Es gibt noch Nachbeben 
Herzlichen Dank für eure Botschaften des Mitgefühls und der Unterstützung. Jetzt sind es bereits über 10.000 Tote und die Zahl wächst weiter.

Es bricht einem das Herz. Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Menschen von Chengdu.

Rainbow Zu, unser PR und Weiterbildungsmanager ist derzeit in der Rettungsstation in Chengdu und sandte uns gestern spätabends diese Fotos.




Dieses Foto nahm er gleich nach dem Hauptbeben auf. Die Mannschaft war in diesem Raum für ein Meeting zusammengekommen als das Gebäude erbebte.




Sofort nach dem Beben waren alle Telefonleitungen tot. Besorgte Mitarbeiter versuchten draußen ihre Verwandten und Freunde anzurufen, doch es gab keine Verbindung.




Ziegel fielen vom Dach des Schlafsaals der Mitarbeiter. Ebenso vom Dach des neuen Hospitals.




Die Mitarbeiter versammelten sich auf dem Parkplatz fünf Minuten nach dem Hauptbeben… Rainbow schrieb: „Immer wieder gibt es Nachbeben. Wir stellten einen Becher mit Wasser in die Mitte des Wohnbereichs. Oft kräuselt sich das Wasser und manchmal schlagen die Türen. Wir beten.“

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Todeszahl steigt 
Die Nachrichten werden immer schlechter, fürchte ich. Um 9.30 Uhr chinesischer Zeit, wurde die offizielle Zahl der Erdbeben-Todesopfer bei 5.000 angesetzt. Aber wir befürchten, dass die Zahl während der Nacht noch steigen wird.


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Tausende tot in Chengdu 
Die letzten Nachrichten um 9:00 Uhr chinesischer Zeit brachten die Meldung der Staatlichen Nachrichtenagentur, dass wohl 3.500 Menschen bei dem Erdbeben in Chengdu zu Tode gekommen sind.

Außerdem sind sechs Schulen eingestürzt und über 900 Schüler wurden offenbar unter den Trümmern begraben, das Erdbeben erreichte auf der Richter-Skala 7,8 Punkte.

Premier Wen nennt es eine Katastrophe und ruft zur Ruhe auf. 

Unsere Herzen sind bei den Familien der Opfer, die ihr Leben verloren haben.


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Teilweise Schäden an den Gebäuden 
Hier ein Update von Heather, unserer Senior Vet auf der Station:

Die Gebäude wackelten und das Gebäude C1 (Büro und Unterkunft) wurde ziemlich geschüttelt und ist beschädigt. Die Unterkünfte sind unsicher und es gibt Risse in der Decke. Der Boden bewegte sich und das Gebäude schwankte, auf den Dächern fehlen Ziegel, der Mauerteile sind in das Dach der Bärenküche gefallen und haben ein großes Loch hineingerissen, aber die Menschen und Bären sind OK.

Bei Haus 2 und Haus 3 hätte niemand bemerken können, das irgendetwas passiert ist. Jasper und sein Team lagen draußen und nahmen ein Bad ein der Sonne, als ob nichts passiert wäre. Alle anderen Bären sausten zurück in ihre Unterkünfte, gerieten in Panik und versuchten, sich durch den Zwischenraum zwischen Tür und Wand in ihre Unterkünfte zu schieben – aber jetzt sind sie OK. Wir haben noch immer Fälle von Schütteln Schock-Nachwirkungen.

Heather sagt, dass alle Mitarbeiter aus ihren Unterkünften in das alte und das neue Krankenhaus umgezogen sind.


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Erdbeben in Chengdu 
Viele von Ihnen haben inzwischen sicher schon gehört, dass es in Chengdu ein Erdbeben gegeben hat. Viele besorgte Menschen melden sich deshalb bei uns – daher ein kurzer Eintrag, um allen zu sagen, dass bei uns auf der Rettungsstation alles soweit in Ordnung ist.

Noch immer treffen neue Meldungen ein, aber die gute Nachricht ist, dass es sowohl Menschen als auch den Bären auf der Rettungsstation in Chengdu gut geht. Das Beben war zu spüren und alle rannten auf den Parkplatz – die Gebäude sind offenbar alle heil geblieben, aber wir haben doch sicherheitshalber angefangen, sie zu überprüfen.

In den Nachrichten gibt es bislang keine Meldungen von Opfern in Chengdu, aber es gibt immer neue Nachrichten und aus Yunnan wurde von einstürzenden Gebäuden berichtet.

Die Telefonleitungen im Center funktionieren nicht und die E-Mails nur sporadisch. Sobald wir mehr wissen, werde ich Ihnen berichten.


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