Glückliche Neuigkeiten... 
Geschichten wie diese sind Balsam für die Seele. Diese Fotos in den chinesisch-sprachigen Hongkonger Medien brauchen keine Worte der Erklärung, sie zeigen unsere stolzen Botschafter von Dr. Hund, wie sie der Bevölkerung die heilenden und helfenden Kräfte von Begleittieren vermitteln.

Mein Traum ist es, dass einige der in Käfigen gehaltenen Hunde, die gerade in Chengdu gerettet wurden, eines Tages auch als Hundedoktoren arbeiten und zeigen (wie wir immer sagen), weshalb Hunde unsere Freunde sind und keine Nahrsmittel.

Hier sind einige der aktuellen Pressemeldungen, die über unseren Besuch im ducess of Kent Kinderkrankenhaus in Hongkong berichten. Der größte Teil der Texte berichtet darüber, wie glücklich die Kinder waren, gerade am Weihnachtstag Besuch von Dr. Hund zu bekommen.








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Nothilfe Bärenrettung


Die traurigen Tatsachen der Hundefleischindustrie 
So war es eigentlich nicht geplant – zumindest nicht, wenn man an Märchen glaubt. Dort hätten sich die 149 geretteten Hunde in ihrem neuen Heim niedergelassen und glücklich bis an ihr Lebensende dort gelebt.

Leider ist das hier die reale Welt und wir müssen uns auf die nüchternen Tatsachen einstellen. Diese Hunde haben kein liebevolles Zuhause gehabt, mit gutem Futter, einem weichen Bett für die Nacht und einer liebenden Familie. Die nachfolgenden Fotos wurden alle am Tag der Rettung gemacht.



Die Hunde kommen zumeist von ärmlichen kleinen Bauernhöfen – oft waren sie als Wachhunde angekettet und mussten schutzlos im Freien schlafen. Ihre Nahrung bestand aus Reis, Abfällen und sogar menschlicher Ausscheidungen. Wenn die Hunde rund ein Jahr alt sind, kauft sie ein Händler, steckt sie in einen Käfig und bringt sie zum Markt.



Manchmal verkaufen Menschen auch ihre Haustiere – speziell die alten und kranken, wenn ihre Pflege zu teuer wird. (Ich erinnere mich, vor Jahren auf einem der Märkte einen Mann gesehen zu haben, wie er mit seinem weißen Hund unterm Arm von seinem Motorrad stieg, ihn dem Händler übergab und sagte: „Er ist krank. Töte ihn“. Der Hund hatte Glück, da Anneleise und ich voller Entsetzen zusahen und den Hund für etwas Geld abkauften. Basil wurde in der kurzen Zeit bis zu seinem Tod sehr geliebt.)



Doch heute hier im Qiming Rettungszentrum helfen wir mehr als 140 Hunden – einige sind krank, aggressiv und außer sich vor Angst. Leider hat die Anlage nicht genug Platz, um alle aufzuteilen und so zu behandeln, wie wir das gern möchten. Daher mussten wir uns schweren Herzens entscheiden, die kranken und aggressiven Hunde einzuschläfern.




Bis acht Uhr abends an einem bitterkalten Abend mussten wir 17 Hunde einschläfern. Unser Team – Rainbow, Suki, Christine, Rocky, Wang Li, Jaime, Li He, Zhang Xiao Bing, Leanne, Wendy, Hayley und Emily – muss ich dafür bewundern. Hier stand ein Team vor der schrecklichen Aufgabe, Lebewesen zu töten, die sie liebten. Ohne Rücksicht auf ihre eigenen Gefühle – das Herz musste ihnen dabei brechen. Ich wusste nur, dass Tremor, der vom Erdbeben gerettete Hund, bei unserer Rückkehr von ihnen allen geherzt wurde.

Jetzt müssen uns alle die Daumen drücken, dass die übrigen Tiere sicher sind. Das ist nicht selbstverständlich, denn dieser schreckliche Dämon, die Tollwut, lauert stets in der Nähe. Man muss nur daran denken, wie aggressiv einige der Hunde waren! Von allen wurden Gewebeproben genommen, die wir nun untersuchen werden. Wir können nur hoffen, dass keiner von ihnen diese tödliche Krankheit in sich trägt.

Wie ich schon in meinem letzten Blog geschrieben habe, bin ich froh, dass die Mehrzahl der Hunde sich zu erholen scheint. Die junge grauschwarze Hündin wächst schnell - sowohl körperlich als auch in ihrer Zuversicht. Er schießt auf dich zu und kommt schliddernd und tapsig zum stehen und lacht mit aufgerissenem Maul übers ganze Gesicht. Sie kennt grenzenlose Freude und ich habe sie Monty getauft. Denn das ist ein glücklicher Name für einen glücklichen Hund, der nie sein Schicksal ahnte.

Auch bei unserem Eddie-Zwilling ist der anfänglich von ihr eingehaltene Abstand zwischen uns (bis zu dem sie sich uns näherte) ganz verschwunden. Am Freitag sprang sie zu uns hoch mit dem ganzen Glück eines Hundes, der das Vertrauen wieder gefunden hat.

Wir nennen sie „Little Eddie“, nach ihrem Namenspatron. Noch ist sie nervös, aber ich hoffe, ihr neuer schöner Name macht ihr Mut, so dass auch sie eines Tages einer unserer Hundedoktoren in China sein wird.

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Nothilfe Bärenrettung


A Xin rockt! 


Vor einem Jahr hatten wir einen ganz besonderen Besucher auf unserer Rettungsstation - einen taiwanesischen Rockstar namens A Xin. Als Vegetarier und Tierliebhaber muss er sich sofort in unsere Bären verliebt haben, denn er versprach, noch vor seiner Rückkehr ein neues Lied zu komponieren.



Er blieb seinem Wort treu und besuchte vor kurzem unsere Rettungsstation erneut. Dabei erzählte er uns von seinem neuen Song "Release", der von den Bären handelt, und von seinem aktuellen Album.



Er kam nach Chengdu, um dort in eiem gigantischen Stadium ein Konzert zu geben. Er nutzte die Gelegenheit und kam auch zu uns, um die Bären zu sehen und unserer leitenden Tierärtzin Heather zu helfen, die mit ihrem Team einen Gesundheitscheck bei Cookie durchführte.



Danach bescuhtge er unseren beeindruckenden Braunbären, Cäsar, und auf seinem Gesicht erschien ein Ausdruck von Ungläubigkeit, als er das Metallkorsett sah, das Cäsar auf der Farm tragen musste.



Auf der Pressekonferenz, die ebenfalls auf unserer Rettungsstation stattfand, hielt er ein Schild hoch, auf dem Stand: "Lasst uns keine Produkte mit Bärengalle miehr verwenden oder kaufen! Offensichtlich kam Xin gut bei den Journalisten an, denn sie schrieben jedes seiner Worte mit.



Dabe fragten sie ihn auch nach seinem neuen Album, aber er verweigerete die Antowrt: "Ich möchte nicht über meine Songs reden, ich bin nur wegen der Bären hier."



Einer der Journalisten fragte, ob er einen Bären adoptieren möchte und ohne zu zögern entgegnete er: "Ja, sicher möchte ich das - und ich hoffe, dass mehr Menschen dem Beispiel folgen können und diese Rettung unterstützen."



Was für ein Star in jeder Beziehung - Danke, A Xin, dafür, dass du deinen Namen so klug und großzügig einsetzt, und damit soviel Gutes für die Bären tust.
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Nothilfe Bärenrettung


Wissenschaft sagt: Es gibt Alternativen zu Bärengalle 
Gerade jetzt gibt es so viele positive Entwicklungen für Hunde, Katzen und Bären, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll.

Bevor wir zu Silvester den Lastwagen mit Hunden abgefangen haben, die vor den Märkten für lebende Tiere gerettet wurden, wollte ich schon über aktuelle Forschungsergebnisse zu Alternativen für Bärengalle schreiben.

Frank Pong, unser guter Freund und Wohltäter – der uns im Juli 2000 so großzügig die finanzielle Basis für den Start zur Rettung des Chinabären geschaffen hat – hat erneut seine Entschlossenheit bewiesen, zum Ende der Bärenfarmen beizutragen.

Anfang 2008 vergab Frank ein Stipendium im Rahmen seiner Pong Ding Yuen Stiftung für Ausbildung und Forschung in Chinesisch-Westlicher Medizin.

Mit diesem Stipendium konnten Assistenzprofessor Feng Yibin und seine Kollegen an der Hongkong Universität für Chinesische Medizin die Wirksamkeit verschiedener pflanzlicher Alternativen bei Krankheiten erforschen, die man gewöhnlich mit Bärengalle behandelt. Das Stipendium wurde durch die Regierung von Hongkong verdoppelt und sichert die Weiterführung dieser Untersuchungen für vier Jahre.

Am 13. Dezember wurden wir zum 5. Pong Ding Yeun Internationalen Symposium über Traditionelle Chinesische Medizin an der Schule für Chinesische Medizin der Universität Hongkong eingeladen, wo Professor Feng (links, zusammen mit Frank und mir) die ersten Ergebnisse seiner Forschungen vorstellte.



Eine unvergessliche Präsentation. Professor Feng verglich die Wirksamkeit von Kräutern mit Bärengalle und zeigte, dass die Pflanze „Coptis“ noch weitaus wirksamer Krebszellen abtötet als Bärengalle. Es muss weiter geforscht werden. Doch diese ersten Ergebnisse sind sehr hilfreich für unsere Arbeit, und natürlich auch für die armen Bären, die so unnötig in den Farmen leiden müssen.

Wir sind Frank und seiner Familie, die unsere Arbeit jetzt schon seit neun Jahren unterstützen, unendlich dankbar

Hier ist die ganze Geschichte der Präsentation und der Pressekonferenz.


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Nothilfe Bärenrettung


Hunderettung – Teil 2 
Am Neujahrstag waren wir wieder im Rettungszentrum um Gesundheitschecks, Impfung und Entwurmung der Hunde durchzuführen. Wir wussten, dass viele der Hunde uns nicht in ihre Nähe lassen würden. Doch auch wenn wir nur einige behandeln könnten, würde dadurch das Risiko von Krankheiten reduziert werden. Zumindest ein Anfang.

Bei einem Briefing des Teams besprachen wir, was zu tun sei im Fall von Hundebissen, bei der Dokumentation von Tollwut etc. Nun konnte es losgehen.

Howard, Rocky, Jacky, Mao Mao, Leanne, Emily, Eric und ich freundeten uns ganz vorsichtig mit den Hunden an, um ihr Temperament abzuschätzen und herauszufinden, welchen Hunden wir uns wohl nähern konnten. Mit einem Stückchen Wurst näherten wir uns ihnen und kraulten sanft ihre Schnauze und ihre Brust um zu entscheiden, welchen Schritt wir als nächstes unternehmen sollten.

Die Hunde, die wir als ungefährlich eingeschätzten, erhielten ein Halsband zur Identifikation und eine Wurst mit einem Anti-Wurm Mittel. Anschließend wurden sie auch noch geimpft.



An diesem Tag konnten wir mehr als 40 Hunde versorgen, über ein Viertel. Das Team war erleichtert, aber wir mussten auch zugeben, dass die kommenden Tage wohl schwieriger werden würden, da dann die scheueren und aggressiveren Hunde an der Reihe waren.

Tatsächlich konnten wir am folgenden Tag mit der zusätzlichen Hilfe von YuJun, Wang Li, Helena und dem Übersetzer Wen Yan nur vier weitere Hunde behandeln. Bei ihrer Angst vor Menschen kein Wunder. Jetzt müssen sich die Hunde erst mal besser eingewöhnen und sich auch an die Mitarbeiter gewöhnen, die sie füttern und die Käfige reinigen. In ein paar Tagen werden wir mit unserer Arbeit weitermachen.

Da es kalt und nass ist, sind Jackie und sein Team eifrig dabei, die gesamte Zuflucht wetterfest zu machen und weitere Flächen zu betonieren, damit Krankheiten besser verhindert werden und die Hunde einen sauberen Auslauf haben, um zu laufen und zu spielen.

Genau wie mit Bären, haben wir auch hier unseren Standardscherz, dass wir keine Lieblinge kennen… was auch hier nicht stimmt. Die meisten von uns haben längst zugegeben, dass einer oder mehrere der Hunde bereits ihr Herz gewonnen haben.

Unser Fahrer, Li He, hat seinen Favoriten nicht verheimlicht. Diesen liebenswerten schokofarbenen Labrador, den er gerne mit nach Hause nehmen und zu einem neuen Mitglied seiner Familie machen möchte.



Dann ist da noch eine süße kleine graue Schäferhundmischlings-Dame, die offensichtlich noch nicht verstanden hat, wie nahe sie dem Tod war. Sie sitzt einfach ganz nah bei dir und ihre braunen Augen schauen dich minutenlang an, bevor sie den Kopf in deinen Schoß vergräbt.

Dann ist da noch ein Zwilling von Eddie (Eddie war der erste Hund, der 2001 von einem Fleischmarkt in Guangzhou gerettet wurde). Ganz abgemagert, erkennt sie doch langsam, dass das Leben nicht ganz so schlecht ist. Ängstlich, doch ohne zu schnappen. Sie nähert sich dir scheu von hinten und bettelt um Streicheleinheiten. Doch dann überlegt sie es sich anders und zieht sich wieder zurück.

Bei jedem Mal wird das Streicheln länger. Ich habe ein gutes Gefühl bei diesem Mädchen und überlege mir, ob Tremor, unser Hund von dem Erdbeben, wohl sein Bett mit ihr im Rettungszentrum in Chengdu teilen würde.

Man kann es gar nicht fassen – und es ist ein gutes Gefühl – jeder dieser Hunde wäre inzwischen tot, wenn nicht das Schicksal da mitgespielt hätte. Aber auch Traurigkeit zwischen dem Lachen, wenn man an all die anderen Lastwagen denkt, diese Millionen und Abermillionen von Hunden und Katzen, die zu Silvester nicht soviel Glück hatten.




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