Nachdem sie Lance in Chengdu getroffen hatte, verließ sie im Dezember Animals Asia, um ihn in seiner Heimatstadt in den USA zu heiraten. Das war für sie aus vielen Gründen eine große Umstellung, doch sie hat sich schon gut in ihr neues Leben eingewöhnt.



Wir gratulieren Christine und Lance. Und Dir, Christine, besonderen Dank für all Deine harte Arbeit und Hilfe für die Bären, Hunde und Katzen in China. Wir vermissen Dich und Dein wunderbares Lachen!
Hier ist der Brief, den Christine uns geschickt hat:
Ich heiße Yan Qin. In meiner Zeit bei Animals Asia im Rettungszentrum für Mondbären in Longqiao in China wurde ich Christine genannt. Ichwar im tiermedizinischen Bereich als dortiger Ansprechpartner tätig. Die Arbeit mit den wunderbarsten Menschen der Welt war ein Glück und eine Ehre für mich. Meine Zeit bei Animals Asia zählt für mich zu dem Aufregendsten in meinem Leben und ich bin für immer stolz darauf, dass ich dabei sein konnte.
Wir heirateten am 19. Dezember 2009 in Cooks, Mi, der Heimatstadt meines Mannes. Hier ist es sehr KALT und es schneit sehr stark. Doch es ist schön. Mein Mann Lance und ich haben uns in Canton, MI, niedergelassen, da Lance hier Arbeit gefunden hat.
Im Vergleich zu China ist das Leben hier ganz anders. Ich habe das Gefühl, ich lerne jeden Tag etwas Neues. Meine Kochkünste sind auf jeden Fall besser geworden  Mir fehlen die Tiere um mich herum so sehr. Ich hoffe, ich kann auch hier etwas wie Animals Asia finden, damit ich den Tieren wieder helfen kann. Das ist aber schwer, denn Animals Asia ist einfach am besten!
Auch in unserer Nähe haben die Hochzeitsglocken geläutet. Xiao Yong, unser hart arbeitender stellvertretender Bärenteam Leiter aus Chengdu, hat im Januar seine Freundin Cai Yanxia geheiratet.


Wir freuen uns, dass Xiao Yong ein so wunderbares Mädchen gefunden hat, das seine Arbeit unterstützt. Als Xanxia unser Rettungszentrum besuchte um selbst zu sehen, was ihr zukünftiger Mann denn tut, zeigte sie echte Anteilnahme für die Bären und war fasziniert von dem Aufwand, der für die Rehabilitation und die tägliche Pflege der Bären nötig ist.
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Ricky Gervais, der englische Schauspieler und Kabarettist, hat im Namen der Bären in dieser Woche den populären englischen Absolute Radio Wettbewerb „Wer ruft Christian an?“ gewonnen. Dabei hat er sogar den englischen Oppositionsführer David Cameron und den altgedienten Radio- und Fernsehmoderator und Kabarettisten Sir Terry Wogan geschlagen.

Ricky rief die Radiostation an, als in der Sendung bekannte Persönlichkeiten eingeladen wurden, ihre bevorzugten Wohltätigkeitsorganisationen zu benennen und demjenigen 20.000 Pfund zugesagt wurden, der die meiste Zustimmung von den Hörern von Absolute Radio bekäme.
Ricky, bekannt für „Das Büro“, „Extras“ und für seine Drehbücher und Darstellungen in zahlreichen Filmen wie bei seinem neuesten, „Cemetry Junction“, der nächsten Monat herauskommt, hat zugesagt, seinen Gewinn an Wildlife Aid, das Mayhew Tierheim in London und unserer Mondbären Rettung zu spenden.
Wie stets um keine Antwort verlegen, sagte Ricky: „Ich freue mich wirklich für diese Organisationen – jetzt lassen sie mich für ein Jahr wieder allein.“
Vielen Dank aus dem fernen China, Ricky, von dem lachenden dreibeinigen Kevin (rechts) und seinem besten Freund Sepp, und dafür dass Du Menschen und Tiere zum Lachen bringst.

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Der vergangene Monat galt den Hunden in Hongkong! Erst vor ein paar Wochen veranstalteten wir unseren jährlichen Spaziergang für Harmonie, an dem fast 100 Freiwillige und Unterstützer mit ihren Hunden teilnahmen und in der Hitze des Tages eine Route durch Hongkong zu wandern. Das zeigt, dass unsere vierbeinigen besten Freunde eine Rasse sind, die es verdient, der beste Freund der Menschen zu sein und nicht Nahrung oder Felllieferant.





Ein großes Dankeschön geht an Ali und Caroline Bullock – und dazu Mandy und Assaf die freundlicherweise die Fotos kostenlos für uns gemacht haben. Aber auch an mehr als 20 Freiwillige von Dr. Hund und Professor Pfote. Ein großes Dankeschön geht auch an die Behörde für Landwirtschaft und Forsten, Fischerei und Artenschutz und Dr. Miachael Hwang mit Familie, die alle mit uns gefeiert haben.
Zu Beginn des Monats gab es ein Meet & Greet mit Freiwilligen von Dr. Hund und Prof. Pfote. Mit freundlicher Unterstützung durch die Hongkong und Shanghai Bank war dies auch unsere Gelegenheit, einmal im Jahr unseren Freiwilligen für ihre Hilfe und Hingabe während des abgelaufenen Jahres zu danken.



Mehr als 140 Freiwillige kamen – zusammen mit 70 Hundebotschaftern – zu einem Buffetlunch, der von Simon und seinem Team im Sai Restaurant in Sai Kung wunderbar hergerichtet worden war. Durch die Veranstaltung führten Vincent und Esther und der Zauberer Herr Wu gab zur großen Freude der anwesenden Kinder eine Vorstellung.
Wir nutzten die Gelegenheit, um wieder einmal von Pelzen zu sprechen – und wie 40 Millionen Tiere jährlich ihr Leben wegen dieses schrecklichen und unnützen Handels verlieren – darunter Millionen von Hunden und Katzen in China. Wir zeigten Decken und Besatz, die aus Hunde- oder Katzenfellen gemacht waren. Damit die Menschen sich selber vergewissern konnten, dass das, was sie als künstlich ansehen, in Wirklichkeit echtes Fell ist. Wir verteilten an unsere Unterstützer auch Karten , die sie auf freundliche Weise an Menschen veitergeben sollen, die Pelze tragen und baten alle mitzuhelfen, damit der nächste Winter in Hongkong FELLFREI wird.


Respekt für Marnie, Cassie, Jasmine und Claire, die unser Dr. Hund und Professor Pfote Programm in Hongkong leiten. Diese Programme sind wunderbare Beispiele dafür, wie Tiere und Menschen m it ihrer Zusammenarbeitdie Welt verändern können. Max, der erste Dr. Hund aus dem Jahr 1991 wäre stolz darauf gewesen
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Alle Bären, Hunde, Katzen und die ganze Mannschaft hier, die das Glück hatten sie kennen zu lernen und mit ihr zu arbeiten, senden Anni Ditton ihre Liebe und ihren Dank. Unsere wunderbare freiwillige Helferin gab sechs Monate ihres Lebens, um mit uns hier in Chengdu zu arbeiten.
Annie (die dem Bären Mani seinen Namen gab und den Bären so großzügig Geschenke macht), hat dieses wunderschöne Gedicht geschrieben, nachdem sie Prince und Harvey in deren Gehege vor ihrem Zimmer spielen sah.
Annie, Du bist ein Schatz und wir werden Dich vermissen.


Bärenwalzer
Herbei, Du Freund
Ein Tänzlein wag.
Im Tanz vergessen lass uns Schmerz –
Des Hungers Qualen, Durst und Einsamkeit.
Mein Arm umfange Dich –
Nicht eisern Gitter.
Gemeinsam stehen, strecken, tanzen
- Denn jetzt ist Zeit
A.E. Ditton, März 2010
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„Danny hat Hobbies: Gestreichelt werden, Autos beobachten und an Füßen riechen“. So geht ein Vers im Gedicht „Ein Tag im Leben von Danny der Katze“ des berühmten Dichters Benjamin Zephaniah, der uns diese Woche in Chengdu besuchen kam.
Nach offizieller Beschreibung ist er ein britisch-jamaikanischer Rastafari Schriftsteller und Poet. Benjamin ist in der zeitgenössischen englischen Literatur eine bekannte Persönlichkeit und steht als einer der 50 besten Nachkriegsschriftsteller Englands auf der „Times“-Liste von 2008. Bereits 15 Ehrendoktorhüte hat er bekommen. Doch viel, viel wichtiger – er ist einfach ein liebenswerter, zurückhaltender Mann, der ganz und gar gelebt und geliebt hat.
Einer seiner ersten Freunde und Lehrer scheint Danny die Katze gewesen zu sein. Für uns war sein Aufenthalt hier etwas ganz Besonderes, denn wir konnten ihm unsere ein bisschen größere, doch genau so freundlichen vierbeinigen Freunde zeigen.
Lee und Heidi, unsere Unterstützer in England, haben schon eine Zeit lang versucht, Benjamin zu überreden, uns während eines seiner regelmäßigen Reisen nach China zu besuchen und am Dienstag war es schließlich so weit. Hier war er auf seinem Rundgang um die Bärengehege, Rupert bekam dabei auch einen Leckerbissen ab (Foto unten), und er begrüßte dabei alle anderen Bären, die Mitarbeiter und unterhielt sich angeregt mit den örtlichen Journalisten, die ihm bei seinem Rundgang mit ihren Kameras nicht von der Seite wichen. Wer will sie dafür schelten? So groß und majestätisch wie er ist, mit Dreadlocks bis zu den Hüften und doch von einer Sanftmütigkeit, die wohl von seinem rauen Leben und seiner Überzeugung als Veganer her kommt.
Benjamin sprach auch im Bücherwurm Club in Chengdu und trug einige seiner Gedichte vor – der Saal dort war bis auf den letzten Platz voll – und unser Team ließ ihn gleich zu Begin hochleben, als er sagte: „Gestern habe ich mich in einen Mondbären verliebt“.
Nun, Benjamin, wir haben uns auch in Dich verliebt. Komm bald wieder zurück und vielen Dank für die frühen Weihnachtswünsche. Für alle, die sich näher für diese Zeilen interessieren, begannen sie so:
Be nice to yu turkeys dis Christmas
Cos’ turkeys jus wanna hav fun.

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