„Hundetage“ in Hongkong 
Der vergangene Monat galt den Hunden in Hongkong! Erst vor ein paar Wochen veranstalteten wir unseren jährlichen Spaziergang für Harmonie, an dem fast 100 Freiwillige und Unterstützer mit ihren Hunden teilnahmen und in der Hitze des Tages eine Route durch Hongkong zu wandern. Das zeigt, dass unsere vierbeinigen besten Freunde eine Rasse sind, die es verdient, der beste Freund der Menschen zu sein und nicht Nahrung oder Felllieferant.











Ein großes Dankeschön geht an Ali und Caroline Bullock – und dazu Mandy und Assaf die freundlicherweise die Fotos kostenlos für uns gemacht haben. Aber auch an mehr als 20 Freiwillige von Dr. Hund und Professor Pfote. Ein großes Dankeschön geht auch an die Behörde für Landwirtschaft und Forsten, Fischerei und Artenschutz und Dr. Miachael Hwang mit Familie, die alle mit uns gefeiert haben.

Zu Beginn des Monats gab es ein Meet & Greet mit Freiwilligen von Dr. Hund und Prof. Pfote. Mit freundlicher Unterstützung durch die Hongkong und Shanghai Bank war dies auch unsere Gelegenheit, einmal im Jahr unseren Freiwilligen für ihre Hilfe und Hingabe während des abgelaufenen Jahres zu danken.







Mehr als 140 Freiwillige kamen – zusammen mit 70 Hundebotschaftern – zu einem Buffetlunch, der von Simon und seinem Team im Sai Restaurant in Sai Kung wunderbar hergerichtet worden war. Durch die Veranstaltung führten Vincent und Esther und der Zauberer Herr Wu gab zur großen Freude der anwesenden Kinder eine Vorstellung.

Wir nutzten die Gelegenheit, um wieder einmal von Pelzen zu sprechen – und wie 40 Millionen Tiere jährlich ihr Leben wegen dieses schrecklichen und unnützen Handels verlieren – darunter Millionen von Hunden und Katzen in China. Wir zeigten Decken und Besatz, die aus Hunde- oder Katzenfellen gemacht waren. Damit die Menschen sich selber vergewissern konnten, dass das, was sie als künstlich ansehen, in Wirklichkeit echtes Fell ist. Wir verteilten an unsere Unterstützer auch Karten , die sie auf freundliche Weise an Menschen veitergeben sollen, die Pelze tragen und baten alle mitzuhelfen, damit der nächste Winter in Hongkong FELLFREI wird.





Respekt für Marnie, Cassie, Jasmine und Claire, die unser Dr. Hund und Professor Pfote Programm in Hongkong leiten. Diese Programme sind wunderbare Beispiele dafür, wie Tiere und Menschen m it ihrer Zusammenarbeitdie Welt verändern können. Max, der erste Dr. Hund aus dem Jahr 1991 wäre stolz darauf gewesen

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Worte der Liebe, die uns begeistern 
Alle Bären, Hunde, Katzen und die ganze Mannschaft hier, die das Glück hatten sie kennen zu lernen und mit ihr zu arbeiten, senden Anni Ditton ihre Liebe und ihren Dank. Unsere wunderbare freiwillige Helferin gab sechs Monate ihres Lebens, um mit uns hier in Chengdu zu arbeiten.
Annie (die dem Bären Mani seinen Namen gab und den Bären so großzügig Geschenke macht), hat dieses wunderschöne Gedicht geschrieben, nachdem sie Prince und Harvey in deren Gehege vor ihrem Zimmer spielen sah.
Annie, Du bist ein Schatz und wir werden Dich vermissen.





Bärenwalzer
Herbei, Du Freund
Ein Tänzlein wag.
Im Tanz vergessen lass uns Schmerz –
Des Hungers Qualen, Durst und Einsamkeit.
Mein Arm umfange Dich –
Nicht eisern Gitter.
Gemeinsam stehen, strecken, tanzen
- Denn jetzt ist Zeit
A.E. Ditton, März 2010

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Der Mann hat ein großes Herz 
„Danny hat Hobbies: Gestreichelt werden, Autos beobachten und an Füßen riechen“. So geht ein Vers im Gedicht „Ein Tag im Leben von Danny der Katze“ des berühmten Dichters Benjamin Zephaniah, der uns diese Woche in Chengdu besuchen kam.
Nach offizieller Beschreibung ist er ein britisch-jamaikanischer Rastafari Schriftsteller und Poet. Benjamin ist in der zeitgenössischen englischen Literatur eine bekannte Persönlichkeit und steht als einer der 50 besten Nachkriegsschriftsteller Englands auf der „Times“-Liste von 2008. Bereits 15 Ehrendoktorhüte hat er bekommen. Doch viel, viel wichtiger – er ist einfach ein liebenswerter, zurückhaltender Mann, der ganz und gar gelebt und geliebt hat.
Einer seiner ersten Freunde und Lehrer scheint Danny die Katze gewesen zu sein. Für uns war sein Aufenthalt hier etwas ganz Besonderes, denn wir konnten ihm unsere ein bisschen größere, doch genau so freundlichen vierbeinigen Freunde zeigen.
Lee und Heidi, unsere Unterstützer in England, haben schon eine Zeit lang versucht, Benjamin zu überreden, uns während eines seiner regelmäßigen Reisen nach China zu besuchen und am Dienstag war es schließlich so weit. Hier war er auf seinem Rundgang um die Bärengehege, Rupert bekam dabei auch einen Leckerbissen ab (Foto unten), und er begrüßte dabei alle anderen Bären, die Mitarbeiter und unterhielt sich angeregt mit den örtlichen Journalisten, die ihm bei seinem Rundgang mit ihren Kameras nicht von der Seite wichen. Wer will sie dafür schelten? So groß und majestätisch wie er ist, mit Dreadlocks bis zu den Hüften und doch von einer Sanftmütigkeit, die wohl von seinem rauen Leben und seiner Überzeugung als Veganer her kommt.
Benjamin sprach auch im Bücherwurm Club in Chengdu und trug einige seiner Gedichte vor – der Saal dort war bis auf den letzten Platz voll – und unser Team ließ ihn gleich zu Begin hochleben, als er sagte: „Gestern habe ich mich in einen Mondbären verliebt“.
Nun, Benjamin, wir haben uns auch in Dich verliebt. Komm bald wieder zurück und vielen Dank für die frühen Weihnachtswünsche. Für alle, die sich näher für diese Zeilen interessieren, begannen sie so:
Be nice to yu turkeys dis Christmas
Cos’ turkeys jus wanna hav fun.



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Kleine Jingle - ganz groß 
Wir hätten nie gedacht, dass unsere kleine magere Jingel so schnell wachsen und erwachsen würde. Ende 2009 in Chengdu gerettet, wiegt unser "Baby" inzwischen unglaubliche 50 kg - ein paar Gramm mehr oder weniger.





Annie, unsere hilfsbereite Voluntärin, hat auf Jingle aufgepasst und ihre Vorlieben und Abneigungen genau beobachtet: Wie sie sich (daneben) benimmt und hat Fotos von diesem unbändigen Welpen, der inzwischen "sehr weiblich, verspielt und bedächtig" ist, gemacht. Ich kann Ihre entzückten "Ahhhs" genau hören...
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Ruhe sanft, kleiner Tiger 
Hier ist eine Meldung, die am Sonntagmorgen an das Team ging. Tiger hat seinen Kampf ums Leben verloren…
An alle, mir fehlen die Worte. Doch ihr müsst wissen, dass Tiger vor ein paar Minuten gestorben ist. Kirsty hat eine E-Mail an Heather und mich geschickt in der stand, dass er eine schlechte Nacht hatte – mit schwerem Atem und der Weigerung zu trinken. Doch da er eine gute Farbe hatte, Urin und Kot abgab und sich bewegte, waren Belinda und sie die ganze Nacht auf und haben ihm Sauerstoff, Elektrolyten und Antibiotika gegeben. Leider ging es ihm immer schlechter und sein Atem wurde flacher. Gerade eben ist er gestorben.
Natürlich sind alle sehr traurig, doch es ist keine Frage, dass alles getan wurde was möglich wa, um unserem Tiger die bestmögliche Chance zu geben. Sein kurzes Leben zeigt, dass diese Gallenindustrie kein Gewissen hat – sie bringt Schande auf jeden Bärenfarmer in Asien.
Ich spreche für alle aus unserem wunderbaren Team bei Animals Asia, wenn ich mein tiefes Mitgefühl ausdrücke – speziell für Belinda, die praktisch über eine Woche lang keinen Schlaf gefunden hat. Sie hat schon Hunderte junger Säugetiere mit ihren behutsamen und beschützenden Händen aufgezogen.
Eine Familie, die dich lieb hatte. Ruhe in Frieden, kleiner Tiger. X







Die folgende Botschaft von Russel, Belindas Mann, hat mich zu Tränen gerührt – so wie die Bilder von Tigers Abschied. Er hatte den perfekten Halbmond eines Mondbären – und welche Tragödie, dass sein starkes Herz darunter aufhörte, zu schlagen.
Schweren Herzens sende ich euch diese letzten Bilder unseres kostbaren kleinen Tigers. Es wurde schon mehrmals gesagt und ich wiederhole es: Dieser kleine Kerl hatte das Herz und den Kampfesmut des Tigers und die Stärke des Bären. Jeder, der das Privileg hatte, ihm zu begegnen, wäre über die Stärke in diesem kleinen Körper erstaunt gewesen.
Wir kommen gerade von seiner Beerdigung und ich muss sagen, dass die Stimmung hier nie niedergeschlagener war. Obwohl die Bärenpfleger nicht direkt in seine Pflege eingebunden waren, haben sie das Fenster regelmäßig besucht und sogar die Sicherheitsleute waren sehr interessiert und haben jeden Tag gefragt, wie es ihm geht. Der kleine Kerl hatte keine Vorstellung von dem Wirbel, den er verursachte, doch es ist absolut erstaunlich, wie diese kleine Kreatur so viele Menschen berührt hat.
Vom Start seines kurzen Lebens an gab es Fragen, ob er seiner Mutter zurückgegeben werden oder ob eine Amme bekommen sollte. Jetzt nach seinem Tod ist es normal, dass alles in den vergangenen sechs Tagen hinterfragt wird und ob wir stets das Richtige getan haben. Doch nach dieser Woche an Belindas Seite kann ich bestimmt sagen, dass selbst Italia mit der professionellen Pflege durch Belindas erfahrene und sanfte Hände glücklich gewesen wäre. Bitte denkt auch an sie. Sie ist jetzt die zweite Mutter, die ihr Junges verloren hat.
Dieser wunderbare kleine Bär hat seinen Kampf verloren und uns allen damit das Herz gebrochen. Er fiel in unsere Hände am Vorabend des Neuen Jahres und hat selbst die besten Pfleger herausgefordert. Dieser kleine Kerl war ein Edelstein der nicht mehr funkelt, doch in Erinnerung bleiben wird als der kämpfende „Tiger“ den wir nie kennen lernten.




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