Wir haben einen RSS-Feed! 
Arvid, einer unserer Technik-Gurus im Büro in Hongkong, hat gerade einen RSS-Feed für meinen Blog eingerichtet. Für diejenigen unter Ihnen, die das noch nicht kennen, kann man das so erklären – es spart grundsätzlich Zeit dadurch, dass Sie über Blog-Updates auf dem Laufenden gehalten werden. Ich selbst habe von Technik nicht viel Ahnung, deshalb versuche ich besser keine weiteren Erklärungen dazu! Aber wenn Sie mehr darüber wissen wollen, schauen Sie sich dieses clevere kurze Video an:

http://de.sevenload.com/videos/GgkxjRj/ ... em-Deutsch
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Nothilfe Bärenrettung


Weckt mich, wenn es Frühling ist 
In Nordvietnam können die Winter bitter kalt sein. Doch Mara, dieser kleine Bär, weiß wie man sich warm hält. Sie ist eines von drei putzigen Welpen, die aus den Händen von Schmugglern gerettet wurden. Hier hat sie sich ein kuscheliges Bett gemacht und zum Glück hatte Amanda, unsere Bärenchefin, ihre Kamera dabei.

Nun sind Mara, Mausi und Olly 12 Monate alt. Sie kamen im Juni 2007 in unserem Rettungszentrum für Mondbären als unterernährte kleine Pelzbällchen an. Nun sind sie springlebendige Energiebündel – immer unterwegs in der Erkundung ihres neuen Heims – sie klettern, purzeln umher und schubsen sich.

Bald kommen sie in eine schöne große Behausung mit Leitern, Klettergerüsten, einem Planschbecken und einer Menge gut schmeckendem Bambus. Doch jetzt kuschelt sich Mara erst einmal zufrieden zusammen, um den Winter zu verschlafen.


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Nothilfe Bärenrettung


Agathons Fäustlinge sind ein Treffer 
Es bleibt kalt hier in der Rettungsstation in China. Doch dank all der lieben Menschen, die so viele Tatzenwärmer gestrickt und genäht haben, ist unseren Bären nun auch bei Operationen kuschelig warm. Auf diesem Foto ist unser großer Agathon mit einem Satz hellblauer Tatzenwärmern zu sehen, die Dorothy Frew, eine Unterstützerin aus den USA, gestrickt hat. Agathon bestand seinen Gesundheitscheck mit Bravour und konnte schon bald mit heißen Pfötchen zurück in sein Bärenhaus und zu seinen Freunden. Auch unsere Arzthelferinnen Havley (links) und Wendy ist schön warm, dank ihrer eigenen Handschuhe.


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Nothilfe Bärenrettung


Hope und Shame… 
Leider muss ich Ihnen heute schlechte Nachrichten überbringen – unsere beiden Welpen haben es leider nicht geschafft. Aber wenigstens waren ihre letzten Tage voller Liebe und Zärtlichkeit. Vielen Dank dafür an ihren Pfleger John Wu, den Tierarzt aus Shenzen. Ruht in Frieden, ihr beiden, Hope und Shame – Hoffnung und Schande. Euer Tod soll nicht umsonst sein


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Nothilfe Bärenrettung


Das Grauen von Maoshan – Teil 2 
Der Markt dient auch als Schlachthaus. Eine runde Metalltrommel mit orangeroten Stacheln dient dazu, das Fell bei Hunden und Katzen zu entfernen. Daneben steht ein Kessel mit kochendem Wasser. Darin wird gegen Mittag das Fleisch für die Kundschaft gekocht. Ganz in der Nähe kommen Lastwagen vollgepackt mit weißen Ziegen auf den Markt. Esel werden aus ihren Verschlägen gezerrt und in Käfige geladen um zur Schlachtung per Lastwagen an einen anderen Ort gebracht zu werden. Verängstigt und erschöpft haben einige von ihnen nicht die Kraft aufzustehen. Die Händler schlagen sie mit Metallstangen in die Seite und auf den Rücken bis sie nicht mehr anders können und sich auf wackeligen Beinen erheben. Selbst dann gehen die Schläge weiter. Die Händler packen die Schwänze, machen einen schmerzhaften Knoten und zwingen die Esel die Metallrampe hinauf in die Käfige.

Christie sagt, sie fühlt sich diesmal etwas besser hier. Aber ihre traurigen Augen erzählen es anders. Das Gesicht von Rainbow ist aschfahl als er sich herabbeugt um eine Nahaufnahme von ein paar Hunden zu machen, die in einen Käfig gequetscht sind. Die Bilder von solch einem Ort verfolgen einen noch für Tage und Wochen. Es ist sehr schwer, dabei positiv zu bleiben.

Aber es gibt Hoffnung – unser zweites Symposium über Begleittiere in China im November 2007 war ebenso wunderbar wie das erste. Fast 40 Leiter von Gruppen, die Millionen von Menschen aus dem ganzen Land repräsentieren, stimmten einstimmig für Ziele, die das Leben dieser Tiere hier verbessern können. Wir müssen beharrlich bleiben. – und das werden wir, denn wir können täglich Veränderungen sehen.

Zurück in der Tierklinik von John sind wir darauf gefasst, dass er diese beiden schwachen, winzigen Welpen einschläfern möchte. Die Fütterung im zweistündigen Rhythmus über die nächsten Tage ist für einen Tierarzt in Südchina, der in Arbeit untergeht, eine enorme Herausforderung. Doch John schaut die beiden nur einen kurzen Augenblick an und sagt. „Versuchen wir es.“ Hoffnung lebt ewig. Doch wir, die wir ihre Geburt in einer so krankheitsschweren Umgebung kennen, sind auf das Schlimmste gefasst.

Wir nennen die beiden Fellknäuel „Hope“ (Hoffnung) und „Shame“ (Schande). Wenn sie es schaffen, werden sie in Zukunft Botschafter sein für die Hunde, die sie zurück lassen mussten. Ich bedauere nur, dass ich sie auf dem Markt nicht einigen Hündinnen gezeigt habe, die vielleicht ihre Mütter gewesen sein könnten. Wenn das Leben in ihren Augen bricht, hätten sie gewusst, dass ihre Babys in Sicherheit sind.


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