Das britische Team hat es geschafft!!! 
Voller Stolz kann ich Ihnen nun sagen, dass unser britisches Team dieses Wochenende tatsächlich das Unmögliche geschafft hat. Ich weiß nicht, wer die ursprüngliche Idee hatte. Aber es war Dave, unser britischer Direktor, und sein Team, die zu uns kamen und sagten, dass sie sich der Herausforderung stellen wollten: Die drei Gipfel von England zu besteigen – Ben Nevis, Scarfell und Snowdon – und das in 24 Stunden! Als ich sie am Samstagabend (chinesischer Zeit) anrief, waren sie gerade dabei aufzubrechen. Ich konnte spüren, sie waren sich selbst nicht sicher, auf was sie sich da eingelassen hatten. Dave sagte nur, sie seien bestmöglich vorbereitet. Doch als ich ihnen allen ganz viel Glück für ihr Vorhaben wünschte, konnte ich im Hintergrund ein nervöses Lachen hören!

Doch sie haben uns stolz gemacht – wie wir es ja auch nicht anders erwartet haben. Dave, Lara, Gill, Mark und James waren die Wanderer, Fiona und Nicky waren das Sicherheits- und Versorgungsnetz für die Gruppe und auch für die Verpflegung zuständig.

Hier ist der Text, den Dave um 2:00 Uhr heute Morgen geschickt hat: „Liebe Jill, bitte sag Jasper und Eddie, dass wir es geschafft haben. Drei Gipfel in drei Ländern in insgesamt 23,5 Stunden. Mindestens 4.000 Pfund sind auf dem Weg zu den unserer Zottelbären. Yippee!“

Ein großes Lob unserem britischen Team von allen Mitarbeitern und Unterstützern weltweit – sicher schlaft ihr jetzt die nächsten 23,5 Stunden. Hoffentlich ruhig und in der Gewissheit, dass ihr Jasper und die Bären, Eddie und die Hunde und Katzen wieder ins Rampenlicht gerückt und dringend benötigte Spenden für sie gesammelt habt. Für alle Tiere, die von solchen bemerkenswert Taten abhängig sind.

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Hey, und wo bleiben die Katzen?! 
Bei den vielen Hundegeschichten hier im Blog – hier ist auch einmal eine für Katzenfreunde! Ja, diese versnobten, arroganten Felinen, die unser Leben beherrschen und uns mit verachtungsvollen Blicken bedenken, wenn der Futternapf auch nur drei Millisekunden zu spät kommt. Vor Ort in Chengdu wurden wir fast überschwemmt vor hungrigen kleinen Kätzchen. Kürzlich kamen drei weitere magere Seelen zu uns. Nur ein paar Wochen alt. Doch sie schrieen aus voller Kehle nach Zuwendung und Futter. Große Anerkennung gebührt unseren Sicherheitsleuten in der Rettungsstation in Chengdu, die diese kleinen Katzen (und Hunde) behutsam einsammeln, wo immer sie die Kleinen draußen finden – kranke und hungrige Tiere die vielleicht fühlen, dass Hilfe nahe ist, sobald sie es schaffen, unser Tor zu erreichen. Natürlich können wir sie nicht abweisen!

Wieder einmal sichert unser Team aus Schwestern und Freiwilligen (zur Zeit Diana und Annie) diesen Winzlingen nicht nur Futter und eine saubere Unterkunft, sondern gibt ihnen auch Zuneigung und Liebe. Jetzt, wenn die Bäuchlein voll und prall wie kleine Trommeln sind, nach ungefähr zehn Litern Ersatzmilch, sind diese Kleinen die Glücklichen – sie wachsen und gedeihen, werden stark und haben hoffentlich bald ein neues Zuhause.

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Happy Birthday - Animals Asia feiert 10ten Geburtstag!  
Animals Asia ist heute zehn Jahre alt! Euch allen, den Länderbüros, allen Mitarbeitern, den freiwilligen Helfern und unseren fantastischen Unterstützern auf der ganzen Welt - ein riesengroßes und herzliches "Dankeschön" für die letzten zehn Jahre der Hoffnung. Dafür, dass Ihr alle Animals Asia geholfen habt, unsere Versprechen den Tieren in Asien gegenüber zu halten, ihnen Rettung und Hilfe zu bringen und auch für die Hilfe bei unserem wichtigsten Versprechen den Tieren gegenüber - den Respekt für sie wieder herzustellen. Unsere Geschichte anlässlich unseres Jubiläums wird Anfang nächster Woche auf unseren Webseiten zu lesen sein - deshalb, bitte, schaun Sie doch einmal darauf.

Von den Tieren ein Danke für dieses vergangene Jahrzehnt - und wir würden uns freuen, wenn Sie die Zeit fänden, ein Glas auf unser Wohl zu trinken und ein stolzes Lächeln für Sie selbst und Ihr Engagment für unsere Arbeit auf Ihr Gesicht zaubern. Denn Sie sind ein Teil unserer Animals Asia Familie und Teil des positiven Wandels für Tiere auf der ganzen Welt.

Eine bärige Umarmung und Gottes Segen,

Jill
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Das Rezept vom Doktor - Ein warmes Lächeln und eine nasse Schnauze! 
Unsere Hundetherapeuten sind die Basis für den Erfolg und den hervorragenden Ruf von Dr. Hund. Was würden wir nur ohne diese unglaublichen Botschafter tun – diese Überbringer bedingungsloser Zuneigung, bei denen die Herzen der Menschen schmelzen, wo immer sie hingehen. Sie sind der Beweis und es bleiben nicht die geringsten Zweifel, dass Hunde (und Katzen) unsere Freunde sind, nicht unsere Nahrung. Einer der bewegendsten Augenblicke ist, wenn ein neuer Kandidat den Test als Dr. Hund besteht. Dann meint man, die ganze Welt strahle vor Freude. Sowohl für den Hund als auch für seinen Besitzer.

Marnie, Cassy und ich haben zusammen mit einem Team unermüdlicher Freiwilliger erst kürzlich in Hongkong 20 Hunde geprüft. Nur sechs davon haben bestanden und ein weiterer (ein hübscher, aber ein wenig stürmischer Labrador!) ist noch auf Probezeit. Diese Erfolgsrate von rund 30% ist durchaus normal. Die Tests sind für Herrchen und Hund eine Herausforderung, da die potenziellen Kandidaten „bombensicher“ sein müssen. Es kann vorkommen, dass Kinder in Behindertenheimen und Krankenhäusern die Hunde blitzschnell in den Schwanz kneifen und deshalb müssen die Hunde ein besonderes Temperament haben, um auch mit solchen „Überraschungen“ umzugehen. Mir tun die Hunde leid, die den Test nicht bestehen – die meisten meiner Hunde wären da auch dabei. Doch deswegen mögen wir sie nicht weniger – viele Hunde sind einfach zu schlau, um sich zwicken zu lassen, ohne dabei mindestens kurz aufzujaulen oder die Lefzen zu heben. Doch damit dürfen sie nicht in dieses Programm, bei dem es in 17 Jahren noch nie einen Zwischenfall gegeben hat. Dr. Hund stellt die Tiere auf ein Siegerpodest. Das haben sie sich auch verdient.







Wenn ein Hund den Test bestanden hat, werden seine Leistungen und seine Anpassungsfähigkeiten vom AAF Team sein Leben lang beobachtet. Es sind nun echte Hundedoktoren, die mit unseren anderen Pionieren gemeinsam ihre Patienten in Hongkong besuchen. Nicht zu vergessen die anderen sechs Städte in Asien, in denen Dr. Hunde aktiv ist und wir den gleichen Auswahlprozess haben!

Die Mitarbeiter des Bradbury Hospizes in Hongkong unterstützen uns fantastisch und fördern die Harmonie zwischen Menschen und Tieren. Es gibt viele Geschichten über das strahlende Lachen der Patienten, wenn die Hunde in ihre Räume kommen. Eine Dame dort, Carmen, ist Mitte 30 und in einer Abteilung für Krebs im Endstadium. Zwei der Hunde liebt sie ganz besonders – Dr. Chi Ma Woo und Dr. Batt Mui. Oft erzählte sie Marnie und dem Krankenhauspersonal, wie sehr diese beiden ihr Leben aufgehellt haben und wie sehr sie sich auf deren Besuche freut – speziell für den Tag, an dem sie wieder gesund ist.

Leider sollte das nicht sein. Wir waren traurig, als wir vor kurzem hörten, dass sie verstorben ist – doch bis zum Schluss erzählte sie den Schwestern, wie sehr sie die Gegenwart der vierbeinigen Doktoren schätzt. Daher ist dieser Blog auch Carmen gewidmet. Denn darum geht es bei Dr. Hund. Ich bin so stolz auf unsere besten Freunde und auf Marnie mit ihrem Team, die dieses Programm mit so viel Leidenschaft, Mitgefühl und Zielstrebigkeit vorantreibt.

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Richter und Quake  
Sie könnten nicht hübscher aussehen – und auch nicht glücklicher. Wir fanden sie in der Ladenzeile für Haustiere, kurz nach dem das Erdbeben Chengdu verwüstet hatte. Richter hätte nicht überlebt, wenn unsere freiwillige Krankenschwester Judy nicht gesagt hätte: „Lasst uns zurückgehen und nochmals nachsehen, ob wir auch nichts vergessen haben?“ Und da war er – in einem Käfig, Haut und Knochen und, nach Aussage des Ladenbesitzers, „viel Geld wert, wenn ich jemanden finde, der ihn kaufen will.“ Zum Glück, unser Manager für Aufklärungsarbeit Rainbow Zhu bewege Himmel und Hölle, um den Besitzer zum Verkauf an uns zu überreden. So konnte Richter das schrecklich verwüstete Gebiet verlassen und mit uns kommen. Von allen auf unserer Rettungsstation für Bären bewundert, aber von niemandem mehr als von unserer Krankenschwester Wendy (die rund um die Uhr für ihn sorgt und nie ohne ihren kleinen weißen „Schatten“ gesehen wird). Richter wird einmal ein perfekter Dr. Hund sein, wenn erst seine Rachitis ausgeheilt sein wird und er zugenommen hat.



Der dritte glückliche Hund ist Quake. Das Chinesische Rote Kreuz gab ihn in unsere Hände, als wir zu Rettungsarbeiten in den Bergen von Anxian waren. Dieser kleine Welpe wächst unaufhörlich – sowohl an Körpergröße als auch was das Frechsein betrifft. Er wird schon bald nach Hongkong umziehen, wo er bei Juanita Tom, unserer Marketingdirektorin, die sich auf den ersten Blick in ihn verliebt hat, leben wird.

Dies sind nur einige der Hunde, denen wir helfen konnten – tatsächlich sind es inzwischen über 120 Hunde und sieben Katzen, die ihrem Glücksstern dafür danken, dass Animals Asia zur rechten Zeit am rechten Platz war… gerade als das Erdbeben zuschlug.





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