Ein schönes Weihnachsstück! 
Jeder liebt ein schönes Theaterstück zu Weihnachten. So auch wir. Fast 300 von uns saßen unter den Zuschauern des Bloomsbury Theatre in London und schrien und jauchzten mit den Guten und Bösen dort oben mit.

Der große, hinreißende Bär Balu und Ka die Schlange kämpfen zusammen mit Mogli, um den bösen Tiger Shirkhan zu bezwingen. Natürlich gewinnt immer das Gute. Besonders im Theater. Und wir haben uns köstlich amüsiert.

Die Schauspieler haben die Emotionen der Tiere wirklich gut dargestellt und so auch gezeigt, dass wir nicht die einzige Kreatur sind, die Freude, Trauer und Neid kennen.

Das hat mich immer frustriert zu hören, dass wir „beweisen“ sollten, dass unsere Tiere etwas fühlen können. Erst kürzlich haben Wissenschaftler in Australien „herausgefunden“, dass Hunde Neidgefühle haben können. Na so was! Jeder, der einen Hund hat weis doch sofort, dass Hunde natürlich neidisch sein können.

Auch unsere Bären kennen Freude. Und natürlich sind sie auch mal traurig. Bären wie Mafi sind auch schadenfroh – speziell wenn sie einen Freund ins Hinterteil zwicken und dann strahlend weglaufen.

Das ist vielleicht nicht dieselbe Art von Freude, Trauer oder Schadenfreude. Doch es ist ihre Version dieser Emotionen. Daher lieben wir die Arbeit mit ihnen, um diese seelischen Kräfte wieder freizusetzen, die auf dem Farmen so lange unterdrückt wurden.

Doch zurück zum Theater! Die Schau war fantastisch. Dank der Birmingham Stage Company und ihrem wunderbaren Leiter, Neil Forster, der diesen Abend für Animals Asia realisiert hat. Dabei kamen auch noch dringend benötigte Spenden für die Bären zusammen.

Viele bekannte Gesichter waren dabei. So auch unsere Förderin und meine langjährige Freundin und Mentorin Virginia McKenna OBE, Schauspielerin und Gründerin der Born Free Foundation:



Wir haben uns auch gefreut, Terry Waite CBE (Menschenfreund, Autor und frühere Geisel), Naomie Harris (Ein Star im Film Piraten der Karibik 2 und 3) und unseren langjährigen Unterstützer Martin Roberts aus der BBC Serie „Homes under the Hammer“ bei uns zu haben.



Martin hat den „Wohlfühlfaktor“ voll genutzt und zusätzlich zu den Ticketeinnahmen nochmals 2.000 Pfund durch die Versteigerung von sechs gespendeten Gegenständen an ein gut aufgelegtes Publikum zusammengebracht.

Ein herzliches Danke auch an das Management des UCL Bloomsbury Theatre und natürlich auch an unser UK Team, das bei dieser Spendengala von unserem Nick angeführt wurde, der den ganzen Abend dafür sorgte, dass alles rund lief.

Eines meiner besten Weihnachtsstücke, das ich gesehen habe. Doch am Nächsten Morgen gab es noch eine Steigerung als Nicole, meine Nichte mit 10 Jahren sagte, dass sie Jasper den Kater geküsst habe und im gesagt hat, dass sie ihn gern hat – denn sie hat gewusst, dass auch er sie gern hat.





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Snoopy’s Weihnachtskuss 
Der Plan startete mit der Nachforschung nach der Lieblingsleckerei von Snoopy – nachdem der Versuch mit Erdnussbutter letzten Dezember spektakulär fehlgeschlagen war.

Dieses Jahr gingen die Diskussionen darüber tagelang hin und her, bis Pernille, die Bärenpflegerin mir heimlich versicherte, dass es diesmal Erdbeermarmelade sei.

Und so nahm unser listiger Plan Gestalt an.

Die Idee war, die brave, blinde Snoopy aus ihrer Behausung zu locken, hinaus in den Garten für die behinderten Bären und hinüber zu dem Fenster aus Sicherheitsglas, das meinen Raum von ihrem Gehege trennt. Dann sollte sie sich aufrichten und die Marmelade vom Glas lecken, das mit der Aufschrift „Fröhliche Weihnachten“ geschmückt war.

Während Pernille und unser Bärenteam für den „Geheimen Garten“ sorgfältig eine Spur mit Snoopy’s Lieblingsbiskuits legte, schmückte ich die Innenseite des Fensters und bestrich dessen Außenseite löffelweise mit Marmelade.

Nach ein paar Minuten kamen mehrere Mitarbeiter in mein immer und Rainbow machte seine Videokamera fertig. Eine Weihnachts-CD kam in den Player und wir waren bereit.

Als sich die Tür der Behausung öffnete, wagten wir kaum zu atmen als Snoopy prüfend die Luft einsog um wie immer die Gerüche um sie her zu testen. Doch oh Schreck – sie ignorierte (ja wich ihr sogar sorgfältig aus) die Spur der Biskuits und steuerte zielsicher auf ihren Swimmingpool zu für ein kleines Frühstück aus Kokosmilch und Karotten. Wir waren ganz enttäuscht. Daher warnen die Regisseure vor der Arbeit mit Tieren und Kindern.

Für die nächste halbe Stunde erfreute sich Snoopy an jedem Krümel ihres Frühstücksbuffets – außer der Erdbeermarmelade. Ab und an kam sie ganz nahe an das Fenster heran, nur um im letzten Augenblick abzudrehen. Da ihre Nase ihr etwas versprach, das wohl noch leckerer war als Erdbeermarmelade.



Da die Arbeit auf alle wartete, entschlossen wir uns, später zurück zu kommen in der Hoffnung, dass Snoopy ihr Weihnachtsgeschenk noch finden wird. Es dauerte fast eine Stunde, bevor unser Bärenteam – Tiger (Zhang Xiao Hu), Zhang Chengjin und Wang Li aufgeregt am Walkie-Talkie war und uns aufforderte, wieder her zu kommen. Denn Snoopy hat nun ihr Geschenk gefunden und bereits fast das ganze Fenster sauber geleckt.

Bei unserer Ankunft sahen wir das da – ein magischer Augenblick der zeigt, wie ein blinder Bär gegen alle Wahrscheinlichkeit die Torturen auf einer Farm überleben kann.



Wir strahlten vor lachen. Dieses Bild ist für euch alle mit den besten Grüßen und einer bärigen Umarmung, für Freunde, Mitarbeiter und Unterstützer in der ganzen Welt, die Snoopy und allen unseren Bären Lebensfreude und Lebenssinn zurückgegeben haben.

Hier kann man Snoopy’s Weihnachtsfilm sehen

Zum Schluss noch eine gute Nachricht. Im März wird die Augenärztin Claudia Hartley nach Chengu zurückkommen um zusammen mit unserer leitenden Tierärztin Heather und dem Team mitzuhelfen, dass einige unserer blinden Bären wieder sehen können. Sie hat uns schon gesagt, dass die Chancen für Snoopy gut stehen. Wir drücken die Daumen, dass Snoopy vielleicht beim nächsten Weihnachten ihr Marmeladegeschenk am Fenster nicht per Nase, sondern mit ihren Augen findet.

Kaum zu glauben, dass dies derselbe Bär ist, der hier im Jahr 2003 ganz verschreckt in einem winzigen Käfig ankam.



Heute Abend scheint ein wunderbarer gelber Halbmond über den Rettungszentren in China und Vietnam. Wir schicken euch unseren herzlichen Dank für das Leben, das diese Bären heute haben. Frohe Weihnachten und ein glückliches, gesundes und sehr friedliches 2009


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Frˆhliche Weihnachten - Teil II 
Fröhliche Weihnachten – Teil II
Montag, 22. Dezember 2008, 10:20 PM

Nachdem die Bären Ihren Anteil an Lob und guten Wünschen zu den Feiertagen gehabt haben, geht es in diesem zweiten Blog jetzt um die Menschen, die sich um sie kümmern. Und um unsere Kolleginnen und Kollegen in den Niederlassungen in China, Vietnam, in der Zentrale in Hongkong und in Landesgesellschaften in Amerika, England, Deutschland und Australien.

Obwohl wir technisch gesehen eine „kleine“ NGO (Nicht-Regierungs-Gruppe) sind, wächst unser Team inzwischen zu einer kleinen Armee an. Nicht nur die Menschen, die sich um unsere Rettungsstationen und die Bären kümmern, sondern auch jene, die in der ganzen Welt über uns sprechen und die so notwendigen Spenden einsammeln, ohne die wir weder die Pflege der Bären noch den weiteren Ausbau unserer Programme für die vielfältige Hilfe von Hunden und Katzen ermöglichen könnten.

Um diese Zeit hätte ich ihnen eine kleine E-mail mit Weihnachtsgrüßen und einem Dankeschön für ihre Hingabe geschickt. Doch heute möchte ich ihnen allen ganz offen und stolz Dank sagen, dem besten Team in der Welt.

Sie arbeiten in der Stille und geben den Menschen, die unsere Projekte so großzügig unterstützen die Sicherheit zu wissen, dass ihre Überzeugung berechtigt ist und ihre Spenden gut verwendet werden. Ihr alle – die Familie von Animals Asia – ihr macht uns Ehre.

Alice Ng, unsere Leiterin in Amerika, zusammen mit ihren Mitarbeitern Morgan Lance und Laura Hoover:





Anne Lloyd-Jones, unsere Leiterin in Australien mit den Mitarbeitern April Poon, Kerri, Helga und Jude:





Christa Filipowicz, unsere Leiterin in Deutschland, zusammen mit Christie Yang, unserer Leiterin für die Beziehungen in China. Darunter, Chee Meng und Christine:






Dave Neale, unser Leiter in England zusammen mit Eileen, Gill, Lara und Sue. Ganz unten: Nicky:







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Frohe Weihnachten – Teil I 
Für die Mitarbeiter von Animals Asia war das Jahr 2008 eine Herausforderung. Denn Tragödien und Enttäuschungen haben uns bis zum Limit getestet – nicht zuletzt auch das verheerende Erdbeben, die Ankunft der kranken und sterbenden Bären im März in unserem Rettungszentrum und die Enttäuschung über das Ausbleiben der versprochenen 80 Bären in Vietnam.

Doch es gab auch viele positive Entwicklungen: Die 12 aus der Gruppe der kranken Bären, wie sie sich jetzt in ihren Behausungen auf die ersten Schritte in Freiheit freuen; die chinesischen Pathologen die mit uns zusammenarbeiten und die ihre Besorgnis jetzt öffentlich machen wie die verschmutzte Galle von so kranken Bären die menschliche Gesundheit beeinträchtigen kann.

Es gibt also viel, um für 2009 optimistisch zu sein. Jetzt, am Ende des Jahres, dachte ich mir daher, dass ein paar nette Geschichten euch allen gefallen könnten. Das ist ein Blog mit drei Teilen, der das wahre Wesen unserer Bären und die Hingabe unserer Mitarbeiter auf der ganzen Welt aufzeigt, von den Menschen, die ihnen in ihr neues, glückliches Leben geholfen haben.

Bei unserer ersten Aktion kam es auf präzise Organisation und Timing an. Mit Erlaubnis unserer Tierärzte besorgten unsere Mitarbeiter in Hongkong 171 Minzkuchen für die Bären in China und 23 für die in Vietnam. Sie besorgten sich auch lustige Weihnachtsmannmützen und hatten nichts dagegen, sich so fotografieren zu lassen, ehe die Minzkuchen ihre Reise zu den Bären in den beiden Ländern antraten.




Am Abend unserer Weihnachtsfeier setzten sich die über 150 Mitarbeiter dort ihre eigenen Weihnachtsmannmützen auf und hoben die Schachteln mit den Minzkuchen in die Kamera. Als Zeichen für das Fest der Bären am nächsten Tag.



Sogar Tremor, unserer aus dem Erdbeben geretteter Hund, machte mit. Wendy, unsere Tierkrankenschwester hat ihm einen Mantel gekauft, damit er es in der Kälte von Chengdu bei seinen Spaziergängen warm hat. Normalerweise mag ich keine angezogenen Hunde – die meisten Rassen brauchen das nicht – doch ich musste zugeben, dass er damit schnuckelig und warm aussah - Wir versuchten, nicht zu lachen, als wir ihn in seiner Jacke und seiner Mütze sahen, wie er von Qui Wie, unserem Sicherheitschef geknuddelt wurde.




Doch weiter mit den Minzkuchen. Am Morgen nach der Party begannen Howard, Feng Min und das Team vom Haus 2 damit, sie im Gras der Gehege auszulegen. Einer unserer „falschen Bäume“ war für fünf davon eine perfekte Plattform. Diese Bäume dienen dazu, die Bären zu animieren sich aufzurichten und zu klettern. Sie sind robuster als die echten Bäume, die die Bären so kunstfertig zerstören.





Einundzwanzig Minzkuchen für einundzwanzig Bären wurden liebevoll zusammen mit dem üblichen Frühstücksfutter verteilt. Als wir unseren Beobachtungsplatz eingenommen hatten, läutete Feng Min die Glocke um den Bären anzuzeigen, dass das Frühstück fertig sei.

Die Glocke erklang, die Türen zu den Behausungen öffneten sich und die Bären strömten wie immer schnüffelnd in das Gehege. Um herauszufinden, was dieser Tag ihnen an Leckereien gebracht hat. Jasper war als erster oben auf der großen Kletterplattform, doch während er an einem Stück Orange nuckelte, schien er den Minzkuchen direkt über seinem Kopf nicht zu bemerken.

Für ihn, dem größten Schleckermaul von allen, war das sehr ungewöhnlich. Nur ein paar Meter entfernt stand sein bester Freund Banjo auf seinen Hinterbeinen und schnappte sich mindestens drei Stück von dem falschen Baum!



Blanca bekam ihren Kuchen, Aussie fand seinen und Poppy schnappte sich einen ehe der Bär neben ihr mitbekam, was das war. Die Kuchen verschwanden zu schnell um herauszufinden, ob man sie zu den Leibspeisen zählen kann. Doch eines ist gewiss. Diese Bären haben sich zum ersten mal an einem wirklich magischen Moment in diesem Jahr erfreut.

In Vietnam veranstalteten unsere Mitarbeiter eine vergleichbare Show für unsere dortigen Bären. Bec, der leitende Bärenmanager erzählt:

Die meisten Bären in der VBRC haben jedes Stückchen ihres Minzkuchens genossen. Sobald der Geruch der fruchtigen Kuchen aus den Schachten drang, setzten sich die Schnauzen der Bären in Bewegung. Durch hektisches Schnüffeln versuchten sie die Quelle dieses guten Geruchs herauszufinden. Jeder Bärenpfleger musste seinen Liebling benennen und ihm oder ihr einen Kuchen geben. In jedem Haus gab es ein echtes Weihnachtsgefühl. In den Korridoren hing Weihnachtsbeleuchtung, Weihnachtslieder spielten und Weihnachtsdekoration hing außen an den Häusern, so dass die Bären sie von ihren Schlafkörben aus sehen konnten!

Die meisten Minzkuchen verschwanden auf einem Sitz und jedes Brösel wurde sofort von eifrigen Zungen aufgeleckt! Karuna war besonders süß. Sie as ihren Kuchen in ganz kleinen Bissen und schien jeden davon zu genießen. Das war unwahrscheinlich vorsichtig besonders von einem Bären, der von Menschen so viel erdulden musste. Ein paar wählerische ältere Damen zogen es vor, den umhüllenden Teig zu zerbrechen und gleich die fruchtige Füllung im Inneren aufzulecken!



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Mit den besten Wünschen für Amanda 
Ein herzliches „Auf Wiedersehen“ für Amanda, unsere Bären Managerin in Vietnam und zuständig für ihre Anregung, also für ihre Unterhaltung! Amanda war 18 Monate Mitglied unseres Teams in der Tam Dao Rettungsstation und hat sich mit ganzem Herzen ihrer Aufgabe gewidmet, das Leben für die Jungtiere und die erwachsenen Tiere aufregend zu gestalten.



Ihre Bilder von den Jungtieren im Schaumbad und im Dschungel haben alle begeistert und waren oft auch auf der Webseite, um die Herausforderungen aber auch zu Befriedigung zu zeigen die es bringt, den zuvor so misshandelten Tieren ein schöneres Leben zu verschaffen.

Amanda – wir werden Dich so sehr vermissen! Du gabst den Bären etwas, was nach dem Leben in Freiheit das Beste ist und deine liebevolle und professionelle Arbeit ist Vermächtnis und Maßstab für alle, die nach Dir kommen.
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