Unser tapferer Bär Oliver erholt sich gut von seiner Augenoperation 
Unsere Tierärztin Monica zu hören wie sie im OP-Raum über unserem wunderbaren Oliver in die Kamera spricht, während er auf dem OP-Tisch schlummert, war wie in einem schlimmen Horrorfilm.

Ich dachte, ihre Aufzählung findet kein Ende, als sie seinen gestauchten Körper, seine Arthritis und Probleme mit der Beweglichkeit beschrieb. Seine alten, steifen Glieder, die sich nie mehr wie bei einem gesunden Bären ganz ausstrecken können. Seine vom Metallkorsett, das jahrzehntelang auf der Farm seine Brust einschnürte, zusammengepressten Lungen. Sein vergrößertes Herz, das in all den Jahren noch härter arbeiten musste. Seine zerbrochenen Zähne. Und jetzt ein Auge, in dem sich die Linse bewegte und das offenbar blind war und ihm womöglich Schmerzen bereitete.

Zum Glück konnten die meisten Erkrankungen in den drei Jahren seit seiner Rettung im April 2010 (nach 30 Jahren im Käfig einer Gallenfarm) wieder behoben werden oder wurden zumindest erträglich. Doch es war klar, dass sein Auge entfernt werden musste, damit er auch weiterhin friedvollen Tage in seiner Unterkunft genießen und draußen umherwandern konnte.

Wie stets stellte sich unser hervorragendes Veterinärteam auch dieser Herausforderung und führte die Operation in ihrer bekannt sorgsamen Art und Erfahrung durch. Bald danach wachte Oliver auf und hatte eine noch angenehmere Welt vor sich.



Hier ist die ganze Geschichte und auch ein Video von Oliver mit der passenden Melodie dazu: „The Broken“.

Du lieber, wunderbarer, spezieller Bär. Hoffentlich sind dir noch viele Frühlinge vergönnt.





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Nothilfe Bärenrettung


Sieg in Vietnam – und sechs neue Bären in China! 
Diesen Start ins Jahr 2013 werde ich nie vergessen. Ein Signal für ein optimistisches und hoffentlich ganz unglaubliches vor uns liegendes Jahr.

Das neue Jahr war erst ein paar Tage alt, als Toby, unser Direktor für innere Angelegenheiten in China, anrief und sagte, dass wir uns auf den Empfang von sechs Bären aus einer illegalen Farm vorbereiten sollten.

Die Inspektoren der Forstschutzbehörde von Sichuan hatten eine Farm gefunden, die sich nicht an die Betriebsvorgaben hielt. Die Behörde beschloss, die Farm zu schließen, die Bären zu beschlagnahmen und sie in unsere Obhut zu übergeben. Eine Rettung wie diese ist natürlich nur die Spitze des Eisbergs und wir wissen, dass selbst die legalen Farmen ihre Bären in abscheulichen Zuständen halten. Trotzdem wollen wir diesen positiven Schritt nach vorne feiern und mit Hilfe dieser armen geretteten Tieren weiterhin die Wahrheit der Bärengallefarmen in China zeigen.

Freude und Erleichterung in Vietnam
Kurz nach dem Anruf von Toby rief auch Tuan, unser Direktor in Vietnam an. Schon am Klang seiner Stimme erkannte ich, dass auch er gute Nachrichten hatte. Mit einem Wort … SIEG.



Die Ausweisung unseres Rettungszentrums wird NICHT stattfinden. Herr Tuan vom Ministerium für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung überbrachte uns die Nachricht nach mehreren Meetings mit dem Premierminister. Am wichtigsten, es gibt keine Einschränkungen hinsichtlich der ursprünglichen Übereinkunft und wir können jetzt wie bisher weitermachen.

Eine bessere Nachricht konnte es nicht geben – unsere Mitarbeiter, das Rettungszentrum und die Bären sind alle sicher. Wir können wir mit voller Kraft weitermachen und neue Gehege bauen, um noch mehr Opfer der Bärengallefarmen „nach Hause“ zu bringen.

Ihnen allen, die Sie uns geholfen haben, diesen Sieg der Gerechtigkeit zu erlangen, gilt unser unendlicher Dank … speziell für Tuan und sein Team waren dies wirklich schreckliche Monate der Unsicherheit. Immer mit der Drohung, die Bären wieder in Käfige stecken zu müssen, während man irgendwo etwas Neues baut. Unsere 77 Mitarbeiter, die aus der Umgebung unseres Rettungszentrums kommen und die nicht wussten, ob ihre Jobs sicher sind und ob sie weiter für ihre Familien sorgen können.







Dennoch machte unser tapferes, zähes Team in Vietnam weiter. Während Tuan eine brillante politische Strategie umsetzte, stellten unsere Mitarbeiter unter Führung von Annemarie, der Direktorin des Tierärzte- und Bärenteams, sicher, dass jeder Tag „wie üblich“ ablief. Wie stets hatten die Bären ihre Auswahl und ihre Freiheiten. Auch diesem hervorragenden und professionellen Team gilt unser unendlicher Dank.

Sechs neue Bären in China
In Chengdu kamen derweilen am Mittwoch, 9. Januar, unsere neuen Bären an und damit auch wieder die schockierende Wahrheit dieser beschämend legalen Industrie in China.



Obwohl sie auf dem Lastwagen erst in der zweiten Reihe stand, war Shamrock der erste Bär, der unsere Aufmerksamkeit gewann. Wir sahen ihr verfilztes Fell und die schlimmen Narben und kahlen Stellen am Gesicht, die sie vom jahrelangen Reiben ihres Körpers an den Gitterstäben auf der Farm hat. Die lange Fahrt und die Ankunft an einem ihr völlig unbekannten Ort haben sie so sehr in Schrecken versetzt, dass sie sich einmal sogar wie eine Fledermaus an den oberen Stäben ihres Käfigs festkrallte. An diesem Abend saß sie stöhnend und zitternd in ihrem Käfig, während das Team die Bären für den Gesundheitscheck einteilte und sie für die Nacht vorbereitete. Wie hätte sie in diesen ersten Stunden auch wissen können, dass unsere Anwesenheit Hilfe und nicht Leid bedeutet?

Nach drei Tagen begann ein ganz anderer Bär sichtbar zu werden. Bei Shamrocks Gesundheitscheck wurde das verfilzte Fell in ihrem Gesicht weggeschnitten und darunter kam eine besonders schöne Vertreterin der Mondbärengattung heraus.

Es gab auch Tränen, als sie in ihrem strohgepolsterten Erholungskäfig aufwachte und sich streckte, um sich dann noch etwas mehr zu strecken… und langsam in ihrem Halbschlaf zu erkennen, dass sie jetzt in einer anderen, bequemeren und freundlicheren Welt war. Von da an gab es kein Zurück mehr. Sie wurde zutraulicher und genoss jedes Stückchen frischen Futters. Sogar mit Spielsachen begann sie zu spielen. Am Ende wurde auch ihre schmerzende, kranke Gallenblase entfernt. Shamrock hat einen der schönsten Halbmonde, den wir je gesehen haben.



Pic
Die anderen Bären waren bei der Ankunft nicht anders – ausgehungert und verschreckt. Nach dem Abladen stürzten sich viele auf das Futter. Oft zogen sie sich nach dem ersten schnellen Bissen so weit wie möglich in ihren Käfigen zurück oder sie zeigten in ihrer Angst und Furcht stark stereotypes Verhalten wie Schlagen,Weben oder wütendes Schnauben.

Käfige von 60 cm Höhe
Für Peter gab es keine Rückzugsmöglichkeit. Er steckte bei seiner Ankunft im kleinsten Käfig, den wir je gesehen haben – etwa einen Meter lang, 50 cm breit und knapp 60 cm hoch. Das war der Käfig für den zweitgrößten Bären der Gruppe mit 107 kg Gewicht. Der Gedanke, dass er sich jahrelang dort kam bewegen konnte war unbegreiflich.



Später, als wir ihn während seines Narkoseschlafs aus seinem rostigen Sarg befreiten, hätten wir es als Wunder betrachtet, wenn er seine Gliedmaßen richtig benutzen hätte können. Doch wie so oft überraschen uns die Bären mit ihrem Stoizismus und ihrer Entschlossenheit, niemals zurück zu blicken.



In der ersten Stunde nach dem Aufwachen von Peter wackelten die Hinterbeine von Peter (und damit der Erholungskäfig) von seinen Anstrengungen, sich auf alle vier Pfoten zu stellen. Es war klar, dass er nicht wusste, was er mit seinen Beinen tun solle. Auch seine Nerven waren kaputt und er hüpfte vor Angst bei der kleinsten Bewegung und fauchte vor Erregung bis er sicher war, dass nichts ihm schaden würde.

Dieser tapfere Bär blieb hartnäckig – und inzwischen hat er alles herausgefunden. Dieser kluge, neugierige Held steht jetzt groß und ruhig da und betrachtet so nicht nur seine neue Umgebung, sondern auch uns. Ein Bär mit dem nettesten Gesicht der Welt. Peter liebt sein Futter und seine Einstreu und das Stroh. Am liebsten aber hat er sein Spielzeug aus Bambus.

Berühmte Unterstützer
Peter liebt auch seinen neuen Freund – niemanden anderen als den bekannten Schauspieler Peter Egan, unseren Botschafter in England, der 12.000 Meilen geflogen kam, um ihn zu sehen. Nach ihm haben wir den Bären Peter benannt.

In den wenigen kurzen Tagen hier hat Peter die Wahrheit über diese Industrie eingesogen, sich mit dem gesamten Team getroffen und seinen neuen Bärenfreund herzlich begrüßt. Peter ist wunderbar und er hat keine Scheu, seine Gefühle beim Treffen mit dem Team zu zeigen, wo er die täglichen Abläufe im Rettungszentrum kennen lernte. Es ist wohl kaum eine Woche her, seit er wieder nach England zurückgekehrt ist. Doch bei uns allen hat er einen unauslöschlichen Eindruck hinterlassen – Peter, wir hoffen alle, dass du sehr, sehr bald wieder zurückkommen kannst.







Knapp vor Peters Ankunft war eine andere Persönlichkeit hier – Sun Li, die chinesische Schauspielerin. Auch sie kam kurz entschlossen mit dem Flugzeug, um den Bären zu sehen, den wir nach ihr benannt haben. Zusammen mit Nic, unserer Direktorin für das Tierärzte- und Bärenteam, und Lucky, unserer PR Managerin in China, kam sie vorsichtig in die Quarantänestation, um ihrem Bären den endgültigen Namen zu geben – Xuan Xuan, den Namen einer berühmten Rolle, die sie in ihrem neuesten TV-Drama in China darstellt. Hier sieht man sie vor Ort und zusammen mit Xuan Xuan bei deren Operation. Im nächsten Bild überprüfen Nic und ich Xuan Xuan in ihrem Erholungskäfig. Sie liebt ihr Bett aus Stroh.







Wieder zurück in Shanghai verbreitete Sun Li ihre Erlebnisse auf Weibo (dem Twitter Chinas), die dann auch von ihren Freunden weiterverteilt wurde. Bis heute wurde sie so mehr als 14.000 Mal geteilt – von uns allen dafür ein herzliches Dankeschön, Sun Li!



Schockierende innere Schäden
Inzwischen sind Peter und alle fünf Weibchen – Shamrock, Buddha, Xuan Xuan, Toby und Katie – operiert worden, um ihre kranke und chronisch schmerzende Gallenblase zu entfernen. Alle erholen sich gut und erhalten jetzt endlich die Pflege, die sie verdienen.

Die Gallenblase von Buddha war schrecklich – dreimal so groß wie normal, entzündet, verdickt und Quelle unvorstellbarer Schmerzen.

Wir dachten schon, dass dies schlimm sei. Und waren damit nicht auf die Gallenblase von Toby vorbereitet, die wir ein paar Tage später sahen. Zehnmal so groß wie normal, geformt wie eine Wassermelone und darin fast zwei Liter „flüssigen Eiters“. Keiner kennt die Schmerzen, die sie erduldet hat.

Wir haben Toby nach unserem Direktor für innere Angelegenheiten in China, Toby Zhang benannt (tut mir leid, Toby, ich war sicher, es ist ein „er“!) Ich muss Toby ehren, denn er war in den vergangenen Jahren der Kopf einer bemerkenswerten Kampagne für das „Ende der Bärengallefarmen“. Er hat uns bis an diese Wegkreuzung gebracht. Dieses Jahr wird sehr arbeitsintensiv werden, denn wir erkennen die nächsten Wellen eines öffentlichen Aufschreis und der Unterstützung für ein endgültiges Ende dieser Industrie. Hier ist Toby, wie er die ausgewachsenen Klauen seiner Namensvetterin beschneidet.



Diese Woche war der Bär Peter auf dem OP-Tisch zur Entfernung seiner Gallenblase. Diesmal war es das andere Ende der Skala, an der Größe gemessen. Er hatte die kleinste und am seltsamsten aussehende Gallenblase, die wir je gesehen haben.





Etwa ¼ der normalen Größe – es scheint nur der Gallengang zu sein – jetzt rätseln Jo und Jen, die Tierärzte, was aus der fehlenden Gallenblase von Peter geworden ist. Natürlich schwirren viele Theorien im Team umher und wir wagen nicht daran zu denken, dass jede Gallenblase einen Wert besitzt. Könnte die von Peter deswegen entfernt worden sein und die Farmer hätten dann versucht (und wären gescheitert), die Galle direkt aus dem Gallengang abzuzapfen?

Alle erholen sich von ihrer Operation
Die schöne Katie war die letzte der sechs. Am Donnerstag wurde sie operiert. Die Gallenblase des armen Mädchens war schrecklich verdickt und entzündet. Sie enthielt den bekannten „schwarzen Schlamm“, den wir schon so oft zuvor gesehen haben. Das ist infizierte, kranke und verunreinigte Galle, die in viele Medizinen und Rezepte geflossen wäre, hätte man Katie auf der Farm weiterhin den Gallensaft abgezapft.



Nichts ändert sich… die Täuschung und die teuflische Behandlung der Bären in den Farmen. Die Operationen, die sie erleiden müssen, wenn die offenen „Fisteln“ gelegt werden sind vorsätzliche operative Verstümmelungen und jede dieser Handlungen führt zu weiteren Effekten und schafft diese „zerbrochenen Bären“, die am Ende bei uns ankommen. Es ist moralisch und ethisch falsch. Selbst wenn die Bären auf den Farmen einigermaßen gesund erscheinen, die schreckliche Wahrheit ist, dass sie langsam von innen heraus sterben.

Wenn wir uns am Ende von unseren geretteten Bären verabschieden müssen, oft nachdem sie jahrelang glücklich in unserem Rettungszentrum gelebt haben (und trotz der fortwährenden tierärztlichen Betreuung), ist dies ohne Ausnahme wegen einer Vielzahl von Krebsarten, Bauchfellentzündung oder Problemen mit der Beweglichkeit ihrer Gliedmaßen oder ihrem Rückgrat – alles Ergebnisse des schockierenden Missbrauchs auf den Farmen.

Vielen Dank
Hier kennt mein Respekt für unsere Mitarbeiter in China und Vietnam keine Grenzen. Bei ihrer fleißigen und verantwortungsbewussten täglichen Arbeit leiden auch sei jeden Tag, in dem sie Zeugen werden der vielfachen Verletzungen und Krankheiten, die diese Bären so lange Zeit erdulden mussten. Jedes Jahr begraben wir wunderbare Bären, die wir so hingebungsvoll wieder gesund gemacht und so sehr geliebt haben.

Auch unsere Teams in der ganzen Welt bereiten den Tieren Ehre. Unermüdlich und ohne Pause zeigen sie die Schande der Bärengallefarmen auf. Ihre Zähigkeit und Leidenschaft ist es, die diese Industrie schließlich beenden wird.

Und niemals vergesse ich SIE, unser loyalen Freunde auf der ganzen Welt, die uns so freundschaftlich auf dem langen Weg geholfen haben und unsere Reise bis ans Ziel weiter unterstützen.


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Muppet ist der Stolz seiner Art 
Viki ist eine unserer Tierkrankenschwestern in Chengdu und zugleich die „andere“ Mutter von Muppet. Zusammen mit ihr, Suki, Jenny, Lucky, Icy, Hoy hatten wir einen wunderbaren Tag bei unserer Veranstaltung „Freunde oder Fleisch“, in einem bekannten Buchladen (Wen Xuan) in einem Einkaufsbezirk von Chengdu.

Dies war der zweite offizielle Auftritt von Muppet als Botschafter für „Fleischhunde“ in China und trotz ein paar nervöser Momente beim Anblick der großen Menschenmenge hielt er sich sehr tapfer.





Zuvor hatten wir den Kindern gesagt, wie man sich einem Hund annähert. Vicki und ich wurden von höflichen Anfragen wie „darf ich bitte Ihren Hund streicheln“ überschwemmt. Wenn sie das zustimmende Kopfnicken erhielten, streckten sie ihre kleinen Hände zart in Richtung von Muppets Nase, um ihn schnüffeln zu lassen und um ihm den weichen Kopf zu streicheln.

Wir erzählten von Muppets Vergangenheit und wie er zusammen mit etwa 800 anderen Hunden eingesperrt auf der Ladefläche eines Lastwagens gefunden wurde, auf dem Weg zu einem Fleischmarkt im Süden.



Die Kinder waren traurig, als sie davon hörten – und von all den Hunden, die noch immer wegen ihres Fleisches getötet werden. Danach hielten sie stolz Schilder hoch, auf denen stand:

„Ich will mich für Tiere einsetzen.“

„Ich will den Kampf gegen Missbrauch unterstützen.“

„Ich verspreche, gegen das Essen von Hunden und Katzen zu sein.“

„Ich will mein Leben lang Hunde und Katzen gern haben.“

Die Kinder unterschrieben auch ein Plakat mit dem Text „Tierschutz beginnt bei mir“ und schrieben auch ihre eigenen Gefühle dazu auf.

Ein kleines Mädchen namens Deng Yuzhuo schrieb: „Wir sollten Hunde als erste lieben, dann lieben Hunde uns noch mehr.“



Ein anderes Mädchen namens Luo Ruixin war im Kindergartenalter. Sie zeichnete zwei Herzen und sagte Suki, dass sie noch nicht schreiben könne, aber doch den Menschen zeigen wolle, dass sie alle Tiere gern hat.



Suki hat mit ihrem Team einen wunderbaren Nachmittag organisiert und Muppet hat uns (und seiner Art) Ehre gemacht. Ein bewegender Nachmittag, der uns mit einer neuen Generation leidenschaftlicher Botschafter für den Tierschutz in China zusammengebracht hat.




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Postkarten, die sprechen 
Zum Start in ein neues Jahr und unseren Kampf gegen Bärengallefarmen in China hat unser Team hier vier wunderschöne Postkarten entworfen, um die Botschaft im ganzen Land zu verbreiten. Sie zeigen bezaubernde Bilder, die vier talentierte und leidenschaftliche Künstler zur Verfügung gestellt haben und die mit ihrer Kreativität aus tiefem Herzen die Geschichte der Bären erzählen.

Dieses wunderschöne erste Weihnachtsmotiv kommt von unserem Freund Richard Symonds aus England, der dieses Jahr unsere Weihnachtskarten gestaltet hat.



Der berühmte chinesische Künstler Zeng Jianyong, der vor kurzem in Hongkong eine Werkschau abhielt, über die viel berichtet wurde, hat dieses atemberaubende Bild eines verletzlichen Bärenwelpen in einem Käfig entworfen.



Ein weiterer Bärenfreund, Song Weiwei, hat dieses aufrüttelnde Bild gezeichnet, das die Schrecken des Gallehandels grafisch zeichnet und zugleich die Botschaft vermittelt, dass Bären und Menschen vieles gemeinsam ist.



Zu guter Letzt hat der Illustrator Han Lili dieses süße Bild des hirngeschädigten Rupert und der winzigen Franzi geschaffen, die viele Jahre gemeinsam glücklich in unserem Rettungszentrum in China zusammenlebten, ehe sie leider im Abstand von sechs Monaten 2009/10 starben.



Herzlichen Dank euch allen für diese ergreifende und überzeugende Stimme, die ihr damit den gequälten Bären Chinas gegeben habt - mögen sie alle bald die Freiheit kennenlernen.


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Ein gutes neues Jahr! 
Zu diesem besonderen Silvestertag möchte ich Ihnen ein paar Worte des Danks weiterleiten, die ich zuvor auch an unseren Vorstand und unsere Mitarbeiter verschickt habe. Jedes Wort gilt genauso für Sie alle, so wie unser Dank für die nicht endende Hilfe und Unterstützung.

**

Jetzt, da Weihnachten hinter uns und das neue Jahr vor uns liegt, ist die richtige Zeit für eine kurze, doch aufrichtig gemeinte Botschaft des Danks und der Liebe an euch alle. Dafür, dass ihr wieder so hervorragend wart in einem weiteren, schwierigen, Jahr.

Unser unbeugsames und geduldiges Team in Vietnam kämpft weiter gegen die Korruption und wir halten den Atem, während wir auf die Entscheidung des Premierministers warten. Wir hoffen, dass es die rechte Entscheidung sein wird und wir weiter da bleiben können, wo wir sind. Ich danke euch allen für euren Einsatz für diese Sache. In unseren wildesten Träumen hätte keiner von uns ein solches Verhalten von jenen erwartet, die in Vietnam angeblich unsere Verbündeten sind.

In China nehmen Juristen die Bärenfarmen noch genauer unter die Lupe, denn die dortige Praxis entspricht nicht dem wahren Geist der Gesetze für Wildtiere. Auch hier leben wir in interessante Zeiten und die kommenden Wochen und Monate werden das ganze China Team wieder in Atem halten, wenn das Team weitere Wellen der Aufmerksamkeit in Gang setzen wird, um das Ende der Bärenfarmen im Bewusstsein der Öffentlichkeit zu halten. Vielen Dank an euch alle für eure Arbeit vor oder hinter der Szene, um die abschließende Welle zu schaffen, die diese Industrie ein für allemal verschwinden lassen wird.

Auch für Hunde und Katzen in China war es ein wirklich hervorragendes Jahr. Unser Team zum Schutz von Hunden und Katzen waren voll ausgelastet in der Arbeit mit Schulen und Krankenhäusern und Dutzenden örtlicher Tierschutzgruppen im ganzen Land. Auch hier wird die „Debatte“ lauter und es ist klar erkennbar, dass die Öffentlichkeit in China diese Kampagne aufnimmt und intelligente und informierte Argumente gegen den Verzehr unserer Begleittiere und Freunde vorbringt.

Der Fortschritt erlaubt es uns, über andere Tiere nachzudenken, die ebenfalls als Nahrung betrachtet und ausgebeutet werden. Der Kreis des Mitleids weitet sich und schließt andere Tiere in Gefangenschaft ein, die bisher vernachlässigt wurden – sei es in Zoos oder in Farmen. Auf diesem Gebiet haben unsere Tierschutzteams für Zoos und Safariparks im vergangenen Jahr besondere Arbeit geleistet und das dort herrschende Leid sichtbar gemacht. Die Konferenzen und Workshops sprechen für sich und auch hier wird 2013 ein geschäftiges Jahr sein und Gelegenheit bieten, diese Themen auszuweiten und in China eine weitere Debatte über diesen Themenbereich zu beginnen.

Die Fortschritte unserer drei Kernprogramme, die weiterhin wachsen und die Menschen begeistern, verdanken wir unserem Aufsichtsrat, unserem Management und den Mitarbeitern in unseren Landesorganisationen. Das Rückgrat dafür ist eine gute Verwaltung, ein gutes Wirtschaften und Integrität, an die unsere Unterstützer glauben und uns darin vertrauen. Ich danke euch allen für diese Grundlage, auf die wir stolz sein können und die es uns ermöglicht, das Richtige für Tiere und Menschen in dieser Welt zu tun.

Zum Ende des Jahres möchte ich euch einen Link geben zu einigen ganz besonderen Worten unserer Freunde Jane Goodall und Marc Bekoff über die 12 „Jahrhundertmantras“ , die eine andere und sicherlich weniger gewalttätige Welt als heute bringen könnte, wenn jeder Mensch der Welt sie lesen und beherzigen würde. Jane und Marc verbinden die Intelligenz und Leidenschaft zweier Menschen, die uns allen einen „Grund zur Hoffnung“ geben – Jane in ihrem beständigen Glauben an den „unbeugsamen menschlichen Geist“ und Marc, der uns unerbittlich daran erinnert, dass jeder von uns versuchen sollte, an jedem einzelnen Tag seines Lebens Sputen des Mitgefühls zu hinterlassen und sichtbar zu machen.

Ich hoffe, wir können auch weiterhin die Beispiele geben, auf die Marc und Jane auch verweisen – ob als Teil der Animals Asia Familie oder im persönlichen Leben, wenn die Dinge untragbar werden und wir gezwungen sind, Farbe zu bekennen. Hier ist ihre Botschaft:

In Liebe und Dankbarkeit an euch alle für ein 2013, damit es so wird, wie es alle Tiere verdienen und mit einem letzten Satz unseres bezaubernden geretteten „Fleisch- und Markhund“ To Zhai.

Jillx




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