Unterwegs in „Down Under” 
Vor ein paar Minuten erst bin ich von Brisbane weggeflogen. Von hier oben kommt das australische Küstenparadies langsam ins Blickfeld. Zum ersten Mal seit 10 Tagen habe ich etwas Zeit zum Nachdenken. Ich schließe meine Augen und atme tief durch. Verrückte und wunderbare eineinhalb Wochen liegen hinter mir, in denen wir im Sturmschritt sechs Bundesländer besucht haben. Nun fliege ich erschöpft zurück nach Hongkong. Doch das Wissen, dass so viele Australier zu 100% hinter uns stehen, macht mich zufrieden und froh.

Vom ersten Tag an war das eine besondere Tour. Die viele Arbeit, die unser wunderbares Team von AAF und seine Unterstützer in sie investiert haben, ist beeindruckend. Da ist speziell das Oz Team zu nennen – Anne, Jude, Brenda, Jane und Kerry, die die sechs Hauptveranstaltungen so professionell organisiert und dabei ihren Humor auch in vielen sehr langen Nächten nicht verloren haben.

Unsere erste Veranstaltung am 19. Februar bei Tiger Lil in Perth war der perfekte Start für diese Roadshow. Wir konnten dort viele tausend Australische Dollar an Spenden für die Rettung der Mondbären und unserer anderen Projekte einnehmen. Ein großes Dankeschön an Brenda, Elizabeth und unser hart arbeitende Gruppe in Perth für die Organisation dieser hervorragenden Abendveranstaltung und dafür, dass so viele alte und neue Freunde gekommen sind.

Der Event in Adelaide wurde vollständig von unseren Unterstützern Richard Collins und Jo Politis gesponsort, so dass sprichwörtlich alles den Bären zugute kam! Richard hatte außerdem Geschäftsfreunde überredet, tief in ihre Taschen zu greifen und so stieg die Spendensumme dieses unvergesslichen Abends immer höher. Jude, vom Australischen AAF-Team, hatte sich außerdem eine Überraschung ausgedacht, die mich auf meinem Weg durch den Veranstaltungsraum zu Tränen rührte – sie hatte unsere Bären Andrew, Freedom und Jasper in Lebensgröße auf Fotostandbildern aufgebaut.

In Melbourne eilten Bronwyn, Prue und unser Team zwischen Auditorium und Auktionsraum hin und her um sicherzustellen, dass alles rund lief – mitsamt einem Auktionator, der so schnell sprach, wie ich es noch nie zuvor in meinem Leben gehört hatte! Der nächste Halt war in Canberrea, wo Kieran, Sue und das ganze Canberra Team mit Unterstützung von Mark und Anthony aus dem Restaurant Teatro Vivaldi einen tollen Abend vorbereitet hatten. Das war übrigens das dritte Mal, dass die beiden unsere Roadshow als Sponsoren unterstützt haben.



Weiter zur Veranstaltung in Sydney im Imperial Peking Restaurant, wo Mike Munroe vom Sender Cannel 9 uns durch den Abend führte. Mike (Hier zusammen mit mir, Anne und Moonie) ist ein alter Freund von Animals Asia und er findet trotz seines vollgepackten Terminkalenders immer wieder die Zeit, unser Anliegen bekannt zu machen. Ich glaube, dass viele unserer Unterstützer in Australien durch Mike zum ersten Mal von der Rettung der Mondbären erfuhren und sich in sie verliebt haben, besonders natürlich in die, die von Australiern adoptiert wurden - Banjo, Matilda und natürlich Aussie (oder wie er in Australien liebevoll genannt wird – Wuss).

Zum Schluss noch an die Goldküste. Dort haben Anna, Ursula und Cats bei der Organisation der Veranstaltung im exquisiten China Pier Restaurant mit seinem phantastischen Blick auf den Hafen geholfen. Das war auf der Tour das dritte Chinarestaurant, mit einer vollständig vegetarischen Küche. Und was für eine ausgezeichnete Küche! Das schlug die Verbindung zwischen unseren vierbeinigen Freunden in China und den Gästen hier zu unseren Hilfsprojekten in China, Tausende Kilometer entfernt. Die Mitarbeiter in den Restaurants haben sogar an uns gedacht und Essenspakete für Anne, Jude und mich zusammengepackt, damit wir – zufrieden, doch mit einem Bärenhunger – auch spät in der Nacht nach den Veranstaltungen noch etwas essen konnten.

Die Unterstützung an allen Orten war überwältigend und die Vorträge waren gut angepasst und wurden erfolgreich von in ganz Australien bekannten Persönlichkeiten präsentiert, die sich freiwillig als Zeremonienmeister für diese Veranstaltungen angeboten haben. In Adelaide war das Carole Whitelock vom Sender ABS, die immer weinen muss, wenn sie von den Bären berichtet, worauf auch die Zuhörer zu schluchzen beginnen. In Melbourne hatten wir Phil Kafcaloudes vom Radio National. Er musste nicht weinen, aber er verkaufte sein eigenes Hemd bei der Versteigerung am Abend. (Vielen Dank dafür, Phil!). An der Goldküste führte uns die sympathische Lea Budge von Radio 101 FM durch den Abend. Zusammen mit ihrem Mann Wayne und Pattie und dem Team unterstützt Lea die Bären schon seit unserem Start!

All diesen hervorragenden Menschen und den vielen Freiwilligen und auch den Firmen, die so großzügig beigetragen haben bin ich von Herzen dankbar. Wir werden jedes Mal besser.

Insgesamt konnten wir mehr als A$ 270.000 an Spenden verbuchen. Darin waren enorm großzügige Gaben für unsere „Highlands of China“ Touren. Zwei Unterstützer aus jedem Bundesland werden dabei im Oktober „ihre“ Bären direkt kennen lernen. Ich freue mich schon darauf, sie herumzuführen und ihnen unsere Familie zu zeigen.

Dass so viele Menschen weinten, als sie von dem Leid der Bären, Hunde und Katzen hörten, hat Anne, Jude und mich tief bewegt. Aber auch ihre Freude, als sie voll Stolz erkannten, dass durch ihrer Hilfe und Unterstützung ein grundlegender Wandel für die Tiere in Asien in Gang gesetzt wurde.

Das ist alles so schnell gekommen. Ich bin nicht sicher, ob ich schon alles erfasst habe. Doch die wunderbare Wärme Australiens wird mich noch lange begleiten – und ich spreche da nicht vom Wetter.


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Helden, die keiner kennt – Larry Feign 
Wir haben so viele fantastische Unterstützer, die uns auf so viele verschiedene Art und Weise helfen… und dafür nur selten Anerkennung erhalten. Daher möchte ich ab und zu einmal einem dieser wunderbaren Menschen ein spezielles „Danke“ zukommen lassen.

Unsere Unterstützer in Hongkong kennen wahrscheinlich den skurrilen Witz des Zeichners und Autors Larry Feign, dessen Cartoons in über 100 Zeitschriften auf der ganzen Welt erschienen sind. Seine Schöpfung, die Comic Figur Lily Wong, ist schon jahrelang eine der beliebtesten Figuren in Hongkong. Nun ist sie dank der Freizügigkeit von Larry auch Mitglied des Animals Asia Teams! Vor ungefähr einem Jahr hat einer unserer Freiwilligen Kontakt mit Larry aufgenommen und ihn gefragt, ob er eine seiner Zeichnungen im Rahmen einer Spendensammlung zur Verfügung stellen möchte.

Larry zögerte nicht und steckte sofort eine Zeichnung in die Post. Als sein Kunstwerk ankam, hat es uns alle entzückt. Es war ein neues Original das Lily Wong zusammen mit einem Mondbärenjungen darstellt. Das war nicht nur der Hauptpreis auf der Veranstaltung, Larry gab uns auch die Erlaubnis, seine Zeichnung auf einigen Postkarten (siehe Bild) zu reproduzieren um damit noch weitere Spenden einzunehmen.

Larry spendet auch alle Tantiemen seines neuesten Buches „Hongkongitis“ – er bezeichnet es als „ein neurotischer Blick auf Hongkong“ – für Animals Asia. Dies ist das fünfzehnte Buch aus Larrys Feder und beweist sein Talent zur unsterblichen Darstellung seiner neuen Heimat nicht nur in seinen Zeichnungen, sondern auch als Schriftsteller. Danke, Larry.



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Wir haben einen RSS-Feed! 
Arvid, einer unserer Technik-Gurus im Büro in Hongkong, hat gerade einen RSS-Feed für meinen Blog eingerichtet. Für diejenigen unter Ihnen, die das noch nicht kennen, kann man das so erklären – es spart grundsätzlich Zeit dadurch, dass Sie über Blog-Updates auf dem Laufenden gehalten werden. Ich selbst habe von Technik nicht viel Ahnung, deshalb versuche ich besser keine weiteren Erklärungen dazu! Aber wenn Sie mehr darüber wissen wollen, schauen Sie sich dieses clevere kurze Video an:

http://de.sevenload.com/videos/GgkxjRj/ ... em-Deutsch
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Weckt mich, wenn es Frühling ist 
In Nordvietnam können die Winter bitter kalt sein. Doch Mara, dieser kleine Bär, weiß wie man sich warm hält. Sie ist eines von drei putzigen Welpen, die aus den Händen von Schmugglern gerettet wurden. Hier hat sie sich ein kuscheliges Bett gemacht und zum Glück hatte Amanda, unsere Bärenchefin, ihre Kamera dabei.

Nun sind Mara, Mausi und Olly 12 Monate alt. Sie kamen im Juni 2007 in unserem Rettungszentrum für Mondbären als unterernährte kleine Pelzbällchen an. Nun sind sie springlebendige Energiebündel – immer unterwegs in der Erkundung ihres neuen Heims – sie klettern, purzeln umher und schubsen sich.

Bald kommen sie in eine schöne große Behausung mit Leitern, Klettergerüsten, einem Planschbecken und einer Menge gut schmeckendem Bambus. Doch jetzt kuschelt sich Mara erst einmal zufrieden zusammen, um den Winter zu verschlafen.


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Agathons Fäustlinge sind ein Treffer 
Es bleibt kalt hier in der Rettungsstation in China. Doch dank all der lieben Menschen, die so viele Tatzenwärmer gestrickt und genäht haben, ist unseren Bären nun auch bei Operationen kuschelig warm. Auf diesem Foto ist unser großer Agathon mit einem Satz hellblauer Tatzenwärmern zu sehen, die Dorothy Frew, eine Unterstützerin aus den USA, gestrickt hat. Agathon bestand seinen Gesundheitscheck mit Bravour und konnte schon bald mit heißen Pfötchen zurück in sein Bärenhaus und zu seinen Freunden. Auch unsere Arzthelferinnen Havley (links) und Wendy ist schön warm, dank ihrer eigenen Handschuhe.


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