Oliver, Deine Kraft zur Vergebung ist uns Inspiration 
Vor ein paar Tagen erhielt ich von einem Künstler aus England, dem liebenswerten Richard Symonds, eine wunderschöne Botschaft. Zusammen mit der gleichermaßen verehrten Bildhauerin Suzie Marsh hat er gerade erst in London die Ausstellung „Moonstruck“ (Mondsüchtig) organisiert, wo sie mit ihren wunderbaren Kunstwerken viele Spenden für die Bären einsammeln konnten.

Rich denkt oft an Oliver, wie viele andere Menschen auch, und es fällt ihm schwer zu akzeptieren, dass dieser alte Bär 30 Jahre seines Lebens in einem Käfig verbringen musste. Immer wieder hat Richard darüber nachgedacht, was er selbst in diesen dreißig Jahren, während der Olivers Lebenszeit langsam verrann, erlebt hat – und wie sehr sich die Menschen schämen sollen, die für diese dunklen Jahre Olivers die Verantwortung tragen.

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen, außer unseren Gebeten, dass Oliver noch viele Jahre seines Lebensabends auf seinem bevorzugten Flecken Gras, von wo er zufrieden in die Sonne blinzeln kann, vergönnt sein mögen.




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Nothilfe Bärenrettung


Augenärzte geben Bären Sehkraft zurück 
Ich war so enttäuscht, dass ich unsere Freunde, die Augenärzte Claudia und David zusammen mit Emily und James vom Animals Health Trust nicht treffen konnte, als sie kürzlich kamen, um zusammen mit unseren Teams in Vietnam und China unseren sehbehinderten Bären zu helfen.

Vorträge in New York, London und Florenz waren der Grund, dass ich nicht dabei sein konnte, um weitere Wunder zu sehen, hervorgebracht durch ihre Expertise und Freundschaft.

Ein solches Wunder betraf Kollo, unseren wunderbaren kleinen Bären in Vietnam, bei dem Katarakte entfernt wurden, so dass er nach langen Jahren jetzt wieder sehen kann. Wir sahen ihn zuerst vor vielen Jahren in einem Unternehmen bei Hanoi. Selbst damals war er schon der süßeste kleine Bär, der unsere Herzen zum Schmelzen brachte. Seitdem er bei uns im Rettungszentrum lebt, hat er seitdem stoisch gegen die Blindheit gekämpft, wie wir es schon bei so vielen unserer Bären erlebt und bewundert haben.



Dass David und Claudia ein Wunder vollbracht und ihm das Augenlicht wieder gegeben haben, ist unglaublich. Jetzt kann sich Kollo endlich am Anblick der Welt erfreuen und auch an seinem besten Freund Baerli, wenn sie gemeinsam im Sonnenschein herumstreunen.

Bei unserem schönen Murko (unten) wurde ein Katarakt aus dem linken Auge entfernt. Damit kann er jetzt auf beiden Augen sehen, anstatt nur auf einem, wie zuvor.






Kurz nach der Abreise von Claudia und ihrem Team kam ich nach China zurück und sah viele seltsam anzusehende Bären, die kreisrunde Flecken um die Augen hatten, wo man ihnen das Fell in Vorbereitung der Operation geschoren hat. Es fiel mir schwer, ein bekanntes Gesicht wieder zu erkennen und einer der Mitarbeiter erinnerte mich, dass es wirklich Blue war, der aussah als hätte er ein kleines Facelifting gehabt. Dabei war er nur einer der Patienten, bei dem eine zu große Hautfalte entfernt worden war - jetzt sieht er ganz anders aus.

Hier ist mehr über die wunderbare Arbeit des Animal Health Trusts, aber auch über unsere Teams aus Tierärzten und Bärenpflegern, die sich wie immer voll engagieren, um mehr als 50 Bären zu helfen, die jetzt im wahrsten Sinne des Wortes die Welt mit anderen Augen sehen.

Unendlicher Dank an Claudia, David, James und Emily für ihre unbeschreibliche Freundlichkeit und Großzügigkeit an Kollo, Blue und seine Freunde in Vietnam und China.


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Eine Radtour für die Bären 
Unsere Unterstützer Laititia und Davide haben ihr zuhause in der Schweiz bereits vor drei Jahren verlassen und eine erstaunliche Expedition mit dem Rad begonnen. Bis heute haben sie schon 18.000 km zurückgelegt und sind jetzt gerade an der Grenze zu China, wo die nächsten 2.000 km ihrer unglaublichen Reise warten.

Auf ihrer Fahrt in China will dieses fabelhafte Paar Geld sammeln und auf unsere Arbeit für ein Ende der Bärenfarmen aufmerksam machen. Ihr Ziel sind 2.000 £ oder 1 £ für jeden der anstrengenden Kilometer.

Das Wetter in Südchina ist zur Zeit ein Backofen und sie brauchen jetzt jede Unterstützung durch uns die möglich ist für ihre Fahrt durch solch herausforderndes Gelände. Hier findet sich mehr

Herzlichen Dank euch, Laititia und Davide. Gebt gut auf eure schmerzenden Beine acht und kommt bitte bei uns vorbei, wenn ihr in die Nähe unserer Rettungsstation in Chengdu kommt!





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Nothilfe Bärenrettung


Noch mehr Leidenschaft 
….. nachdem Amy in England ihre Kunst und ihr Talent für die Bären eingesetzt hat, nutzte nun auch Julie aus Toronto während einer Fototour durch China ihre Leidenschaft, um den Bären zu helfen.

Als freiwillige Helferin für ein paar Tage in einem Waisenhaus nahm sie die Gelegenheit wahr, um einen Film über die Bären und die Arbeit von Animals Asia zu zeigen. Julies Bilder von den Reaktionen der Kinder sprechen für sich, ebenso ihre Reaktionen und die der Lehrer, als Julie mit ihnen über die Bären und andere Themen des Tierschutzes sprach. So breitet sich die Botschaft immer weiter aus.












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Nothilfe Bärenrettung


Ein Teddy, der den Mond sehen wollte 
Immer wieder einmal stoße ich eine Geschichte, die mich in meinem Glauben bestärkt, dass alles wieder kommt. Hier ist eine aus England.

Amy wurde 1993 geboren – dem Jahr, in dem ich zum ersten Mal in China in einer Bärenfarm war. Von Kindheit an hat sie immer ihren Teddy mit ins Bett genommen und hat laut ihrer Mutter dabei die Vorhänge offen gelassen. Es war ein richtiges Ritual, damit ihr Bär im Schlaf den Mond sehen konnte.

Vor kurzem erfuhr Amy zum ersten Mal vom Leid der Mondbären – am Tag, nachdem sie sich in den Schlaf geweint hatte, entschloss sie sich, ihre Tränen der Traurigkeit und ihr künstlerisches Talent zu nutzen, um ihnen zu helfen.

Amy’s aufrüttelndes Werk „Bärengalle“ war das zentrale Bild einer Ausstellung in Ihrem College. Die Bärenfarmer sollten am Boden liegen vor Scham darüber, wie das Bild die Beziehungen umdreht und wie ihre abstoßenden Praktiken sich in menschliches Leid übersetzen. Ihr Gedicht „Wenn ich nur sprechen könnte“ ist gleichfalls erschütternd, herausfordernd und wunderbar.

Danke, Amy. Ich hoffe, dass Dein Talent und Deine Leidenschaft bald die herrliche Freiheit der Bären erleben.



If only I could speak

I have spent my life in this cage,
incarceration is all I know.
The bars clenched tight to my body,
they are my tomb and my home.
Veiled by terror and sorrow,
there is barely room to breathe.
To think of anything but the inevitable end
would be senseless and naïve.

I have seen my friends before me.
I've heard their gasping breath.
Dragged across the bile stained floor
as they arrive at the valley of death.
Inside I rage and scream,
but externally I cower.
For to draw attention to myself
would bring closer my final hour.

If this is all I'm good for,
Just ceaseless, needless pain,
then why gift me with a life?
Why must I remain?
Can't you hear our shouts for justice?
Can't you hear our mournful cries?
Can't you witness our fear-ridden bodies?
Please God won't you open your eyes?

I cannot fathom your reasons,
behind this sickening game.
We all feel hurt and emotions
and our hearts they beat the same.
People who are so eager,
so willing to take a life,
if the tables were turned I'm sure you too
would beg them to drop the knife.
You think you have right of privilege,
to do with us what you please,
because you have left us defenceless,
begging on our knees.

If I could only speak,
then these are the words I would say.
It doesn't take much to realise,
that it should never have been this way.
Give us a chance to feel safe,
let us feel life's glory.
Look into my eyes,
gaze upon the despair
and please listen to the words of my story.

- Amy-Le Owens

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