Carney ist am St. Patricks Tag von uns gegangen 
Weil die Augenärzte Claudia und David vom Animals Health Trust hier bei uns in der Rettungsstation in Chengdu sind und großzügig ihre Zeit und ihr Talent spenden, um einigen unserer blinden Bären das Augenlicht wiederzugeben, sollten diese Tage angefüllt sein mit einem Wunder und Freude, wenn Bären wie Snoopy hoffentlich zum allerersten Mal sehen können.

Doch inmitten dieser Hoffnung wurden in der vergangenen Woche zwei unserer wunderbaren Bären ein Opfer dem Vermächtnis der Bärenfarmen. Heather, unsere leitende Tierärztin, war ungefähr die letzten zehn Tage rund um die Uhr eingespannt und fand doch noch die Zeit, über die Entdeckung von Mafis Leberkrebs und den traurigen Verlust von Carney, einer aus der Gruppe von zuletzt geretteten Bären (im Bild kurz nach ihrer Ankunft) zu berichten.



Carney wurde am Dienstag sanft eingeschläfert, da ihre Misshandlungen auf der Farm zu so schrecklichen Verletzungen geführt haben, dass wir sie nicht mehr heilen konnten. Sie erhielt ihren Namen nach Bernadette Carney (die lieber nach ihrem Nachnahmen gerufen werden will) aus unserem Büro in Hongkong, die bisher den Bären noch nicht persönlich begegnet ist. Carney war ein süßer und zufriedener Bär, der jedem zu Herzen ging, der ihn nur sah.

Leider starb Carney am St. Patricks Tag, was es für unsere Irin Carney in Hongkong wohl noch besonders bitter gemacht hat. Auch da sie sich so gefreut hat, ihren braven Bären zu treffen.

Hier ist der Nachruf von Heather für Mafi und Carney – in unser aller Namen und im Dank an Sie alle, die diese Botschaft lesen. Für Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung unserer Arbeit und unser Ziel. Denn ohne Sie blieben diese Bären weiter in den Farmen eingesperrt. Zerschlagen, hilf- und hoffnungslos.

„Das Leben in unserem chinesischen Rettungszentrum bringt ein beständiges auf und ab der Gefühle. Das mussten wir vergangene Woche wieder einmal zur Kenntnis nehmen. Als wir uns auf die Ankunft der Augenärzte Dr. Claudia Hartley und Dr. David Donaldson vom Anima Health Trust in England freuten, die so großzügig ihre Zeit und ihr Können zur Verfügung stellen, um unseren blinden Bären das Augenlicht wieder zu geben, wurden wir schnell wieder daran erinnert, dass die Schatten der Bärenfarmen nie weit weg sind.

Mafi war seit sie sich an ihr neues Leben im Rettungszentrum gewöhnt hat, immer eine wohlgestaltete Lady. Ihre Lieblingsbeschäftigung war es, sich an einem sonnigen Nachmittag auf ihrer Schaukel im Gehege zu entspannen.

Bisher war sie immer sehr aktiv gewesen doch diesen Winter verschmähte sie manchmal ihr Futter und schlief in ihrem Hängebett den ganzen Vormittag durch – vielleicht nur ein Zeichen der Winterruhe, wie sie bei unseren Bären üblich ist. Sie blieb dabei aufgeweckt und kam gern herbei, um Besucher zu begrüßen und dabei elegant ein süßes Apfelstück oder etwas Erdbeermarmelade anzunehmen.

Doch als sie noch wählerischer bei ihrem Futter wurde und auch ihre Körperrundungen verlor, schrillten die Alarmglocken. Eine genaue Überprüfung der medizinischen Vergangenheit und ihres Verhaltens durch die Tierärztin Faithe und die Bärenmanagerin Donata bestätigten, dass dies kein normales, jahreszeitlich bedingtes Verhalten mehr war. So wurde Mafi für einen Gesundheitscheck in Narkose gelegt.

Auf dem Operationstisch bestätigten sich unsere schlimmsten Befürchtungen. Unsere liebe sanfte Mafi hatte einen Lebertumor mit eine Gewicht von über sechs Kilogramm. Wieder einmal hat sich seine boshafte Gegenwart hinter der Stärke, der Geduld und der lebhaften Natur eines wunderbaren Bären versteckt. Jedes andere Lebewesen wäre bereits vor Wochen seinem schädlichen Einfluss erlegen.

Unser einziger kleiner Trost war, dass Mafi durch die wunderbare Pflege des Teams die Schmerzen des Endstadiums nicht mehr ertragen musste und statt dessen nach vier wunderbaren Jahren voller Leckereien und Spiele sanft einschlafen konnte. Auf Hindu bedeutet Mafi ‚Vergebung’ und ich bin sicher, dass jeder, der mit ihr arbeitete, bestätigen wird, dass es keinen besseren Namen für dieses wunderbare Mädchen geben konnte. Ruhe sanft.

Nach dem Schock des Verlustes von Mafi stürzten wir uns alle in die Arbeit mit Dr. Claudia. Jeden Tag wurden zwei Bären für Operationen und zur Beurteilung ihrer Augenleiden in Narkose gelegt. Wir wollten damit die Verletzungen beheben, die sie durch die Bärenfarmer erlitten haben.

Carney war der letzte Bär auf dem Lastwagen aus der Rettungsaktion vom 6. Februar. Nachdem bei ihrem ersten kurzen Gesundheitscheck Probleme mit ihren Augen diagnostiziert worden waren, zusätzlich zu vier fauligen Eckzähnen, die bis auf das Zahnfleisch abgeschnitten worden waren, und Gelenken, die nach einem Leben zusammengekauert in einem Käfig praktisch steif waren. Daher wurde auch sie jetzt genauer untersucht.

Sie war schon eine alte Dame, ruhig und gemütlich, und liebte es besonders, sich in ihr Strohbett zu kuscheln und an ihrem Spielzeug herumzukauen und nebenbei Früchte und Blätter zu naschen. Doch die Untersuchung von Dr. Claudia brachte schlechte Neuigkeiten; sie war auf dem linken Auge blind und im rechten Auge fanden sich eine Reihe von kleinen Tumoren.

Wir überlegten noch, was dies bedeuten könnte, als die Krankenschwester Wendy, die die Narkose überwachte, uns auf die Atemprobleme von Carney aufmerksam machte. Schnell ging es daher in den Röntgenraum, wo Aufnahmen ihrer Brust eine Herzmuskelerweiterung und Verstopfungen der Lunge aufzeigten – alles Zeichen einer zunehmenden Herzschwäche.

Weitere Röntgenaufnahmen ergaben mehrere Verknöcherungen in der Wirbelsäule und Arthritis in ihren Hüften, Knien und Ellbogen. Eine Bestätigung für die geringe Beweglichkeit, die wir bei der Erstuntersuchung bereits bemerkt hatten. Eine schwere Entscheidung stand an.

Die Herzerkrankung von Carney war schwer und verringerte ihre Chance, die Operation zur Entfernung der Gallenblase zu überleben. Weitere Operationen zur Entfernung ihrer fauligen Zähne würden auch notwendig werden. Dazu kamen die Geschwüre in ihrem rechten Auge und die Blindheit in ihrem linken. Auch wäre die Arthritis in ihrer Wirbelsäule und ihre Gelenken eine ständige Schmerzquelle.

Auch unter der bestmöglichen tierärztlichen Betreuung wäre ihre Lebensqualität nur sehr gering. Daher kamen wir zu der traurigen Entscheidung, dass es besser für sie sei, jetzt in der Narkose einzuschlafen. Bei ihrem Begräbnis brachte Belinda, unsere Bärenpflegerin, einen Strauß aus Stroh in Erinnerung an ein einzigartiges Mädchen, die mit so einfachen Vergnügungen zufrieden war und es so liebte, sich in ihr Bett aus Stroh zu kuscheln. Ruhe sanft.

Trotz der traurigen vergangenen Tage glaube ich, dass die internationale Unterstützung und die großzügigen Spenden allen hier im Rettungszentrum wieder Auftrieb gegeben haben. Denn das macht unsere Existenz und die Einrichtung und Ausstattung unseres Tierhospitals erst möglich und wir können unseren Bären die bestmögliche Pflege zukommen lassen. Auch durch die Großzügigkeit der Experten vom Animals Health Trust, die ihre Zeit und ihr Können zur Verfügung stellen.

Ohne Sie alle hätten wir das Bisherige nie erreichen können. Zusammen sind wir der entscheidende Unterschied im Leben unserer wunderbaren Bären. Danke, dass Sie dabei sind.“

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Nothilfe Bärenrettung


Vier gute Jahre 
Das Schicksal pochte am Donnerstag um 9:20 Uhr morgens an die Tür. Jill war am Telefon und ihre Stimme zitterte leicht: „Oh Angie, es tut mir so leid ….“ Sofort wusste ich, es war Mafi.

Doch es ergab keinen Sinn. Als ich diesen faszinierenden, außergewöhnlichen Bären sah, spielte sie glücklich, tollte mit den anderen Bären in überschäumender Spiellaune umher und umarmte „ihre“ Schaukel. Mafi war das Leben selbst.

Jill war in Chengdu, als die Tierärzte Mafi in Narkose legten und den großen Lebertumor entdeckten. Sie rief mich an, damit ich ein paar Worte sagen konnte bevor Mafi sanft eingeschläfert wurde. Doch ich fand bis heute keine Worte.

Später fragte mich Jill, ob ich in ihrem Blog etwas über Mafi schreiben wolle. Ich habe mit mir gekämpft, denn ich finde, dass Worte, oder zumindest wie ich sie habe, einfach nicht passend erscheinen. Auch Donata (sie leitet derzeit das Team der Bärenpfleger, die Mafi so viele wunderbare Tage im Paradies geschenkt haben) wurde von Jill gefragt, ob sie über Mafi reden wolle. Ich bin sicher, sie erinnert sich an wunderbare Geschichten, die sie zur gegebenen Zeit mit uns teilen wird….

So will ich mich kurz fassen und statt dessen vier Fotos zeigen, die für micham besten die erstaunliche Reise Mafis dokumentieren – von einer zerbrechlichen, ängstlichen, ausgemergelten Seele wie sie hier vor viereinhalb Jahren ankam, hin zu einem inspirierenden Botschafter für alle Mondbären, der schließlich aus ihr wurde.

Diese herrliche Bärin war auf dem Deckblatt unseres Kalenders von 2008 und auf dem Umschlag unseres Bildbands „Freedm Moon“. Sie war mit vollem Einsatz unser Supermodel und liebte nichts mehr, als sich für den Fotografen in Positur zu setzen.

Das erste Foto zeigt die arme Mafi am Tag ihrer Ankunft in Chengdu. Alle Bären kommen in kleinen Käfigen an. Doch selbst nach den abscheulichen Standards der Farmen war die Winzigkeit von Mafis Käfig schockierend. Damals war sie schwer traumatisiert und zeigte Verhaltensweisen wie gleichförmiges Herumwandern oder das Schaukeln des Körpers auf der Stelle.

Es dauerte Monate und unzählige, mit Beruhigungsmittel versetzter Fruchtshakes, gutem Futter, einer erstklassigen medizinischen Betreuung und einer hochprofessionellen Pflege durch geduldige und freundliche Menschen tagaus und tagein, bis sie langsam wieder Vertrauen zu ihren Pflegern fasste, Mafi wieder sie selbst wurde und aufblühte.

Als ich einige Monate später das Privileg hatte, diesem wunderbaren Tier zu begegnen, war sie schon so ruhig, dass sie zufrieden in ihrem strohgefütterten Erholungskäfig saß und die in Honig gerösteten Cashew Nüsse annahm, die ich ihr reichte.

Ich bemerkte, dass sie einige davon für spätere Zeiten aufhob und sie mit ihrer Tatze auf einen kleinen Hafen zusammen schob. Dann schaute sie mich mit ihren kuhbraunen Augen wieder an und streckte die Zunge hervor um mehr zu bekommen. Wer hätte diesen Bären nicht geliebt?

Das war 2005:



Die beiden nächste Fotos zeigen, wie leicht diese wunderbare Bärin anlässlich der schrecklichen Rettungsaktion von 28 ausgemergelten Bären im vergangenen März meinen Kummer in Freude verwandeln konnte nur dadurch, wenn man ihm ein wenig bei Spiel zusieht.

Diese Bilder zeigen auch, wie sehr sie ihrem Namen treu war. Mafi heißt auf Hindu „Vergebung“ (Den Namen hat meine liebe Freundin Archanga aus Bangalore vorgeschlagen). Diese lebhafte Bärin hat jeden Augenblick ihrer vier guten Jahre ausgekostet.





Dieses letzte Bild liebe ich am meisten. Juanita, unsere Marketing Leiterin, hat als erste die besondere Kraft in diesem Bild bemerkt. Das stimmt. Sehen Sie sich nur Mafis Gesicht an.


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Leb wohl, Mafi 
Warum muß es immer so geschehen? Gerade als wir das Leben eines Bären (diese Woche Jasper) gefeiert haben, haben wir das Leben eines anderen verloren, das uns so lieb war. Mafi's Verhalten war typisch für die Jahreszeit - halb im Schlaf. Dabei fressen die Bären weniger und schlafen um so mehr.

Das einzige Anzeichen, dass etwas nicht in Ordnung sein könnte war, als Donata, die Bärenmanagerin, sie wog und feststellte, daß sie 27 Kg verloren hat. Doch ihr Pelz strahlte noch voll Gesundheit und ihr Verhalten war in Ordnung. Trotzdem entschied die Tierärztin Heather, nichts dem Zufall zu überlassen und daher war Mafi am Donnerstag Morgen beim Gesundheitscheck - für alle Fälle.

Schon als wir sie auf dem OP-Tisch umdrehten, war da eine Masse in ihrem Bauch, die wir gar nicht sehen wollten. Ein Leberkrebs, der im Verborgenen gewachsen war und sie schlußendlich töten würde.

Angela, unsere Media Managerin, war der Mafis Sponsorin und hat ihr auch den Namen gegeben. Jetzt ist sie ganz erschüttert und ich übergebe meinen Blog an sie und Donata, damit sie schreiben können, was für ein wunderbarer Bär Mafi war.

Ruhe sanft, Mafi. Ein Wunsch von der ganzen Familie, die du verzaubert hast.

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Wir feiern Sir Jasper 
Als sie heute Morgen in den Operationssaal kamen, machte Nic eine richtige Verbeugung und Belinda strahlte, als sie seine robuste Tatze hielt (und auch an ihr schnupperte).



Hier lag nun unser majestätischer Jasper – ein Botschafter im wahren Sinn des Wortes seit er bei uns im Jahr 2000 ankam – und schlummerte in der Narkose in Erwartung des Zahnarztes, der seine oberen und unteren rechten Eckzähne entfernen sollte.



Abgebrochene Eckzähne werden normalerweise entfernt, wenn die Farmer sie willkürlich bis zum Zahnfleisch abgeschnitten haben, um das Abzapfen der Galle für sie sicherer zu machen, oder wenn die Bären sie an den Gitterstäben der Käfige zerbrechen, die sie in den Jahren der Gefangenschaft benagen.

Doch bei Jasper brachen die Zähne nach Jahren des unermüdlichen Spielens mit seinen besten Freunden Banjo, Delaney und Frank.



Zusammen mit Nic kamen auch die chinesischen Bärenpfleger Erdi Ri Bo, Liu Xiao Yan und Guo Xiao Yan in den Operationssaal. Sie mussten einfach seinen rauen Pelz streicheln, über seine berühmten gelben Augenbrauen lachen und ihn als den durch und durch „netten“ Bären bewundern, der er ist.

Für jeden hier bei Animals Asia zählt Jasper zu den Favoriten. Denn er ist ein perfektes Beispiel dafür, wie wenig nachtragend diese Bären sind, obgleich sie jede Berechtigung hätten, die Menschen wegen der ihnen zugefügten früheren Plagen zu hassen.

15 Jahre lang musste er in einem Presskäfig leben, in dem er buchstäblich zwischen die Gitterstäbe eingeklemmt war. Doch vom Moment seiner Ankunft an bewies Jasper, dass er jedermanns Freund war und keine Zeit für schreckliche Erinnerungen oder Rachegefühle hatte. Er lebte im hier und jetzt, vergas bald den primitiven Metallkatheter in seine verwundeten Bauch, mit dem seine Galle abgezapft worden war und bald hatten ihn Bären und Menschen ins Herz geschlossen.

Genau so auch noch heute. Unser „Friedensstifter“, Jasper, beendet jede Rauferei in seinem Haus und heißt neue Bären willkommen wie lange verlorene Freunde. Er ist einer der wenigen Bären, die auf ihren Namen hören und kommt immer neugierig herbei um zu sehen, was wir haben – gewöhnlich einen Apfel oder seine besondere Leibspeise, Erdnussbutter.



Doch wegen zu übermütigen Spiels braucht er eine Zahnbehandlung und lag deshalb hier auf dem Tisch. Alle kamen sie, um diesen sanft schlummernden Bären zu berühren.

Aktuelles vom Mittwoch – Unser guter Junge hat die Operation gut überstanden und ist jetzt wieder zurück im Haus 2, wo man ihn wieder lachen sieht mit all seinen restlichen Zähnen.


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Die Professoren mit der nassen Schnauze 
170 Kinder und 20 Hunde in einer Schule sind wohl ein Rezept für Chaos – zumindest auf den ersten Blick. Doch schon bald nachdem unsere Veranstaltung „Spaß mit Professor Pfote“ begonnen hatte wurde klar, dass sowohl die Kinder als auch die Hunde eine prima Zeit hatten – und dabei auch noch etwas lernten.

Unser Animals Asia Superteam mit Mark, Chelsea, Marnie, Jasmine, Cassie, Austin und Arvid trafen sich zusammen mit unseren freiwilligen Lehrern in der Lok Sin Tong Leung Kau Kui Grundschule in den New Territories von Hongkong, um zusammen mit den dortigen Lehrern 170 aufgeregte Schüler aus den umliegenden Schulen und Sozialeinrichtungen zu stolzen Pet Kadetten (Haustier-Kadetten) zu machen.

Die Kinder wurden in kleine Gruppen eingeteilt und jeder wurde ein eigener vierbeiniger Professor Pfote (und auch ein erwachsener Lehrer) zugeordnet. Dort lernten sie viel über die Pflege von Hunden und den Umgang mit ihnen in unserer Gesellschaft, und warum jeder sie mit Respekt behandeln soll.

Zunächst wurden die Kinder aufgefordert, den Hund zu streicheln, der in der Mitte ihres Kreises saß. Doch zuvor mussten sie den Hundebesitzer höflich darum bitten und auch erst den Hund an ihrer Hand schnüffeln lassen, ehe sie das weiche Hundefell kraulen durften.



So ein Programm bereitet die Kinder, die nie zuvor einen Hund berührt hatten, auf den Kontakt mit den Hunden vor - darauf, sie sicher und mit Respekt zu behandeln, wenn sie ihnen draußen begegnen, und das Verhalten und die Eigenheiten unserer „besten Freunde“ zu verstehen.

Am Ende des Nachmittags hatten sie gelernt, dass Hunde ganz ähnliche Bedürfnisse und Gefühle haben wie wir Menschen, dass sie uns in vielen Situationen vor Schaden bewahren und uns ohne Vorbedingungen als Mitglied der Familie lieben.

Höhepunkt des Tages waren lustige Quizfragen und das gemeinsame Singen des Lieds der Pet Kadetten. Dabei lernten die Kinder nicht nur etwas über den Umgang mit Hunden, sondern verbesserten zugleich noch ihre englischen Sprachkenntnisse. Ich war ganz mit Stolz erfüllt, als die Kinder zum Schluss ihre Hand aufs Herz legten und feierlich das Gelöbnis der Pet Kadetten sprachen, alle Tiere immer zu lieben und zu respektieren.

Hier findet man die ganze Geschichte über dieses harmonische Zusammentreffen von Kindern und Tieren hier in Asien. Ein Programm, bei dem beide Seiten gewinnen. Die Bilder stammen von Arvid!


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