Noch eine brutale Farm – noch eine Provinz 
Wie stets bei diesen Farmen rochen wir die Bären noch bevor wir sie sahen. Quietschend öffnete sich die Tür und zehn Paar Augen blinzelten uns aus ihren Käfigen im Halbdunkeln an. Es war erst 9 Uhr morgens, doch in der Luft lag ein grauer Nebel, was die Farm nur umso deprimierender machte. Laut Rainbow bedeuten die roten und goldenen Schriftzeichen über dem Tor „Friede in den vier Jahreszeiten“ – eine Ironie, denn für die Opfer da drin war das alles anderes als friedlich.



Dieser Bär war groß – braun und riesig. Mit blutunterlaufenen roten Augen nahm er das Aussehen und den Geruch der neuen Besucher an seinem Käfig wahr. Als er sich zur Seite drehte, zeigte sich sogleich der perfekte Abdruck eines metallnen Jacketts rund um seinen Hals und seinen Bauch. Das sollten wir wohl nicht sehen! Doch auch die Abdrücke der Gurte, mit denen diese Eisenbox die vergangenen 10 -15 Jahre an seinem Bauch befestigt waren, waren klar zu erkennen.



In dieser Box war ein schmutziger, mit Eiter behafteter Latexkatheter, der in seine Gallenblase führte um den Gallensaft abzuzapfen. Nur Stunden vor unserer Ankunft sind die Jacketts und Katheter entfernt und in einen leeren Käfig am Ende der Reihe geworfen worden. Noch mehr dieser Jacketts, Symbole einer Folterindustrie, lagen in einem kleinen dunklen Arbeitsraum.

Der Bruch im Ausmaß eines Luftballons an dem Bären zeigte, wie „fachmännisch“ die Katheter eingesetzt worden waren. Eiter, Blut und Gallensaft tropften beständig auf den Boden. Dieser Bär wurde uns auch als „unberechenbar“ beschrieben, da er Jahre zuvor seinen Wärter in seinem damaligen Gefängnis in einem Zoo getötet hatte. Doch wir sahen nur die traurigen Augen eines Tieres, das wir als Rasse verletzt haben – ein gebrochener und zutiefst unglücklicher Bär.

Im nächsten Käfig fanden wir einen Mischling von Braun- und Schwarzbär mit einem Gesicht wie unsere schöne „Emma“, die auch nach Jahren in einem dieser brutalen Jacketts zu uns kam. Aus dem roten Loch im Bauch tropfte beständig der Gallensaft heraus. Eine weitere Braunbärin lag in ihrem Käfig auf dem Rücken und wir erkannten sofort wie seltsam ihre Lage und der Zustand ihres Körpers waren. Ein majestätischer Kopf eines Braunbären doch untersetzte Gliedmaßen – das erinnerte uns an Franzi und ihren zwerghaften Wuchs, hervorgerufen durch ihre jahrelange Gefangenschaft in einem winzigen Käfig. Wie der Farmer sagte, war dieser Bär 30 Jahre alt und ich sah hier eine Kreatur, die sich praktisch aufgegeben hatte. Bis wir glauben, dass sie überleben werden und ihre Paten ihnen den Namen geben, erhalten alle Bären einen „vorläufigen“ Namen. Daher nannte Karli, unsere Tierkrankenschwester diesen armen Bären „Olive“.

Nur ein paar Käfige weiter war ein anderer Braunbär – viel kleiner dieses mal und er schnaufte schwer in seiner Not. Der Körper merkwürdig verkrümmt und ein Zucken im Gesicht, wenn ihr Bauch die Gitterstäbe des Bodens berührte. Auch sie litt an einem Bruch – so wie einige weitere auch – und wir wussten, dass unsere Tierärzte und Bärenpfleger nach der Rückkehr viele Stunden der Operation und Pflege erbringen müssen. Vorausgesetzt, dass es alle Bären schaffen und nicht auf der Reise ihren Verletzungen erliegen. Wendy und Karli, unsere Tierkrankenschwestern nannten sie „Kylie“.

Lange Zeit zur Beratung blieb uns nicht – unser Zeitplan war eng und bis zum Abend mussten wir alle zehn Bären betäuben, sie kurz untersuchen und in die geräumigen und mit Stroh gepolsterten Transportkäfige bringen. Dann hinauf auf die Lastwagen damit die lange Reise zurück nach Chengdu beginnen konnte.

Heather und Monica, die Tierärzte, bildeten mit Wendy und Karli zwei Teams um zwei Bären gleichzeitig zu versorgen. Mitglieder unserer Bärenteams und Mitarbeiter aus unseren Büros in China, Hongkong und dem Ausland boten eifrig ihre Hilfe dabei an. Die nächsten Stunden waren alle auf die Arbeit fokussiert, so wie es diese Bären brauchten. Keine Zeit für Trauer wegen der Schmerzen oder den Beschwerden bei den Bären, keine Zeit für Tränen, wenn man an die 10 bis 15 Jahre Gefangenschaft in den Käfigen denkt, nur der Wille, sie aus diesen zu befreien und sie „nach Hause“ zu bringen.







Zum Glück war jeder der betäubten Bären in seinem Schlaf unberührt durch die Rufe, als sie von unseren wunderbaren „Jungs“ (unser Bärenteam, angeführt von Howard, dem Vorarbeiter und bestehend aus Ai, Zhong Yu Yun, Erdi Ribo, Ou Jun und Mao Si Jiang) auf einer großen Leinwand herausgetragen wurden und als sie einer nach dem anderen umgedreht wurden, so dass ihre Bäuche nach oben schauten.

Narben waren die Zeichen vielfacher Operationen – vielleicht, um auf eine andere Form der Gallensaftentnahme umzustellen oder einfach um einen dieser schrecklichen Katheter wieder einzusetzen, wenn er vom Opfer selbst wegen seiner Schmerzen herausgerissen worden war.

Obszön lange Klauen, die im Kreis gewachsen waren und in die Tatzen stachen, weil der eigene Körper das einzige war, an dem sie in zehn Jahren kratzen konnten. Keine Bäume oder Waldboden, wo diese Krallen hingehören. Aus klaffenden Löchern im Bauch standen Drahtstücke hervor oder Eiter und Fleischbrocken traten heraus. Leistenbrüche, knotige und verfärbte Bäuche – nichts was einem weichen Bärenbauch ähnelte …. So ging die Liste ohne Ende weiter.

Gegen 9 Uhr abends war Olive, der Braunbär mit dem kastanienbraunen Kopf und zwergwüchsigen Gliedern, in einem Bett aus Stroh eingepackt und dabei, langsam aufzuwachen. Der neue Käfig war bereit, um mit dem Gabelstapler auf den Lastwagen geladen zu werden. Draht stach aus einem stinkenden Loch in ihrem Bauch. Entzündete Zähne waren ihr bis auf den Gaumen abgeschnitten worden. Auf der Farm galt sie als „ungewöhnlich ruhig und unempfänglich“. Wir waren besorgt für sie und beteten, dass sie es schaffen möge.

Unsere Endzählung ergab sechs Mondbären, drei Braunbären und einer, der entweder ein Braunbär oder ein Mischling eines Braun- und Schwarzbären war (Der Farmer sagte, er hätte Bären wie „Mischlinge“ gehabt). Jetzt hatten sie ihre Namen. Rustin, Kylie, Baxter, Erdi, Nica, Ping Guo (Apfel), Monkey, Rocky, Astrid und Olive.



An diesem Abend freuten wir uns an den warmen und sättigenden Eiern und Spinatklößchen, die uns von Sailing, unserer aufmerksamen Frau für die Finanzen, gebracht wurden. Sailing kümmert sich um die Presse und überwacht unsere Ausgaben während der Reise. Als wir aßen, hing im Nachthimmel die Sichel eines zunehmenden gelben Halbmonds. Howard erriet meine Gedanken und sagte leise „Anderloo“. Es war schön, jetzt an den geliebten ersten von uns geretteten Bären vom Oktober 2000 zu denken, der leider inzwischen gestorben ist. Ein gutes Omen für eine sichere Reise die 2.400 km zurück. Mit zehn Bären, die aus der Hölle gerettet wurden.


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CITES und die Politik 
Das 15. Treffen der 175 in CITES zusammengeschlossenen Nationen war für viele Tierarten, speziell für Meeresbewohner, ein Fehlschlag. Fast alle Vorschläge wurden niedergestimmt. Der Sender Al Jazeera hat das Treffen und die Lage gut zusammengefasst.

Wir ziehen den Hut vor den Helden, die für unseren Planeten und die darauf lebenden Tierarten mit wissenschaftlichen Argumenten und gesundem Menschenverstand gekämpft , aber schließlich zum großen Teil gegen die Politik und die Gier verloren haben.

So wie Lesley Sutty, Vertreterin der ECCEA (Eastern Caribbean Coalition for Environmental Awareness) die Gefühle vieler Delegierter beschrieb:

„Seit die UN Konferenz CITES vergangene Woche in Doha beendet wurde, stehen wir und Millionen Menschen unter Schock. Unsere naive Hoffnung war, dass gesunder Menschenverstand und wissenschaftliche Erkenntnis bezüglich der dramatischen Abnahme von Schlüsselspezies die Entscheidungen zum Schutz der verbleibenden Bestände leiten würden.

Die Abstimmung für den Tod unserer Meere wurde nur von 40 bis 50 Personen erreicht – ein Staubkorn im Universum. Doch das war alles, was man dazu brauchte. Ein winziges, bezahltes, nichtssagendes Häufchen, das jetzt fast platzt vor Genugtuung und für seine Taten persönliche Wohltaten einschiebt.

Können diese Menschen ihrem Land, jedem Mitglied der Gesellschaft offen ins Auge sehen und erklären, was sie auf diese „Reise ins Nichts“ geführt hat? Können sie der internationalen Gemeinschaft ihr Leitmotiv schildern?

Leider scheint das Leben in den Meeren jetzt in ihrer Hand zu sein. Ursache ist die in den frühen 90er Jahren begonnene Strategie Japans mit dem Ziel, im 21. Jahrhundert die Vorherrschaft über die lebenden Ressourcen der Meere zu erlangen.

Mit diesem Sieg im Rücken wird diese elende und geheimniskrämerische Gesellschaft versuchen, auch bei der IWC (International Whaling Commission) im Juni in Marokko die Wale zu erledigen. Die Weltöffentlichkeit ist jetzt verantwortlich, so wie wir es tun, etwas dagegen zu unternehmen. Wieder einmal muss hier ein Trend umgedreht werden. Doch das ist auch schon früher gelungen.“

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Unsere Alten Herren 
Seitdem NIC auch das bisher verbliebene Auge entfernt werden mussten und er jetzt vollständig blind ist, haben wir von unseren Tierärzten und Bärenpflegern wieder nette Nachrichten erhalten.

Weit entfernt von Selbstmitleid sieht man diesen etwas steifen, älteren, doch nichts desto trotz immer zu einem Späßchen aufgelegten Bären völlig unverändert. Er ignoriert seine sogenannte Behinderung völlig und tollt nach wie vor weiter in der hellen Frühjahrssonne mit seinem besten Freund Jürgen herum.

NIC und Jürgen teilen sich eine Behausung in unserem neuesten Bärenhaus für die pflegebedürftigen Bären. Als sein Freund für einige Tage ins Krankenhaus musste, hat Jürgen ihn sehr vermisst und kaum war NIC zurück, hat er ihn sanft dazu überredet (natürlich in Bärensprache), mit ihm wieder hinaus auf die Wiese zu gehen und ihm versichert, dass alles in Ordnung sei. Die Tierärzte und Bärenpfleger haben darüber einen ganz süßen Bericht geschrieben.

Zum Glück war auch Wendy, die Tierkrankenschwester dabei um diese Szenen zu dokumentieren. Sie schickte uns ein Email um zu zeigen wie die beiden „Alten Herren“ sich im Sonnenschein vergnügen.














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Ein besonderer Besuch in Chengdu 
Die Bären in Chengdu hatten wieder eine aufregende Woche. Ihre langjährigen Freunde und Verbündeten, Harriet Tung und ihr Mann Tung Chee Chen (CC), der Bruder des ersten Chief Executive von Hongkong, Tung Chee Hwa.

Wir freuten uns alle so sehr, Harriet wieder zu sehen. In den zurückliegenden Jahren hat sie uns bei Treffen in Peking mit unseren Partnern in der Regierung, der CWCA, und mit Stellungnahmen bei Pressekonferenzen in China, in denen sie zu einem Ende der Bärenfarmen aufrief, voller Begeisterung unterstützt. Jetzt hat sie uns mit ihrem Mann besucht, dem Vorsitzender des Reedereigiganten Orient Overseas (International) Limited. Sie traf sich mit unserem Team und den Bären und war bei einem Besuch von Schülern und Lehrern aus einer örtlichen Grundschule dabei, die uns ebenfalls besuchten.

Harriet und CC informierten sich bei einem Rundgang durch das Rettungszentrum und besuchten zuerst den Schulungsraum. Hier sahen sie die Presskäfige, die metallenen Korsette und die schrecklich entstellte Leber eines unserer Bären, der an Leberkrebs starb. Wir zeigten ihnen auch alle aktuellen Produkte, bei denen Bärengalle verwendet wird, darunter Zahnpasta und Wein, informierten sie über unsere TCM Kampagne mit 33 Apotheken und erzählten, wie wir erst kürzlich solche Produkte in den Straßen von Chengdu verbrannt haben.



Die Bilder unserer geretteten Bären empörten CC, denn sie zeigen so offen die körperlichen und seelischen Schäden, die durch die Käfighaltung und durch das Abzapfen der Galle bei diesen Tieren entstehen. Als Rainbow erzählte, was wir zur Information und Aufklärung der Menschen tun, betonten Harriet und CC ihre besondere Unterstützung für die Projekte, bei denen wir die Behörden und die Öffentlichkeit mit einbeziehen, damit sie die Wahrheit hinter dieser Industrie erkennen.



Dann ging es hinüber zur Krankenstation, wo Marie gerade ihren Gesundheitscheck durchlief. Marie lag auf dem OP-Tisch und ihr fehlendes linkes Hinterbein, das sie durch eine Schlinge beim Einfangen aus freier Wildbahn verlor, war offensichtlich. So war sie für CC und Harriet ein eindeutiges Beispiel dafür, dass die Farmer nach wie vor auf illegale Praktiken zurückgreifen, um ihre Bestände aufzufüllen. Sie waren dabei, als unsere leitende Tierärztin Heather und ihr Team Maries Bauch mit Ultraschall untersuchten und alle waren erleichtert, als sich keine Besonderheiten zeigten. Danach mussten noch zwei Schneidezähne entfernt werden, bevor Marie wieder aufwachen und bald darauf in ihre Unterkunft zurück kehren konnte.



Dann gingen wir hinüber zum Gehege der Braunbären, wo Cäsar, Benji und Poupouce im Gras lagen. Weiter ging es dann zu den Häusern 2 und 3. Hier genossen Jasper, Banjo, Aussie und die Bären den Frühling, schwammen im Teich und waren auf der Suche nach Futter.
Weiter ging es zu unserem neuen Gehegen für besonders pflegebedürftige Bären, dem Bambushaus und dem Flusshaus . Hier begrüßten CC und Harriet die alten Bären Crystal, Jürgen und den blinden Nic und gingen dann weiter zu Asia, die aussieht wie ein seit vielen Jahren heiß geliebter Teddybär. Das kommt daher, dass ihr Immunsystem während ihrer Zeit auf den Bärenfarmen gestört wurde. Deshalb verliert sie immer um diese Jahreszeit ihre Haare und leidet an Hautausschlag. Als sie ihre neuen Besucher sah, hüpfte sie von ihrer Aussichtsplattform herunter, um uns besser sehen zu können, ehe sie sich zu einem späten Frühstück davonmachte.



Danach ging es zum Friedhof, wo bereits über 50 Schüler und Lehrer einer örtlichen Grundschule versammelt waren, um ihren Respekt für die Tiere zu bezeugen und bei einer speziellen Zeremonie zu helfen, bei der wir die Gräber der Bären schmücken, die wir geliebt und verloren haben. Die Kinder hatten dazu Blumengirlanden und Kränze, Halbmonde aus Papier und Bärenköpfe gefertigt, die sie liebevoll auf jedes Grab legten. Ein Kind spielte auf einem Saxophon und ein anderes auf einer Geige. Wieder andere trugen bewegende Gedichte vor die davon erzählten, dass die Bären nie vergessen seien und dass die Kinder alles in ihrer Macht stehende tun würden, um gemeinsam mit Animals Asia ein Ende der Bärenfarmen zu erreichen.



Harriet und CC legten einen Kranz auf das Grab von Andrew und ich dankte den Kindern dafür, dass sie so wunderbare Botschafter für die Bären sind. Ich bat sie, nie zu vergessen, welche wichtige Rolle sie bei der Hilfe für alle Tiere in China spielen und dass die stets den Mond ehren und sich von ihm leiten lassen sollen bei ihrem Einsatz für ein Ende der Bärenfarmen.
Und so war schließlich Zeit für den Besuch bei Dong Fong Hai Wai, Harriets und CCs Bär in Haus 10. Als wir bei ihm ankamen, war er draußen und spazierte zufrieden auf dem Gras umher, ehe er sich zur Rückkehr in sein Gehege entschloss und dort für ein Nickerchen in seinen Hängekorb kletterte.



Wir gingen in das Bärenhaus 10 und versuchten, ihn ins Freigehege zu locken, damit Harriet und CC ihm ein paar Apfelstückchen geben könnten. Doch offensichtlich war er müde vom morgendliche Spiel mit seinen Freunden und wollte nicht heraus kommen. Was für ein Unterschied zu dem deprimierten und zerschlagenen Bären, als der er im vergangenen Februar zu uns kam.



Weiter ging es zu den Häusern 5 und 6. Hier besuchten wir die Bären mit Behinderungen – ihnen fehlen entweder Gliedmaße oder Zähne, oder sie sind blind oder anderweitig geschädigt. Doch das stört sie kein bisschen und sie toben mit ihren Freunden herum und freuen sich an den ersten Frühlingstagen.
Zuletzt ging es zurück ins Aufklärungszentrum. Hier sahen Harriet und CC den Kindern zu, wie sie fröhlich Honig, Nüsse, Marmelade und Früchte in Bambusrohre und Gummispielzeuge stopften, als besondere Überraschung für die Bären bei ihrer Nachmittagsfütterung.
Nochmals unseren herzlichen Dank an Harriet und CC für ihre freundliche Unterstützung der Bären.

Hier ist unsere Pressemitteilung vom 25. März über den Besuch von CC und Harriet.

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Doppeltes Glück 
Kürzlich erhielten wir einen Brief von Christine Yan Qing, die uns in all ihren Jahren bei Animals Asia hier in unserer Rettungsstation in China so sehr ans Herz gewachsen ist. Großzügig und geduldig wie sie war, begann Christine in ihrer Freizeit sogar damit, uns Chinesischunterricht zu geben!

Nachdem sie Lance in Chengdu getroffen hatte, verließ sie im Dezember Animals Asia, um ihn in seiner Heimatstadt in den USA zu heiraten. Das war für sie aus vielen Gründen eine große Umstellung, doch sie hat sich schon gut in ihr neues Leben eingewöhnt.







Wir gratulieren Christine und Lance. Und Dir, Christine, besonderen Dank für all Deine harte Arbeit und Hilfe für die Bären, Hunde und Katzen in China. Wir vermissen Dich und Dein wunderbares Lachen!

Hier ist der Brief, den Christine uns geschickt hat:
Ich heiße Yan Qin. In meiner Zeit bei Animals Asia im Rettungszentrum für Mondbären in Longqiao in China wurde ich Christine genannt. Ichwar im tiermedizinischen Bereich als dortiger Ansprechpartner tätig. Die Arbeit mit den wunderbarsten Menschen der Welt war ein Glück und eine Ehre für mich. Meine Zeit bei Animals Asia zählt für mich zu dem Aufregendsten in meinem Leben und ich bin für immer stolz darauf, dass ich dabei sein konnte.

Wir heirateten am 19. Dezember 2009 in Cooks, Mi, der Heimatstadt meines Mannes. Hier ist es sehr KALT und es schneit sehr stark. Doch es ist schön. Mein Mann Lance und ich haben uns in Canton, MI, niedergelassen, da Lance hier Arbeit gefunden hat.

Im Vergleich zu China ist das Leben hier ganz anders. Ich habe das Gefühl, ich lerne jeden Tag etwas Neues. Meine Kochkünste sind auf jeden Fall besser geworden  Mir fehlen die Tiere um mich herum so sehr. Ich hoffe, ich kann auch hier etwas wie Animals Asia finden, damit ich den Tieren wieder helfen kann. Das ist aber schwer, denn Animals Asia ist einfach am besten!

Auch in unserer Nähe haben die Hochzeitsglocken geläutet. Xiao Yong, unser hart arbeitender stellvertretender Bärenteam Leiter aus Chengdu, hat im Januar seine Freundin Cai Yanxia geheiratet.






Wir freuen uns, dass Xiao Yong ein so wunderbares Mädchen gefunden hat, das seine Arbeit unterstützt. Als Xanxia unser Rettungszentrum besuchte um selbst zu sehen, was ihr zukünftiger Mann denn tut, zeigte sie echte Anteilnahme für die Bären und war fasziniert von dem Aufwand, der für die Rehabilitation und die tägliche Pflege der Bären nötig ist.

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