Richard und Suzie ….mir fehlen die Worte! 
Sie waren die liebsten Gäste hier bei uns in Chengdu – Richard Symonds und Suzie Marsh mit ihrem Mann Doug. Sie kamen alle aus England, um unsere Bären zu sehen und so viele Bilder unserer wunderbaren Botschafter als möglich zu machen.

Beide sind berühmt und extrem talentiert. Richard malt die schönsten Bilder wilder Tiere und Suzie schafft wunderbare, lebensechte Skulpturen von Haus- und Wildtierarten.

Diese beiden kreativen Künstler haben ein Gefühl für Tiere, wie man es selten findet – natürlich war es bei den Bären für Suzie und Doug Liebe auf den ersten Blick. Hier sieht man uns auf dem Dach von Haus 10, wie wir unseren „gebrochenen Bären“ Oliver (im Hintergrund) bewundern, der 30 Jahre lang in einem Käfig eingesperrt war. Allen kamen darüber die Tränen:



Und hier sind Richard und Suzie zusammen mit Lucky und mir im Schulungsraum. Dort zeigen wir die vielen lieben Briefe, die uns Kinder aus Congleton in England geschickt haben.



In all den Jahren kannte die Großzügigkeit dieser beiden Künstler den Bären gegenüber keine Grenzen. Doch sie mussten sich mit Fotos oder Filmen begnügen ohne die Tiere jemals wirklich zu sehen, denen sie schon so lange helfen.

Jetzt sind sie endlich da und versinken in einem Sturm der Emotionen als sie die Tiere sehen, deren Leben sich vollständig verändert hat. Es gab viele Tränen, aber auch Lachen bei dem Treffen mit unseren Tierärzten, die sie zwei Tage lang bei den Gesundheitschecks begleiteten. Sie sahen die schrecklichen Katheter, die metallischen Korsetts und die Klemmkäfige – und sie trafen Bären, die zuvor jahrelang gefangen waren.

Die Bären freuen sich jetzt an den warmen Sommertagen und nahmen die Aufregung gelassen hin. Neugierig und selbstsicher kamen sie an den Zaun und schnüffelten vorsichtig durch die Maschen, um ihre neuen Freunde zu sehen und zu beschnuppern. Die Kameras klickten und surrten. So verging die Woche wie im Flug, bis es hieß wieder Abschied zu nehmen.

Suzie und Richard werden in den kommenden Monaten ihre Leidenschaft und ihr Talent für eine Sache einsetzen, die so aufregend ist, dass ich sie nicht beschreiben kann. Sie sprechen mit Gill, Nicky und unserem Team in England über große Veranstaltungen für 2012 – für die tapferen und majestätischen Bären in China und Vietnam.

Es war so schön, euch alle zu sehen – Richard, Suzie und Doug – vielen Dank für eure Liebe und eure Hilfe. Kommt bitte bald wieder.
Hier kann man vier der Arbeiten von Suzie sehen – boxende Hasen, Butch ‚n‘ Cassidy, und zwei unserer geretteten Mondbären – Dilly und Ginny. Mehr über die Skulpturen von Suzie findet man bei www.suziemarshsculpture.co.uk









Hier sind auch einige der wunderbaren Tierportraits von Richard












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Nothilfe Bärenrettung


Congleton ist verrückt nach Bären 
Bärmania ist jetzt eindeutig auch in England angekommen. Laut Gill und Nicky aus unserem Büro dort möchte man glauben, dass alle Einwohner Congletons die Bären ins Herz geschlossen haben. Schon lange bekannt für die berühmte Verbindung zu Bären, hat die Stadt kürzlich eine ganz erstaunliche Veranstaltung organisiert und stellt stolz 75 Bären aus Fiberglas aus, ein jeder etwa 1,5 Meter hoch und von den Schulen der Stadt, von Geschäften und Dienstleistern hübsch geschmückt. Es ist sogar ein Bärenbürgermeister dabei!

Vor dieser Ausstellung hielt Nicky bei mehreren Schulen leidenschaftliche Vorträge und jetzt sind natürlich alle Schüler Feuer und Flamme, um den eingesperrten Bären in China und Vietnam zu helfen. Unsere liebe langjährige Unterstützerin Dawn Gibbins, bekannt aus der TV Serie „Heimliche Millionäre“, trug entscheidend dazu bei, alle in der Stadt für das Thema „Bären“ zu begeistern und um Spenden zu werben, damit den echten Bären geholfen werden kann und im sie aus diesen Farmen retten.







Dabei war auch ein kleiner orangefarbener Hund, der aus dem Erdbebengebiet in China gerettet wurde und jetzt bei der Tierkrankenschwester Judy, unserer freiwilligen Bärenhelferin, in England lebt. Er sieht sehr wohl, wie seine Bekanntheit wächst und so hat Tremor nicht lange gezögert, um sich für die Fotos neben den Bärenbürgermeister zu platzieren – sehr zur Belustigung der Medien, die sich um Bilder der Berühmtheit in ihrer Mitte geradezu rissen.



Unser Dank aus tiefstem Herzen gehört der Stadt Congleton und all jenen, die mitgeholfen haben, die Bären ins Rampenlicht zu stellen und den echten Bären ein großes Hilfspaket zu schicken.



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Nothilfe Bärenrettung


Radfahren aus Liebe zu den Tieren 
Suki und unser Team für das Wohl von Hunden und Katzen haben es wieder einmal geschafft. Sie haben einen ganz neuen Event hier in Chengdu organisiert – „Fahrrad fahren aus Liebe zu Tieren“.

Begonnen hat es im April und das Ziel waren 68 Gruppen, die teilnehmen sollten. Unser Team hat sich mit 70 Gruppen dann selbst übertroffen. Diese fahren jetzt durch 25 Städte in China – und ZUSÄTZLICH weitere 88 Gruppen, die ihre Liebe zu Tieren im ganzen Land auf andere Art zeigen!





Bei ihren Fahrten trägt jeder Radler mehrere Botschaften und es gibt einen Zusatzeffekt dadurch, dass immer mehr Menschen mitmachen und sich in Listen eintragen um zu zeigen, dass sie Tieren helfen wollen.

Jeder fährt 88 km und hält an acht Orten, wo er Flyer verteilt und an jedem Ort 888 Unterschriften sammelt für die zentrale Botschaft – „Die Liebe zu Tieren beginnt bei mir“! Weitere Botschaften betreffen Themen wie:

• Wir versprechen, keine Hunde und Katzen zu essen – sie sind unsere Freunde, keine Nahrungsmittel!
• Du bist für Dein Haustier verantwortlich – setze Deinen Hund, Deine Katze nicht aus.
• Kaufe keine Produkte aus Bärengalle.
• Verletze kein Tier. Wenn Du jemanden siehst, der das tut – halte ihn auf!
• Versuche bitte, streunenden Tieren zu helfen und mach’ bei Deiner örtlichen Tierschutzgruppe mit.
• Verteile unsere Informationen zum Schutz der Tiere im Internet, über öffentliche Foren, in Schulen, Universitäten und über jedes andere Medium, um den Tieren Chinas zu helfen.


Am Sonntag, den 15. Mai verabschiedete ich die Radler in Chengdu und bat sie alles zu tun, um den Tieren das tägliche Leben zu erleichtern. Alle die sie treffen aufzufordern, keinen lebenden Schmuck zu kaufen, ein grausamer Witz für Schildkröten und Fische, die in Plastiksäcken eingeschweißt als Schlüsselanhänger verkauft werden! Kauft kein Elfenbein, verwendet keine TCM aus Produkten von Wildtieren wie Rhinozerushorn, Tigerknochen oder Bärengalle! Tragt keine Pelze! Esst ein- oder zweimal in der Woche kein Fleisch – oder auch für immer – das ist gesünder für Dich und auch für die Umwelt und Deinen Geldbeutel!









Nach dieser Veranstaltung haben wir so mindestens 120.000 Menschen erreicht – und durch die Medien, Twitter, QQ etc. natürlich noch sehr viel mehr. Ein Programm mit Wirkung, angetrieben durch die Leidenschaft, der Umwelt in China zu helfen. Aber auch den Tieren, die mit uns diese Welt teilen.

Vielen Dank besonders an Suki, Cherry, Jing Jing, Irene, Carrot, Gina und Jessica und an alle aus unserem Team für Schutz von Hunden und Katzen für die Durchführung dieses landesweiten Events. Vielen Dank auch an die vielen Helfer in Chengdu und Hongkong, die eine unglaubliche Unterstützung für diese Kampagne waren – die Organisation war phänomenal und ihr könnt alle sehr stolz sein.

Aber auch vielen Dank an alle, die bei dieser fantastischen Kampagne mitmachen und damit Ansporn sind, ein besseres Leben für die Tiere zu schaffen. Fahrt vorsichtig und denkt daran, dass das, was ihr tut, für die Tiere Chinas eine wichtige Sache ist. Die Sorge für Tiere beginnt bei euch – und eure Hilfe bedeutet für sie unendliches Glück.

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Nothilfe Bärenrettung


Mönche segnen unsere Bären in Vietnam 
Vor kurzem erhielt ich von Tuan, unserem Direktor in Vietnam, einen sehr schönen Bericht über den Besuch einer Gruppe buddhistischer Mönche in unserem Rettungszentrum in Tam Dao. Das erinnert mich an den April 2010, wo buddhistische Mönche unser Zentrum in Chengdu und China besuchten und unsere neu geretteten Bären und das ganze Rettungszentrum segneten. Über allem lag damals Ruhe und Gelassenheit. Tuans Geschichte ist besonders anrührend, denn sie zeigt wieder einmal, dass immer mehr Menschen die schmutzige Wahrheit der Bärenfarmen in Asien nicht mehr tolerieren.







Am 8. Mai 2011 kamen 40 buddhistische Mönche des Phu Nghi und des Thien An Tempels in den Bergen von Tay Thien (etwa 20 km entfernt von unserem Rettungszentrum), um unsere Bären zu segnen. Darunter waren 30 buddhistische Freiwillige aus Hanoi, die in den Tempeln bei verschiedenen Arbeiten helfen. Die Mönche hörten von unserem Rettungszentrum und nahmen über den (Tam Dao) Nationalpark mit uns Kontakt auf, worauf wir sie zu einem Besuch einluden. An jenem Tag vollzogen die Mönche eine Zeremonie für Frieden und Heilung für die Bären, die so viel gelitten haben. Zusätzlich noch eine Zeremonie zur Besänftigung der Geister der Umgebung, um unser Rettungszentrum gegen schlechte Elemente zu schützen. Davor sprach der Leitende Mönch darüber, wie wir alle uns für den Schutz der Bären und der Wildtiere einsetzen sollen und wandte sich dabei besonders an die Jugend, die diesen Wandel zum Besseren anführen kann. Die Zeremonien dauerten über eine Stunde. Danach gingen die Mönche zu unserem Doppel-Bärenhaus und segneten dort alle Bären.







Ich erzählte den Mönchen von der Situation in den Bärengallefarmen in Vietnam und es erstaunte sie zu hören, welches Leid unsere Bären zu ertragen hatten. Der Leitende Mönch sagte uns, dass die Tempel alles tun werden was in ihrer Macht steht, um uns zu helfen – und dass sie mit uns gemeinsam die Botschaft zum Schutz der Bären und gegen ihre kommerzielle Ausbeutung weitertragen wollen. Obwohl es ein zu heißer Tag war, um im Freien eine solche Zeremonie abzuhalten, war es ein sehr guter Besuch. Als uns die Mönche verließen, hatte ich ein Gefühl von Hoffnung, Ruhe und Zufriedenheit, das auch danach noch anhielt.
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Nothilfe Bärenrettung


Report von TRAFFIC belegt: Handel mit Galle außer Kontrolle 
Seit langem erwartet, aber das Warten hat sich gelohnt. Ein beeindruckender und explosiver neuer Report von TRAFFIC (Netzwerk, das den Handel mit Wildtieren überwacht) zeigt einen außer Kontrolle geratenen Handel unter der Überschrift: „Handel mit illegaler Bärengalle wuchert wild in Asien“.

Dieser lang erwartete Report, „Pillen, Ampullen, Puder und Flocken: Der Handel mit Bärengalle in Asien“, liefert den positiven Beweis, dass „das Wildern und illegale Handeln von Bären, weitgehend getrieben von der Nachfrage nach Galle für die traditionellen Medizin und aus dem Volk stammende Rezepte, in weitem Umfang auch weiterhin in Asien unvermindert vorhält.“

Unterstützt von einigen großzügigen Freunden weltweit war es Animals Asia möglich, finanzielle Mittel zu dieser grundlegenden Initiative beizusteuern und wichtige Informationen im Hinblick auf China und Vietnam beizutragen.

Heute zeigt der Report einen „komplexen und robusten Handel mit Bären-Produkten“, bei dem das „Festland von China das am häufigsten genannte Land für die Herkunft dieser Produkte in der Region ist.“

Dreizehn Plätze wurden überwacht, dazu einige Bärenfarmen in Laos, Myanmar und Vietnam. Alle Laden für traditionelle Medizin an diesen Orten, außer Macao, boten Bärengalle zum Verkauf. Alle Orte außer dem Festland von China und Taiwan boten signifikante Mengen an Bärengalle international an. China war der größte Produzent, mit sieben Ländern, die große Mengen an Produkten aus China anboten.

TRAFFIC wies darauf hin, dass jedes Land (außer Korea) mit Farmen sowohl Produzent als auch Konsument von Bärengalle ist und daraus schloss, dass Bärenfarmen keinerlei Form des Artenschutzes gewährleisten, da der Druck auf die Wildpopulationen und eine ständige Nachfrage nach Bärengalle in Asien fortbestehen. Viele dieser Produkte kamen aus Wildbeständen, was die Effizienz der in den Bärenfarmen angewandten Praktiken als Maßnahme angeblichen Artenschutzes widerlegt, die ja angeblich den Druck auf die Wildpopulationen durch die Beschaffung von Farmbärengalle mindern sollen.

Es gab auch einige Überraschungen. Das Papier stellte fest, dass die Galle in Hongkong aus Japan und dass in Korea gefundene Galle aus der Wildnis Russlands stammen soll. Während also die Läden in Korea offensichtlich keine Galle aus China und Vietnam verkaufen, wissen wir doch, dass die chinesischen und vietnamesischen Farmen selbst einen wilden Handel mit koreanischen Touristen treiben, die die Galle illegal zurück in ihr Land schmuggeln.

In Japan, interessanterweise, wurden vier Bärenparks besucht. Die Pressesprecher dieser Parks sagten alle, dass sie ihre Bären nach ihrem Tod verbrennen würden. Nur ein Parkangestellter gab zu, dass Bärenprodukte verkauft würden, die nach ihren Aussagen von wilden Bären stammten. Leider erlauben die Gesetze in Japan die Jagd von wilden Bären als gefährlichen Tieren…

Ganz offensichtlich werden demnach Bestimmungen von CITES ignoriert und nationale Bestimmungen strafrechtlich nicht nachverfolgt, denn reine Galle, Gallenprodukte, Gallenblasen und lebende Bären werden oft über internationale Grenzen hinweg gehandelt. Nach Empfehlungen von TRAFFIC sollten Märkte, die illegal Bärenprodukte verkaufen, geschlossen werden und eine größere strafrechtliche Nachverfolgung und Umsetzung in ganz Asien wäre notwendig.

TRAFFIC empfiehlt darüber hinaus, dass sich die Association of South East Asian Nations Wildlife Enforcement Network (ASEANWEN) und die Partnermitglieder des International Consortium on Combating Wildlife Crime (ICCWC), das aus dem CITES Sekretariat, Interpol, United Nations Office on Drugs and Crime, World Customs Organisation und der Weltbank besteht, sich als geeinte Kraft zusammenschließen und gegen den Handel kämpfen.

TRAFFIC betont, dass die strafrechtliche Nachverfolgung und Informationen zu Beschlagnahmungen geteilt werden und illegale Bärenfarmen geschlossen werden müssen. Wir würden einen Schritt weitergehen und vorschlagen, dass ALLE Farmen sowohl in China als auch Vietnam dringend unersucht werden müssten, damit die zwangsläufig illegalen Praktiken entlarvt und die Farmen endlich geschlossen werden.

Und, vernünftigerweise, empfiehlt TRAFFIC verschiedene Aufklärungskampagnen von NGOs, um Aufmerksamkeit zu wecken und die lokalen Einrichtungen zu ermutigen, beim Schutz der Bären mitzuhelfen. Dies würde Hotlines einschließen, so dass die Öffentlichkeit ermutigt werden kann, illegales Jagen und Handeln von Bären zu berichten.

Noch einmal, einer der wichtigsten Schlüsse, die aus dem Report gezogen werden können ist, dass die chinesischen Bärenfarmer ganz klar die Bestimmungen umgehen und illegal Bärengalle exportieren, an eine Industrie, die völlig außer Kontrolle ist. Während China als der bekannteste Platz für die Herkunft von Bärengalleprodukten in der Region berichtet wird, ermutigen wir die Behörden, die massenhafte Ausbeutung der in diesem Land bedrohten und charismatischen Bären durch einige wenige gierige Opportunisten, die alle Anstrengungen zum Arten- und Tierschutz verhindern, zu beenden.

Lesen Sie die ganze Geschichte hier.


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Nothilfe Bärenrettung



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