Hunderettung – Teil 2 
Am Neujahrstag waren wir wieder im Rettungszentrum um Gesundheitschecks, Impfung und Entwurmung der Hunde durchzuführen. Wir wussten, dass viele der Hunde uns nicht in ihre Nähe lassen würden. Doch auch wenn wir nur einige behandeln könnten, würde dadurch das Risiko von Krankheiten reduziert werden. Zumindest ein Anfang.

Bei einem Briefing des Teams besprachen wir, was zu tun sei im Fall von Hundebissen, bei der Dokumentation von Tollwut etc. Nun konnte es losgehen.

Howard, Rocky, Jacky, Mao Mao, Leanne, Emily, Eric und ich freundeten uns ganz vorsichtig mit den Hunden an, um ihr Temperament abzuschätzen und herauszufinden, welchen Hunden wir uns wohl nähern konnten. Mit einem Stückchen Wurst näherten wir uns ihnen und kraulten sanft ihre Schnauze und ihre Brust um zu entscheiden, welchen Schritt wir als nächstes unternehmen sollten.

Die Hunde, die wir als ungefährlich eingeschätzten, erhielten ein Halsband zur Identifikation und eine Wurst mit einem Anti-Wurm Mittel. Anschließend wurden sie auch noch geimpft.



An diesem Tag konnten wir mehr als 40 Hunde versorgen, über ein Viertel. Das Team war erleichtert, aber wir mussten auch zugeben, dass die kommenden Tage wohl schwieriger werden würden, da dann die scheueren und aggressiveren Hunde an der Reihe waren.

Tatsächlich konnten wir am folgenden Tag mit der zusätzlichen Hilfe von YuJun, Wang Li, Helena und dem Übersetzer Wen Yan nur vier weitere Hunde behandeln. Bei ihrer Angst vor Menschen kein Wunder. Jetzt müssen sich die Hunde erst mal besser eingewöhnen und sich auch an die Mitarbeiter gewöhnen, die sie füttern und die Käfige reinigen. In ein paar Tagen werden wir mit unserer Arbeit weitermachen.

Da es kalt und nass ist, sind Jackie und sein Team eifrig dabei, die gesamte Zuflucht wetterfest zu machen und weitere Flächen zu betonieren, damit Krankheiten besser verhindert werden und die Hunde einen sauberen Auslauf haben, um zu laufen und zu spielen.

Genau wie mit Bären, haben wir auch hier unseren Standardscherz, dass wir keine Lieblinge kennen… was auch hier nicht stimmt. Die meisten von uns haben längst zugegeben, dass einer oder mehrere der Hunde bereits ihr Herz gewonnen haben.

Unser Fahrer, Li He, hat seinen Favoriten nicht verheimlicht. Diesen liebenswerten schokofarbenen Labrador, den er gerne mit nach Hause nehmen und zu einem neuen Mitglied seiner Familie machen möchte.



Dann ist da noch eine süße kleine graue Schäferhundmischlings-Dame, die offensichtlich noch nicht verstanden hat, wie nahe sie dem Tod war. Sie sitzt einfach ganz nah bei dir und ihre braunen Augen schauen dich minutenlang an, bevor sie den Kopf in deinen Schoß vergräbt.

Dann ist da noch ein Zwilling von Eddie (Eddie war der erste Hund, der 2001 von einem Fleischmarkt in Guangzhou gerettet wurde). Ganz abgemagert, erkennt sie doch langsam, dass das Leben nicht ganz so schlecht ist. Ängstlich, doch ohne zu schnappen. Sie nähert sich dir scheu von hinten und bettelt um Streicheleinheiten. Doch dann überlegt sie es sich anders und zieht sich wieder zurück.

Bei jedem Mal wird das Streicheln länger. Ich habe ein gutes Gefühl bei diesem Mädchen und überlege mir, ob Tremor, unser Hund von dem Erdbeben, wohl sein Bett mit ihr im Rettungszentrum in Chengdu teilen würde.

Man kann es gar nicht fassen – und es ist ein gutes Gefühl – jeder dieser Hunde wäre inzwischen tot, wenn nicht das Schicksal da mitgespielt hätte. Aber auch Traurigkeit zwischen dem Lachen, wenn man an all die anderen Lastwagen denkt, diese Millionen und Abermillionen von Hunden und Katzen, die zu Silvester nicht soviel Glück hatten.




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Hunderettung - Teil 1  
Das letzte, was wir uns hätten vorstellen können, war dass wir am Silvesterabend einem Lastwagen voller eingesperrter Hunde folgen würden, der zu den berüchtigten Fleischmärkten in Südchina unterwegs war. Als ich von Rainbow und der Demo des Teams in Chengdu zu Weihnachten schrieb, konnte ich noch nicht wissen, dass wir kurz darauf schon zur Rettung derselben Spezies vor den Fleischtöpfen von Guangzhou unterwegs sein sollten.
Ein mittäglicher Anruf vom Qi Meng Rettungszentrum für Hunde und Katzen aus Chengdu, das wir finanziell unterstützen brachte uns Neuigkeiten von einem „Besuch“ in einem nahe gelegenen Schlachthaus und der Rettung von 149 Hunden, die dort illegal waren und, was noch erstaunlicher war, dass die Behörden sie alle auch beschlagnahmten.

Rainbow und Jacky aus unserer Schulungsabteilung führten die Rettungsaktion an. Eric, unser Übersetzer, die Tierärztin Leanne und die Pflegerin Emily sowie Katie als Freiwillige und ich starteten vom Bärenrettungszentrum, voll Bangen vor dem, was wir finden würden. Plötzlich war der Lastwagen genau vor uns. Allen von uns drehte sich der Magen um als Rainbow die verletzten und verängstigten Hunde filmte, wie sie in ihren Käfigen winselten. Junge, alte, Mischlinge und reinrassige Tiere, viele mit Halsband – wurden sie von ihren lieblosen Besitzern verkauft oder wurden sie gestohlen? Viele versuchten von ihren Nachbarn wegzukommen, die bei jedem Bremsmanöver des Lastwagens um sich bissen.


Die Käfige waren drei- und vierfach aufeinander gestapelt und viele Hunde waren unten voller Kot und Urin, der von oben herab lief. Mehrere Hunde bissen und kratzten wie wahnsinnig an den Käfigstäben. Ich glaube, keiner von uns wird die Verzweiflung und das Gefühl verraten worden zu sein vergessen, das sich in ihren Augen spiegelte. Wir sahen sofort, dass zwei Hunde sehr krank waren – einer vielleicht schon tot – und wussten, dass ein langer Nachmittag auf uns wartete.

Zusammen mit dem Lastwagen kamen wir am Qi Ming Rettungszentrum. Der Geruch nach Tod und Verwesung – genau wie in den Tiermärkten, stieg uns in die Nase als wir das Auto verliesen. Die Hunde jaulten und bellten noch immer. Gefangen in ihrer Not und Schmerz erkannten sie nicht, dass ihr Albtraum vorüber war und sie jetzt sicher „zu Hause“ waren.


Als Rainow, Jacky und das Team vn Qu Ming mit der anstrengenden Entladearbeit begannen, machte sich der Rest der Truppe daran, die kranken Tiere zu benennen und auszusondern.

Zum Glück war genug Platz im Qi Ming Rettungszentrum, da viele der Hunde von dem Erdbeben des letzten Mai inzwischen wieder zu ihren Besitzern zurückgekehrt waren. Das Schicksal war also auf unserer Seite, da sonst diese armen Hunde keine Bleibe gehabt hätten.

Wie auch bei gerade befreiten Bären ist das Gefühl unbeschreiblich, wenn diese rostigen Käfige aufgemacht werden und die Tiere frei kommen. Aber auch traurig, wenn einige der Hunde so verschreckt sind, dass man sie sanft aus dem Käfig locken muss, weil sie das schlimmste zu befürchten scheinen. Zu recht, wenn man bedenkt, wozu sie ursprünglich bestimmt waren.

In diesen Tiermärkten sieht man die Händler, wie sie die Tiere erschlagen, erdrosseln, sie lebend kochen. Man muss schier auf die Knie fallen vor Scham und doch muss man fotografieren und den Hunden sagen, wie leid es uns tut, dass ihr Leben auf so grausige Weise enden muss durch Menschen, die scheinbar Lichtjahre weit über ihnen steht.


Als wir den Käfig eines der kranken Hunde öffneten, mussten wir stauen, wie diese arme Kreatur, offensichtlich an der Schwelle des Todes, einige Minuten nur da lag, sich dann schüttelte und schwanzwedelnd aus dem Käfig lief. Ein surrealer Augenblick, denn wir erkannten, dass der arme Kerl so verschreckt war, dass seine beste Verteidigung war, sich tot zu stellen in der Hoffnung, dass die Qualen enden mögen. Leider hatte der andere Hund nicht solches Glück. Er litt an Staupe, die schon zu weit fortgeschritten war. Mit tränenfeuchten Augen sahen wir zu, wie Leanne dieses zitternde Opfer sanft einschlafen lies, das wohl nie Zuneigung und Liebe gespürt hat. Wir beteten, dass die anderen alle überleben würden.

Spät am Abend waren alle Hunde so gut es ging untergebracht – nicht optimal, doch zumindest lagen alle auf Pappkarton oder in ausgekleideten Käfigen und hatten Futter, Wasser und Schutz. Eine Nacht erwartete sie, in der sie endlich wieder friedlich schlafen konnten.


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Chengdu: Kampagne gegen Hundeesser  
Hier erzählt unser Rainbow Chu eine schöne Geschichte zum Jahresausklang. Er hat in Chengdu eine fantastische Veranstaltung organisiert um Werbung für Hunde als unserer Freunde, nicht unserer Nahrung zu machen. Euch allen ein gutes Neues Jahr!


Obwohl es bitter kalt wurde, haben sich am 21. Dezember – dem Tag der Wintersonnenwende im chinesischen Mondkalender – mehr als 20 freiwillige Tierfreunde unserer lokalen Kampagne angeschlossen. Einige Menschen glauben, dass der Winter, speziell zur Sonnwende, die beste Zeit für den Verzehr von Hunden sei um sich warm zu halten. Daher haben wir diesen Tag ausgewählt um gegen diesen Glauben anzukämpfen.




Diesmal hatten wir drei verschiedene Veranstaltungen im Stadtzentrum von Chengdu um unsere Botschaft zu verbreiten, dass Hunde unsere besten Freunde sind und dass es nicht sicher sei, sie zu essen. Denn der Handel unterliegt keiner Aufsicht durch die Regierung.

Wir bereiteten viel Flyer „Freunde… oder Fraß? vor und Poster, auf denen stand: „Wir leiden mit euch“. Wir zeigten den Film von Dr. Eddy um das grausige Treiben auf den Märkten für lebende Tiere zu demonstrieren und zusätzlich Interviews mit Fachleuten die erklärten, warum sie keine Hunde essen. Das zog viele Menschen an.




Der Dr. Hunde waren auch dabei um zu zeigen, wie freundlich, liebevoll und hilfsbereit Hunde sein können. Die Meinungen dazu waren überwältigend positiv. Menschen sprachen davon, wie sie den Handel mit Hundefleisch hassten. Diesmal legten wir mehr Gewicht auf die möglichen schädlichen Gesundheitsfolgen durch den Verzehr von Hundefleisch.




Bei der dritten Veranstaltung gingen wir auf die berühmte Straße der Hammel-Restaurants. Die halbe Bevölkerung der Stadt geht in dieser Zeit dorthin um Hammelfleisch zu essen. Am Tag der Sonnwende ist immer am meisten Betrieb.




Suki von Animals Asia berichtete uns, dass in ein oder zwei der Restaurants heimlich auch Hundefleisch verkauft wird., Als wir an diesen vorbeizogen, riefen wir daher unsere Botschaft noch lauter: „Liebt die Tiere, esst keine Katzen und Hunde“.







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Ein schönes Weihnachsstück! 
Jeder liebt ein schönes Theaterstück zu Weihnachten. So auch wir. Fast 300 von uns saßen unter den Zuschauern des Bloomsbury Theatre in London und schrien und jauchzten mit den Guten und Bösen dort oben mit.

Der große, hinreißende Bär Balu und Ka die Schlange kämpfen zusammen mit Mogli, um den bösen Tiger Shirkhan zu bezwingen. Natürlich gewinnt immer das Gute. Besonders im Theater. Und wir haben uns köstlich amüsiert.

Die Schauspieler haben die Emotionen der Tiere wirklich gut dargestellt und so auch gezeigt, dass wir nicht die einzige Kreatur sind, die Freude, Trauer und Neid kennen.

Das hat mich immer frustriert zu hören, dass wir „beweisen“ sollten, dass unsere Tiere etwas fühlen können. Erst kürzlich haben Wissenschaftler in Australien „herausgefunden“, dass Hunde Neidgefühle haben können. Na so was! Jeder, der einen Hund hat weis doch sofort, dass Hunde natürlich neidisch sein können.

Auch unsere Bären kennen Freude. Und natürlich sind sie auch mal traurig. Bären wie Mafi sind auch schadenfroh – speziell wenn sie einen Freund ins Hinterteil zwicken und dann strahlend weglaufen.

Das ist vielleicht nicht dieselbe Art von Freude, Trauer oder Schadenfreude. Doch es ist ihre Version dieser Emotionen. Daher lieben wir die Arbeit mit ihnen, um diese seelischen Kräfte wieder freizusetzen, die auf dem Farmen so lange unterdrückt wurden.

Doch zurück zum Theater! Die Schau war fantastisch. Dank der Birmingham Stage Company und ihrem wunderbaren Leiter, Neil Forster, der diesen Abend für Animals Asia realisiert hat. Dabei kamen auch noch dringend benötigte Spenden für die Bären zusammen.

Viele bekannte Gesichter waren dabei. So auch unsere Förderin und meine langjährige Freundin und Mentorin Virginia McKenna OBE, Schauspielerin und Gründerin der Born Free Foundation:



Wir haben uns auch gefreut, Terry Waite CBE (Menschenfreund, Autor und frühere Geisel), Naomie Harris (Ein Star im Film Piraten der Karibik 2 und 3) und unseren langjährigen Unterstützer Martin Roberts aus der BBC Serie „Homes under the Hammer“ bei uns zu haben.



Martin hat den „Wohlfühlfaktor“ voll genutzt und zusätzlich zu den Ticketeinnahmen nochmals 2.000 Pfund durch die Versteigerung von sechs gespendeten Gegenständen an ein gut aufgelegtes Publikum zusammengebracht.

Ein herzliches Danke auch an das Management des UCL Bloomsbury Theatre und natürlich auch an unser UK Team, das bei dieser Spendengala von unserem Nick angeführt wurde, der den ganzen Abend dafür sorgte, dass alles rund lief.

Eines meiner besten Weihnachtsstücke, das ich gesehen habe. Doch am Nächsten Morgen gab es noch eine Steigerung als Nicole, meine Nichte mit 10 Jahren sagte, dass sie Jasper den Kater geküsst habe und im gesagt hat, dass sie ihn gern hat – denn sie hat gewusst, dass auch er sie gern hat.





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Snoopy’s Weihnachtskuss 
Der Plan startete mit der Nachforschung nach der Lieblingsleckerei von Snoopy – nachdem der Versuch mit Erdnussbutter letzten Dezember spektakulär fehlgeschlagen war.

Dieses Jahr gingen die Diskussionen darüber tagelang hin und her, bis Pernille, die Bärenpflegerin mir heimlich versicherte, dass es diesmal Erdbeermarmelade sei.

Und so nahm unser listiger Plan Gestalt an.

Die Idee war, die brave, blinde Snoopy aus ihrer Behausung zu locken, hinaus in den Garten für die behinderten Bären und hinüber zu dem Fenster aus Sicherheitsglas, das meinen Raum von ihrem Gehege trennt. Dann sollte sie sich aufrichten und die Marmelade vom Glas lecken, das mit der Aufschrift „Fröhliche Weihnachten“ geschmückt war.

Während Pernille und unser Bärenteam für den „Geheimen Garten“ sorgfältig eine Spur mit Snoopy’s Lieblingsbiskuits legte, schmückte ich die Innenseite des Fensters und bestrich dessen Außenseite löffelweise mit Marmelade.

Nach ein paar Minuten kamen mehrere Mitarbeiter in mein immer und Rainbow machte seine Videokamera fertig. Eine Weihnachts-CD kam in den Player und wir waren bereit.

Als sich die Tür der Behausung öffnete, wagten wir kaum zu atmen als Snoopy prüfend die Luft einsog um wie immer die Gerüche um sie her zu testen. Doch oh Schreck – sie ignorierte (ja wich ihr sogar sorgfältig aus) die Spur der Biskuits und steuerte zielsicher auf ihren Swimmingpool zu für ein kleines Frühstück aus Kokosmilch und Karotten. Wir waren ganz enttäuscht. Daher warnen die Regisseure vor der Arbeit mit Tieren und Kindern.

Für die nächste halbe Stunde erfreute sich Snoopy an jedem Krümel ihres Frühstücksbuffets – außer der Erdbeermarmelade. Ab und an kam sie ganz nahe an das Fenster heran, nur um im letzten Augenblick abzudrehen. Da ihre Nase ihr etwas versprach, das wohl noch leckerer war als Erdbeermarmelade.



Da die Arbeit auf alle wartete, entschlossen wir uns, später zurück zu kommen in der Hoffnung, dass Snoopy ihr Weihnachtsgeschenk noch finden wird. Es dauerte fast eine Stunde, bevor unser Bärenteam – Tiger (Zhang Xiao Hu), Zhang Chengjin und Wang Li aufgeregt am Walkie-Talkie war und uns aufforderte, wieder her zu kommen. Denn Snoopy hat nun ihr Geschenk gefunden und bereits fast das ganze Fenster sauber geleckt.

Bei unserer Ankunft sahen wir das da – ein magischer Augenblick der zeigt, wie ein blinder Bär gegen alle Wahrscheinlichkeit die Torturen auf einer Farm überleben kann.



Wir strahlten vor lachen. Dieses Bild ist für euch alle mit den besten Grüßen und einer bärigen Umarmung, für Freunde, Mitarbeiter und Unterstützer in der ganzen Welt, die Snoopy und allen unseren Bären Lebensfreude und Lebenssinn zurückgegeben haben.

Hier kann man Snoopy’s Weihnachtsfilm sehen

Zum Schluss noch eine gute Nachricht. Im März wird die Augenärztin Claudia Hartley nach Chengu zurückkommen um zusammen mit unserer leitenden Tierärztin Heather und dem Team mitzuhelfen, dass einige unserer blinden Bären wieder sehen können. Sie hat uns schon gesagt, dass die Chancen für Snoopy gut stehen. Wir drücken die Daumen, dass Snoopy vielleicht beim nächsten Weihnachten ihr Marmeladegeschenk am Fenster nicht per Nase, sondern mit ihren Augen findet.

Kaum zu glauben, dass dies derselbe Bär ist, der hier im Jahr 2003 ganz verschreckt in einem winzigen Käfig ankam.



Heute Abend scheint ein wunderbarer gelber Halbmond über den Rettungszentren in China und Vietnam. Wir schicken euch unseren herzlichen Dank für das Leben, das diese Bären heute haben. Frohe Weihnachten und ein glückliches, gesundes und sehr friedliches 2009


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