Tho Zhai, der Hund vom Markt, findet Freude am Leben 
Danke all denen, die nachgefragt haben, wie es To Zhai heute geht - dem Hund, den wir von einem Fleischmarkt gerettet haben. Die Antwort darauf freut mich besonders … glänzend! Sie ist eine von allen Mitarbeitern hier in Chengdu verwöhnte wunderschöne Hündin geworden und wird nun wechselseitig von der Tierärztin Monica und mir betreut.

Hier sieht man sie auf einem ihrer vielen täglichen Spaziergänge, auf denen sie von Mitarbeitern wie Rocky immer wieder begrüßt wird.





Man beachte den etwas überraschten Ausdruck bei Benji und Poupouce, den beiden tibetanischen Braunbären, die hier diesen seltsamen kleinen Schwarzbären trafen.

Auf diesem Bild ist To Zhai zusammen mit Monica mit anderen geretteten Hunden, die inzwischen ihre festen Freunde sind. Starvin Marvin (ganz links mit der Freiwilligen Jayne), Moonie (mit Nic) und Richter (mit Rocky)




Die liebe Jayne drehte auch dieses kleine Video von Starvin Marvin und To Zhai, wie sie sich gegenseitig jagen…

Hier ist es.


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Schön, wieder in England zu sein 
Die letzten Wochen sind wie im Flug vergangen, doch jetzt, zurück in Chengdu bei den Bären, habe ich das Gefühl, dass unsere Mini-Roadshow in England schon sehr lange zurück liegt. Gill, Nicky, Lara und das Team haben wie immer alles getan und die Vorträge sind mir nur noch durch einen Nebel voller Lachen und Nostalgie in Erinnerung: Wir trafen neue und alte Freunde, die uns rastlos und leidenschaftlich in unseren Kampagnen unterstützen.

Nicky hat über die Veranstaltungen eine hervorragende Zusammenfassung geschrieben. Statt daher alles zu wiederholen, bleibt mir nur Sie zu bitten, auf den Link hier unten zu klicken. Nochmals vielen Dank an das stürmische Team in England – und an unsere speziellen Freunde und Unterstützer wie Oliver und Gitte, Heather, Natalie und Leslie in Edinburgh, Paul Martin, den Star – und zu Schluss, doch bestimmt nicht zuletzt meiner lieben Freundin und Mentorin, Virginia McKenna.

Hier ist Nickys Bericht

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Bären inspirieren den Künstler Richard wie nie zuvor 
Als Richard Symonds, Künstler und ein unheimlich netter Mensch, vor ein paar Wochen in Begleitung der Bildhauerin Suzie Marsh und deren Mann Doug zu uns nach Chengdu kam, sagte er mir, dass er es gar nicht erwarten könne, den Bären zu helfen.

Gesagt – getan. Gleich nach seiner Rückkehr nach England begann Richard mit der Arbeit an drei Videoclips und einer Zeichnung. Er nahm auch Kontakt auf zu der bekannten englischen Schauspielerin Rula Lenska (die schon in der Vergangenheit unsere Bären unterstützt hat) und noch ehe wir es wussten entwickelte sich daraus eine erstaunliche Zusammenarbeit.



Bitte auf die Links unten klicken, um die Clips zu sehen.

Im ersten Clip fragt Rula die Zuschauer, ob diese sich die Qualen und das Leid vorstellen könnten, das die Bären in den Farmen in Asien erdulden müssen. Ihre Stimme ist so kraftvoll, ihre Leidenschaft so spürbar und ihre Botschaft so eindeutig – wer bei klarem Verstand kann eine so schreckliche Behandlung und solches Leid bei einer so intelligenten, gefährdeten Tierart dulden, die es verdient zu leben.

Hier:Would you believe me?



Im zweiten Film sieht man den Unterschied zwischen einem frei lebenden Bären und jenen in den Farmen – dazu die überaus bewegende Wiedergabe des berühmten Lieds von Roberta Flack, „The First Time Ever I Saw Your Face“, gesungen von Celine Dion.

Hier: The First Ever Time I Saw Your Face

Schließlich noch ein kurzer Film über Oliver, unseren so schwer misshandelten Bären, zusammengestellt von Richard. Oliver, wie er jetzt die wärmenden Sonnenstrahlen genießt, das Plätschern des Wassers in seinem Teich, der Geruch des Morgentaus und das Gefühl von Gras unter seinen Pfoten, die dreißig Jahre lang auf Käfigstäben standen.

Hier: Oliver’s Film

Halten Sie besser ein Taschentuch bereit, wenn Sie diesen Filme ansehen – und bewundern Sie das Talent von Richard …. Nicht nur, weil er den Bären im Film eine Stimme gibt, sondern auch durch seine Zeichnung einer, wie ich sicher weiß, außergewöhnlichen Serie – all das wird er nächstes Jahr zusammen mit Suzie in England zeigen.

Sein allererstes Werk, das Sie vielleicht kennen, ist über einem Bären namens Jasper, der 15 Jahre lang eingesperrt war und im Jahr 2000 gerettet wurde. Das wurde inzwischen bei einigen Mitgliedern des Teams ein Favorit (schreibt Rula mit einem Lächeln).



Von uns allen, Richard, vielen Dank für Deine Inspiration, Freundlichkeit und Kreativität, die keine Grenzen kennen. Dem Himmel sei Dank für Dich. Nach dem Besuch in der Rettungsstation schickte Richard uns diese liebe kurze Notiz:

„Seit 20 Jahren bin ich mit meiner Kunst der Bildung von Aufmerksamkeit für Wildtiere und dem Sammeln von Spenden verpflichtet. Doch nie zuvor war ich so bewegt und fühlte so leidenschaftlich für eine Sache wie bei der Aufgabe, der Animals Asia sich verschrieben hat. Seit meinem Besuch bei den Bären in Jills erstaunlicher Rettungsstation im Mai 2011 in Chengdu, der meine Emotionen und mein Leben verändert hat, kann ich den kreativen Fluss neuer Filme, Gedichte und natürlich auch Zeichnungen und Gemälden nicht stoppen, der auf unsere Ausstellung im nächsten Jahr hinführt. Besonders hat mich die Geschichte von Oliver bewegt und mir wird der spezielle Moment, als ich ihn und seine Bärenfreunde sah, stets in Erinnerung bleiben.“ – Richard Symonds


www.richardsymonds.com
www.topshotphotography.co.uk

Auch Rula schickte uns liebe Zeilen:
„Ich bin stolz und geehrt, zu den Animals Angels von Jill zu gehören, die ihr Leben der Rettung dieser armen gequälten Bären widmen, die in der Hölle leben müssen und die so eine Chance auf Freiheit bekommen, die sie und alle fühlenden Wesen verdienen…“ Rula Lenska

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Die Tiere Asiens – einmal anders betrachtet 
Die Konferenz „Asia for Animals“ von 10. - 14. Juni verlief einfach großartig. Mehr als 350 Delegierte aus 25 Ländern aus der ganzen Welt kamen zum ersten Mal in Chengdu in China zusammen, um Lösungen für Probleme zu suchen und zu schaffen, die Tiere auf dem ganzen asiatischen Kontinent bedrücken.

In einer Reihe von Vorträgen und thematischen Schwerpunktveranstaltungen wurden die Sprecher und Zuhörer ermuntert, einmal „quer zu denken“. Das war auch das Motto, welches vom Hauptsponsor Gil Michaels, Präsident der Animal Guardians, ausgegeben worden war. Dessen persönliche Leidenschaft ist es, kreative Lösungen zu suchen, um die Grausamkeiten und Schmerzen zu beenden, die heute noch viel zu viele Tiere erdulden müssen.

Veranstaltungsort der Konferenz war das Kempinski Hotel. Sie startete mit einem Löwentanz, Begrüßungsansprachen und dem speziellen Auftritt von Superstar und „Madonna Asiens“, der Sängerin und Schauspielerin Karen Mok.

Überraschungsgäste waren die Hundedoktoren von Animals Asia, die bewiesen, dass die besten Ärzte der Welt nasse Schnauzen haben und mit dem Schwanz wedeln. So erhielten alle Teilnehmer etwas von der viel benötigten Tiertherapie, noch ehe die Konferenz offiziell begann.

Am ersten Tag gab es eine sehr erfolgreiche Workshoprunde. Die folgenden drei Tage waren angefüllt mit Vorträgen von mitreißenden Sprechern aus der ganzen Welt. Den Abschluss bildete eine Tour durch das Rettungszentrum von Animals Asia, um einige ganz spezielle Bären kennenzulernen.

Besuchen Sie bitte auch unsere Webseite mit weiteren Informationen und den Vorträgen, die bei dieser Konferenz gehalten wurden.

Die Konferenz wurde von Animals Asia koordiniert und veranstaltet und großzügig von Animal Guardians, Animal People, Best Friends USA, Compassion in World Farming, Humane Society International, International Animal Rescue, International Fund for Animal Welfare, UK’s RSPCA, SPCA (HK) und the World Society for the Protection of Animals gesponsert.

Unsere Mitglieder des Bärenteams (von links) Ai, Howard und Rocky, zeigten an ihrem Stand Gegenstände um die Bären neugierig und bei Laune zu halten. Viele davon haben sie selber gemacht.


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Rainbow sagt Aloha 
Viele von Ihnen erinnern sich sicherlich noch an Rainbow, unseren sehr geschätzten Mitarbeiter. Genau vor einem Jahr hat er uns verlassen, um ein MBA Studium in Hawaii zu beginnen, das er jetzt zur Hälfte geschafft hat. Ich habe ihn gebeten, uns einen kurzen Bericht zu schicken, da mehrere Menschen bereits nachgefragt haben, wie es ihm geht und ob er seine Reise noch genießt….

Niemand, der Rainbow kennt, wird überrascht sein zu hören, dass er jede Sekunde liebt und sich in die Kurse und in Tierschutzprogramme dort in den USA stürzt. Wir vermissen Dich sehr, Rainbow. Doch wir sind natürlich sehr stolz auf alles, was Du erreichst und wünschen Dir und Hong Chuan für das Abschlussjahr alles Glück und Erfolg auf der Welt.

Und jetzt zu Rainbow:

Aloha!

Es ist jetzt ein ganzes Jahr her, seit ich China verlassen habe. Die Zeit vergeht wirklich wie im Flug! Ich habe schon mehr als die Hälfte meines MBA Programms geschafft. Mit Gottes Segen und viel Anstrengung habe ich bisher einer glatte Note A geschafft. Es ist eine Herausforderung, doch auch Spaß und Bestätigung. Diese Reise ist mehr als nur ein Schulbesuch. Chuan (meine liebe Frau und meine beste Freundin) und ich freuen uns besonders an der Vielfalt und der Freiheit der Kultur hier.



Wir helfen freiwillig bei einer örtlichen Tierschutzorganisation zur Rettung der hawaiianischen Mönchsrobbe mit. Davon gibt es viel weniger Tiere als von unserem Riesenpanda. Wir helfen mit, die Robben am Strand zu zählen und sammeln auch Spenden. Mich überrascht, dass ein anderer Freiwilliger in dieser kleinen Organisation auf dieser kleinen Insel mitten im Nirgendwo schon von unserer Bärenrettung in China gehört hat. Die Welt ist wirklich klein!

Kürzlich nahm ich als Vertreter der chinesischen Studenten an einem Treffen des Beratungskomitees meiner Business School teil. Dort traf ich zufällig Ted Liu, den ehemaligen Direktor des State Department of Business in Hawaii. Er sagte, dass er mich im Fernsehen gesehen habe, als er zu Beginn des Jahres in China war. Es ging um unsere Rettung der Bären in Nordchina. Wirklich, die Welt ist klein!

Ich habe meinen Ping Pang Schläger mitgebracht, doch ich finde leider kaum Menschen, mit denen ich spielen kann. Ich vermisse die Zeit, wo wir in Longqiao gemeinsam Ping Pang und Basketball spielten. Ohne dieses Training habe ich ziemlich Gewicht zugelegt – wobei die schnell wachsenden Kochkünste von Chuan sicher auch eine Rolle gespielt haben. Jetzt versuche ich mit hiesigen Sportarten mein Gewicht zu halten: Surfen und Tauchen. Letztes Wochenende habe ich nach zwei Stunden im Salzwasser endlich meinen ersten Ritt auf einer Welle geschafft.

In Hawaii sind Weiße die Minderheit und Asiaten und Polynesier sieht man überall. Daher glaube ich meistens, noch irgendwo in Südchina oder vielleicht in Singapur zu sein.

Hawaii ist für seine Regenbogen berühmt. Man sieht sie sehr oft. In den Straßen sieht man Regenbogen-Buchläden, Regenbogen-Supermärkte, Regenbogencafes, Regenbogen-Zahnärzte…In gewisser Weise bin ich hier wirklich zuhause. Hahaha…



Ich möchte euch noch mein Lieblingsbild zeigen. Wir haben aus der Ferne Buckelwale beobachtet. Jedes Jahr wandern sie 5000 km von Alaska nach Hawaii, um sich dort zu paaren, ihre Jungen zur Welt zu bringen und aufzuziehen. Wenn man diesen größten Ozean sieht, denke ich oft an einen meiner liebsten Bibelverse aus Genesis 1: „Herrscht über die Fische im Meer und die Vögel in der Luft und jede lebende Kreatur auf dem Land.“ Das ist ein Gebot unseres Schöpfers. Doch leider sind wir keine guten Herrscher. Ich bin so stolz darauf, bei euch zu sein um dieses schlechte Management umzukehren.



Ich vermisse euch alle und auch die vierbeinige Familie im CBRC – vielen Dank an euch, dass ihr euch um sie kümmert, während wir weg sind.

Rainbow

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