Andrew - durch Dich sind wir stärker! 
Das Internet verbindet uns mit der Gegenwart und der Vergangenheit. Kürzlich erst sandte mir Mary Alice aus England den Link zu einer Webseite namens Earth Protect, der Erinnerungen von Lachen und Tränen an das Leben von Andrew und so vieler Bären zurückbrachte, die wir geliebt und verloren haben.

Am Jahrestag des Todes von Andrew im Jahr 2006 zeigen dieses wunderbare Lied und der Text von Maria Daines, dass unsere Bären gegangen, doch nicht vergessen sind. Das Grab von Andrew dort am Fluss blickt über die grasbedeckten Grabhügel der Bären, Hunde und Katzen, die unser Leben so bereichert haben. Die Worte auf seinem Grabstein – „Wir sind nicht schwächer ohne dich, sondern stärker“ – erinnern uns alle daran, wo wir stehen.



Sein Tod hat die Mitarbeiter und Unterstützer in der ganzen Welt gerührt. An seinem Jahrestag starten wir in Erinnerung an ihn mit einer neuen aufregenden Kampagne. Im Rahmen unserer „Heilen ohne Grausamkeit“ Kampagne verbünden wir uns mit Ärzten und Apothekern der Traditionellen Chinesischen Medizin in China die sich verpflichtet haben, nie mehr Bärengalle oder Produkte von Bären zu verwenden oder zu verkaufen.

Mehr darüber in meinem nächsten Blog in ein paar Tagen – doch jetzt erst einmal der Lied „Andrew“ von Maria und die Botschaft, die ich an diesem besonderen Tag an unser Team gesandt habe als wir unserem wunderbaren Anderloo auf Wiedersehen sagten:

9. Februar 2006

An alle,

leider bringe ich euch sehr traurige Nachrichten … heute Nachmittag mussten wir uns von Andrew verabschieden. Am Morgen hatte er einen Gesundheitscheck und eine Ultraschalluntersuchung. Dabei zeigte sich, dass da etwas schrecklich falsch war und Kati und Phil begannen mit der Bauchoperation.

Da es schon spät ist und wir alle so erschöpft und geschockt sind, will ich keine Details erzählen, doch die Operation wurde sehr bald abgebrochen da klar wurde, dass wir nichts mehr tun konnten. Es war der hässlichste und aggressivste Krebs, den ich jemals im Leben gesehen habe und ich glaube, keiner kann das jetzt schon wirklich verstehen.

Die entfernte Geschwulst hat alles übertroffen, was wir bisher gefunden haben. Da die Leber so sehr angegriffen war (nur noch ca. 5% der normalen Funktion waren übrig), konnte Andrews Blut nicht mehr gerinnen und er verblutete langsam innerlich.

Gestern noch fraß er mehr als während der ganzen Woche zuvor; diese weichen, sanften Lippen bettelten für ein weiteres Stück Tomate, eine zweite Portion Yoghurt und einen Blaubeerkuchen. Das ließ uns fragen, ob es richtig war, die Operation so bald zu planen. Es gibt so vieles, was da mitwirkt – in der Vergangenheit gab es Fälle, in denen eine Operation notwendig schien, nur um danach keine medizinischen Ursachen zu entdecken. Die Bären befanden sich einfach in ihrem „normalen“ Zustand des Winterschlafs wie in freier Wildbahn, sie waren einfach lethargisch und hatten keinen Appetit.

Doch heute war es der wohlbekannte Killer … Leberkrebs. Vielleicht verursacht von einem Tumorfaktor in Verbindung mit der starken Entzündung durch die in den Farmen hervorgerufenen Schäden. Der Dämon, der ruhig in Andres Körper lauerte und auf seine Gelegenheit wartete.

Keine Worte können den Kummer erklären, den wir alle hier fühlen. Um 6 Uhr nachmittags verbrannten und begruben wir den mächtigen Andrew und die örtlichen Fernsehsender und der San Francisco Chronicle konnten ein weiteres Kapitel der Geschichte der Bärenfarmen dokumentieren. Der Ausbruch von Ärger und Traurigkeit ist selbst jetzt schwer zu beschreiben, doch er verband jeden hier in der Überzeugung und Gewissheit, dass Andrew nicht umsonst gestorben ist.



Ich weiß, dass dies auch für euch ein schrecklicher Tag sein wird – Andrew war so viel mehr als nur unser Botschafter und unser Freund… mit diesem Bären fing alles an; unser nobler, nachsichtiger und sanfter Riese wird für immer in unseren Herzen leben.

Ruhe sanft Anderloo. Wir lieben Dich.

Jillx

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Nothilfe Bärenrettung


Danke! 
Ein schnelles, aber sehr herzliches Dankeschön an Sie, an alle, die bereits zum Valentinstag einen Strauß frischer Blätter für die Bären geschickt haben. Sie werden diese Bärenvariante eines Dutzend roter rosen lieben!



Und für alle, die noch ganz schnell ein Geschenk brauchen, noch ist Zeit, einen Strauß für Ihren liebsten Menschen zu bstellen. Es geht ganz einfach, nur ein paar Klicks - und Sie haben ein perfektes "grünes" Geschenk, das von Herzen kommt.

Hier gibt es mehr Infos.
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Rettungsaktion Vietnam: Mission abgeschlossen! 
Gerade bin ich aus Vietnam zurückgekommen. Wieder einmal war ich von der Zuverlässigkeit und Professionalität unseres gesamten Teams überwältigt.

Geleitet von unserem furchtlosen Anführer in Vietnam, Tuan Bendixsen, hat wirklich jeder dazu beigetragen, dass die Bären sicher in unser Rettungszentrum gekommen sind. Hier wurde Reihenfolge für die Gesundheitschecks festgelegt sowie wurd der nachfolgende Transport in ihre großen Erholungskäfige. Auf dem Bild ganz links ist Tuan zusammen mit dem Team und Heather, unserer leitenden Tierärztin.





Jetzt müssen sie noch die letzte Hürde der Operationen nehmen, ehe sie in ihre Bärenunterkünfte und die mit Gras bewachsenen Freigehege dürfen. In der Zwischenzeit können sich unsere neuen Familienmitglieder nicht zwischen dem vielen und noch nie zuvor erhaltenen guten Futter und den Leckerbissen entscheiden.



Unsere Teams in Hongkong und in den Ländern haben das Wochenende durch gearbeitet damit die neuesten Berichte schnell an die Unterstützer und Medien in der ganzen Welt hinaus gehen konnten und damit alle auf dem aktuellen Stand der Dinge waren.

Die Bären standen im Mittelpunkt und dank ihres Charakters werden sie schnell das bisherige Trauma überwinden. Bären, die sich gern Strohkissen machen. Andere, die nur mit wässriger Reisgrütze gefüttert worden waren und dennoch die Wassermelonen ausspucken mit einer Verachtung, die eines 5 Sterne Michelin-Kochs würdig wäre.

Bären wie Simon (Ja, er wurde nach Simon Cowell benannt), dessen Charakter uns zum Lachen bringt. Er ist es wohl gewohnt, seinen Kopf durchzusetzen und ist doch m Herzen ein Teddybär. Oder Nicole, gesegnet mit einem großen Herzen. Sie ist das dickste Mädchen, das wir je in der Geschichte der Bärenrettung gesehen haben.



Aber auch die Niederlagen kommen schnell und gründlich. Der Arme Noodle mit seiner schrecklichen Wunde an der Zunge, der blinde John mit seiner fehlenden Pfote, und natürlich unser wunderbarer Raspberry, den wir noch am Sonntag auf dem OP Tisch einschläfern mussten, nachdem wir die abscheuliche Entzündung entdeckt hatten, die seinen armen zerschlagenen Körper gepackt hatte.



IHNEN allen vielen Dank für die Nachrichten und Unterstützung und Ermutigung, während die Rettungsaktion weiter geht. Ihre Hilfe bedeutet alles für diese Bären, die sich jetzt auf Operationen in den nächsten Wochen und die daran anschließende Erholung vorbereiten.

Lesen Sie hier mehr über diese tapferen Seelen und feiern Sie ihr neues Leben, das sie dank Ihrer Fürsorge haben.


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Ein spezielles Heim für unsere speziellen Bären 
Ein neues spezielles Gebäude wurde diese Woche in unserer Rettungsstation in Chengdu eingeweiht – unserer besonderer Bereich für Bären, die im Kampf mit den körperlichen gebrechen aus ihrem früheren Leben in den Farmen einer besonderen Hilfe bedürfen.

So wurden Crystal, Jürgen, NIC, Asia, Krönchen und Bamse aus ihren bisherigen Behausungen in ihr neues „Altenheim“ umgesiedelt. In dieser Umgebung können wir uns besser ihrer speziellen Bedürfnisse annehmen, wenn sie jetzt ihren letzten Lebensabschnitt beginnen.

In dem neuen Bereich sind zwei Gehege direkt aneinander eingerichtet worden – River House und Bamboo House – und sie wurde möglich durch die freundliche Spende von Henry Wong und seiner Tochter Kitty Wong aus Hongkong.

Hier ist ein Bild von unserer wunderbaren Krönchen wie sie sich an einer besonders niedrige angebrachten Hängematte erfreut.



Hier ist der Bericht unserer Bärenmanagerin Anne über die neuen Gehege sowie ein paar Bilder und neue Infos über unsere lieben speziellen Bären von Heather, unserer leitenden Tierärztin, Nic, unserem leitenden Bärenmanager und mir.

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Unsere Bärenkampagne fährt mit Volldampf voraus! 
Bereits kurz nach unserer Konferenz in Peking, an der über 250 Fachleute der traditionellen Medizin, darunter Ärzte, Wissenschaftler und Vertreter der Behörden teilnahmen um nach Alternativen zur Verwendung gefährdeter Tierarten zu suchen, gab es schon wieder eine aufregende neue Veranstaltung in China – diesmal in Tianjin bei Peking (von dort wurden unsere schönen Braunbären Cäsar und Emma mit Hilfe der dortigen Forstschutzbehörden gerettet).

Am 22. Dezember trafen wir uns in Peking mit Regierungsvertretern aus 18 Provinzen. Sie haben sich verpflichtet haben, keine Bärenfarmen in ihrem Gebiet zu dulden. Das betrifft mehr als die Hälfte des ganzen Landes und ist ein grundlegender Schritt vorwärts in unserer Kampagne für ein Ende der Bärenfarmen in China.

Ein wirklich bemerkenswerter Morgen – wir sitzen zusammen mit den Vertretern der Forstschutzbehörden aus dem ganzen Land die ihre Meinung klar zum Ausdruck bringen und entschlossen sind, nie wieder Bärenfarmen z erlauben. Darüber hinaus haben diese Provinzen ihre feste Zusage gegeben, dass Farmen, die vielleicht noch entdeckt werden, geschlossen und die Bären beschlagnahmt und uns übergeben werden.

Dazu hier einige aufmunternde Worte von Toby Zhang, unserem Direktor für externe Angelegenheiten:

„Weder die Vertreter des CWCA noch ich selbst haben eine so positive Antwort von den Leitern der Provinzen erwartet! Bereits von Anfang an war es klar, dass die meisten unsdarin zustimmen, dass die Bärenfarmen geschlossen werden müssen. Denn es ist ein grausames Geschäft und potenziell auch für die Konsumenten schädlich. Und es ist ein Schmutzfleck für diese große Nation.

Es war auch klar, dass viele der Provinzen stolz darauf sind, dass es keine Bärenfarmen bei ihnen gibt und dass sie sich dafür entschieden haben, diese Industrie in ihren Provinzen zu verbieten.

Von meinen früheren Erfahrungen mit chinesischen Besuchern in unserer Rettungsstation weiß ich, dass die Menschen in China die Bärengalleindustrie in ihrem Land ablehnen. Das wurde durch die Reaktion auf meine Präsentation bei unserem Treffen erneut bestätigt.“

Dieses Jahr scheint sich schnell zu einem besonderen Jahr für die Bären in China zu entwickeln und viele weitere Aktivitäten sind in Planung. Als nächstes wollen wir diese Vereinbarung auf weitere Provinzen des Landes übertragen – wir wollen auch als Teil unserer Kampagne Heilen ohne Schmerzen im kommenden Februar eine neue aufregende Aktion mit Ärzten und Apothekern der traditionellen chinesischen Medizin starten. Bald mehr darüber….

Hier sind unsere Pressemitteilung und unser Webreport zu dieser grundlegenden Zusage aus den Provinzen Chinas die auf Bärenfarmen verzichtet haben.

2010 ist für uns das Jahr, auf das es ankommt – bleiben Sie an unserer Seite, damit wir es ein Jahr für unsere Bären wird.

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