Lesen Sie hier unsere offizielle Antwort auf diese Geschichte:
Care2.com hat fälschlicherweise eine Geschichte veröffentlicht, in der verkündet wird, dass die Bärengalleindustrie beendet ist und die gefangenen Bären in den Farmen in Freiheit gesetzt werden. Diese Geschichte existiert auch auf Facebook.
Leider stimmt diese Geschichte nicht. Die Bärengalleindustrie ist nicht am Ende und die Bären werden nicht frei gelassen.
Der Artikel nimmt Bezug auf die Septemberresolution des Weltkongresses der International Union for Conservation of Nature (IUCN), in der auf das Thema der Bärenfarmen eingegangen wird.
Diese Resolution ist nicht verpflichtend. Sie hat die Bärengallefarmen nicht beendet; sie hat Korea und Vietnam ermutigt, ihre Anstrengungen für ein Ende der Bärenfarmen fortzusetzten und Staaten, die Bärenfarmen gestatten aufgerufen, mit der IUCN zusammenzuarbeiten um illegale Farmen (jene, die den Vorschriften in den Ländern nicht genügen) zu schließen, keine neuen Lizenzen oder Erlaubnisscheine für Farmen mehr auszugeben, zu verhindern, dass die Zahl der Bären in den bestehenden Farmen zunimmt, sicherzustellen, dass keine in freier Wildbahn gefangenen Bären in diese Farmen kommen, Forschungen für Substitute zu Bärengalle durchzuführen und ein Monitoringsystem einzuführen, das die Trends in den Wildpopulationen der Bären überwacht.
Weitere Einzelheiten sind hier zu finden
Animals Asia ruft Care2 auf, eine umfassende Klarstellung sowohl auf seiner Webseite als auch auf Facebook zu veröffentlichen um den Eindruck zu korrigieren, dass diese schreckliche Praxis, die das Leid von tausenden Bären verursacht, beendigt sei, wenn sie in Wahrheit noch weiter besteht.
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Vielen Dank an alle – an jede Gruppe und jede Person, die den Behörden in Vietnam geschrieben hat. Danke für diese nie dagewesene Unterstützung.
Wir werden jeden Tag von Briefen und Nachrichten überschwemmt. Bis heute haben mehr als 130 Gruppen aus der ganzen Welt unseren Brief an den Premierminister für ein Stopp der Ausweisung unterschrieben und dazu noch 11 Botschafter in Vietnam, die für die folgenden Botschaften stehen: Amerika, England, Australien, Italien, Finnland, Schweiz, Kanada, Slowakei, Belgien, Irland und die Europäische Delegation.
Bitte, bitte machen Sie weiter – wir wollen diesen Kampf gewinnen, damit unsere Bären sicher und glücklich weiter in unserem Rettungszentrum im Tam Dao Nationalpark bleiben können. Allein der Gedanke, sie anderswo hin bringen zu müssen, oder dass Bären wie unser Bubu – hier im Bild wie er auf der Farm lebte und später dann in unserem Rettungszentrum – wieder in Käfige gesteckt werden müssen, bis ein neues Rettungszentrum fertig ist (mit allem was dazu gehört), ist einfach unerträglich.
Auch der Abschied von so vielen unserer hart arbeitenden Mitarbeitern, die nicht von ihren Heimatorten wegziehen können, wäre sehr schmerzhaft.


Für Gerechtigkeit, für Mitleid, und voller Dank von uns allen.
Um unsere Petition zu unterschreiben und ein Email an den Premierminister zu senden, bitte hier klicken.
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Eine Ergänzung zu meinem früheren Blog – diese Woche werde ich bei zahlreichen Veranstaltungen in England sein und über unsere Herausforderungen in Vietnam berichten.
Ich komme immer gern nach England zurück – selbst nach fast 30 Jahren in Asien ist es immer ein gutes Gefühl, in seine zweite Heimat zurückzukommen. Dieses Jahr freue ich mich besonders auf eine gemeinsame Veranstaltung bei der Royal Geographical Society in London mit unseren guten Freunden von der David Shepherd Wildlife Foundation. „Heilen ohne Grausamkeit“ findet diesen Donnerstag, 18. Oktober, statt.
Mit mir wird der bekannte TV Moderator Mark Carwardine und Debbie Banks, führende Investigatorin der EIA, über den legalen und illegalen Handel mit Bärengalle und Bärenteilen diskutieren.
Ich werde die wahrlich schrecklichen Praktiken der Bärenfarmen vorstellen und zusammen mit Debbie über die Ausbeutung gefährdeter Arten sprechen, die Treibstoff für eine Multi-Millionen Pfund Industrie sind, die Wildpopulationen zerstört und gefangenen Tieren unnötige Schmerzen zufügt. Wir werden den Handel, die Farmen und die wachsende öffentliche Unterstützung beleuchten und aufzeigen, was man tun kann, um das Leid zu beenden.
Besonders freue ich mich über die Teilnahme von Dr. Kaicun Zhao, Vizepräsident der Vereinigung für traditionelle chinesische Medizin, der das Konzept des „Heilens ohne Grausamkeit“ voll unterstützt und weshalb wir ohne tierische Produkte in der traditionellen Medizin leben können und sollten.
Dies sind einige der wichtigsten Themen des Tier- und Artenschutzes und bestimmt wird es ein faszinierender und erhellender Abend.
Bis bald!
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Vergangenen Freitag erhielten wir eine bestürzende Nachricht. Animals Asia erhielt eine offizielle Ausweisungsverfügung des Verteidigungsministeriums, wonach wir unser Rettungszentrum für Bären, unser Zuhause für die Bären, im Tam Dao Nationalpark verlassen müssen.

Nachdem es dem Parkdirektor selbst mit einer Kampagne der üblen Nachrede nicht möglich gewesen war, uns los zu werden, hat er nun offensichtlich seinen Einfluss benutzt und das Verteidigungsministerium überzeugt, den Platz als strategisch wichtig und daher als ungeeignet für eine Rettungsstation zu erklären. Natürlich ist diese Behauptung lächerlich und substanzlos.
Wenn sie umgesetzt würde, hätte diese Bestimmung zur Folge, dass unser gesamtes Zentrum – einschließlich aller 104 Bären – an einen neuen Ort umziehen müsste. Das würde bedeuten, dass traumatisierte Bären, die wir aus Gallenfarmen gerettet haben, wieder in Käfige gesteckt werden und dort bleiben müssen, bis wir einen anderen passenden Ort gefunden und die notwendigen Einrichtungen gebaut haben.
Auf die eine oder andere Weise sind viele der Bären behindert. Es gibt sogar blinde Bären oder solche, denen Gliedmaßen fehlen. Sie haben viele Monate gebraucht, sich so weit zu erholen, dass sie wieder nach draußen gehen und Vertrauen zu Menschen fassen können. Der Gedanke, sie auch nur übergangsweise wieder in Metallkäfige zu stecken, nach allem was sie durchgemacht haben, bricht uns allen das Herz. Der Gedanke, fast 80 Mitarbeitern sagen zu müssen, dass ihre Arbeitsplätze verschwunden sind, ist ebenfalls zu schlimm, um lange darüber nachzudenken.
Warum will der Parkdirektor, dass wir verschwinden? Damit man dort einen Tourismuspark und Hotels bauen kann – von einer Gesellschaft, die zum Teil seiner Tochter gehört.
Nach all den vielen Jahren harter Arbeit, in denen wir Beziehungen zu den Behörden aufgebaut haben, und nachdem wir mit der Regierung Vietnams 2005 eine Vereinbarung über den Bau des Rettungszentrums in Tam Dao unterschrieben haben und so mit der Rettung der Bären aus den Gallefarmen beginnen konnten, ist diese jüngste Entwicklung einfach niederschmetternd. Wie kann ein einzelner Mann so viel Macht haben? Wie kann ein Projekt, das selbst vom Premierminister genehmigt und autorisiert wurde, jetzt umgeworfen werden? Welche Aussage steckt darin für jemanden, der in Vietnam investieren möchte – sei es eine Firma oder eine soziale Organisation – wenn eine vom Premierminister unterzeichnete Vereinbarung das Papier nicht wert ist, auf der sie steht?
Nur dadurch, dass der Premierminister von Vietnam diesen Entscheid zurücknehmen lässt, kann diese Ungerechtigkeit gestoppt werden. Wie noch nie zuvor sind wir jetzt auf Ihre Hilfe angewiesen. Bitte schicken Sie dem Premierminister eine E-Mail und appellieren Sie an seinen Sinn für Gerechtigkeit und Mitgefühl. Lassen Sie nicht zu, dass die Gier eines einzelnen Mannes viele Jahre harter Arbeit zunichte macht, die wir in den Bau der Rettungsstation und unsere Kampagne für ein Ende der Bärengallefarmen gesteckt haben.
Hier die ganze Geschichte dazu. Helfen Sie bitte, die Ausweisung zu stoppen! Schicken Sie einen Brief und unterschreiben Sie unsere Online Petition.
Sie haben sich stets für die Bären eingesetzt – die Fortschritte in China und Vietnam für ein Ende der Bärenfarmen haben schon viele Erfolge gebracht. Wir kämpfen weiter gegen eine Industrie voller Grausamkeit und Täuschung – doch nie hätten wir geglaubt, dass wir gegen die kämpfen müssen, deren Aufgabe es ist, uns zu beschützen. Lassen Sie Ihre Stimme hören und zeigen Sie dem Premierminister von Vietnam, dass seine ehrenhafte und einfühlsame Entscheidung von Menschen in der ganzen Welt gelobt wird.
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Im Nachgang zu der Konferenz in Dalian bleibt besonders bemerkenswert die Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren zwischen uns und vielen anderen Tierschutzorganisationen und den Behörden in China, was für die Hunde und Katzen im Land zu signifikanten Fortschritten geführt hat.

Bisher haben wir drei Symposien zur Hundehaltung in China veranstaltet und dabei Behördenvertreter aus vielen Städten bei den Workshops und Diskussionen über bessere Wege des humanen und harmonischen Zusammenlebens mit Hunden begrüßen können. Städte wie Peking, Shanghai, Shenzhen, Guangzhou, Chengdu, Dalian, Tianjin, Jilin, Harbin, Jinan, Changsha, Xi'an, Mianyang, Guangyuan, Kunming, Luoyang, Nanning, Qinhuangdao, Nanjing, Xuzhou, Wuxi, Hangzhou, Zhuhai, Shijiazhuang, Suzhou, Zhengzhou, und Nanchang.
Viele Stadtverwaltungen haben jetzt bemerkenswerte Regelungen für ihre Arbeit auf dem Gebiet der Hundehaltung aufgestellt – einige davon sollen hier kurz wiedergegeben werden.
In Chengdu werden Dorfkomitees aufgefordert, besser mit den Behörden bei öffentlichen Informationsprogrammen zusammenzuarbeiten. Hundebesitzer dürfen ihre Hunde nicht missbrauchen oder aussetzen. Dort, am Sitz unseres Rettungszentrums für Bären in China, arbeitet Animals Asia auch eng mit den Behörden zusammen und führt viele verschiedene Veranstaltungen in der ganzen Stadt durch.
Die Behörden von Guangzhou haben mit einem großen Schritt nach vorn ihre Hundesteuern massiv gesenkt. Hundebesitzer müssen jetzt im ersten Jahr RMB 500 anstatt RMB 10.000 zahlen. Im zweiten Jahr liegt der Betrag jetzt bei RMB 300 statt RMB 6000 zuvor! Dadurch lassen mehr Menschen ihre Hunde registrieren. Die Büros für öffentliche Sicherheit (PSB) wurden aufgefordert, Tierheime für Hunde aufzubauen und sie ermuntern die Bürger, bei Adoptionsprogrammen für die geretteten Tiere mitzumachen. Auch hier dürfen die Menschen ihre Hunde nicht mehr missbrauchen oder aussetzen. Ein neues Tierheim wird gebaut und demnächst geöffnet, um die Adoption von Hunden zu fördern.
Neben vielen anderen Entwicklungen zahlen in Harbing die Besitzer kastrierter Hunde nur die halbe Hundesteuer und die PSBs dort lassen örtliche Tierschutzgruppen zu bei der Rettung und der Pflege von streunenden Hunden. Verboten wurden Hundekämpfe und es gibt strenge Strafen und Beschlagnahmungen, wenn sie entdeckt werden.
Auch in Xi’an werden neben den vielen initiativen zur Hilfe von Hunden soziale Gruppen und Freiwillige ermutigt, beim Management der Hundepopulationen mitzumachen. Blinde und behinderte Personen mit Führhunden sind von der Hundesteuer befreit.
In Shanghai werden auch viele der genannten Initiativen schon aufgegriffen. Dort wird den Tierschutzorganisationen und anderen NGOs mit Zustimmung der PSBs erlaubt, Tierheime zu betreiben und Adoptionen zu fördern. Die PSBs zahlen diese Organisationen sogar dafür, damit sie diese Arbeiten durchführen können.
Auch in Nanning gibt es mehrere starke Vorschriften zum Schutz von Hunden. In Chongqing brauchen Blinde und Behinderte mit Führhunden und ältere Hundebesitzer ohne Familie keine Hundesteuer bezahlen.
Schließlich in Dalian, wo die Konferenz unter Schirmherrschaft der wunderbaren Offiziellen vom PSB stattfand, hat das Dalian Dog Management Office ein eindrucksvolles Tierheim für Hunde gebaut, das an den höchsten humanitären und wissenschaftlichen Standards ausgerichtet ist und das Wohl aller Hunde garantiert. Dort arbeitet man auch hervorragend mit den örtlichen Tierschutzgruppen zusammen um Tage-der-offenen-Tür abzuhalten um das Publikum anzuziehen. Auch gibt es hier keine Registrierungsgebühr für Hunde!
Mit so viel Fortschritten in so vielen Städten ist klar, warum Animals Asia und so viele andere NGOs in China weiter Konferenzen, Veranstaltungen, öffentliche Informationsprogramme und viele andere Initiativen anstoßen um die humane Behandlung von Begleittieren noch weiter voran zu bringen.
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