Gabys Zufluchtstätte in Kalimantan 
Letzten Sonntag machten die Tierärztin Heather, Schwester Wen und ich für ein paar Tage eine kurze Reise nach Indonesien, um mit der lieben Gabriella Fredriksson (jeder kennt sie unter Gaby) in Ost Kalimantan zu arbeiten.

Bei den Zähnen einiger ihrer Sonnenbären waren umfassende Behandlungen fällig. Natürlich haben wir dese Chance gleich ergriffen, uns mit dieser erstaunlichen Tierspezies näher zu beschäftigen und uns auf den aktuellen Stand der beeindruckenden Arbeit von Gaby und ihrem Team zu bringen, die sie für das Wohlergehen und den Fortbestand der Sonnenbären in freier Wildbahn leisten.



Gaby ist die stellvertretende Leiterin des Sonnenbären-Expertenteams der IBA/BSG/IUCN. Es gibt praktisch nichts, was sie nicht über die Sonnenbären wüsste. Sie streitet das natürlich ab, doch ihre Kenntnisse und ihre unbeugsame Art, dieser so geschundenen Spezies zu helfen, bildete den entscheidenden Ansatz mit, diese in Indonesien vom Aussterben bedrohten Tiere letztendlich doch noch zu retten.

Gabys Gruppe hat fünf gerettete erwachsene Sonnenbären und wunderbare mit Wald bestandene Gehege, wo man die Bären bewundern kann. Diese Woche kam noch ein kleines armes Sonnebärenjunges, das ihnen in einer Kühlbox vor die Tür gestellt wurde. Gaby untersucht jetzt, ob es vielleicht langsam wieder in einer geeigneten Stelle im Wald frei gelassen werden kann.



Auch ihr Infocenter ist hervorragend – am Wochenende unserer Ankunft waren offensichtlich 700 Besucher dort. Es ist somit ein populärer Treffpunkt in der lokalen Gemeinde. Als Heather, Wen und ich dort herumgingen und die kreativen Ausstellungsstücke bewunderten, platzen wir fast vor Stolz als wir ein großes Bild von Jasper sahen, das uns aus einer Szene mit Mondbären begrüßte.



Gaby, ihr Manager Allison und die Mitarbeiter bewundern auch Katzen – es leben sogar 108 davon dort und sie bilden wohl die am meisten entspannte und zufriedene Gruppe von Katzen, die ich je gesehen haben.





Eine weitere Leidenschaft von Gaby ist es, den Anwohnern den Respekt und die Pflege von Katzen zu lehren. Das ist nicht nur Respekt gegenüber dem Leben an sich, sondern hilft mit, das fragile Ökosystem und den Wald zu bewahren, in dem sie alle leben.


Das Projekt und die Arbeit von Gaby sind phänomenal – bitte schauen Sie auch auf ihre Webseite um zu sehen, wie Sie den Sonnebären, Katzen, Hunde und dem Ökosystem von Ost Kalimantan helfen können. www.beruangmadu.org

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Noch immer nichts Neues von Snoopy 
Die guten Wünsche und Gebete von euch zeigen mir, dass viele auf Neuigkeiten von Snoopy warten, bei der dank der Großzügigkeit eines wunderbaren Teams von englischen Augenärzten Katarakte aus beiden Augen entfernt wurden.

Hier ein aktueller Bericht unserer Tierärztin Faithe aus Chengdu. Bislang hat das Team ein Blutgerinnsel in Snoopys rechtem Auge vermutet, dem Auge, in das die Augenärzte eine künstliche Linse eingesetzt haben.

So war die Lage laut Faithe gestern:
„Es ist weniger ein Gerinnsel als vielmehr eine Entzündung. Sie ist noch immer im Weiß der Augäpfel zu sehen. Leider gibt es auch noch keine Anzeichen dafür, dass Snoopys Sehkraft zurückgekehrt ist. Sie scheint relativ zufrieden zu sein, abgesehen davon, dass sie ins Freie will. Das wird aber nicht vor Mitte nächster Woche möglich sein.“

Auch Belinda, die sich täglich um Snoopy kümmert, sagte gestern, dass sie im Verhalten von Snoopy nichts entdecken kann, das auf eine zurückkehrende Sehkraft schließen lässt. Doch im Ganzen sei Snoopy entspannt und zufrieden.

Die gute Nachricht ist, dass es Sophie nach ihrer einmaligen Operation eindeutig wieder sehen kann und es ihr immer besser geht. Nächste Woche werde ich wieder in Chengdu sein und mehr darüber berichten können. Hier gibt es einen Bericht über Snoopys und Sophies Operation.


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Bao Be hat besonderen Besuch 
Als ich kürzlich bei unseren wunderbaren Bären (und unserem wunderbaren Team!) in der Tam Dao Rettungsstation bei Hanoi war, befand sich unsere berühmte Unterstützerin Karen Mok bei unseren Bären und Hunden und Katzen in Chengdu!



Rainbow, unser PR Manager erzählt: „Karen war ganz verzaubert von ‚ihrem’ Bären Bao Be und lief sofort nach ihrer Ankunft zu ihm hinüber. Während Howard, der Leiter des Bärenteams, die Lieblingsspeise von Bao Be – Apfelschnitze mit Honig – zubereitete, war Karen ganz überrascht von seinem gesunden Aussehen. „Er war ein Gerippe, als er hier ankam, und jetzt ist er so gesund und prachtvoll!“





Als Howard Karen die Namen der besten Freunde von Bao Be nannte, fragte sie sofort, ob er auch eine Freundin habe. Sie lachte als sie erfuhr, dass er nur Zeit für seine Freunde hat.

Ihre Zeit mit Bao Be war voller Freude, doch ihre Stimmung änderte sich schnell, als Rainbow sie zu den Neuankömmlingen in der Quarantänestation brachte und ihr die Geschichten dieser Bären erzählte. Als Sie von ‚Shui’ (Wasser) erfuhr, der bald nach seiner Ankunft wegen seines kranken Herzens und seiner Leber eingeschläfert werden musste, war sie sichtlich bewegt. Doch die Pflege und Zuwendung, die sie bei den anderen Bären sah, tröstete sie und sie stimmte in unsere Hoffnung ein, dass sie alle überleben mögen.



Um sie aufzumuntern, brachte Rainbow sie zu unserem neuen Braunbärengehege. Voller Begeisterung berichtete er von Cäsar und wie sie ihr neues Zuhause liebt (s. auch einen früheren Blog), doch Cäsar entschloss sich ihn zu ärgern und tat … nichts. Sie schlief weiter „ruhig wie eine Sphinx“ bis Rainbow schließlich aufgeben musste und Karen nach nebenan zu Benji und Poupouce brachte – unseren beiden wunderbaren tibetanischen Braunbären.

„Nach einer kurzen Periode der Scheu vor so vielen Zuschauern rollten diese beiden flaumigen Kugeln in ihrem Gehege herum und beeindruckten Karen und die Medienvertreter aus Hongkong und Chengdu“, so Rainbow. Während Karen fotografierte, konnte man sie fröhlich sagen hören, „die sind ja so süß und etwas so besonderes!“

Dann ging es weiter zu unserer Statue des majestätischen Bären Andrew, wo Rainbow eine Pressekonferenz mit acht Reportern der örtlichen Medien organisiert hatte.



Karen rief dabei auf, keine Bärengalle mehr zu verwenden und ergänzte auf eine Frage: „Wenn ich genügend Erfahrung in der Filmproduktion habe, werde ich einen Dokumentarfilm über Schwarzbären machen, damit noch mehr Menschen verstehen, wie sie leiden und ebenfalls zu ihren Helfern werden.“

Am Ende des Tages zeigten unsere Tierärztin Faithe und Schwester Caroline unsere geretteten Hunde Kaiya und Mathilda (Bilder unten) und Tremor, unseren geretteten Erdbebenhund, um mit diesen Bildern den besten vierbeinigen Freunden Chinas zu helfen.



Karen liebt Hunde – besonders Mischlinge. Sie musste sie einfach in die Arme nehmen. Diese Bilder sind für uns unbezahlbar, um unsere Nachricht zu verbreiten, dass Hunde unsere besten Freunde und kein Nahrungsmittel sind. Hier sieht man sie mit dem braven Tremor:





Rainbow sagte dazu: „Karen war so geduldig und freundlich“. Ich kann mich dem nur anschließen und betonen, wie glücklich wir sind, sie auf unserer Seite zu haben. Sie ist intelligent, spricht was sie denkt und tritt ganz für den Tierschutz ein. Auf diese Weise beeinflusst sie die junge Generation in China damit sie Bären, Hunde und Katzen mit dem Respekt begegnen, den sie verdienen.

Zu Abschluss noch ein Wort von Rainbow – ganz PR Mann der er ist:

„PS: Sie behielt unsere Jacke an und trug sie bis zu Flughafen.“ :-D


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Den Tieren eine Stimme geben 
Unser lieber Freund, Professor Marc Bekoff, kam diese Woche in Denver, Corlorado, mit Dr. Jane Goodall zusammen. Dann, inmitten von Reden signierte Jane das Animals Asia T-Shirt von Marc.



Beide haben uns in Chengdu besucht und Marc wird im Laufe dieses Jahres bereits zum dritten Mal zu Besuch bei uns sein. Janes adoptierter Bär ist der großaartige und überaus freche Mandela:



Jane und Marc habe gemeinsam Bücher und Artikel verfasst und geben Tieren eine Stimme - laut und voller Stolz - auf der ganzen Welt. Wie glücklich sind wir doch, solche Freunde zu haben.
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Mafis Vermächtnis 
Als unsere ehemalige Mitarbeiterin, die liebe Anne Marie McGivern, von Mafi's Tod erfuhr, fragte sie in einem Brief an uns, warum Mafi keine Zeichen der Krankheit gezeigt hatte:

"War dies vielleicht ihr letztes, selbstloses Vermächtnis an uns - von uns zu gehen und nur glückliche und fröhliche Erinnerungen an ihr Leben hier im Rettungszentrum zurück zu lassen?

Oft ist das Leben dieser wunderbaren Bären so tragisch kurz. Doch ein jeder lehrt uns den wahren Wert von Vergebung, Vertrauen und Respekt. Schlußendlich zeigen sie uns, was Liebe in der tiefsten und schwierigsten Form bedeutet - ohne Vorbedingungen.



Wenn unser Leben auch so selbstlos wäre, was hätten wir für eine wunderbare Welt. Doch wir wissen, ihr Geist lebt weiter und in unserer Erinnerung an sie bleibt immer Schmerz und ein Gefühl des Verlusts. Doch stärker noch ist das Gefühl der Ehrfurcht und des Wunders und wie gesegnet wir sind. Dafür, ein Teil ihres Lebens sein zu dürfen. Ihr Vertrauen zu haben.

In Wahrheit gaben sie uns sicher mehr als wir ihnen jemals geben konnten. Deshalb sollten wir selbst unser Leben als Tribut an sie führen - ist es doch kein Opfer, wenn man den anderen mit Vertrauen und Respekt behandelt!"

Wie recht Anne-Marie hat.... so zu lieben wie unsere eigenen Hunde und Katzen es tun - bedingungslos, perfekt, unser Leben wird reicher und erfüllter.


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