Fröhliche Weihnachten von Animals Asia 
Bei so viel Gewalt und Traurigkeit in der Welt ist das ganze Team von Animals Asia dankbar beim Anblick unserer geretteten Bären, die uns immer zum lächeln bringen, selbst in dunkelsten Tagen.

Sie vergeben, was vergangen ist, und ihr unbedingter Enthusiasmus, jede Sekunde ihres neuen Lebens in unseren Rettungszentren in China und Vietnam zu genießen, gibt uns Zuversicht und neue Kraft, um den Kampf fortzusetzen, bis auch die letzte Farm geschlossen sein wird. Ihre Unterstützung und die von so vielen anderen Menschen in der Welt gibt uns die Gewissheit, dass unsere Kampagne für ein Ende der Bärengallefarmen auf dem richtigen Weg ist und unsere Strategie, unsere Geduld und unser Wille letztendlich siegen werden.

In Vietnam kämpfen wir weiter gegen die Ausweisung. In China konnte man diesen Monat erfahren, dass das Thema der Bärenfarmen eines der „10 heißen Themen“ des Jahres 2012 ist. Jedes Bild einer Bärenfarm mit ihren eingesperrten und verstümmelten Opfern und jedes Bild eines unserer geretteten Bären, wie sie in ihren grünen Freigehegen in fröhlichen Gruppen spielen, zeigt den Menschen in China und Vietnam die wahre Grausamkeit und Verachtungswürdigkeit dieser Industrie.

Jetzt heißt es tapfer sein und zu erkennen, dass wir zum Feind vieler Menschen geworden sind, die von der grausamen Ausbeutung dieser bedrohten Art profitieren. Wir erkennen aber auch, dass wir heute in ihren Augen der Feind sind, der die Chancen hat, am Ende zu gewinnen. Ich danke Ihnen dafür, dass Sie so geduldig an unserer Seite stehen, in guten, wie in schlechten Zeiten. Auch dafür, dass Sie uns helfen, diese Industrie noch unbarmherziger anzugreifen. Wir stehen vor einem Jahr der Herausforderungen, in dem wir noch mehr Zeit, Geld und Energie aufbringen müssen, um die Bärenfarmen zu bezwingen.

Doch, man glaubt es kaum, während all der Kämpfe hatten wir auch Freude – besonders in den zurückliegenden Tagen, als die Bären ihre jährliche Weihnachtsleckerei erhielten. Wir haben für alle Bären Minz-Pasteten in den Freigehegen verteilt. Doch leider müssen wir zugeben, dass es ein paar besonders eifrige Bären gibt, die mehr als ihren Anteil an Pasteten verschlungen haben, so viele sie nur finden konnten. Ohne Rücksicht auf die anderen und dass dies viel mehr war als ihr gerechter Anteil.

So sehen wir in dem Video, das von Raelee und Andy, den Cousinen unserer Tierärztin Monika aufgenommen wurde, unsere schöne Bärin Bottom in Chengdu bei ihrem dritten Stück. Danach sieht man aus Vietnam die gierige Moggie, wie sie siegreich sogar fünf verspeist! Hier ist das Video!









Ein weiteres Foto, das in Erinnerung zu behalten sich lohnt, zeigt unseren kleinen Makakken Xiao Xiong Xiong in China. Tatsächlich quietschte vor Freude, als er die Box gefunden und geöffnet hatte. Schnell stopfte er die ganze Pastete in seine aufgeblähten Backen, als auch schon sein dominanterer Mitbewohner John herbeikam um nachzusehen, was er gefunden hatte.



In Vietnam war es Joey, der kleine Welpe, der seine und auch die Box von Ricky aufriss und vergnügt alles alleine auffraß, während Ricky zusah. Hier ist ein Video davon.





In China sind unsere zwei zuletzt geretteten Jungbären Rudolph und Holly jetzt in strohgepolsterten Quarantänekäfigen und freuen sich an der ersten Minzpastete ihres Lebens. Offeriert von Tao, Monica und Nic.







Mit einer bärigen Umarmung zum Jahresende sende ich Ihnen allen unseren unendlichen Dank und Segen für Ihre Unterstützung. Aber auch an unsere unermüdlichen, leidenschaftlichen und wunderbaren Mitarbeiter auf der ganzen Welt, die mich täglich noch stolzer und zuversichtlicher machen, dass wir diesen Krieg gewinnen werden. Gemeinsam wünschen wir Ihnen allen ein bäriges Weihnachtsfest und ein gutes, gesundes und sehr friedliches neues Jahr.

Rettungszentrum China



Rettungszentrum Vietnam



Team UK – Kay, Sue, Gill und Adam, Fiona, Nicky, Lara und Emily



Team USA - Maya, Alice, Morgan, Jada, Ray/Rainbow (Julie und Sadie)





Team Deutschland - Sunila, Christa, Christine



Team Italien - Irene, Guilia und Antonello



Team Australien – sie haben etwas geschummelt und ein Bild von der Roadshow im Juni verwendet! Kerri, Anne, Jude, Leanne und ich.



Unser chinesischer Team zum Schutz von Hunden und Katzen - Irene, Gina, Suki, Jessica, Rachel, Jenny, Yan, Carrot, Cherry



Das letzte Bild ist eine besondere Weihnachtskarte, die von Star in Chengdu gemacht wurde. Sie wird uns leider zum Ende des Jahres verlassen. Doch sie hat mit ihrem großen Talent all das in Bildern gesagt, was wir uns für 2013 wünschen.




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Nothilfe Bärenrettung


Zwei neue Familienmitglieder in Chengdu 
Von wegen zu spät zur Party kommen … aber doch schön, wenn man am Freitag in Chengdu ankommt und gleich zusehen kann, wie sich unsere zwei jüngst geretteten Mondbären gemütlich in ihrem neuen Heim einrichten. Da waren sie – die Bären S278 und S279, eingekuschelt im Stroh in ihren Erholungskäfigen, vor den mit frischen Früchten und Gemüse gefüllten Fressnäpfen und schauten vorsichtig zu ihrer neuen Familie heraus.

Man sagte uns, dass sie beide knapp zwei Jahre alt sind und recht gesund aussehen. Schöne, gesunde Körper, mit schwarz scheinendem Fell. Jeder wiegt zwischen 70 und 80 kg.

Dank der Organisation und Planung durch die Forstschutzbehörde von Sichuan und dank Toby, unserem Direktor für öffentliche Angelegenheiten in China, kamen die Bären nach einer vierstündigen Fahrt bei uns an. Vor fast zwei Jahren haben Dorfbewohner im Bezirk Yibin sie als Welpen gefunden. Jetzt wurden die beiden bei ihnen beschlagnahmt. Offenbar hat es einige Zeit gedauert, bis die Bauern überredet werden konnten, die Bären aufzugeben und gerüchteweise hörten wir auch von Kaufabsichten von Bärengallefarmern.

Gewöhnlich zahlen wir für ehemalige Farmbären eine Entschädigung. Doch die Forstschutzbehörde von Sichuan hat entschieden, hier nicht zu zahlen, da die Bären ursprünglich aus der Wildnis der Berge stammen.




Nic, unsere Direktorin des Bären- und Tierärzteteams teilte mit, dass die Rettungsaktion ohne Störung verlief und dass es den Bären gut geht. Beide gewöhnen sich schon an Melonen und Erdbeersauce.



Für alle Beteiligte gilt ein großes Dankeschön – speziell für die vor Ort, Nic, Boris, Lucky, Richard und ihre Teams, Monica, Jo, Wendy, Vicki, Sofie und Heidi und das Rettungsteam mit: Zhen Jinchuan, Xu Kaichuan, Li Fan, Li Fei, Wu Lida, Dibing Erse, Xue Zhicheng, Howard, Ai Chaojun und Rocky.

Auch ein herzliches Danke geht an Star, Susan Zhang, Xin von unserer Tierschutzabteilung und unserer Praktikantin Haiyan,die all die Fotos und den Film für die Livesendung auf Weibo gemacht hat.




Stand Mittwoch, 12.Dezember – beide Bären leben sich gut ein. Besonders gern haben sie Leckerbissen wie unsere Fruchteisblöcke und die Spielsachen aus Bambus. Aus Bergen süß duftendem Stroh und Zweigen bauen sie ihre Nester in den Transportkäfigen. Nic, Tao, Xiao Yong und ich haben sie gerade beobachtet, wie sie die Leckerbissen des Tages genießen und langsam erkennen, dass die Lage hier in ihrem neuen und dauerhaften Zuhause recht ordentlich sind.


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RIP – Lebe wohl, Rae 
Eine traurige Nachricht für dieses Blog – wir müssen uns von Rae Joy verabschieden, die leider diese Woche gestorben ist. Diese Botschaft ging auch an die ganze Animals Asia Familie, alle derzeitigen und ehemaligen Mitarbeiter und freiwilligen Helfer, zusammen mit unserer Liebe und unserem Beileid an die Familie Raes und an alle, die sie gekannt haben. Ruhe sanft. xxx



An alle,

ich glaube, viele von euch wissen es bereits, dass Rae, unsere Tierkrankenschwester und Freundin während ihrer Zeit in Vietnam krank war und für eine spezielle Behandlung nach Perth in Australien zurückgekehrt ist. Seit damals haben sich die Dinge tragisch entwickelt. Bei ihr wurde Herzamyloidose diagnostiziert, eine Krankheit die das Herz angreift. Nach einer Knochenmarkbiopsie wurde auch ein multiples Myelom gefunden. Nach einer kurzen Chemotherapie hat sich Rae gegen weitere Behandlungen entschieden, da sie das alles als zu viel empfand. Als Vorbereitung auf einen Tag von dem sie wusste, dass er nicht mehr weit weg ist, hat sie an ihre Freunde in der ganzen Welt eine Botschaft gesandt.

Leider kam dieser Tag schon heute Morgen um 5:30 Uhr Perther Zeit und Cree, ihre Freundin, hat uns mitgeteilt, dass Rae friedlich im Schlaf verstorben ist.

Obwohl wir mit diese Nachricht gerechnet hatten, ist es doch unglaublich traurig, wenn sie dann tatsächlich eintrifft. Rae war eine bemerkenswerte Frau – sie liebte alle Tiere und sorgte professionell für sie. Immer war sie bereit, alles zu tun, um sie glücklich und gesund zu machen. Speziell die Bären waren Raes Lieblinge. Wenn sie sich einmal gerade nicht um sie kümmerte, sprach sie über sie, wo immer sie gerade war – ob in Emails, beim Essen in Tam Dao oder wenn sie unserem Team in Australien bei Veranstaltungen half.

Erst letzte Woche stimmte Rae zu, dass einer unserer Bären in Tam Dao, „Song Long“ (hier im Bild) jetzt den Namen „Rae“ tragen soll – ihre Freunde in Perth sagten uns, wie viel ihr das in ihren letzten Lebenstagen bedeutet hat. Der Bär Rae wird uns immer an eine Person erinnern, deren Leben uns alle berührt hat.




Annemarie, unserer Direktorin des Bären- und Tierärzteteams, hat im Namen des Teams in Tam Dao diese Botschaft geschickt: „Der Verlust von Rae hat uns alle tief betroffen. Es ist schwer zu begreifen, dass jemand, der noch so viel hätte geben können, nicht mehr bei uns ist.

Für Rae wurde ein Traum wahr als sie zu uns kam und die Verantwortung für das Leben von so vielen Bären, Katzen und Hunden hatte, während sie bei uns arbeitete. Wir werden uns immer an ihre Leidenschaft für den Tierschutz erinnern und die Freude, die sie beim Beobachten der Bären empfand, die sich des Lebens nach ihrer Rettung freuten. Wir werden sie schmerzlich vermissen.“

Unser aufrichtiges Beileid geht an Raes Familie. Rae wird immer in unseren Herzen sein und wir werden hoffentlich noch lange Strahlen* der Sonne sehen, die durch die Wolken über Tam Dao brechen.

(Rae klingt im englischen wie ray, was Strahlen bedeutet)“




Die letzten Worte gehören Rae und einer ihrer letzten Botschaften an uns alle bei Animals Asia:

Bitte macht auch weiterhin in der Welt den Unterschied – ihr seid eine wunderbare Truppe.

In Liebe, Rae





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Aus Liebe zu Hunden 
Wenn bei unseren Veranstaltungen in China Hunde und Kinder dabei sind, garantiert das immer Chaos aber auch Glück. Auch bei unserer Feier des Welttiertags vor Kurzem in Shenzhen war das so. Kreischen und Gebell erfüllten den Raum und dazu ein Blitzlichtgewitter die Medien, die diesen Spaß dokumentierten.



Eine ganz besondere Person – Chen Junliang, eine Berühmtheit in Shenzhen – war ebenfalls bei der Veranstaltung anwesend, um zu singen. Junliang ist blind und arbeitet als psychologischer Heiler für die Föderation behinderter Personen im Luohu Distrikt von Shenzhen. Er wählte das Lied „Du bist meine Augen“ zu Ehren eines Hundes namens Xiao Q, den er seinen „Bruder“ nennt. Alle waren von seinen Worten und seiner wunderbaren Stimme berührt.



Die Mutter Juangliangs hat Xiao Q als Welpe aufgezogen und ihn zum Blindenhund ausgebildet, um ihn danach an das Trainingszentrum für Blindenhunde zu verkaufen. Doch nach einem Jahr kamen sie zu dem Entschluss, dass sie sich nicht von Xia Q trennen könnten und beschlossen, ihn zu behalten. Jetzt führt er Junliang von Zuhause ins Büro und überhaupt sind beide nun unzertrennliche, gute Freunde, die großes gegenseitiges Vertrauen haben. Erst kürzlich hat Xiao Q unsere Prüfung als Dr. Hund bestanden. Damit kann er als Hund in der Gemeinde Shenzhen Liebe und Respekt noch weiter verbreiten.

Carol, Betreuerin eines weiteren Hundedoktors, ihren Hund Coffee. Für sie ist er oft der „Vorsitzende der Freude“. Sie war sehr bewegt, als sie bei unserer Veranstaltung ein Waisenkind traf – ein Kind mit Verbrennungen, dem die Finger fehlen. Es hilt Coffee sanft, küsste ihn und erfreute sich an der zärtlichen Zuneigung, die es von Coffee zurück erhielt. In ihrem Microblog sagte Carol dazu, dass „Hunde so etwas Besonderes sind. Sie wurden geboren, um von vielen Menschen geliebt zu werden – Ich bin bereit, der Sklave von Hunden zu sein.“




Solche Augenblicke sind unvergänglich und machen uns sicher, dass unser Dr. Hund Programm auch in Zukunft dafür sorgen wird, den Menschen Wärme und heilende Kraft zu bringen.








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Liebe, liebe Jane 
Es war einfach herrlich, Dr. Jane Goodall in Hongkong während ihres Kurzbesuchs und Vortrags bei der Royal Geographical Society zu treffen.

Jane, die einen unserer Bären in Chengdu vor ein paar Jahren auf den Namen „Mandela“ getauft hat, fand in ihrem vollen Terminplan noch Zeit für eine Filmbotschaft an den Premierminister von Vietnam. Darin fordert sie ihn auf, uns den weiteren Betrieb unserer Rettungsstation zu gestatten und so auch dem Geist des Vertrags treu zu bleiben, den er unterzeichnet hat.

In ihrem Vortrag sprach Jane bewegend über ihre Lebensarbeit – von den Anfängen … ihre inspirierende Mutter, die sowohl in ihrer Liebe zu Würmern als auch ihrer Neugier bei der Erforschung der Frage, wie Eier nun tatsächlich gelegt werden, ermutigte. Ihre Mutter begleitete sie auch nach Afrika und ihrer Arbeit mit Dr. Richard Leakey – was schließlich sowohl zu einer weltbekannten Primatologin als auch einer UN Friedensbotschafterin führte.





Jane sprach auch über einen weiteren inspirierenden Einfluss – ihrem Hund Rusty. Das ist wahrscheinlich die Geschichte, die ich am meisten von allen liebe. Das Konzept, Tiere als Individuen zu begreifen, lag auch der Gründung von Animals Asia zugrunde. Und nicht, sie alle in Arten zusammenzufassen oder sie als „Sachen“ zu sehen, die man zu unserem Vorteil ausbeuten kann. So wurde ein Hund namens Max die Inspiration für Dr. Hund – jetzt bereits seit 21 Jahren in Asien – und ein Bär namens Hong die Inspiration des Traums von der Rettung der Bären in China.

Oben: Jane und ihre treuen Fans. Unten: Hier ist Jane mit Michael Neugebauer, dem Verleger und Fotografen, der sein bekanntestes und zur Ikone gewordene Foto von Jane hält. Im letzten Bild sind wir zusammen mit dem lieben „Mr. H“ von Jane – und mit dem fahrenden Teddy, den ich ihr vor ein paar Jahren gab (damit er auf sie aufpasst).






Manchmal wird das Wort „unermüdlich“ viel zu beiläufig verwendet – doch bei Jane passt es ganz gewiss. Sie bleibt nie mehr als drei Wochen auf einem Fleck und ist für alle Tierarten eine bemerkenswerte Botschafterin – und dafür, den zerbrochenen Planeten wieder zu heilen. Mit ihrer Weisheit, ihrem Mitgefühl ist sie ein leuchtendes Beispiel dafür, wie man sein Leben leben soll – die „Dinge“, die wir sammeln, bedeuten am Ende der Tage nichts ohne eine saubere Umwelt, gesunde Familien und Tiere, die unsere Kinder schützen und respektieren. Vielen Dank, Jane und unendliche Kraft und Liebe für Deine weitere Arbeit.


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