Ruhe sanft, kleiner „Plug” 
Leider habe ich wieder schlechte Nachrichten. Denn noch ein Bär aus der Gruppe der zuletzt geretteten ist gestorben – noch ein Bär, der seine Qualen nicht überwinden konnte. Seit seiner Ankunft war Plug in fast jedem Bericht unserer Tierärzte in der Kategorie „besonders gefährdet“ vertreten. Das Team hat alles getan was möglich war, um ihn durchzubringen. Trotz unseres Eindrucks, dass es den Überlebenden der ursprünglich 28 Tiere langsam besser ging, spürten wir immer, dass sie noch lange nicht über dem Berg waren.

Wir hatten ja bereits den Verdacht, dass wir die schlimmsten Fälle aus allen umliegenden Farmen erhalten haben, obwohl uns erzählt wurde, dass nur eine bestimmte Farm geschlossen würde. Zwar war das wahrscheinlich korrekt, aber der Farmer hat wohl seine gesünderen Bären gegen die kranken aus anderen Farmen ausgetauscht. Die Farmer dort müssen gewusst haben, dass sie sterbende oder zumindest „unterdurchschnittliche“ Bären haben, die sie natürlich gern gegen gesündere Tiere austauschten. Daher haben wir eine ganze Gruppe kranker Bären erhalten. Plug war einer davon.



Die Folgen dieser Krankheiten werden immer mehr erkannt und unterstützen unsere Argumente – zusammen mit hiesigen Pathologen arbeiten wir sehr hart daran, der Regierung zu beweisen, dass unsere Befürchtungen gerechtfertigt sind.

Mein Herz ist bei Heather, unserer leitenden Tierärztin und ihrem Team, die bei diesem zornigen kleinen Bären doch solche Fortschritte gemacht haben. Hier ist ein Bericht von Heather, die Plug seit seiner Ankunft betreut hat:

„Leider mussten wir heute (Mittwoch) noch einen unserer neuen Bären einschläfern. Nummer S229, genannt „Plug“ nach der Figur von Beano wegen seiner riesigen Ohren, die bei seiner Ankunft auf seinem schmalen Gesicht noch einmal so groß wirkten. Sein ausgezehrter Zustand und das tiefe Brummen, das er von sich gab, wenn ein Mensch sich ihm näherte, haben uns von Anfang an Sorgen gemacht.

Er war der erste Bär, dem wir die Gallenblase entfernt haben, da wir wegen seiner schwachen Kondition sehr besorgt waren. Bei dieser Operation haben wir ihn auch auf andere mögliche Beschwerden hin untersucht, aber nichts gefunden, das eine Erklärung für seinen Zustand gewesen wäre. Seine Wunden heilten schnell nach der Operation, doch seine seelischen Verletzungen wurden augenscheinlich, als er zur Erholung in einen größeren Käfig kam. Er war sehr zornig und aggressiv. Er schlug nach den Menschen die ihm zu nahe kamen und verweigerte sein Fressen.

Mit viel Geduld und Beruhigungsmitteln wurde sein Verhalten etwas besser. Er akzeptierte schließlich Fruchtcocktails, doch machte er weiter ärgerliche Geräusche und hatte einen schlechten Appetit, manchmal auch Durchfall. Vor ein paar Wochen wurde sein Durchfall chronisch und wir gaben ihm Antibiotika und probiotische Medikamente. Tests ließen keine offensichtlichen Ursachen oder Parasiten erkennen und wir setzten unsere Arbeiten fort, ein Vertrauensverhältnis zu ihm aufzubauen. Er erhielt leicht verdauliche Leckereien wie Jogurt, um ihn davon zu überzeugen, dass nicht alle Menschen schlecht sind.

Doch heute ging es Plug noch schlechter. Wir mussten ihn sofort operieren und fanden ein Loch in seinem Dickdarm. Der in den Bauchraum ausgetretene Darminhalt hatte eine Bauchfellentzündung verursacht. Leider war der Schaden zu massiv, um ihn beheben zu können und daher mussten wir das Tier einschläfern. Für das Loch und die Entzündung kann es viele Ursachen geben, doch der enorme Stress und die schlechte Ernährung, die er auf der Farm erdulden musste, sind dafür sicherlich einer der Hauptgründe.

Wir können es zwar nicht beweisen, doch wir vermuten, dass Plug ein eingefangenes Wildtier war, das sich einfach nicht an seine Gefangenschaft und die Nähe der Menschen auf der Farm gewöhnen konnte. Unser einziger Trost ist, dass Plug vor seinem Tod nochmals die Freiheit fand, seine Glieder zu strecken und auch noch manche Leckerei entdecken konnte. Ich hoffe, er starb in der Erkenntnis, dass nicht alle Menschen schlecht sind. RIP"


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Nothilfe Bärenrettung


Besuch der Bärenfarmen 
Das Los der Bären auf den Farmen ist noch immer ungewiss, obwohl Toby Zhang, der Leiter unseres Rettungszentrums und Verbindungsmann zur Regierung, alles versucht hat, um an Informationen zu kommen. Wir haben unsere Unterstützung auch über die Forstverwaltung von Sichuan angeboten. Zwar waren die Beamten dort dankbar, aber sie bestanden darauf, dass die Lage in den Farmen unter Kontrolle sei und unsere Hilfe nicht benötigt werde. Daraufhin nahm Toby die Sache selbst in die Hand und besuchte vergangenes Wochenende inoffiziell zwei Farmen in Dujiangyan.

Die „Deer Farm“ war die erste davon und dort schien alles in Ordnung zu sein. Die Tiere waren in Sicherheit. Dort nutzt selbst die Armee den Platz, um ihre Zelte aufzustellen.

Das überrascht mich nicht. Auch unsere Bärenunterkünfte wurden so gebaut, um starke und intelligente Tiere sicher halten zu können – diese Gebäude haben das Erdbeben und die Nachbeben gut überstanden. Doch was mich traurig macht ist, dass die Bären, obwohl sie auf der Farm „sicher“ vor einer Naturkatastrophe sind, dennoch sowohl körperlich als auch seelisch leiden, da ihre Gallenflüssigkeit noch immer abgezapft und weiter verwendet wird.

Die zweite von Toby besuchte Farm, die „Musk Deer Farm,“ liegt auf einem Berg und war ernsthaft beschädigt. Der Farmer behauptete, dass sie 140 Bären verloren hätten – später im Gespräch reduzierte sich diese Zahl seltsamerweise auf 15-20 Bären, die dort ums Leben gekommen seien.

Ich glaube, die Wahrheit werden wir nie erfahren, da der Farmer offensichtlich versucht, eine Entschädigung von der Regierung für seine staatliche Farm zu bekommen. Die verbleibenden Bären waren sicher, doch wurden sie auf viel engerem Raum gehalten. Für mich ist es wirklich schlimm, wenn ich daran denke, wie sie selbst in diesen tragischen Zeiten keinerlei Mitleid erfahren und weiter so schrecklich verletzt und ausgebeutet werden.


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Der kleine Erdbebenheld wird nicht getötet 
Bis heute haben wir 112 Hunde und fünf Katzen im Zusammenhang mit dem Erdbeben gerettet. Wir haben wir über zehn Anrufe von Haustierbesitzern erhalten, die wollten, dass wir ihre Hunde und Katzen aufnehmen, nachdem ihre Wohnungen zerstört wurden.

Doch als wir in Dujiangyjang ankamen, war nur die Hälfte der Leute auch da. Wir hofften, dass diese Menschen es sich nicht anders überlegt hatten und sie ihre Tiere doch noch in das Zeltlager bringen würden. Denn die Vorschrift der Tötung kann nicht ignoriert werden. Jeder Hund und jede Katze die man findet, wird getötet. Daher müssen wir wohl noch nachtelefonieren und sie überzeugen zu kommen.

Der erste in dieser Reihe war ein älterer Mann, der uns vor einer Woche bereits seinen kleinen weißen Hund zur Pflege gebracht hat. Jetzt hatte er in einem Plastikbeutel eine durstige braun-weiße Katze die, wie er sagte, seinem Nachbarn im Camp gehört und ob wir sie nicht auch nehmen könnten, da sie nirgendwo hin kann. Zwei Minuten später wurde uns ein winziges getigertes Kätzchen in die Hände gedrückt – beide Tiere müssen für eine spezielle Behandlung in unser Hospital.



Dieser gute Mann (auf dem Bild mit „Tudo“ und Heather) war vor einer Woche mit seinem kleinen Spitz zu uns gekommen. Während Heather ihn impfte und entwurmte, übersetzte Christine die Geschichte des Hundes und die Bedenken seines Besitzers. „Dies ist ein ganz besonderer Hund. Er hat seinem Besitzer das Leben gerettet.“ Neugierig geworden fragten wir den Mann nach seiner Geschichte.



Er erzählte, wie er am 12. Mai zu Hause dabei war, sein Bett zu machen und die Bettwäsche zu wechseln. Plötzlich benahm sich sein Hund „Tudo“ (auf Chinesisch: Kartoffel) sehr merkwürdig. Er schnappte nach dem Bein des Mannes und rannte nach draußen. Verdutzt folgte ihm der Mann und Sekunden später ereignete sich das Erdbeben. Das ganze Haus fiel zusammen. „Dieser Hund hat mein Leben gerettet,“ sagte er. “Sein Leben ist so wichtig wie meines. Ich will ihn nicht verlieren. Doch jetzt lebe ich in einem Zelt und muss ihn verstecken. Ich habe Angst, dass er mir weggenommen wird. Ich bekomme auch kein Fleisch mehr für ihn. Daher habe ich ihm Reis und Nudeln gegeben doch ich fürchte, davon wird er krank.

Wir untersuchten Tudo und fanden nur eine Magenverstimmung und eine Infektion der Ohren. Wir versicherten dem Besitzer, dass wir für den Hund sorgen würden und der alte Mann verließ uns mit traurigem Gesicht, aber auch dem Versprechen, zu seinem Hund sobald als möglich zurückzukehren. Tudo hat sich in unserer temporären Kleintierstation im Bärenzentrum gut eingelebt. Seine Beschwerden werden behandelt und er ist jetzt ein glücklicher und selbstbewusster kleiner Kerl.

Unsere immer aktive Judy fragte, ob wir nochmals zu dem Markt für Haustiere zurückgehen würden um nachzusehen, ob wir vielleicht noch Tiere übersehen hätten. Da es an diesem Tag ruhig war, schien uns das eine gute Idee. Ich bin so froh, dass wir es taten. In einem winzigen Käfig dort war ein noch winzigerer Golden Retriever; ganz schwach, zaundürr – und rachitisch. Der Besitzer des Ladens sagte, er wolle ihn behalten, da er immer noch Geld wert war, Meine Zuversicht schwand.



Doch Rainbow lies sich davon nicht abhalten und begann ruhig mit dem Mann zu verhandeln, während ich die Käfigtüre öffnete und ein federleichtes Wesen in die Arme nahm, das nur den Bruchteil seines Normalgewichts hatte. Ich weiß, nicht was Rainbow sagte, doch nach ein paar Minuten sagte der Besitzer, wir könnten den Hund umsonst haben, da er wüsste, dass er ein gutes Zuhause bekommen würde. Wir verloren keinen Augenblick und rannten fast hinaus auf den Platz, mit „Richter“ im Arm, hinein in den Lastwagen und zurück nach Hause.
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Haribo hat die Operation überstanden 
Wenn ich einen unserer neuen Bären auf dem Operationstisch liegen sehe, bin ich immer ein Nervenbündel. Unsere Tierärzte bereiten eifrig alles für die Operation vor und überprüfen nochmals die Befunde aus den vorhergehenden Untersuchungen seit der Ankunft Ende März.

Der kleine, etwas plumpe Poodley heißt jetzt Haribo, so wie es seine großzügigen Paten aus Luxemburg für ihn gewünscht haben. Da liegt er nun, klein und verletzlich in Narkose, während über das weitere Vorgehen entschieden wird. Seine Gallenblase musst entfernt werden. Das war klar. Die Galle eines jeden Bären, der von einer Farm hierher zu uns kommt, ist sie bereits sehr stark geschädigt, entzündet, verdickt und es ist immer besser, wenn sie entfernt wird. Selbst wenn sie anscheinend noch relativ in Ordnung scheint, sind spätere Probleme wie Gallensteine zu erwarten. Daher ist es am besten, sie gleich zu entfernen.

Tatsächlich war sich Heather nach einer weiteren Ultraschalluntersuchung fast sicher, einen Fremdkörper oder Gries in seiner Gallenblase gefunden zu haben. Das würden wir bald genauer wissen. Er hatte auch einen Bruch aufgrund der „Schlachterei“ (ich weigere mich, es Operation zu nennen) auf der Farm. Auch da musste etwas gemacht werden.



Beim Zurückschneiden seine Krallen, einige davon waren schrecklich anzusehen, machte uns eine Kralle besonders Sorgen. Wir haben sie erst vor zwei Monaten, während seines ersten Gesundheitschecks, geschnitten – und jetzt hatte sich diese eine Kralle wiederum verdreht und war dabei, sich in seine Tatze zu bohren. Heather entschloss sich, seinen Zeh zu röntgen und sah, dass er schon auf der Farm zerschmettert wurde – wie, wissen wir nicht. Wenn seine Gallenblasenoperation gut verläuft, muss auch sein Zeh amputiert werden.

Danach waren seine Zähne an die Reihe. Wiederum schlechte Nachrichten. Bei seinem linken oberen Eckzahn liegt der Nerv bloß und muss deshalb auch entfernt werden. Zu guter letzt – er ist nun mal ein Männchen, das ist leider sein Pech – wird er noch kastriert. Das machen wir bei allen Männchen aus mehreren Gründen. Natürlich mögen wir kleine Bären. Doch bei mindestens 10.000 Bären, die auf den Farmen in Not sind, wäre es mehr als selbstsüchtig, bei unseren eigenen Bären Nachwuchs zuzulassen – der dann wertvollen freien Platz, der für die Farmbären gedacht ist, in Anspruch nehmen würde.

In freier Wildbahn sind die Bären Einzelgänger. Sie in der Rettungsstation in Gruppen zu halten, ist nicht immer ganz problemlos. Die Männchen sind nach der Kastration einfacher zu halten, weil sie dann ruhiger sind. Wenn es wirklich einmal zu einem Zusammenbruch der Population bei dieser gefährdeten Art kommen sollte, haben wir genügend Weibchen für die Nachzucht – denn dazu reicht, wie wir wissen, ein einziges Männchen!

Da liegtg er nun, der kleine Haribo, und wartet auf mindestens vier Eingriffe. Am dringendsten sind natürlich die Entfernung der Gallenblase und die Korrektur seines Bruchs.

Zwei Stunden später atmen wir alle auf. Seine Gallenblase ist entfernt (voller Polypen) und Heather näht zusammen mit Jen, unserem Tierarzt aus Vietnam, den Bruch. Die Leber von Haribo sieht auch gut aus und außer ein paar Narben und Anhaftungen ist auch sein Bauchraum in Ordnung.

Während Heather die Kastration durchführt, amputiert Jen den Zeh. Die Zahnextraktion können wir auf später verschieben, denn er bereitet Haribo keine großen Schmerzen. Auch die Zahnoperation ist langwierig, schwierig und oft „schmutzig“. Deshalb ist es nicht sinnvoll, sie zusammen mit einer Bauchoperation durchzuführen, bei der es sehr auf Sterilität ankommt.

Außerdem reicht das heute für diesen prächtigen Bären. Hoffentlich können wir ihn bald in ein Bärenhaus mit Freigehege entlassen – wo er vielleicht die ersten Schritte seines Lebens auf Gras machen wird. Die Zahnoperation kann noch warten.

Jetzt beginnt Haribo schon zu blinzeln und schaut etwas konfus auf die Welt um sich herum, während er langsam in seinem Aufwachkäfig zu sich kommt. Noch ist er voller Schmerzmittel, aber schon bald wird er von seinen treu sorgenden Helferinnen verwöhnt werden. Und wenn sie mal nicht in seine Richtung schauen, könnte es sogar sein, dass er ein Paar seiner heißgeliebten Gummibärchen bekommt.


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Watermelon erfolgreich operiert 
Heute ist OP-Tag für Watermelon. Dieser süße und tapsige Bär hat vom ersten Tag seiner Ankunft an jedes Herz gebrochen. Obwohl seine Beweglichkeit sich inzwischen verbessert hat, sind wir ziemlich sicher, dass er blind ist – dennoch muss man sagen, er ist ein wirklich schöner Bärenmann.

Hier liegt er nun und atmet regelmäßig in seiner Narkose. Sein schwarzes Fell glänzt und sein Körper gleicht jetzt wieder eher einem Bären statt einem traurigen Häufchen Elend. Langsam zeigt sich, dass er gesund wird. Man findet wirklich kaum stattlichere Bären als ihn.

Bei der Rasur seiner Bauchhaare während der Vorbereitung zur Operation werden wir alle traurig, als wir die Narben und das infizierte Gewebe sehen – die Schuld der „Metzger“ in den Farmen. Selbst Frankenstein wäre darauf stolz und es will mir einfach nicht in den Kopf, wie gleichgültig diese Menschen gegenüber derart offensichtlichem Leid sein müssen.

Zum Glück hat unser Team hier die richtige tiermedizinische Ausbildung – und kennt auch den Eid des Hippokrates. Schnell ist die zerstörte Gallenblase entfernt und der Bauch von Watermelon wieder zugenäht. Hoffentlich zum allerletzten Mal.

Leider geht es Haribo nach seiner gestrigen Operation nicht so gut. Auch er musste sich einige Male übergeben, wodurch einige Nähte aufgegangen sind. Das kommt manchmal vor. Die Reparatur eines großen Bruchs ist immer eine Herausforderung – beschädigte Muskel müssen zurückgeschnitten werden und die Verbindung der beiden Seiten ist immer schwieriger als bei einer normalen Bauchoperation. Doch unsere Tierärzte haben es auch diesmal geschafft und ich bin sehr stolz auf sie.

Heather, Jen, Wendy, Caroline und Judy – und dazu natürlich unser tolles „A-Team“ mit Howard, Rocky, Ai und Tiger, die diese Bären auf den OP-Tisch und wieder zurück transportieren, sind heute besonders gut. Für alle waren die letzten Wochen ziemlich anstrengend und dennoch sind sie mit soviel Professionalismus und guter Laune bei der Arbeit.

Trotzdem kann ich manchen Fluch nicht unterdrücken, wenn ich sehe, was diese Farmer anrichten und wie das auch unsere Team schmerzt, das alles in seiner Macht stehende unternimmt, um zu heilen, was die Farmer so hartherzig zerstört haben. Hier haben wir praktisch nur mehr die Hülle von Tieren – wertlos in den Augen der Farmer – und versuchen, deren zerschlagene und zerschrammte Körper wieder zusammenzuflicken.

Watermelon und Haribo werden hoffentlich bald ganz gesund sein. Haribo bekommt Medikamente gegen den Brechreiz nach dem Aufwachen aus der Narkose, zusammen mit wohlschmeckenden Fruchtshakes. Sie werden heute friedlicher schlafen. Ich frage mich, wie die Farmer das können.


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