuche einer positiven Verstärkung beim Training werden von ihm ignoriert. Er gibt vor, keine Ahnung zu haben, wie man Sitz macht und findet ein diebisches Vergnügen darin, alles zu unterlaufen, was die Kühnheit hat, ihn zurück zu halten. Wenn man ihn nur einen Augenblick alleine lässt – sei es, um an einem Meeting teilzunehmen oder wieder etwas für die Bären zu arbeiten, hört man sein klagendes Weinen durch die halbe Rettungsstation.

Sein Name ist Muppet. Doch nach allem, was ich gesagt habe, kenne ich keinen Hund, der mehr Geduld von seinen leidgeprüften Pflegern verdient, wenn er in schierer Lebenslust schwelgt, nachdem er so knapp dem Schlachter entkommen ist.

Ja, Muppet ist „zu Hause“. Was für ein erstaunlicher Hund und vierbeiniger Freund ist aus ihm geworden. Vicki (seine andere „Mama“, die sich um ihn kümmert, wenn ich nicht in Chengdu bin) und ich wechseln uns ab im Versuch, seine guten Seiten heraus zu bringen und seine „schlechten“ zu mildern.

Seine Possen lassen uns jeden Tag lachen – ganz gleich, ob er wie eine Rakete verschwindet, wenn wir „Leine los“ mit ihm trainieren, oder wenn er sich ins hohe Gras wirft und dort vor Freude Purzelbäume schlägt und dann atemlos liegenbleibt, nachdem er mit seinem ganzen Gewicht auf den Boden hingeschlagen ist. Inzwischen haben wir es aufgegeben, ihn davon abzuhalten, sich wie ein Geschoß auf sein fliehendes Opfer zu stürzen.

Doch welche Wonne bringt dieser verrückte, dumme Hund in unser Leben!

Währenddessen schaut die stets tolerante To Zhai zu– selbst ein Hund, der aus den gleichbleibend schrecklichen Märkten in Südchina gerettet wurde, um den sich unsere Tierärztin Monica und ich gemeinsam kümmern. Sie ist in fast jeder Hinsicht das genaue Gegenteil von Muppet. Vom ersten Kommando an, nur mit einer Handvoll Biskuits und vielen aufmunternden Worten, erwies sie sich als gelehriger Hund. Sie macht sofort Platz, läuft brav auch ohne Leine bei Fuß und kommt sofort, wenn man sie ruft. Sie schaut sich sogar alle paar Augenblicke um, um sich zu versichern, dass wir noch da sind. Sie kann auch lachen – mehr ein Grinsen, bei dem sich ihr Gesicht in Falten legt und die Vorderzähne zeigen. Sie macht das immer wenn sie uns begrüßt oder wenn man sie an den Ohren oder den Bauch krault.

Wer die beiden zusammen sieht, sieht zwei beste Freunde fürs Leben. Hier sind To Zhai mit Irene, unserer Direktorin in China für das Programm zum Schutz von Hunden und Katzen, und Muppet, zusammen mit Simon.











Sie beeindrucken nicht nur die Mitarbeiter, sondern auch die Besucher. Als der bekannte Sternekoch Simon Bryant zu Besuch kam, zusammen mit Anne Lloyd-Jones, unserer Direktorin in Australien, haben ihn diese beiden Hunde entzückt und mich zu einem Brief an unsere Unterstützer in Australien inspiriert (der bald kommt).

Das Elend der Markthunde lag Simon schon sehr lange am Herzen. So auch bei dieser Reise, bei der wir gemeinsam Zeugen der schlimmsten Behandlung des besten Freundes des Menschen waren. Mit seiner Leidenschaft und Intelligenz spricht Simon jetzt wieder in Australien über diese Reise und ermuntert die Menschen überall, die wachsende Zahl von Gruppen und Einzelpersonen in China zu unterstützen, die sich hier jetzt für einen Wandel einsetzen.

Diese Woche erst gab es wieder Nachrichten über eine andere chinesische Tierschutzgruppe, die einen Lastwagen voller Fleischhunde abgefangen hat – genau aus einer solchen wurde auch Muppet gerettet – der auf dem Weg zu den Märkten für lebende Tiere in Südchina war. Fast jeden Monat gibt es solche und ähnliche Geschichten und immer mehr Bürger fordern diese Traditionen aus der Vergangenheit heraus und sind der Meinung, dass unser Leben glücklicher und gesünder wird, wenn wir es mit unseren vierbeinigen Freunden teilen.

Botschafter wie Simon – und natürlich Muppet und To Zhai – bringen zusammen mit Millionen von Tierliebhabern in China unsere Kampagne voran, bis Hunde und Katzen zu Recht als unsere Freunde anerkannt sind, nicht als Fleischlieferanten.


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Nothilfe Bärenrettung


Virginia unterstützt unsere Gallekampagne in Korea 
Vergangene Woche flog Susan aus unserem Büro in China nach Korea zu einem Treffen mit der Korean Animal Welfare Association (KAWA) und dem Start einer aufregenden Initiative, die sich an koreanische Touristen wendet, die nach China reisen.

Viele Bärenfarmer in China nehmen speziell Besucher aus Korea ins Visier und überreden sie, Bärengalle zu kaufen und sie illegal nach Hause zurück zu nehmen – oft wissen die Touristen nicht, wie grausam die Bären behandelt werden oder wie schädlich die Bärengalle sein kann. Jetzt haben sich KAWA und Animals Asia zusammen getan um gemeinsam mit Reisebüros deren Kunden über die Realitäten dieser grausigen Industrie zu informieren.

Meine liebe Freundin und Schirmherrin von Animals Asia in England, Virginia McKenna, Gründerin der Born Free Foundation, unterstützt diese Kampagne aus vollem Herzen und hat uns diese lieben Worte dazu gesandt:

„Es ermutigt enorm zu erfahren, dass Animals Asia und die Korean Animal Welfare Association eine kraftvolle Aufklärungskampagne zum Thema Import von Bärengalle nach Südkorea gestartet haben. Keiner, der die Qualen der ‚Mondbären‘ gesehen hat kann die Verlängerung ihres Leids wünschen, das der Kauf der Galle für sie mit sich bringt. Die Gesundheitsprobleme, gegen die die Galle angeblich helfen soll, können durch andere Mittel perfekt behandelt werden.

Ich war in den so genannten ‚Bärenfarmen‘ und schreibe daher aus eigener, unvergesslicher, grausiger Erfahrung. Ich habe auch die Rettungszentren von Animals Asia in China und Vietnam besucht. Von dort habe ich wunderbare und erhebende Erinnerungen mitgebracht.

Bären ‚Farmen‘ sollten nie eine Touristenattraktion sein. Lediglich dann, wenn die Menschen schockiert und beschämt werden sollen. Ich lobe alle Reisebüros, die sich dieser Sache stellen und solche Orte nicht in ihre Reiseplanung aufnehmen. Bären sind Wildtiere und verdienen es in einer natürlichen Umgebung zu leben, so wie es die Natur für sie vorgesehen hat.

Jedem in dieser Kampagne wünsche ich Erfolg, den alle, und die Bären, verdient haben.“


- Virginia McKenna OBE, UK Patron Animals Asia



Hoffen wir, dass diese Kampagne den gewünschten Erfolg hat und so Touristen aus Korea die wachsende Zahl von Menschen in China vergrößern, die sich gegen die Bärenfarmen wenden und den Kauf oder den Konsum von Galle verweigern.


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Besucht unser Welpensportfest 
Jetzt, da sich Athleten in der ganze Welt für ein ganz spezielles Event in England warm machen, sind auch unsere eigenen Sportbären nicht faul und trainieren in China und Vietnam.

Dank der Hilfe von Menschen wie Sie, haben sie jetzt Geräte in ihren Gehegen, die sie fit, gesund und glücklich halten. Sie haben tatsächlich ein eigenes Stadium zum Herumtollen.

Sehen Sie sich unser neues Welpenvideo an und erkennen Sie selbst, wie Ihre Hilfe den Welpen und ebenso den erwachsenen Bären im Wettkampf der Besten hilft - auf der Jagd nach Gold.


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Sabrina Yeap – Dr. Hund Malaysia 
Die tragische Nachricht vom Tod von Sabrina Yeap am 17. Juli 2012 hat uns unbeschreiblich traurig gemacht.

Sabrina verstarb an Leukämie, einer Krankheit, deren sie sich selbst bis wenige Tage vor ihrem Tod nicht bewusst war. Sie war leider eine Waise, ohne Familie. Doch ihre Freunde, Salehin und Myza, waren bei ihr, als sie starb.

In der Tierschutzgemeinde war Sabrina sehr bekannt als die Gründerin der Furry Friends Farm – eines Tierheims für streunende Hunde in Malaysia – und als die Koordinatorin unseres Dr. Hund Programms für tiergestützte Therapie, das sie im Juni 2007 startete.

Sabrinas Vision für Dr. Hund waren Mischlinge, die einer Gemeinschaft ihre unbedingte Liebe schenken können, selbst wenn diese sie oder ihre Artverwandten in der Vergangenheit vernachlässigt oder missbraucht hat. Ihre Erfolgsgeschichten waren legendär – Patienten in Heimen für Behinderte, die allmählich die einzigartigen und freundlichen Hunde akzeptierten, die Sabrina in ihr Leben brachte, und sich bald auf deren Besuche freuten.

Im Lauf der Zeit haben Sabrina und ihr Team, darunter auch Salehin, langjähriger Prüfer und Helfer, Dr. Hund zu einem Programm ausgeweitet, durch das sich das Ansehen der Hunde langsam so verbesserte, dass sie schließlich gefeiert wurden.

Heute besuchen neun Hundebotschafter verschiedene Zentren, darunter ein Zentrum für autistische Kinder unter zehn Jahren, bei denen es laut und sehr lebhaft zugeht. Wie in allen Zentren in Asien, die sich diesem Programm anschließen, reagieren auch dort die Kinder positiv auf die Hunde und freuen sich, sie kennenzulernen, sie richtig und sanft zu streicheln.

In diesen Jahren haben Sabrina und ihr Team erfolgreiche Spendenveranstaltungen in Selangor durchgeführt und einen sehr erfolgreichen Walk for Harmony organisiert, bei dem sie den Geburtstag eines sehr speziellen Hundes namens Hope feierten.

Hope wurde zusammen mit vielen anderen Hunden von Sabrina und ihrem Team gerettet. Seine Geschichte begann im Mai 2009, als Bewohner von Palau Ketam ihn und Hunderte andere auf einer verlassenen Mangroveninsel aussetzten, da sie nicht mehr länger mit mehr als 2.000 streunenden Hunden leben wollten, die ihre Kinder angriffen oder die von den hungrigen Tieren gebissen wurden. Dies geschah auch aus Ärger über die Regierung, die nichts dagegen unternahm.

So fingen sie 312 Hunde ein und brachten sie auf diese fast verlassene Mangroveninsel, 25 Minuten mit dem Boot entfernt – wo sie ausgesetzt wurden. In den nächsten Wochen starb die Hälfte der Hunde im Überlebenskampf – sie verhungerten, wurden gefressen oder ertranken bei dem Versuch, nach Palau Ketam zurück zu schwimmen.





Nur wenige wurden gerettet – Hope war einer der Glücklichen, den Sabrina rettete und per Boot aufs Festland zurückbrachte, wo ein Tierarzt ihm half zu überleben. Jetzt ist Hope ein Dr. Hund und perfekter Botschafter für seine Art.

Ein weiterer, großer Erfolg von Sabrina war Jasper, der von einem Auto angefahren wurde und den Freunde von Sabrina unter einem Auto fanden. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte sich niemand um ihn gekümmert und das Ausmaß seiner Verletzungen festgestellt. Sabrina sagte, er hatte einen Schädelbruch und ein Teil des Gehirns war sichtbar. Trotz seiner schrecklichen Schmerzen wedelte er aber mit dem Schweif als ob er wüsste, dass jetzt endlich Hilfe kommt.

Sabrina brachte Jasper zu einem Tierarzt und in den nächsten Wochen, nach vielen Operationen und Behandlungen, erholte sich Jasper langsam wieder – ein richtiger Wunderhund.



Die Geschichte von Jasper spornte Sabrina an, etwas gegen die zahllosen Verkehrsunfälle zu unternehmen, bei denen Hunde und Katzen beteiligt sind. Zum Welttiertag verschickte sie eine Pressemitteilung, in der sie Straßenschilder forderte mit der Aufschrift: „Achtung! Langsam fahren! Katzen und Hunde kreuzen“, die an strategischen Stellen aufgestellt werden sollen.

Heute, da wir uns von einer bemerkenswerten Frau verabschieden, erinnern wir auch an ihre Freunde und Kollegen, die ein neues Komitee bilden wollen, um zu entscheiden, wie ihre rastlose Arbeit fortgesetzt werden kann. Salehin hat Interesse daran mitzuhelfen, Sabrinas Arbeit weiter zu führen, speziell in Bezug auf das Dr. Hund Programm. Auch die Freiwilligen helfen weiterhin in der Farm, wo man derzeit versucht, Spenden und Futter für die allernächste Zukunft zu organisieren.

Sabrinas Gedenkgottesdienst wurde am 18. Juli 2012 abgehalten und ihre Einäscherung wird am Freitag, den 20. Juli, stattfinden. Entsprechend ihrem Wunsch wird ihre Asche im Meer in der Straße von Malakka verstreut werden.



Wir bei Animals Asia erinnern uns an Sabrina als einer Frau mit schönem Herz und schönem Gesicht. Einer wahren Heldin, die Tieren und Menschen zugleich selbstlos half und ein andauerndes Vermächtnis aus Mitgefühl und Respekt für alle Kreaturen, groß und klein, hinterlässt.


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