Unter Dach und Fach: Erneut wurde ein grausames Geschäft abgeschlossen 
Die Humane Society International (HSI) gab diese Woche eine Pressemitteilung heraus, nachdem sie sich der Unterstützung von über 40 chinesischen Gruppen – auch wir gehören dazu - versichert hat, die den Import von Robbenfleisch nach China beklagen. Diese Pressemitteilung erfolgte als Reaktion auf die Reise der kanadischen Fischereiministerin Gail Shea nach Peking, die dort mit chinesischen Behördenvertretern eine Vereinbarung unterzeichnet hat, welche der kanadischen Robbenindustrie den Zugang auf den größten Konsumentenmarkt der Welt ermöglicht.

Diese Vereinbarung „erlaubt den Export essbarer Produkte aus Robben aus Kanada, zum Beispiel Fleisch und Öl, nach China“, sagte Frau Shea. „Für Kanada ist die Robbenjagd mehr als nur die Felle. Der Handel mit anderen Robbenprodukten wie Fleisch und Öle nimmt einen ständig wachsenden Anteil in diesem Multimillionen Dollar Geschäft ein.“

Leider unterschätzt Frau Shea den Ärger der chinesischen Tierschutzgruppen, die erzürnt darüber sind, dass das Land als Abfallhalde für Robbenprodukte benutzt wird. Im Jahr 2009 hat die Europäische Union, die zuvor fast ein Viertel der Robbenprodukte abgenommen hat, den Import solcher Produkte verboten. Jetzt versucht Kanada andere Märkte zu öffnen.

Ganz offensichtlich brauchen oder wollen sehr viele Menschen im Land keine Produkte von Robben. Lesen sie dazu hier die ganze Pressemitteilung der HIS.

Dazu auch einige klare Aussagen chinesischer NGOs dazu, dass Robbenprodukte und das Blut dieser grausamen Industrie hier nicht willkommen sind:

„Robbenprodukte wurden von der Mehrzahl der Menschen in Kanada, Europa und Nordamerika abgelehnt. Es ist eine Beleidigung, dass Kanada diese Produkte jetzt in China vermarkten will. Die Auffassung der kanadischen Robbenindustrie, dass die Chinesen alles essen und sich keine Gedanken machen über das Leid von Tieren zeigt die rassistische und kulturimperialistische Haltung gegenüber nichtwestlichen Gesellschaften, wie sie offensichtlich noch in den Köpfen einiger Kanadier steckt.“ – Professor Lu Di, Direktor der chinesischen Vereinigung zum Schutz von Kleintieren.

„Ich kann nicht glauben, dass zivilisierte Nationen wie Kanada ernsthaft vorhaben können, diese grausame und überholte Industrie in China zu promoten. Wir sind zuversichtlich, dass die chinesische Bevölkerung sich der Welt anschließt und nein sagt zu den Produkten aus der Schlachtung von Robbenbabies.“– Qin Xiaona, Direktor der Vereinigung der Tierschützer von Peking.

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Nothilfe Bärenrettung


Wir denken an Euch in Queensland 
In diesen schlimmen Zeiten ist unser Herz bei Euch allen, die Ihr dort in Queensland in Australien von diesen zerstörerischen Fluten betroffen seid. Wir beten dafür, dass das Wasser bald weicht, damit alle Betroffenen beginnen können, ihr Heim, ihr Leben wieder neu aufzubauen. Unser Dank geht auch an alle Rettungskräfte, die an vorderster Front den Menschen in Not beistehen.

Die Auswirkungen reichen weit. Tiere und Menschen sind betroffen oder haben ihr Leben verloren. Wir feiern die Menschen des RSPCA, die mit aller Kraft versuchen, in diesen schweren Zeiten auch den Tieren zu helfen, die ebenfalls zu Opfern geworden sind.

Wer den Familien helfen möchte, die es am nötigsten brauchen, soll bitte die Seite The Premier's Flood Relief Appeal, besuchen. Bitte schaut auch auf die Seite des RSPCA um herauszufinden, wie den Tieren geholfen werden kann.

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Nothilfe Bärenrettung


Heißen Sie unser neues Welpen in Vietnam willkommen! 
Mit Sicherheit Trägerin des längsten Spitznamen, der je einem frisch geretteten Bären gegeben wurde, begrüßen Sie mit uns "Han Chau - a Cold Lai Chau" in der Animals Asia Familie in Vietnam!



Unser Direktor in Vietnam Tuan fasst die Einzelheiten dieser fesselden Geschichte zusammen, die ein weibliches Mondbären-Welpen in der Provinz Lau Chau im Nord Westen von Hanoi an der Grenze zu China beinhaltet und eine Reise von 12 Stunden hin und 12 Stunden zurück. Zusammen mit The (External Affairs) and Phu (Team Leader Bear Workers) sammelte Tuan das ängstliche Welpen, das ungefähr zwischen 14 und 16 Kilogramm wog, bei der Polizei in Lai Chau ein, die das Bärenwelpen von einer Wildtierfarm konfiziert hatte.

Das junge Welpen musste bereits eine ganz schön lange Reise in seinem zarten Alter hinter sich bringen. Man nimmt an, dass sie aus der Provinz Dien Bien Province kommt – wahrscheinlich ursprünglich aus Laos stammt – und dann weitergeschmuggelt wurde nach Son La und dann weiter nach Hanoi. Der Besitzer sprang wohl eine sehr steile Schlucht hinab, um der Polizei zu entkommen, die sogar dachte, dass er dabei ums Leben gekommen war, er dann aber wohl doch noch lebte und in den Wald flüchtete.

Unser Welpe ist wütend und lebhaft, mit einem kaputten Zahn, den es sich beim Attakieren seines Käfigs ausgeschlagen hat; sie ist aber soweit OK.
Lesen Sie hier mehr über diese geglückte Rettungsaktion.

Der Text und die Bilder sagen alles aus: Professionelle Arbeit..... wir versprechen wir werden Euch auf dem Laufenden halten über die Verfassung des Welpen, sobald Kirsty und unser Tierarzt Team eine Möglichkeit gehabt haben, die generelle Verfassung des Welpen zu untersuchen. Wirklich stolz auf Euch Tuan, Phu, The und auf das ganze Team in Vietnam – und willkommen zu hause kleine "Han Chau - a Cold Lai Chau ".

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Nothilfe Bärenrettung


Frohe Neujahrsgrüße von Bodo & Co.! 
Eine Weihnachtstradition bei mir ist es, einen großen Korb, den ich jedes Jahr von einer Freundin aus Hongkong erhalte und der mit allerlei Leckereien gefüllt ist, in England mit meiner Familie zu öffnen (im Korb meine Nichte Nicole mit Katze Jasper).



Sobald dann die Leckereien alle verteilt sind, bringe ich den leeren Korb mit zurück nach Chengu. Der Korb wird dann zum Neujahrsfest mit Leckereien für die Bären gefüllt. Letztes Jahr haben wir den Korb im Haus 2 aufgestellt, wo Jasper alle anderen Bären ausstach und die Leckereien alleine vertilgte. Dieses Jahr entschied Bear-Team Manager Nic, dass wir dieses Jahr den Korb in Haus 6 aufstellen würden, so dass ein sehr spezieller Bär names Bodo ihn gemeinsam mit seinen Freunden geniessen könnte.

Seine geheime Mission lief nach Plan: Sobald die Türen geöffnet wurden, stürzten die Bären Richtung Korb und Browny (links im Bild) und Bodo waren die ersten, die den Korb erreichten, aufgeregt schnüffelnd ob der in Stroh verpackten Leckereien im Inneren des Korbs, die sorgfältig zusammengestellt wurden von Teamleiterin Wang Li und ihrem Team.





Dank Dalma und James haben wir diese Fotos, die sie geschossen haben, auf denen Ihr sehen könnt was dann passierte; denn unser wunderbarer dreibeiniger Bodo ließ keinen Zweifel daran, wessen Geschenk dieser Korb samt Inhalt war. Den Korb in seinem Maul machte er sich auf in einen ruhigeren Teil des Geheges, um den Inhalt zu untersuchen - und zu erschnüffeln - und seine ganz eigene kleine private Neujahrparty zu feiern und zu genießen.





Möge das Jahr 2011 ein Jahr voller süßer Überraschungen sein für uns alle, die daran arbeiten Frieden und Freude für die auf Bärenfarmen eingesperrten Bären in China und Vietnam zu erreichen.

Mit all unserer Liebe und unserem Dank an Euch für Alles war Ihr für die Bären getan habt und weiterhin tun werdet, um Bärenfarmen zu ihrem endgültigen Aus zu bringen - Frohes Neues Jahr!!!




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Nothilfe Bärenrettung


Euch allen Frohe Weihnachten! 
Wieder ist ein Jahr vorbei und ich frage mich, ob Ihr auch Sie sich so auf 2011 freuen und dabei wundern, wohin 2010 gegangen ist! Die Monate sind in diesem Jahr nur so vorbeigeflogen. Doch sie waren voller guter Nachrichten und Fortschritt, was uns für das kommende Jahr viel Hoffnung gibt.

Bald mehr dazu, doch für heute haben Sie sicher mehr Freude an ein paar Festtagsgrüßen auf Bärenart. So wie unsere Teams in China und Vietnam, die viel Spaß hatten daran, dieses Weihnachten für die Bären zu einem speziellen Fest zu machen. In Vietnam haben Annemarie und ihr Team „Moonie“ überredet, in den Gehegen bunte Pakete auszulegen, damit eine große Gruppe Bären große Freude daran hat, die Geschenke auszupacken. Einer davon, Olly, war ganz benommen vor Glück – und führte sich vor seinen Freunden total auf, als er wie verrückt in dem Gehege umher rannte, um so viele Pakete wir nur möglich zu zerstören.

Dazu schreibt Annemarie:
Nach einem harten Start ins Leben, der Mutter schon als winziger Welpe entrissen und mit zwei anderen in einem winzigen Käfig eingesperrt und schlecht ernährt, wurde das Leben für Olly undendlich besser, als er vor dreieinhalb Jahren in das Rettungszentrum von Animals Asia in Tam Dao gebracht wurde. Dort lebte er zusammen mit Mara und Mausi, seinen zwei besten Freunden und hat seinen schlimmen Start ins Leben inzwischen längst vergessen. Schon erwachsener als die beiden Mädchen,spielte er den ganzen Tag und wollte auch keine Milch aus der Flasche mehr trinken. Lieber schon aus einer Schüssel schlecken. Als weitere Jungtiere gerettet und ins Zentrum gebracht wurden, ging der Spaß fröhlich weiter. Jetzt lebt Olly zusammen mit 20 anderen Bären und hat die Veränderungen gut verkraftet. Seit dem Sommer kann er auch in das wunderschöne Piniengehege wo, komme was will, der Spass weitergeht!

Unser wunderbares Bärenteam unter der Leitung von Falk, dem Bärenmanager, hat viele Weihnachtsgeschenke aus wunderbaren Leckereien eingepackt. Moonie hat mit dem Team zusammen diese Pakete in den Gehegen und in den Christbäumen verteilt und dann durften die Bären hinaus. Einige davon bemerkten die fremdartigen neuen Dinge und blieben nahe beim Bärenhaus, um das ihnen bekannte Futter zu fressen.

Aber nicht Olly! Er fand ein Paket, riss es auf, verspeiste den Inhalt und weiter ging‘s zum nächsten. Oft begnügte er sich damit, das Paket nur aufzureißen. Fast alle Pakete im Gehege hat er so aus reiner Freude zerstört! Ist es nicht herrlich, Bären wie Olly, die einen so schlechten Start gehatten, oder Bären die auf den Farmen leiden mussten, eine neue und anregende Umgebung zu geben, wo sie wieder Bären sein und sich des Lebens freuen können!

Hier sieht man Olly’s Eskapaden

Fröhliche Weihnachten und viel Liebe vom Team in Vietnam.



In China hatten wir Spass mit Bären am anderen Ende des Altersspektrums – unser wunderbarer Oliver. Dieser steinalte Mann wurde, wie viele von Ihnen wissen, dieses Jahr im April gerettet, nachdem er 30 Jahre in einem Käfig leben musste. Sein Körper ist zerbrochen, doch sein Geist ist stark – und wir alle vergossen ein paar Tränen als wir ihn sahen, wie er nach draußen schlurfte, nachdem die Türen der Gehege geöffnet wurden. Dort streifte er dann neugierig und zufrieden umher in seinem Gehege, das mit Paketen und selbstgefertigten Weihnachtsbäumen geschmückt worden war, die alle liebevoll von Ai, dem Leiter des Bärenteams, zusammen mit seinem Team angefertigt worden waren. Schnell lagen die Bäume und die Pakete am Boden und Oliver verputzte die Nüsse und Früchte voller Genuss, während seine Bewunderer droben auf dem Dach lustige Weihnachtsmannsmützen trugen und das Gefühl bekamen, dass Weihnachten angekommen ist.







Zu Eurem Vergnügen und mit einer bärigen Umarmung von uns allen, hier freut sich Olly wie ein Schneekönig über sein erstes Weihnachtsfest. Bitte hier klicken.





James, unser Bärenmanager in Chengdu, schickte mir einige Tage nachdem ich dort weggefahren war, einen Bericht: „Ich wollte nur sagen, dass ich Olly gestern gewogen habe und der gute Knabe hat jetzt 280 kg! Er war sehr ruhig und freundlich – da er so lang ist, musste ich ihn im Wiegekäfig ein paar Mal umsetzen… nicht einmal geknurrt hat er...“

Das sind ganz außergewöhnliche Nachrichten von einem Bären, der nach all den Jahren des Missbrauchs durch die Farmer, die ihn für Jahrzehnte eingesperrt haben, jetzt den Menschen wieder vertraut.
Zu guter Letzt haben wir noch Bilder von den Festen aus unseren Büros in der ganzen Welt, die allen Lesern dieses Blogs ihre Liebe und herzlichen Dank überbringen wollen.

Unser Foto vom Büro in Hongkong zeigt alle Teammitglieder außer Angela und Jasmine. Angela, die mich bei diesem Blog so sehr unterstützt, war an diesem Tag nicht da. Um zu zeigen, dass wir sie nicht vergessen, haben wir das Titelbild unseres Buchs „Freedom Moon“ mit aufgenommen. Es zeigt Mafi, den wunderbaren Bären, für den Angela die Patin war und der auf so tragische Weise an Leberkrebs verstarb. Diese Krankheit tötet so viele Bären in den Farmen. Auch Jasmine fehlt auf dem Bild, da sie mit Freiwilligen von Professor Pfote unterwegs war – Claire hatte den Einfall dass wir die berühmten Flip Flops von Jasmine mit aufs Bild nehmen! Hier sind sie in der ersten Reihe!



Und hier sind drei Bilder von unserem Team aus Deutschland, drei aus England und eines aus Amerika.















Die Gründerin von Professor Pfote, Anneleise, ist vor kurzem mit ihrem Mann Boyd und ihrem Sohn Felix wieder nach Hongkong gezogen – wir mussten alle über das Foto ihres wunderbaren kleinen Jungbären lachen.



In dieser festlichen Zeit können wir Ihnen nicht genug danken für Ihr Vertrauen und Ihre Freundlichkeit, die es ermöglicht, dass Olly und seine Freunde in Vietnam und unser alter Oliver mit seinen Kameraden in China jetzt ein neues Leben führen können.

In 2011 wollen wir unsere Aufklärungsprogramme besonders stärken, damit die Stimmen der Menschen in Asien noch lauter erschallen – die die Regierungen aufrufen, ihre gefährdeten Bären zu schützen und ihnen zu helfen. Und natürlich geht unsere Rettung gefangener Bären in beiden Ländern weiter, um Freiheit und Hoffnung den vielen Bären zu bringen, die jetzt in den Farmen leiden müssen und Beweise zu sammeln, die uns helfen, gegen diese Industrie zu kämpfen bis auch die letzte Bärenfarm geschlossen ist. Ihnen allen unseren Dank, unsere besten Wünsche und unsere Liebe – Sie sind die Lebensspender für die Bären, Hunde und Katzen Asiens – wir wünschen Ihnen ein wunderbares Weihnachtsfest und ein bäriges neues und ganz besonderes 2011.


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Nothilfe Bärenrettung



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