Die Woche der Liebe zu Mondbären beginnt 
Diese letzten Wochen waren wirklich verrückt. Randvoll gefüllt mit Präsentationen und Veranstaltungen in England und Amerika. Viel passiert auch in dem wunderbaren Prozess der Erholung bei unseren neu geretteten Bären.

Bals werde ich neue Nachrichten über unsere prachtvollen Mondbären haben, doch zunächst möchte ich erst einmal ein paar Bilder von einer ersten Feier zur „Woche der Liebe zu Mondbären“ zeigen, während der Schüler von Mittelschulen in Peking sprichwörtlich über ihre Bärenliebe geschrieben haben.





Nächste Woche gehen die Feiern weiter, während der Menschen aus allen Teilen dieses wunderbaren Landes ihre Liebe zu diesen herrlichen Geschöpfen und ihre Unterstützung unserer Kampagne für ein Ende der Bärengallefarmen verkünden – und bestimmt habe ich auch dazu weitere Fotos.

Zeigen auch Sie Ihre Gefühle für die Mondbären und machen Sie mit bei den Feiern zur Woche der Liebe zu Mondbären!



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Kreative Unterstützung der Bären durch Schüler in Luxemburg 
Heute überlasse ich gern mein Blog für Christa, unsere Direktorin in Deutschland – und zusätzlich mein ganz besonderer Dank an Denise in Luxemburg für ihren jahrelangen, leidenschaftlichen Einsatz und Hilfe für die Bären. Wie viele unserer Freunde in der ganzen Welt hat sie die Geschichte der jüngsten Rettung in China besonders bewegt. Das hat auch die Schüler der Robert Schumann Schule in Luxemburg veranlasst, sich für die Bären einzusetzen. Wie sie in dieser Geschichte von Christa sehen, war das Ergebnis ganz erstaunlich:

„Das Engagement unserer Unterstützer zu sehen, erfüllt mich immer mit großer Freude und Dankbarkeit, umso mehr, wenn es sich dabei um Kinder handelt, denen das Leid der Tiere nicht gleichgültig ist. Am 22. Februar überreichten die Schüler des Robert-Schumann-Gymnasiums in Luxemburg einen Scheck über fantastische € 1.100 an Denise Kirchen, unsere unermüdliche Freundin und Repräsentantin in Luxemburg.

Denise war Ende letzten Jahres eingeladen worden, die Schüler über das traurige Schicksal und unendliche Leid der Bären in China zu informieren. Es gab eine Ausstellung und die Vorführung unserer DVD über unsere Arbeit, an der die 60 Schüler und Schülerinnen der Klassen 701, 702 und 705 teilnahmen. Die Schüler waren so beeindruckt, dass sie spontan beschlossen, etwas zur Unterstützung der Bären beizutragen.

Unter Anleitung ihrer Lehrerinnen haben sie dann jede Menge Bärenkekse gebacken, Stoffbären und Bärenbuttons genäht und alles im Rahmen des Weihnachtsmarktes der Schulgemeinschaft mit Fotos von Animals Asia dekoriert und zum Verkauf angeboten.









Der Erlös dieser wunderbaren Aktion waren stolze € 1.100, die auch gleich auf das Spendenkonto von Animals Asia in Luxemburg überwiesen wurden, um unserer sechs Neuankömmlinge in Chengdu mit dringend benötigter medizinischer Pflege und auch Spielsachen zu versorgen.



Liebe Schülern und Schülerinnen der Klassen 701, 702 und 705 – ich danke euch sehr herzlich für eure Kreativität, das habt ihr ganz toll gemacht und damit einen wichtigen Beitrag für die Bären geleistet!

Unser bäriges Dankeschön geht aber auch an ihre Lehrerinnen für dieses Engagement zugunsten der Tiere und natürlich ganz besonders auch an Denise Kirchen!


Vielen Dank an alle, die ihr bei dieser Reise mitmacht und dabei bleibt, bis die Bärenfarmen geschlossen sind.



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Einen frohen Valentinstag! 
Nur eine einfache, doch von Herzen kommende Botschaft unseres ganzen Teams um zu sagen, wie sehr wir Sie dafür lieben, dass Sie die Bären, Hunden, Katzen und alle Tiere in Asien lieben....




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Wünsche zum Mondneujahr 
Kürzlich hatten wir in Chengdu bei einem Besuch von Dr. Hund einen speziellen Gast dabei – den englischen Schauspieler Peter Egan. Er besuchte uns, um die Bären zu sehen (speziell seinen Namensvetter, den vor kurzem geretteten Bären Peter) und war sogleich bereit, uns zu dieser ganz besonderen Zeit des chinesischen Neuen Jahrs auch beim Besuch einiger Senioren in Xi Shu Rui Yuan zu begleiten.





Wir trafen uns dort mit drei unserer freiwilligen Dr. Hund Helfer und ihren wunderbaren Hundetherapeuten. Der erste Besuch führte uns ein paar Stockwerke hinauf in den kleinen Raum von Herrn Lei Shue Dei, einem lebhaften und warmherzigen 78-jährigen Herren!



Herr Lei ist Meister im Schneiden chinesischer Papierfiguren. Nach einigen Umarmungen und Spielen mit den Hunden lud er uns e in die Lobby nach unten (dort ist mehr Platz) ein, um uns zu zeigen, wie man die Worte für „Frühling“ und „Chinesisches Neujahr“ machen kann.





Peter war als erster fertig und wir zeigten uns stolz unsere Kunstwerke, während Herr Lei sehr höflich war und lachte und uns zu unseren sehr plumpen, aber doch mit Hingabe gefertigten Zeichen gratulierte. Einmal war Peter begeistert von den Gesängen eines anderen Mitbewohners, der laut und volltönend Lieder aus chinesischen Opern vorsang.

Was uns in dem kleinen Raum von Herrn Lei auffiel war, dass er auf einem einfachen Holzstuhl saß und Fernsehen sah. Wir hatten alle das Gefühl, dass etwas mehr Komfort für seine Entspannung und Rast nicht schaden könnte.

So entstand ein Plan. Zurück in der Rettungsstation sprachen wir mit allen Mitarbeitern und fragten, ob sie nicht ein paar RMB (ein oder zwei Cent) spenden würden, um Herrn Lei mit seinem ganz persönlichen bequemen Sessel zu überraschen. Bald schon war genügend Geld gesammelt und Suki, Jenny und Saber machten sich auf und fanden einen Sessel mit Fußschemel, der dafür wie geschaffen war.

Mit Erlaubnis und Hilfe des Heims standen wir diese Woche wieder vor der Tür von Herrn Lei, zusammen mit der Überraschung zum chinesischen Neujahr. Leider kam der Sessel nicht montiert an doch zum Glück wusste einer der Freiwilligen von Dr. Hund und ein Mitarbeiter des Heims, was zu tun war und schon bald war der bequeme Sessel fertig!



Bilder sagen mehr als Worte – hier sieht man Herrn Lei bei der Sitzprobe und es ist klar, dass für seinen kleinen Körper für den perfekten Komfort noch ein Kissen nötig ist. Während ich das schreibe, schauen Suki und ihr Team bereits nach einem schönen flauschigen Kissen und einer Decke, damit er es zum Frühlingsfest ganz warm hat.



Allen unseren Mitarbeitern in Chengdu ein großes Dankeschön dafür, dass sie bei dieser speziellen Überraschung für einen lieben älteren Herrn mitgemacht haben, der uns so gastfreundlich empfangen und uns eine weitere interessante Seite des Lebens in China gezeigt hat.



Vielen Dank auch an Herrn Lei, der für uns dieses wunderschöne chinesische Neujahrsposter mit guten Wünschen gemacht hat.

Und natürlich auch an Sie von uns allen bei Animals Asia ein herzliches und glückliches neues Mondjahr.




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Unser tapferer Bär Oliver erholt sich gut von seiner Augenoperation 
Unsere Tierärztin Monica zu hören wie sie im OP-Raum über unserem wunderbaren Oliver in die Kamera spricht, während er auf dem OP-Tisch schlummert, war wie in einem schlimmen Horrorfilm.

Ich dachte, ihre Aufzählung findet kein Ende, als sie seinen gestauchten Körper, seine Arthritis und Probleme mit der Beweglichkeit beschrieb. Seine alten, steifen Glieder, die sich nie mehr wie bei einem gesunden Bären ganz ausstrecken können. Seine vom Metallkorsett, das jahrzehntelang auf der Farm seine Brust einschnürte, zusammengepressten Lungen. Sein vergrößertes Herz, das in all den Jahren noch härter arbeiten musste. Seine zerbrochenen Zähne. Und jetzt ein Auge, in dem sich die Linse bewegte und das offenbar blind war und ihm womöglich Schmerzen bereitete.

Zum Glück konnten die meisten Erkrankungen in den drei Jahren seit seiner Rettung im April 2010 (nach 30 Jahren im Käfig einer Gallenfarm) wieder behoben werden oder wurden zumindest erträglich. Doch es war klar, dass sein Auge entfernt werden musste, damit er auch weiterhin friedvollen Tage in seiner Unterkunft genießen und draußen umherwandern konnte.

Wie stets stellte sich unser hervorragendes Veterinärteam auch dieser Herausforderung und führte die Operation in ihrer bekannt sorgsamen Art und Erfahrung durch. Bald danach wachte Oliver auf und hatte eine noch angenehmere Welt vor sich.



Hier ist die ganze Geschichte und auch ein Video von Oliver mit der passenden Melodie dazu: „The Broken“.

Du lieber, wunderbarer, spezieller Bär. Hoffentlich sind dir noch viele Frühlinge vergönnt.





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