Licht aus zur Stunde der Erde 
Auf der ganzen Welt feiern nicht nur die Menschen heute die Stunde der Erde – auch unsere Bären machen mit. Schließen Sie sich ChuChu in Chengdu und Vandrew in Vietnam an, machen auch Sie mit. Zeigen wir unserem Planeten, dass wir uns sorgen und löschen heute Abend ab 20:30 Uhr für eine Stunde das Licht.



Wir danken Ihnen, wenn Sie die Ressourcen schonen, die für die Zukunft der Menschen und Tiere in der Welt so notwendig sind.

Ihnen allen eine frohe Stunde der Erde.

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Nothilfe Bärenrettung


Spielzeug hilft unserem traurigen Makaken John 
Vor vielen Jahren kam John zu uns ins Bärenrettungszentrum in Chengdu. Ein armer Makake, der wohl in seiner Jugend das Spielzeug von jemandem war, ehe er erwachsen wurde und sich auch wie ein erwachsener Affe zu benehmen begann. Sein Besitzer hat dann wohl entschieden, dass ein so unberechenbares, selbstsicheres Tier mit so großen Zähnen zu gefährlich sei und er bat die örtliche Forstschutzverwaltung, ein neues Zuhause für ihn zu suchen.



Jetzt lebt John schon etwa 10 Jahre bei uns in einem speziell gebauten Gehege, lange Zeit gemeinsam und glücklich mit Maddie – einem Makaken-Weibchen, das die Forstschutzleute gerettet und uns zur Pflege übergeben haben. Leider ist Maddie letztes Jahr verstorben. Damit sieht sich unser wunderbares Bärenteam einer besonderen Aufgabe gegenüber, zu versuchen, die Lücke zu füllen, die der Tod von Maddie im Leben von John hinterlassen hat.

Doch sie haben sich tapfer geschlagen. Rocky, unser Leiter des Bärenteams (siehe Foto), hat sich umfassend schlau gemacht und nach neuen Spielsachen gesucht, die John den ganzen Tag lang beschäftigen und zufrieden halten.



Rocky, sein Kollege Ma Jing und Sally, die Bärenpflegerin haben sich voller Leidenschaft in dieses neue Projekt gestürzt und die Ergebnisse sprechen für sich.

Das hier heute ist ein Bilderblog. Er zeigt einen glücklichen Makaken bei seiner täglichen Hirngymnastik. Denn er will das Geheimnis seiner neuen Spielsachen knacken. Wenn er es schafft, gibt es einen schmackhaften Leckerbissen. Das gibt ihm die Zuversicht für die anderen Aufgaben.







Bereits als das Team die Sachen in seinem Gehege verteilte, konnte man sehen, wie seine Neugierde wuchs. Von seinem Schlafraum aus folgte er jeder Bewegung mit den Augen und „schnatterte“ dabei ganz aufgeregt.







Sobald das Team wieder draußen war, wurde seine Tür geöffnet und er sprang heraus, geradewegs hin zu den neuen Spielsachen. Mit Klauen und Zähnen begann er sie zu bearbeiten, ehe er erkannte, dass schiere Kraft ihn hier nicht weiterbringt. Bei einigen der Gegenstände musste ein Bambusstab herausgezogen werden, um Löcher zu öffnen, aus denen die Leckereien herausfallen konnten. Andere bestanden aus verschiedenen Ebenen die jeweils ein Loch verschlossen. Diese Ebenen mussten verdreht und das Ganze dann umgedreht werden, damit der Inhalt herausfiel. Am Anfang dauerte es etwas, doch am Ende hatte er es geschafft – heute kann man sozusagen die Räder in seinem Kopf sehen, wie sie sich drehen, um den Kniff bei jedem neuen Spielzeug herauszufinden. Und die Befriedigung, wenn es geschafft ist und er sich die Leckerbissen einverleibt.

Nicht nur die Bären profitieren von den Wundern solcher Anregungen. Dank euch, Rocky, Ma Jing und Sally (unten) dafür, dass die Tage unseres speziellen Makaken jetzt vollgepackt sind mit interessanter Unterhaltung.



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Nothilfe Bärenrettung


China protestiert gegen Bärenfarmen 
In diesem Monat wird es wirklich von Tag zu Tag spannender, jetzt wo die Öffentlichkeit gegen Bärenfarmen in China protestiert.

Hier steht mehr über die derzeitige Lage und wie man helfen kann., um zu sehen, welche Entwicklungen in den vergangenen Wochen statt gefunden hat, was mich an den Rat eines Beamten erinnerte, der mir einfach riet: "Starten Sie eine Debatte in China."

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Nothilfe Bärenrettung


Wheel2Wheel 
Morgan ist wirklich ein netter Kerl. Und er hat auch Mut. Er startet auf eine Solo Motorradtour über 20.000 Km und 115 Tage. 10 Länder sind auf seiner Liste. Und das alles, um für 10 Wohltätigkeitsorganisationen – darunter auch wir – Spenden zu sammeln.

Morgan fährt mit dem Motorrad von Hongkong nach Brisbane und kommt dabei durch China, Vietnam, Laos, Kambodscha, Thailand, Malaysia, Indonesien und Osttimor, bis er schließlich in Australien ist.

Als ich ihn letzte Woche in unserem Rettungszentrum für Mondbären in Tam Dao bei Hanoi in Vietnam traf, war ich überrascht zu sehen, wie groß er in Wirklichkeit ist. Nicht nur seine Körpergröße – obwohl er mit 1,95 sicherlich größer ist als die meisten – sondern auch seine Leidenschaft für die Umwelt, die aus ihm leuchtet wenn er spricht. Dann erkennt man, wie er sein neues Leben schätzt, das jetzt um Hilfe kreist.



Von Haus aus ist Morgan ein Grundstücksmakler aus Australien und er will jetzt der Umwelt etwas zurück geben. Mit seiner einmaligen Spendensammelaktion versucht er zu erreichen, dass seine Kollegen dabei mitmachen.

Tuan und ich zeigten ihm und seiner extra netten Mannschaft unsere Anlage und er traf dabei Bären, die noch vor ein paar Jahren in ihren Käfigen auf den Farmen verfaulten. Voller Kummer vernahm Morgan die Geschichten von Bären wie Vandrew (unser vietnamesischer Andrew Wiedergänger), die ihre Gebrechen wie eine in einer Schlingenfalle verlorene Gliedmaße, überwunden haben oder wie die Bären, die – vor drei Jahren noch Welpen – jetzt erwachsen im Sonnenschein umher tollen.



Dann weiter zu Moggy (auch ein Bär mit drei Beinen) auf dem OP-Tisch, wo unsere Tierärztin Kirsty zusammen mit Rae, der Tierkrankenschwester, bei ihr einen der Routine Gesundheitschecks durchführten. Alles in Ordnung, bei ihr.



Auf der Straße nach Hanoi drehten sich bei der Rückfahrt die Menschen nach seiner riesigen Maschine um. Daneben sehen jene, die die Menschen zu und von der Arbeit bringen, winzig aus. Schulmädchen stiegen kichernd vom Rad als er ihnen freundlich zuwinkte und der Verkehr kam fast zum erliegen, als er sich für etwa einen Km aufrecht auf die Fußraster stellte um seine müden Beine zu strecken.

Später zeigten wir ihm eine Bärenfarm – der Unterschied war natürlich enorm. Tränen standen Morgan in den Augen, als er mit einem Stock einem armen hungernden Bären Äpfel gab und dabei die Wunden und den seelischen Stress sah bei etwa 30 Bären, denen noch immer eindeutig (verbotener Weise) Gallensaft abgezapft wird.

Zusammen mit Morgan und Unterstützern in der ganzen Welt wird hoffentlich diese und andere Farmen einmal geschlossen – bis dahin geben wir nicht nach.



Wir danken Morgan und seinem Wheel2Wheel Team, die mithelfen, unser neues Informationszentrum zu finanzieren. Dort können Besucher die Wahrheit über die Bärenfarmen in Asien erfahren. Ein weiterer kleiner Schritt, um sie zu schließen.

Gute Fahrt, Morgan – die Animals Asia Familie sendet Dir eine bärige Umarmung und hofft, dich im Juni wieder in Hongkong zu sehen.


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Nothilfe Bärenrettung


Tragödie in Japan 
Unsere Herzen sind bei den Menschen in Japan nach dem zerstörerischen Erdbegen und Tsunami von gestern.

Während die umfangreichen Rettungsaktionen im Nordosten Japans starten, haben wir Tierschutzorganisationen kontaktiert, um jede mögliche Hilfe anzubieten und werden neue Informationen bereitstellen, sobald wir mehr erfahren.

Unsere Gedanken und Gebete sind bei all denen, die von diesem schrecklichen Unglück betroffen sind.


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Nothilfe Bärenrettung



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