Bären inspirieren den Künstler Richard wie nie zuvor 
Als Richard Symonds, Künstler und ein unheimlich netter Mensch, vor ein paar Wochen in Begleitung der Bildhauerin Suzie Marsh und deren Mann Doug zu uns nach Chengdu kam, sagte er mir, dass er es gar nicht erwarten könne, den Bären zu helfen.

Gesagt – getan. Gleich nach seiner Rückkehr nach England begann Richard mit der Arbeit an drei Videoclips und einer Zeichnung. Er nahm auch Kontakt auf zu der bekannten englischen Schauspielerin Rula Lenska (die schon in der Vergangenheit unsere Bären unterstützt hat) und noch ehe wir es wussten entwickelte sich daraus eine erstaunliche Zusammenarbeit.



Bitte auf die Links unten klicken, um die Clips zu sehen.

Im ersten Clip fragt Rula die Zuschauer, ob diese sich die Qualen und das Leid vorstellen könnten, das die Bären in den Farmen in Asien erdulden müssen. Ihre Stimme ist so kraftvoll, ihre Leidenschaft so spürbar und ihre Botschaft so eindeutig – wer bei klarem Verstand kann eine so schreckliche Behandlung und solches Leid bei einer so intelligenten, gefährdeten Tierart dulden, die es verdient zu leben.

Hier:Would you believe me?



Im zweiten Film sieht man den Unterschied zwischen einem frei lebenden Bären und jenen in den Farmen – dazu die überaus bewegende Wiedergabe des berühmten Lieds von Roberta Flack, „The First Time Ever I Saw Your Face“, gesungen von Celine Dion.

Hier: The First Ever Time I Saw Your Face

Schließlich noch ein kurzer Film über Oliver, unseren so schwer misshandelten Bären, zusammengestellt von Richard. Oliver, wie er jetzt die wärmenden Sonnenstrahlen genießt, das Plätschern des Wassers in seinem Teich, der Geruch des Morgentaus und das Gefühl von Gras unter seinen Pfoten, die dreißig Jahre lang auf Käfigstäben standen.

Hier: Oliver’s Film

Halten Sie besser ein Taschentuch bereit, wenn Sie diesen Filme ansehen – und bewundern Sie das Talent von Richard …. Nicht nur, weil er den Bären im Film eine Stimme gibt, sondern auch durch seine Zeichnung einer, wie ich sicher weiß, außergewöhnlichen Serie – all das wird er nächstes Jahr zusammen mit Suzie in England zeigen.

Sein allererstes Werk, das Sie vielleicht kennen, ist über einem Bären namens Jasper, der 15 Jahre lang eingesperrt war und im Jahr 2000 gerettet wurde. Das wurde inzwischen bei einigen Mitgliedern des Teams ein Favorit (schreibt Rula mit einem Lächeln).



Von uns allen, Richard, vielen Dank für Deine Inspiration, Freundlichkeit und Kreativität, die keine Grenzen kennen. Dem Himmel sei Dank für Dich. Nach dem Besuch in der Rettungsstation schickte Richard uns diese liebe kurze Notiz:

„Seit 20 Jahren bin ich mit meiner Kunst der Bildung von Aufmerksamkeit für Wildtiere und dem Sammeln von Spenden verpflichtet. Doch nie zuvor war ich so bewegt und fühlte so leidenschaftlich für eine Sache wie bei der Aufgabe, der Animals Asia sich verschrieben hat. Seit meinem Besuch bei den Bären in Jills erstaunlicher Rettungsstation im Mai 2011 in Chengdu, der meine Emotionen und mein Leben verändert hat, kann ich den kreativen Fluss neuer Filme, Gedichte und natürlich auch Zeichnungen und Gemälden nicht stoppen, der auf unsere Ausstellung im nächsten Jahr hinführt. Besonders hat mich die Geschichte von Oliver bewegt und mir wird der spezielle Moment, als ich ihn und seine Bärenfreunde sah, stets in Erinnerung bleiben.“ – Richard Symonds


www.richardsymonds.com
www.topshotphotography.co.uk

Auch Rula schickte uns liebe Zeilen:
„Ich bin stolz und geehrt, zu den Animals Angels von Jill zu gehören, die ihr Leben der Rettung dieser armen gequälten Bären widmen, die in der Hölle leben müssen und die so eine Chance auf Freiheit bekommen, die sie und alle fühlenden Wesen verdienen…“ Rula Lenska

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Die Tiere Asiens – einmal anders betrachtet 
Die Konferenz „Asia for Animals“ von 10. - 14. Juni verlief einfach großartig. Mehr als 350 Delegierte aus 25 Ländern aus der ganzen Welt kamen zum ersten Mal in Chengdu in China zusammen, um Lösungen für Probleme zu suchen und zu schaffen, die Tiere auf dem ganzen asiatischen Kontinent bedrücken.

In einer Reihe von Vorträgen und thematischen Schwerpunktveranstaltungen wurden die Sprecher und Zuhörer ermuntert, einmal „quer zu denken“. Das war auch das Motto, welches vom Hauptsponsor Gil Michaels, Präsident der Animal Guardians, ausgegeben worden war. Dessen persönliche Leidenschaft ist es, kreative Lösungen zu suchen, um die Grausamkeiten und Schmerzen zu beenden, die heute noch viel zu viele Tiere erdulden müssen.

Veranstaltungsort der Konferenz war das Kempinski Hotel. Sie startete mit einem Löwentanz, Begrüßungsansprachen und dem speziellen Auftritt von Superstar und „Madonna Asiens“, der Sängerin und Schauspielerin Karen Mok.

Überraschungsgäste waren die Hundedoktoren von Animals Asia, die bewiesen, dass die besten Ärzte der Welt nasse Schnauzen haben und mit dem Schwanz wedeln. So erhielten alle Teilnehmer etwas von der viel benötigten Tiertherapie, noch ehe die Konferenz offiziell begann.

Am ersten Tag gab es eine sehr erfolgreiche Workshoprunde. Die folgenden drei Tage waren angefüllt mit Vorträgen von mitreißenden Sprechern aus der ganzen Welt. Den Abschluss bildete eine Tour durch das Rettungszentrum von Animals Asia, um einige ganz spezielle Bären kennenzulernen.

Besuchen Sie bitte auch unsere Webseite mit weiteren Informationen und den Vorträgen, die bei dieser Konferenz gehalten wurden.

Die Konferenz wurde von Animals Asia koordiniert und veranstaltet und großzügig von Animal Guardians, Animal People, Best Friends USA, Compassion in World Farming, Humane Society International, International Animal Rescue, International Fund for Animal Welfare, UK’s RSPCA, SPCA (HK) und the World Society for the Protection of Animals gesponsert.

Unsere Mitglieder des Bärenteams (von links) Ai, Howard und Rocky, zeigten an ihrem Stand Gegenstände um die Bären neugierig und bei Laune zu halten. Viele davon haben sie selber gemacht.


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Rainbow sagt Aloha 
Viele von Ihnen erinnern sich sicherlich noch an Rainbow, unseren sehr geschätzten Mitarbeiter. Genau vor einem Jahr hat er uns verlassen, um ein MBA Studium in Hawaii zu beginnen, das er jetzt zur Hälfte geschafft hat. Ich habe ihn gebeten, uns einen kurzen Bericht zu schicken, da mehrere Menschen bereits nachgefragt haben, wie es ihm geht und ob er seine Reise noch genießt….

Niemand, der Rainbow kennt, wird überrascht sein zu hören, dass er jede Sekunde liebt und sich in die Kurse und in Tierschutzprogramme dort in den USA stürzt. Wir vermissen Dich sehr, Rainbow. Doch wir sind natürlich sehr stolz auf alles, was Du erreichst und wünschen Dir und Hong Chuan für das Abschlussjahr alles Glück und Erfolg auf der Welt.

Und jetzt zu Rainbow:

Aloha!

Es ist jetzt ein ganzes Jahr her, seit ich China verlassen habe. Die Zeit vergeht wirklich wie im Flug! Ich habe schon mehr als die Hälfte meines MBA Programms geschafft. Mit Gottes Segen und viel Anstrengung habe ich bisher einer glatte Note A geschafft. Es ist eine Herausforderung, doch auch Spaß und Bestätigung. Diese Reise ist mehr als nur ein Schulbesuch. Chuan (meine liebe Frau und meine beste Freundin) und ich freuen uns besonders an der Vielfalt und der Freiheit der Kultur hier.



Wir helfen freiwillig bei einer örtlichen Tierschutzorganisation zur Rettung der hawaiianischen Mönchsrobbe mit. Davon gibt es viel weniger Tiere als von unserem Riesenpanda. Wir helfen mit, die Robben am Strand zu zählen und sammeln auch Spenden. Mich überrascht, dass ein anderer Freiwilliger in dieser kleinen Organisation auf dieser kleinen Insel mitten im Nirgendwo schon von unserer Bärenrettung in China gehört hat. Die Welt ist wirklich klein!

Kürzlich nahm ich als Vertreter der chinesischen Studenten an einem Treffen des Beratungskomitees meiner Business School teil. Dort traf ich zufällig Ted Liu, den ehemaligen Direktor des State Department of Business in Hawaii. Er sagte, dass er mich im Fernsehen gesehen habe, als er zu Beginn des Jahres in China war. Es ging um unsere Rettung der Bären in Nordchina. Wirklich, die Welt ist klein!

Ich habe meinen Ping Pang Schläger mitgebracht, doch ich finde leider kaum Menschen, mit denen ich spielen kann. Ich vermisse die Zeit, wo wir in Longqiao gemeinsam Ping Pang und Basketball spielten. Ohne dieses Training habe ich ziemlich Gewicht zugelegt – wobei die schnell wachsenden Kochkünste von Chuan sicher auch eine Rolle gespielt haben. Jetzt versuche ich mit hiesigen Sportarten mein Gewicht zu halten: Surfen und Tauchen. Letztes Wochenende habe ich nach zwei Stunden im Salzwasser endlich meinen ersten Ritt auf einer Welle geschafft.

In Hawaii sind Weiße die Minderheit und Asiaten und Polynesier sieht man überall. Daher glaube ich meistens, noch irgendwo in Südchina oder vielleicht in Singapur zu sein.

Hawaii ist für seine Regenbogen berühmt. Man sieht sie sehr oft. In den Straßen sieht man Regenbogen-Buchläden, Regenbogen-Supermärkte, Regenbogencafes, Regenbogen-Zahnärzte…In gewisser Weise bin ich hier wirklich zuhause. Hahaha…



Ich möchte euch noch mein Lieblingsbild zeigen. Wir haben aus der Ferne Buckelwale beobachtet. Jedes Jahr wandern sie 5000 km von Alaska nach Hawaii, um sich dort zu paaren, ihre Jungen zur Welt zu bringen und aufzuziehen. Wenn man diesen größten Ozean sieht, denke ich oft an einen meiner liebsten Bibelverse aus Genesis 1: „Herrscht über die Fische im Meer und die Vögel in der Luft und jede lebende Kreatur auf dem Land.“ Das ist ein Gebot unseres Schöpfers. Doch leider sind wir keine guten Herrscher. Ich bin so stolz darauf, bei euch zu sein um dieses schlechte Management umzukehren.



Ich vermisse euch alle und auch die vierbeinige Familie im CBRC – vielen Dank an euch, dass ihr euch um sie kümmert, während wir weg sind.

Rainbow

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Richard und Suzie ….mir fehlen die Worte! 
Sie waren die liebsten Gäste hier bei uns in Chengdu – Richard Symonds und Suzie Marsh mit ihrem Mann Doug. Sie kamen alle aus England, um unsere Bären zu sehen und so viele Bilder unserer wunderbaren Botschafter als möglich zu machen.

Beide sind berühmt und extrem talentiert. Richard malt die schönsten Bilder wilder Tiere und Suzie schafft wunderbare, lebensechte Skulpturen von Haus- und Wildtierarten.

Diese beiden kreativen Künstler haben ein Gefühl für Tiere, wie man es selten findet – natürlich war es bei den Bären für Suzie und Doug Liebe auf den ersten Blick. Hier sieht man uns auf dem Dach von Haus 10, wie wir unseren „gebrochenen Bären“ Oliver (im Hintergrund) bewundern, der 30 Jahre lang in einem Käfig eingesperrt war. Allen kamen darüber die Tränen:



Und hier sind Richard und Suzie zusammen mit Lucky und mir im Schulungsraum. Dort zeigen wir die vielen lieben Briefe, die uns Kinder aus Congleton in England geschickt haben.



In all den Jahren kannte die Großzügigkeit dieser beiden Künstler den Bären gegenüber keine Grenzen. Doch sie mussten sich mit Fotos oder Filmen begnügen ohne die Tiere jemals wirklich zu sehen, denen sie schon so lange helfen.

Jetzt sind sie endlich da und versinken in einem Sturm der Emotionen als sie die Tiere sehen, deren Leben sich vollständig verändert hat. Es gab viele Tränen, aber auch Lachen bei dem Treffen mit unseren Tierärzten, die sie zwei Tage lang bei den Gesundheitschecks begleiteten. Sie sahen die schrecklichen Katheter, die metallischen Korsetts und die Klemmkäfige – und sie trafen Bären, die zuvor jahrelang gefangen waren.

Die Bären freuen sich jetzt an den warmen Sommertagen und nahmen die Aufregung gelassen hin. Neugierig und selbstsicher kamen sie an den Zaun und schnüffelten vorsichtig durch die Maschen, um ihre neuen Freunde zu sehen und zu beschnuppern. Die Kameras klickten und surrten. So verging die Woche wie im Flug, bis es hieß wieder Abschied zu nehmen.

Suzie und Richard werden in den kommenden Monaten ihre Leidenschaft und ihr Talent für eine Sache einsetzen, die so aufregend ist, dass ich sie nicht beschreiben kann. Sie sprechen mit Gill, Nicky und unserem Team in England über große Veranstaltungen für 2012 – für die tapferen und majestätischen Bären in China und Vietnam.

Es war so schön, euch alle zu sehen – Richard, Suzie und Doug – vielen Dank für eure Liebe und eure Hilfe. Kommt bitte bald wieder.
Hier kann man vier der Arbeiten von Suzie sehen – boxende Hasen, Butch ‚n‘ Cassidy, und zwei unserer geretteten Mondbären – Dilly und Ginny. Mehr über die Skulpturen von Suzie findet man bei www.suziemarshsculpture.co.uk









Hier sind auch einige der wunderbaren Tierportraits von Richard












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Congleton ist verrückt nach Bären 
Bärmania ist jetzt eindeutig auch in England angekommen. Laut Gill und Nicky aus unserem Büro dort möchte man glauben, dass alle Einwohner Congletons die Bären ins Herz geschlossen haben. Schon lange bekannt für die berühmte Verbindung zu Bären, hat die Stadt kürzlich eine ganz erstaunliche Veranstaltung organisiert und stellt stolz 75 Bären aus Fiberglas aus, ein jeder etwa 1,5 Meter hoch und von den Schulen der Stadt, von Geschäften und Dienstleistern hübsch geschmückt. Es ist sogar ein Bärenbürgermeister dabei!

Vor dieser Ausstellung hielt Nicky bei mehreren Schulen leidenschaftliche Vorträge und jetzt sind natürlich alle Schüler Feuer und Flamme, um den eingesperrten Bären in China und Vietnam zu helfen. Unsere liebe langjährige Unterstützerin Dawn Gibbins, bekannt aus der TV Serie „Heimliche Millionäre“, trug entscheidend dazu bei, alle in der Stadt für das Thema „Bären“ zu begeistern und um Spenden zu werben, damit den echten Bären geholfen werden kann und im sie aus diesen Farmen retten.







Dabei war auch ein kleiner orangefarbener Hund, der aus dem Erdbebengebiet in China gerettet wurde und jetzt bei der Tierkrankenschwester Judy, unserer freiwilligen Bärenhelferin, in England lebt. Er sieht sehr wohl, wie seine Bekanntheit wächst und so hat Tremor nicht lange gezögert, um sich für die Fotos neben den Bärenbürgermeister zu platzieren – sehr zur Belustigung der Medien, die sich um Bilder der Berühmtheit in ihrer Mitte geradezu rissen.



Unser Dank aus tiefstem Herzen gehört der Stadt Congleton und all jenen, die mitgeholfen haben, die Bären ins Rampenlicht zu stellen und den echten Bären ein großes Hilfspaket zu schicken.



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