A Xin rockt! 


Vor einem Jahr hatten wir einen ganz besonderen Besucher auf unserer Rettungsstation - einen taiwanesischen Rockstar namens A Xin. Als Vegetarier und Tierliebhaber muss er sich sofort in unsere Bären verliebt haben, denn er versprach, noch vor seiner Rückkehr ein neues Lied zu komponieren.



Er blieb seinem Wort treu und besuchte vor kurzem unsere Rettungsstation erneut. Dabei erzählte er uns von seinem neuen Song "Release", der von den Bären handelt, und von seinem aktuellen Album.



Er kam nach Chengdu, um dort in eiem gigantischen Stadium ein Konzert zu geben. Er nutzte die Gelegenheit und kam auch zu uns, um die Bären zu sehen und unserer leitenden Tierärtzin Heather zu helfen, die mit ihrem Team einen Gesundheitscheck bei Cookie durchführte.



Danach bescuhtge er unseren beeindruckenden Braunbären, Cäsar, und auf seinem Gesicht erschien ein Ausdruck von Ungläubigkeit, als er das Metallkorsett sah, das Cäsar auf der Farm tragen musste.



Auf der Pressekonferenz, die ebenfalls auf unserer Rettungsstation stattfand, hielt er ein Schild hoch, auf dem Stand: "Lasst uns keine Produkte mit Bärengalle miehr verwenden oder kaufen! Offensichtlich kam Xin gut bei den Journalisten an, denn sie schrieben jedes seiner Worte mit.



Dabe fragten sie ihn auch nach seinem neuen Album, aber er verweigerete die Antowrt: "Ich möchte nicht über meine Songs reden, ich bin nur wegen der Bären hier."



Einer der Journalisten fragte, ob er einen Bären adoptieren möchte und ohne zu zögern entgegnete er: "Ja, sicher möchte ich das - und ich hoffe, dass mehr Menschen dem Beispiel folgen können und diese Rettung unterstützen."



Was für ein Star in jeder Beziehung - Danke, A Xin, dafür, dass du deinen Namen so klug und großzügig einsetzt, und damit soviel Gutes für die Bären tust.
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Nothilfe Bärenrettung


Wissenschaft sagt: Es gibt Alternativen zu Bärengalle 
Gerade jetzt gibt es so viele positive Entwicklungen für Hunde, Katzen und Bären, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll.

Bevor wir zu Silvester den Lastwagen mit Hunden abgefangen haben, die vor den Märkten für lebende Tiere gerettet wurden, wollte ich schon über aktuelle Forschungsergebnisse zu Alternativen für Bärengalle schreiben.

Frank Pong, unser guter Freund und Wohltäter – der uns im Juli 2000 so großzügig die finanzielle Basis für den Start zur Rettung des Chinabären geschaffen hat – hat erneut seine Entschlossenheit bewiesen, zum Ende der Bärenfarmen beizutragen.

Anfang 2008 vergab Frank ein Stipendium im Rahmen seiner Pong Ding Yuen Stiftung für Ausbildung und Forschung in Chinesisch-Westlicher Medizin.

Mit diesem Stipendium konnten Assistenzprofessor Feng Yibin und seine Kollegen an der Hongkong Universität für Chinesische Medizin die Wirksamkeit verschiedener pflanzlicher Alternativen bei Krankheiten erforschen, die man gewöhnlich mit Bärengalle behandelt. Das Stipendium wurde durch die Regierung von Hongkong verdoppelt und sichert die Weiterführung dieser Untersuchungen für vier Jahre.

Am 13. Dezember wurden wir zum 5. Pong Ding Yeun Internationalen Symposium über Traditionelle Chinesische Medizin an der Schule für Chinesische Medizin der Universität Hongkong eingeladen, wo Professor Feng (links, zusammen mit Frank und mir) die ersten Ergebnisse seiner Forschungen vorstellte.



Eine unvergessliche Präsentation. Professor Feng verglich die Wirksamkeit von Kräutern mit Bärengalle und zeigte, dass die Pflanze „Coptis“ noch weitaus wirksamer Krebszellen abtötet als Bärengalle. Es muss weiter geforscht werden. Doch diese ersten Ergebnisse sind sehr hilfreich für unsere Arbeit, und natürlich auch für die armen Bären, die so unnötig in den Farmen leiden müssen.

Wir sind Frank und seiner Familie, die unsere Arbeit jetzt schon seit neun Jahren unterstützen, unendlich dankbar

Hier ist die ganze Geschichte der Präsentation und der Pressekonferenz.


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Hunderettung – Teil 2 
Am Neujahrstag waren wir wieder im Rettungszentrum um Gesundheitschecks, Impfung und Entwurmung der Hunde durchzuführen. Wir wussten, dass viele der Hunde uns nicht in ihre Nähe lassen würden. Doch auch wenn wir nur einige behandeln könnten, würde dadurch das Risiko von Krankheiten reduziert werden. Zumindest ein Anfang.

Bei einem Briefing des Teams besprachen wir, was zu tun sei im Fall von Hundebissen, bei der Dokumentation von Tollwut etc. Nun konnte es losgehen.

Howard, Rocky, Jacky, Mao Mao, Leanne, Emily, Eric und ich freundeten uns ganz vorsichtig mit den Hunden an, um ihr Temperament abzuschätzen und herauszufinden, welchen Hunden wir uns wohl nähern konnten. Mit einem Stückchen Wurst näherten wir uns ihnen und kraulten sanft ihre Schnauze und ihre Brust um zu entscheiden, welchen Schritt wir als nächstes unternehmen sollten.

Die Hunde, die wir als ungefährlich eingeschätzten, erhielten ein Halsband zur Identifikation und eine Wurst mit einem Anti-Wurm Mittel. Anschließend wurden sie auch noch geimpft.



An diesem Tag konnten wir mehr als 40 Hunde versorgen, über ein Viertel. Das Team war erleichtert, aber wir mussten auch zugeben, dass die kommenden Tage wohl schwieriger werden würden, da dann die scheueren und aggressiveren Hunde an der Reihe waren.

Tatsächlich konnten wir am folgenden Tag mit der zusätzlichen Hilfe von YuJun, Wang Li, Helena und dem Übersetzer Wen Yan nur vier weitere Hunde behandeln. Bei ihrer Angst vor Menschen kein Wunder. Jetzt müssen sich die Hunde erst mal besser eingewöhnen und sich auch an die Mitarbeiter gewöhnen, die sie füttern und die Käfige reinigen. In ein paar Tagen werden wir mit unserer Arbeit weitermachen.

Da es kalt und nass ist, sind Jackie und sein Team eifrig dabei, die gesamte Zuflucht wetterfest zu machen und weitere Flächen zu betonieren, damit Krankheiten besser verhindert werden und die Hunde einen sauberen Auslauf haben, um zu laufen und zu spielen.

Genau wie mit Bären, haben wir auch hier unseren Standardscherz, dass wir keine Lieblinge kennen… was auch hier nicht stimmt. Die meisten von uns haben längst zugegeben, dass einer oder mehrere der Hunde bereits ihr Herz gewonnen haben.

Unser Fahrer, Li He, hat seinen Favoriten nicht verheimlicht. Diesen liebenswerten schokofarbenen Labrador, den er gerne mit nach Hause nehmen und zu einem neuen Mitglied seiner Familie machen möchte.



Dann ist da noch eine süße kleine graue Schäferhundmischlings-Dame, die offensichtlich noch nicht verstanden hat, wie nahe sie dem Tod war. Sie sitzt einfach ganz nah bei dir und ihre braunen Augen schauen dich minutenlang an, bevor sie den Kopf in deinen Schoß vergräbt.

Dann ist da noch ein Zwilling von Eddie (Eddie war der erste Hund, der 2001 von einem Fleischmarkt in Guangzhou gerettet wurde). Ganz abgemagert, erkennt sie doch langsam, dass das Leben nicht ganz so schlecht ist. Ängstlich, doch ohne zu schnappen. Sie nähert sich dir scheu von hinten und bettelt um Streicheleinheiten. Doch dann überlegt sie es sich anders und zieht sich wieder zurück.

Bei jedem Mal wird das Streicheln länger. Ich habe ein gutes Gefühl bei diesem Mädchen und überlege mir, ob Tremor, unser Hund von dem Erdbeben, wohl sein Bett mit ihr im Rettungszentrum in Chengdu teilen würde.

Man kann es gar nicht fassen – und es ist ein gutes Gefühl – jeder dieser Hunde wäre inzwischen tot, wenn nicht das Schicksal da mitgespielt hätte. Aber auch Traurigkeit zwischen dem Lachen, wenn man an all die anderen Lastwagen denkt, diese Millionen und Abermillionen von Hunden und Katzen, die zu Silvester nicht soviel Glück hatten.




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Hunderettung - Teil 1  
Das letzte, was wir uns hätten vorstellen können, war dass wir am Silvesterabend einem Lastwagen voller eingesperrter Hunde folgen würden, der zu den berüchtigten Fleischmärkten in Südchina unterwegs war. Als ich von Rainbow und der Demo des Teams in Chengdu zu Weihnachten schrieb, konnte ich noch nicht wissen, dass wir kurz darauf schon zur Rettung derselben Spezies vor den Fleischtöpfen von Guangzhou unterwegs sein sollten.
Ein mittäglicher Anruf vom Qi Meng Rettungszentrum für Hunde und Katzen aus Chengdu, das wir finanziell unterstützen brachte uns Neuigkeiten von einem „Besuch“ in einem nahe gelegenen Schlachthaus und der Rettung von 149 Hunden, die dort illegal waren und, was noch erstaunlicher war, dass die Behörden sie alle auch beschlagnahmten.

Rainbow und Jacky aus unserer Schulungsabteilung führten die Rettungsaktion an. Eric, unser Übersetzer, die Tierärztin Leanne und die Pflegerin Emily sowie Katie als Freiwillige und ich starteten vom Bärenrettungszentrum, voll Bangen vor dem, was wir finden würden. Plötzlich war der Lastwagen genau vor uns. Allen von uns drehte sich der Magen um als Rainbow die verletzten und verängstigten Hunde filmte, wie sie in ihren Käfigen winselten. Junge, alte, Mischlinge und reinrassige Tiere, viele mit Halsband – wurden sie von ihren lieblosen Besitzern verkauft oder wurden sie gestohlen? Viele versuchten von ihren Nachbarn wegzukommen, die bei jedem Bremsmanöver des Lastwagens um sich bissen.


Die Käfige waren drei- und vierfach aufeinander gestapelt und viele Hunde waren unten voller Kot und Urin, der von oben herab lief. Mehrere Hunde bissen und kratzten wie wahnsinnig an den Käfigstäben. Ich glaube, keiner von uns wird die Verzweiflung und das Gefühl verraten worden zu sein vergessen, das sich in ihren Augen spiegelte. Wir sahen sofort, dass zwei Hunde sehr krank waren – einer vielleicht schon tot – und wussten, dass ein langer Nachmittag auf uns wartete.

Zusammen mit dem Lastwagen kamen wir am Qi Ming Rettungszentrum. Der Geruch nach Tod und Verwesung – genau wie in den Tiermärkten, stieg uns in die Nase als wir das Auto verliesen. Die Hunde jaulten und bellten noch immer. Gefangen in ihrer Not und Schmerz erkannten sie nicht, dass ihr Albtraum vorüber war und sie jetzt sicher „zu Hause“ waren.


Als Rainow, Jacky und das Team vn Qu Ming mit der anstrengenden Entladearbeit begannen, machte sich der Rest der Truppe daran, die kranken Tiere zu benennen und auszusondern.

Zum Glück war genug Platz im Qi Ming Rettungszentrum, da viele der Hunde von dem Erdbeben des letzten Mai inzwischen wieder zu ihren Besitzern zurückgekehrt waren. Das Schicksal war also auf unserer Seite, da sonst diese armen Hunde keine Bleibe gehabt hätten.

Wie auch bei gerade befreiten Bären ist das Gefühl unbeschreiblich, wenn diese rostigen Käfige aufgemacht werden und die Tiere frei kommen. Aber auch traurig, wenn einige der Hunde so verschreckt sind, dass man sie sanft aus dem Käfig locken muss, weil sie das schlimmste zu befürchten scheinen. Zu recht, wenn man bedenkt, wozu sie ursprünglich bestimmt waren.

In diesen Tiermärkten sieht man die Händler, wie sie die Tiere erschlagen, erdrosseln, sie lebend kochen. Man muss schier auf die Knie fallen vor Scham und doch muss man fotografieren und den Hunden sagen, wie leid es uns tut, dass ihr Leben auf so grausige Weise enden muss durch Menschen, die scheinbar Lichtjahre weit über ihnen steht.


Als wir den Käfig eines der kranken Hunde öffneten, mussten wir stauen, wie diese arme Kreatur, offensichtlich an der Schwelle des Todes, einige Minuten nur da lag, sich dann schüttelte und schwanzwedelnd aus dem Käfig lief. Ein surrealer Augenblick, denn wir erkannten, dass der arme Kerl so verschreckt war, dass seine beste Verteidigung war, sich tot zu stellen in der Hoffnung, dass die Qualen enden mögen. Leider hatte der andere Hund nicht solches Glück. Er litt an Staupe, die schon zu weit fortgeschritten war. Mit tränenfeuchten Augen sahen wir zu, wie Leanne dieses zitternde Opfer sanft einschlafen lies, das wohl nie Zuneigung und Liebe gespürt hat. Wir beteten, dass die anderen alle überleben würden.

Spät am Abend waren alle Hunde so gut es ging untergebracht – nicht optimal, doch zumindest lagen alle auf Pappkarton oder in ausgekleideten Käfigen und hatten Futter, Wasser und Schutz. Eine Nacht erwartete sie, in der sie endlich wieder friedlich schlafen konnten.


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Chengdu: Kampagne gegen Hundeesser  
Hier erzählt unser Rainbow Chu eine schöne Geschichte zum Jahresausklang. Er hat in Chengdu eine fantastische Veranstaltung organisiert um Werbung für Hunde als unserer Freunde, nicht unserer Nahrung zu machen. Euch allen ein gutes Neues Jahr!


Obwohl es bitter kalt wurde, haben sich am 21. Dezember – dem Tag der Wintersonnenwende im chinesischen Mondkalender – mehr als 20 freiwillige Tierfreunde unserer lokalen Kampagne angeschlossen. Einige Menschen glauben, dass der Winter, speziell zur Sonnwende, die beste Zeit für den Verzehr von Hunden sei um sich warm zu halten. Daher haben wir diesen Tag ausgewählt um gegen diesen Glauben anzukämpfen.




Diesmal hatten wir drei verschiedene Veranstaltungen im Stadtzentrum von Chengdu um unsere Botschaft zu verbreiten, dass Hunde unsere besten Freunde sind und dass es nicht sicher sei, sie zu essen. Denn der Handel unterliegt keiner Aufsicht durch die Regierung.

Wir bereiteten viel Flyer „Freunde… oder Fraß? vor und Poster, auf denen stand: „Wir leiden mit euch“. Wir zeigten den Film von Dr. Eddy um das grausige Treiben auf den Märkten für lebende Tiere zu demonstrieren und zusätzlich Interviews mit Fachleuten die erklärten, warum sie keine Hunde essen. Das zog viele Menschen an.




Der Dr. Hunde waren auch dabei um zu zeigen, wie freundlich, liebevoll und hilfsbereit Hunde sein können. Die Meinungen dazu waren überwältigend positiv. Menschen sprachen davon, wie sie den Handel mit Hundefleisch hassten. Diesmal legten wir mehr Gewicht auf die möglichen schädlichen Gesundheitsfolgen durch den Verzehr von Hundefleisch.




Bei der dritten Veranstaltung gingen wir auf die berühmte Straße der Hammel-Restaurants. Die halbe Bevölkerung der Stadt geht in dieser Zeit dorthin um Hammelfleisch zu essen. Am Tag der Sonnwende ist immer am meisten Betrieb.




Suki von Animals Asia berichtete uns, dass in ein oder zwei der Restaurants heimlich auch Hundefleisch verkauft wird., Als wir an diesen vorbeizogen, riefen wir daher unsere Botschaft noch lauter: „Liebt die Tiere, esst keine Katzen und Hunde“.







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