Fanpost für Wilfred 
PS: Judy Blythe ist eine unserer großartigen Freiwilligen, die sich hier um Wilfred gekümmert hat. Sie sah den letzten Blog und musste sich einfach dazu melden. Auch Poodley (er heißt jetzt Haribo) geht es heute ausgezeichnet.

Hier ist die Nachricht von Judy:
Tränen liefen mir übers Gesicht als ich die wunderbare Geschichte von Wassermelone und seinen ersten Schritten auf das Gras gelesen habe - dieser fantastische Kerl hat es jetzt doch nach draußen geschafft!!!

Wer, der ihn in der Krankenstation sah, könnte ihn vergessen - neben dem armen aufgedunsenen und kranken Poodley -, wie er voller Freude nach der Entfernung seiner Gallenblase in seiner Wasserschüssel herumplanschte und kaum noch bemerkte, dass er gerade seine Operation hinter sich hatte?

Ich gebe zu, ich habe viel Zeit vertrödelt und ihm immer wieder das Wasser nachgefüllt, wenn er es über den Boden, über sein Gesicht verspritzt hatte und danach so erstaunt schaute, als hätte ihn jemand anderes nass gemacht!. Wunderbare Neuigkeiten.

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Nothilfe Bärenrettung


„Watermelon“ macht seine ersten Schritte auf Gras! 
So viele Menschen haben die Geschichte des blinden Wilfred seit seiner Ankunft bei uns im März 2008 verfolgt. Wir hatten ihn liebevoll „Watermelon“ – Wassermelone – genannt, denn dies war das einzige, was er bereit war, zu sich zu nehmen, nachdem wir ihn vom Laster abgeladen hatten. Dieser wunderbare Bärenjunge ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie die Bären wieder gesunden und vergeben, nachdem sie in diesen Höllenlöchern von Farmen missbraucht und gequält wurden.



Die Bilder seiner Ankunft haben Medien und Beobachter auf der ganzen Welt geschockt. Aber sein Überleben und seine Lebensgeschichte bringen heute die Herzen unseres Teams ebenso zum Schmelzen, wie die unserer Unterstützer. Mit Watermelon feiern wir das Überleben eines Bären, der nicht bereit war, aufzugeben.

Erst vor kurzem zog Wilfried um und wurde in eine Bärengruppe in Haus 8 integriert – dort sind viele, ähnlich wie er selbst, blind oder können nur eingeschränkt sehen. Und so begann die Integration in kleinen Schritten.

Alles ging gut und heute hat Wilfried in Mityan und Akimo seine besten Freunde gefunden. Auch sie wurden nach Haus 8 verlegt, um den nächsten Abschnitt ihrer Reise (ins Glück) zu beginnen.

Erst letzte Woche haben unsere leitende Bärenpflegerin Nic und ihr Team die Tür zu dem mit Gras bewachsenen Gehege geöffnet, damit diese tapferen Bären zusammen den Rasen betreten und einen der ersten Frühlingstage genießen konnten. Währen der nächsten Wochen werden sie allmählich mit den restlichen Bewohnern von Haus 8 bekannt gemacht werden und dann den Rest ihres Lebens dort verbringen.

Hier nun Nics Bericht über einen perfekten Tag im Bärenland:

Wieder ein befriedigender Tag. Vor einiger Zeit haben wir Wilfred, der bei den Mitarbeitern liebevoll auch als Wassermelone/Xi Gua bekannt ist, erfolgreich mit Mityan und Akimo zusammengebracht. Diese beiden leben schon einige Jahre glücklich hier im Zentrum und wechseln sich mit Rupert beim Zugang zum „Speziellen Garten“ ab. Da die beiden blind sind, sind sie auch in dem besonderen Pflegebereich untergebracht.

Doch im Lauf der Jahre sind noch mehr Bären mit Augenproblemen hier im Zentrum angekommen und einige davon wohnen schon im Haus 8. Als Wilfred letztes Jahr hier ankam und wir erkannten, dass er blind war, haben wir die Optionen für ihn diskutiert.

Wir haben immer wieder erwogent, Mityan und Akimo in ein normales Bärenhaus umzuziehen um sie als Mitglieder einer normalen Gruppe zu betreuen. Daher haben wir nach Weihnachten die drei Bären in Unterkünfte im Haus 8 transferiert und Wilfred mit Mityan und Akimo zusammengebracht. Speziell zwischen Mityan und Wilfred hat sich eine Freundschaft entwickelt.

Als nächstes planten wir, den drei blinden Bären Zugang zu ihrem neuen Freigehege zu geben damit sie sich an diesen neuen Raum gewöhnen und damit speziell Wilfred zum ersten Mal Gras kennenlernen kann!

Heute blieb die große Gruppe drinnen, damit die drei blinden Freunde sich an der neuen Umgebung erfreuen und herausfinden konnten, wo die Dinge überall sind.

Mityan war der erste der sich hinauswagte um das gute Futter und die Leckereien zu suchen, die im Gehege auf sie warteten. Kurz darauf machten auch Akimo und Wilfred ihre ersten vorsichtigen Schritte hinaus. Mehrere Minuten lang setzte er erst seine Vorderpfoten aufs Gras doch bald war er mit allen vieren darauf.

Nach zehn Minuten war er auf der anderen Seite des Geheges und hat einen wunderbaren Tag in der Sonne verbracht. Er erschnüffelte sich seinen Weg und freute sich an den Gerüsten und einem Ringkampf mit Mityan.

Einmal lag er auf dem Rücken mit allen vier Pfoten in der Luft und streckte seinen Bauch der Sonne von Chengdu entgegen! Noch liegt ein weiter Weg vor diesem Bären. Als der Tag zur Neige ging blieb Wilfred zufrieden im Gras liegen, unwillig, wieder in die Unterkunft zurück zu kehren. Wer kann ihm dafür nach den Jahren in einem Käfig in der Bärenfarm einen Vorwurf machen?

Hier geht es zu einer Diaschau über die Fortschritte von Wilfred.

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Ein Hoch auf den Chef! 
Heute nur einen kurzer Eintrag, aber einen, mit dem ich jemanden aus unserem Team ehren möchte, einen unserer Helden im Hintergrund. Unser Küchenchef Li Damu und sein Team sind immer da, wenn neue Bären ankommen - bis spät in die Nacht arbeiten sie in der Küche um sicherzustellen, dass das Rettungsteam nach einem langen und beschwerlichen Tag eine warme, nahrhafte Mahlzeit hat.

Als wir bei unserer letzten Rettungsaktion im März 2008 die Bären um Mitternacht scließlich abgeladen waren, hatte unser Chef eine riesige Stärkung für das erschöpfte Team vorbereitet.

Auch bei unserer letzten Rettungsaktion am 6. Februar hielt unser Chef in den langen Tagen der ersten Gesundheitschecks den Hunger eines jeden in Schach.

Hier sieht man Li Damu, unseren Küchenchef, zusammen mit dem Leiter unseres Rettungszentrums Toby Zhang, der auch unser Verbindungsmann zur Regierung ist, und der Bärin "Jack" bei deren Gesundheitscheck.


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Ihre Nachrichten bedeuten mir sehr viel 
Wie sie wisst, waren die letzten Monate für uns ziemlich hektisch. Es begann zu Silvester mit der für uns so traurigen Rettung von 149 kranken und abgemagerten Hunden aus den Fängen eines illegalen Fleischhändlers. Dann die Ankunft von 13 neue Bären aus einer Bärenfarm auf unserem Rettungszentrum in Chengdu, die Braunbären zogen in ein neues Gehege um - und so geht es immer weiter.

In all dem Auf und Ab haben Ihre Briefe an uns, mit denen Sie uns unterstützen, eine große Bedeutung für uns. Ich wollte, die Zeit liese es zu, Ihnen allen einzeln und persönlich zu antworten. Doch wir müssen das Chaos hier bändigen.

Bitte nehmen Sie alle meinen von Herzen kommenden Dank an für eure beständige Hilfe und Ihre Glauben in unsere gute Sache. Wie immer, mit einer bärigen Umarmung,

Jill

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In unserem Hinterhof 
Hier ist die herzzerreißende Geschichte von Dave Neale, unseres Direktors in England, über die Aufzucht und Behandlung von Käfighennen in England. Auch darüber, wie mit nur ein wenig Voraussicht der einzelnen Verbraucher das Leben dieser Hennen drastisch verbessert werden kann.

Wie Dave sagt, geht das nicht nur England etwas an. Die intensive Landwirtschaft ist weltweit verbreitet und gelangt auch nach Asien. Mitdenken beim Einkaufen kann deshalb einen großen Unterschied machen.

„In den letzten beiden Wochen war ich an der Rettung von Käfighennen aus Farmen in England beteiligt. Zusammen mit dem Battery Hen Welfare Trust (BHWT) haben wir über 900 Hühner gerettet. Die Tiere werden mit vier bis fünf anderen in winzigen Maschendrahtkäfigen gehalten, wo sie keinen Platz haben, um sich zu bewegen oder die Flügel zu spreizen.

Dort waren die Hennen zwischen 18 Monaten und zwei Jahren, ohne je Tageslicht zu sehen. In Käfigen, die niemals gereinigt wurden. Selbst nach Jahren im Tierschutz bin ich immer wieder schockiert über diese Zustände.
Dieses Foto stammt von CIWF (Compassion in World Farming)



Auf diese 900 Hennen wartet zum Glück ein freundliches Zuhause (Der BHWT hat jetzt mehr als 130.000 Hennen gerettet und neu untergebracht) und es gibt kaum ein besseres Gefühl als diese Vögel aus ihrem miserablen Leben zu befreien und sie an liebevolle neue Besitzer weiter zu geben, die einen Teil ihres Gartens für diese Hennen zum wohlverdienten Ruhestand bereitstellen.

Jetzt teile ich meinen Garten mit fünf Hennen, inklusive dieser beiden armen Seelen, die einen Mantel tragen, um warm zu bleiben.





Wenn Sie die Möglichkeit haben, schauen Sie auf diese Seite www.bhwt.org.uk und kaufen Sie bitte keine Eier aus Legebatterien und keine Eier oder auch Lebensmittel, die mit Eiern oder Eipulver aus Legebatterien hergestellt sind.

In England verwenden Supermärkte wie Co-op und M&S jetzt nur noch Eier von frei laufenden Hühnern in ihren Eigenmarken und bei Produkten wie Kuchen, Biskuits etc.

Legebatterien sollen in der ganzen EU ab 2012 verboten sein. Unterstützen Sie englische Bauern mit frei laufenden Hühnern und kaufen Sie nur solche Eier und die daraus hergestellten Produkte.“


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