„Professoren“ lassen Erdbebenkinder wieder lachen 
Wenn man Deng Yu Rui zum ersten Mal trifft, fällt es schwer, nicht zu weinen. Sein Vater starb beim Erdbeben vom letzen Mai und seine Mutter hat tragischerweise drei Gliedmaßen verloren. Doch Dengs Gesichte strahlte, als er seine neuen vierbeinigen besten Freunde traf.



Offenbar hat der kleine Deng die Tapferkeit seiner Mutter geerbt, die jetzt einen Blog betreibt, um anderen Erdbebenopfern bei der Überwindung ihrer Traumata zu helfen.

Seine Schule in Dujianyang wurde vor einem Jahr am 12. Mai 2008 zerstört und als wir in die Fertigbauhäuser kamen, das jetzt an deren Stelle stehen, hat mich der Empfang sehr bewegt.



Ein Transparent hing stolz vor den Schulgebäuden. Darauf stand: „Fühle die Liebe und gebe sie weiter. Hand in Hand mit Professor Pfote von Animals Asia“. Dieses Transparent und unser Besuch wurden von einem Lehrer der Schule, Herrn Zhang, vorbereitet, der dort bereits seit 2004 von unserer Bärenkampagne erzählt.

Rainbow, Suki, Sailing und Cherry haben den Tag zur Erinnerung an das Erdbeben organisiert. Auch damit die Kinder sich besonders fühlen können im Rückblick auf eine Zeit, die zwangsläufig traurig war. Freundliche Freiwillige haben ihre Hunde mitgebracht – einen Mops, Professor Xiao Xuan, einen Afghanen, Professor Da Er, einen schwarzen Labradormischling, Professor Da Hei und einen Pudel, Professor Bi Bi – und so waren wir bereit, mit der Veranstaltung zu beginnen.

Es müssen ungefähr vier Millionen Kinder gewesen sein, die aus den Klassenräumen strömten, sobald sie uns ankommen sahen. Sie riefen ein schnelles ‚Hello’ auf Englisch und in ihrer Aufregung, am Nachmittag ihre Professoren zu treffen, warfen sie mich praktisch um.

Diese vier wunderbaren Hunde-Botschafter kamen ganz in Ruhe und Schwanz wedelnd in einem Meer von Kindern an, die alle riefen: „Wo Ai Go Go“ (wir lieben Hunde).

Vor einem Jahr waren viele dieser armen Kinder noch voll Kummer, weil sie ihre Eltern, Familienmitglieder und Freunde verloren hatten. Doch heute berührten die Hunde ihre Herzen und ich war so stolz darauf, wie gut sie den Kindern dabei helfen konnten, die Traurigkeit zu überwinden.

Suki gab vor ca. 70 Kindern eine brillante Präsentation und rief sie auf zu antworten, wie Hunde so vielen Menschen in Dörfern in ganz China und in der Welt helfen können. Bilder von Blindenhunden und Spürhunden erschienen auf der Leinwand und die Kinder mussten raten, wie genau diese Hunde in ihren verschiedenen Rollen helfen.



Einmal war ein Bild zu sehen von Hunden, die im Schutt von Sichuan nach Überlebenden suchten und die Stimmung wurde für einige Augenblicke ernst. Alle Augenpaare waren auf die Leinwand fixiert, da die Kinder verstanden, dass Leben durch solche Hunde gerettet worden waren.

Auch das nächste Bild traf auf traurige Gesichter als Suki den Ex-Markthund Eddie zeigte, eingesperrt und ängstlich. Und weiter Bilder von Hunden aus der wahrhaft schrecklichen Nahrungsmittelindustrie, die Hunden und Katzen grausam hält. Die Kinder wussten genau, was zu sagen war – und sie waren wütend über diese wirklich abscheuliche Behandlung von Hunden in ihrem Land.

Dann sprang Suki zu den nächsten Bildern und die Kinder klatschten und lachten als sie Dr. Eddie in seiner neuen Rolle als Dr. Hund sahen. Wie er Küsschen an Kinder und alte Menschen in Krankenhäusern und Heimen in Hongkong verteilt.

Es folgten weitere Bilder darüber, wie Hunde zu behandeln sind und wie sie uns behandeln, wenn wir gut für sie sorgen.

Suki forderte die Kinder auf, darüber nachzudenken, wann wir Hunde nicht stören sollten und die Antworten kamen schnell und vielfach: Wenn sie fressen, schlafen, traurig und angeleint sind – und noch mehr.

Dann fragte Suki, wie man sie glücklich machen kann und wieder schallte es vor Antworten: Sie ausführen, füttern, stets Wasser geben, mit ihnen spielen, sie bürsten - und sie „zum schlafen in einen Käfig zu stecken“. Natürlich hatte Suki auf diesen letzten Vorschlag eine Antwort und fragte sie, ob sie selbst glücklich wären, wenn sie statt in einem Bett in einem Käfig schlafen müssten. Ein lautes „Nein“ zeigte, dass die Nachricht angekommen war.

Zum Schluss zeiget Suki den Kindern, wie man sich Hunden richtig nähert – den Besitzer zuerst fragen, ob an ihn streicheln darf und ihnen den Handrücken hinreichen, damit die Hunde zuerst daran schnüffeln können.

Dann kam der Augenblick, auf den alle Kinder gewartet haben – die Hunde wurden in die Klassenzimmer gebracht, so dass jeder das Gelernte „ausprobieren“ konnte.



Sie konnten sich kaum zurückhalten. Sie barsten vor Aufregung, aber fragten scheu die freiwilligen Helfer um Erlaubnis, „Hallo“ zu sagen, ehe sie die Köpfe der Hunde streicheln und ihre neuen Freunde kennenlernen konnten. Die früheren Ängste waren verschwunden und die Kinder begannen mit der ernsthaften Arbeit des Bürstens, Tätschelns, Fütterns und erschöpften sich fast darin. Sie genossen diese perfekte Form der Tiertherapie.

Natürlich haben alle Kinder ihren „Test“ mit Auszeichnung bestanden und sich eine Graduationsurkunde verdient. Danach der Schwur der Kinder, Hunde stets zu lieben und sie zu schützen, überhaupt alle Tiere, – solange sie leben. Sie werden die Figur ihrer Professoren aus Plastilin behalten, die sie so geschickt gemacht haben.



Wir alle sahen mit feuchten Augen zu und waren - wieder einmal - stolz darauf, dass diese Kinder, die letzten Mai so schwer von dieser Tragödie getroffen wurden, nun Liebe und Hingabe schworen für diese wunderbare Tierart – wahre Helden der Gemeinschaft –, die so bereitwillig ihre Herz an uns verschenken, um uns dadurch zu helfen.

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Nothilfe Bärenrettung


Chiu, unser heimlicher Held 
Weltweit sind unsere Mitarbeiter ohne Pause im Einsatz. Sie arbeiten im Hintergrund und sichern die Professionalität und die Wahrhaftigkeit, die das Herz unserer Kampagnen bildet.

Manchmal tragen sie auch etwas Humor mit dazu bei - und hier kommt Chiu, unser Art Direktor ins Spiel. Ob es der Schriftzug in unserer Rettungsstation ist, das Erstellen kreativer Bilder von Bären, Hunden und Katzen, immer findet man Chiu wie er in Ruhe und voller Kreativität die Bilder zeichnet, die Menschen auf eine andere, inspirierende Art mit der Welt der Tiere verbinden.

Hier sieht man Chiu bei einer kurzen Zeichenpause um Jasper und den Bären im Haus 2 Hallo zu sagen. Darunter sein wunderbares Schild das vor jedem Gehege hängt wenn die Bären draußen herumtollen.





Chius Besuch war viel zu schnell vorüber. Doch vor seiner Rückreise nach Hongkong konnte er noch das wunderbare vegetarische Essen genießen, das unsere Köche für unseren fleischlosen Freitag in Chengdu bereitet hatten.



Wieder war es Chiu der dieses fantastische Poster gezeichnet hat auf dem steht, warum die vegetarische Küche gut ist für die Tiere, für uns und für die Erde.



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Nothilfe Bärenrettung


Doppelbärenhaus in Vietnam eröffnet 
Es regnete in Strömen, die Gäste strömten herbei und unsere Herzen stiegen empor als unsere wunderbaren Bären in Vietnam zum ersten Mal die einfache Freude, auf Gras zu laufen, kennenlernten.

Wetter und wilde Tiere sind unberechenbar. Trotz des blauen Himmels kurz nach dem Wolkenbruch und der umhereilenden Medienvertreter auf der Jagd nach guten Fotos entschieden sich viele unserer bärigen Bewohner, die meiste Zeit des Tages drinnen zu verbringen.

Es war die Eröffnung des ersten Zweifach-Bärenhauses und der zugehörigen Freigehege in unserer Rettungsstation im Tam Dao Nationalpark bei Hanoi letzten Donnerstag, dem die Gäste, darunter Vertreter mehrerer ausländischer Botschaften, NGOs und Vertreter der Regierung beiwohnten.



Zuerst waren wir enttäuscht, denn wir hatten gehofft, dass unsere Gäste die Möglichkeit bekommen würden zu sehen, wie alle unsere Bären umhertollen, ganz versunken in kindliche Spiele. So wie sei es immer sind, wenn sie genug Zutrauen gefasst haben zu ihren Außengehegen mit dem Gras und den wunderbaren Einrichtungen.

Zum Glück hatten die tapferen kleinen Jungtiere Mischa und Olly im Mondbärengehege und der brave David im Gehege der Sonnenbären den Mut, ins Rampenlicht zu treten – zunächst zögerlich streiften sie durch ihr neues Zuhause (während sie dabei immer ein wachsames Auge auf ihre jubelnden menschlichen Besucher hatten), und lockten so auch einige andere Bären heraus. Hier sieht man Olly wie er sein neues Heim inspiziert:



Diese drei hielten uns alle gefangen mit ihrer Suche nach den Leckerbissen, die wir in dem Klettergerüst versteckt hatten oder wie sie ihre Tatzen in den Pool tauchten und die warmen Sonnenstrahlen genossen.

Einmal konnte man alle fünf Mondbären, die wir in den letzten Tagen an den Zaun gewöhnt hatten sehen, wie sie durch die Gerätschaften des Geheges kletterten und dabei begierig die Erdbeermarmelade und Obststücke erschnüffelten, ehe Mausi, Mara und Marmite sich einige Spielsachen und Zweige griffen und sich damit in ihre Unterkünfte zurückzogen, um ihren neuen Fund zu inspizieren.

Es war schon genug nur zu sehen, wie diese wunderbaren Tiere zum ersten Mal im Leben lernten, einfach nur „Bär zu sein“ und ihre Genossen sicher und gemütlich in ihren Hängekörben liegen zu sehen. Doch am besten ist es zu beobachten, dass diese Bären frei entscheiden können, ob sie drinnen oder draußen bleiben wollen.

In den zehn Jahren, die wir nun in Vietnam arbeiten, sind wir auf viele Hindernisse gestoßen – einige groß, einige klein – doch bisher konnten wir sie alle überwinden. Weil unsere Organisation wie unser stabiles Doppelbärenhaus ein solides Fundament hat.

Unser Fortschritt ist erstaunlich und dafür möchte ich vielen Menschen danken, nicht zuletzt unseren loyalen Unterstützern.

Sie haben auch in schwierigen Zeiten zu uns gehalten und sicher gestellt, dass die nötigen Mittel – sowohl materiell, als auch spirituell und emotionell – vorhanden waren, um unsere Arbeit fortzusetzen, den Wandel in den sich entwickelnden Ländern Asiens von innen heraus zu fördern.

Ihre Unterstützung hat zwar indirekt, aber dennoch sehr konkret vielen Bären und anderen Tieren in Vietnam und ganz Asien geholfen. Dafür bin ich von Herzen dankbar.

Auch unseren Partnern in der Regierung muss danken, ohne deren Vertrauen und Unterstützung unser Traum von einer Rettungsstation für Mondbären in Vietnam eben nur ein Traum geblieben wäre.

Vielen Dank auch den anderen NGOs, sowohl vor Ort als auch international (WWF, WSPA, ENV, Blue Dragon, East meets West Foundation, ACRES) und den Beamten beim Zoll, der Umweltpolizei die mit uns zusammenarbeiten, um die Tiere dieses wunderbaren Landes zu schützen.

Vielen Dank an Wayne, Aaron, Chris, Peter und das ganze Team von Al Fresco’s Gruppe Vietnam, die jeden so großzügig bewirtet und mit der wunderbaren Kombination aus vietnamesischer und westlicher vegetarischer Küche glücklich gemacht hat.

Weitere spezielle Gäste machten diesen Tag perfekt. Joe Hancock, Mitglied des Vorstandes in Hongkong, und Freunde aus unserem großzügigen Büro in Italien, Carmen und Irene, sowie unsere wunderbaren langjährigen Unterstützer Jo Politis und Richard Collins, die aus Australien einflogen waren, um bei den von ihnen adoptierten Bären Jarvis und Taurus, dem Welpen, zu sein.

Zwei wunderbaren Frauen, die diese Eröffnung so unvergesslich gemacht haben, kann ich nicht genug danken – der Schauspielerin Maggie Q, unserer Botschafterin der Mondbären in Vietnam, und unserer lieben Freundin und Unterstützerin, der bekannten Primatenforscherin Dr. Dame Jane Goodall.

Hier ist ein wunderbares Bild wie Maggie, wie sie den kleinen Taurus trifft, der ja erst vor kurzem zu uns kam, nachdem Wilderer ihn im Urwald gestohlen hatten. Ohne seine Mutter hätte er nicht für sich selbst sorgen können.



Das Zusammensein mit Maggie, die freundlicherweise unsere Einladung zu dieser Eröffnungsfeier angenommen hat, bereitete uns sehr viel Freude. Sie erwartete keine „Hollywood Star Behandlung“ und zog mühelos jeden durch ihre Natürlichkeit, ihren Charme und ihr Lachen in den Bann!



Die vietnamesischen Wurzeln von Maggie sind für unsere Kampagne so wichtig (Sie hat mit Größen wie Tom Cruise und Bruce Willis in Filmen wie „Mission: Impossible“ und „Stirb langsam“ gespielt) und in ihren vollen Terminkalender hat sie noch die Produktion eines neuen, aufrüttelnden öffentlichen Videos über die Rettung der Mondbären in Vietnam eingeschoben. Natürlich haben wir die Gelegenheit ergriffen, diesen Spot als Welturaufführung bei der Eröffnung zu zeigen!

Und hier sind ein paar Insider Celebrity Gerüchte – Maggie Q ist im wahren Leben genauso gut aussehend wie im Film und in ihrem Herzen genau so schön wie von außen!

Wir waren alle begeistert, als Jane Goodall, die unseren Bären über viele Jahre hinweg eine liebe Freundin war, die Freundlichkeit und Zeit fand, eine Videobotschaft aufzunehmen und uns zu schicken, zusammen mit Grüßen „ihrer“ Schimpansen aus Gombe in Afrika an „unsere“ Bären in Vietnam. Diese Botschaft zeigten wir voller Stolz bei der Eröffnung.

Als die Rufe von Janes Schimpansen in den Hügeln von Tam Dao widerhallten, zeigte uns dies aufs neue, wie verbunden wir alle durch das Mitgefühl und den Respekt für die Tiere der Welt sind. Vielen Dank, Jane, und von uns allen die besten Grüße – und von unseren Bären an Dich und Deine Schimpansen in Gombe!

Zuletzt ist da auch unser wunderbares und entschlossenes Team in Vietnam – jeder, von Tuan Bendixen, unserem Direktor in Vietnam, der durch die Eröffnung in seiner bekannt fröhlichen und erfindungsreichen Art führte, über die Köchen, Tierärzte, Bärenteams und Fahrern bis hin zum Sicherheitsteam, den Mitarbeitern in der Verwaltung und im Finanzwesen oder in der Öffentlichkeitsarbeit. Ihre Beharrlichkeit, Humor, harte Arbeit und professionelle Einstellung spiegelten sich im Lächeln auf den Gesichtern aller hier im Rettungszentrum.

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Viele Stimmen, ein Ziel 
Wenn ihre nur dieses Wochenende im Sichuan Hotel hättet dabei sein können, um zu hören, wie die Leiter von 49 Tierschutzgruppen und 18 Tierkliniken aus ganz China über die Erfolge und Kämpfe bei der Rettung und der Sorge für Tiere sprachen – und darüber, Tieren eine Stimme zu geben.



Dank der großzügigen finanziellen Unterstützung der Humane Society International (HSI) konnten wir den Abgeordneten Flüge und Unterkunft finanzieren – fast keiner hätte diese Kosten selbst tragen können.

Wunderbar, Peter Li wieder zu treffen (siehe Bild). Er vertritt jetzt HSI und ist ein alter Freund, Unterstützer und Ratgeber seit den Anfängen von Animals Asia.



Unsere Animals Asia Mitarbeiter haben rund um die Uhr gearbeitet um sicherzustellen, dass die Konferenz von Anfang bis Ende ohne Probleme ablaufen kannt. Christie Yang leitete ein Team bestehend aus Rainbow, Suki, Sailing, Jackey, Cherry, Irene und Betty, die das ganze glatt und fachmännisch realisierten.



So begannen die Vorträge. Fast ein Jahr nach dem schrecklichen Erdbeben in Sichuan wurden Bilder gezeigt von entschlossenen Aktivisten, wie sie letzen Mai in die zerstörten Gebiete gingen.

So viele glückliche Hunde und Katzen verdanken ihr Leben diesen tapferen Menschen, die hier ihre Erfahrungen austauschten. Wir alle beteten dabei still dafür, dass Menschen und Tiere eine solche Zerstörung nie wieder sehen würden.

Weitere Präsentationen und Bilder zeigten chinesische Aktivisten, wie sie gegen die Märkte für lebende Tiere und den Verzehr von Hunden und Katzen demonstrieren. Aus dem Inneren von Käfigen rufen sie und erinnern an die Qualen der Opfer. Die Menschenmenge um sie herum und die Unterschriftenlisten zeigen, dass die Öffentlichkeit sich des Themas des Tierschutzes immer mehr bewusst wird.

Es gab eine leidenschaftliche Diskussion mit Leitern von Rettungsstationen über das humane Einschläfern, die oft um das Leben von Tieren ringen, die unter schrecklichen Verletzungen und Krankheiten leiden.

Wir wissen, dass diese Tiere die beste Chance verdienen und dass Wunder vorkommen. Doch Tatsache ist, dass diese Tiere oft einen langsamen Tod sterben, wenn man sie sich sebst überlässt. Wir diskutierten über die angemessenen Arzneien – und angemessenen Gründe –, wenn diese armen Tiere doch eingeschläfert werden müssen.

Jeder hatte Verständnis für Frau Ha in ihrer tiefen Verzweiflung bei der Pflege von Hunderten geretteten Hunden und Katzen. Und wir alle lächelten erleichtert, als sie ihre Entschlossenheit betonte, nie aufzugeben und uns stolz ihr neues „Hunde-Tattoo“ am Arm zeigte, das sie wieder neu motiviert.

Jedem war klar, dass wir Programme wie unser TRN (einfangen, kastrieren, freilassen) noch stärker verfolgen müssen, um die Zahl der streunenden Hunde und Katzen zu verringern. Damit die Rettungsstationen entlastet werden – nicht nur finanziell, sondern auch emotional – damit es ihnen möglich ist, Lehrer zu sein anstatt zu Sammlern zu werden.

Hier sind noch ein paar Fotos von dem Symposium. Sie zeigen Jiang Hong vom Hong Shiliu Companion Animals Rescue Center in Xian:



Unsere Tierkrankenschwester Hayley:



Unseren Direktor für Tierschutz Mark Jones:



Den Besuch der Delegierten in unserem Rettungszentrum für Mondbären in Chengdu …



--- wo sie ein wunderbares vegetarisches Mittagessen genossen, das unsere Küchenmannschaft so hervorragend zubereitet hat.



Zum Schluss ein Foto von Christie und mir das zeigt, dass es auf dem Symposium nicht nur um harte Arbeit ging!



Mehr über das Symposium und die dortigen Resolutionen gibt es hier

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Erfrischung gefällig? 
Nach dem "Anhimmeln" unserer neuen Welpen bin ich auch ein bisschen urch unser neues Doppelbärenhaus gelaufen, das bei der diesen Monat bevorstehenden offiziellen Eröffnung der Bauphase 2 in Vietnam das Kernstück bildet.

Robert, unser Betriebsleiter, und Duc, Leiter der Wartungsarbeiten, und natürlich das ganze Team haben zusammen mit den beauftragten Firmen Tag und Nacht daran gearbeitet, alles fertig zu stellen. Damit die Bären aus den derzeitigen Quarantänestationen und den Integrationsstationen dorthin umziehen können.

Die Gehege sind wunderbar – und wir alle wollen dabei sein, wenn die Bären hier in den Sonnenschein auf die Wiese hinauslaufen und ihr neues Zuhause erforschen.



Eine der faszinierendsten Einrichtungen unserer Rettungsstation ist unsere Wasseraufbereitungsanlage. Dank Roberts Entschlossenheit können wir damit nicht nur Wasser zu Reinigungszwecken, sondern sogar als Trinkwasser gewinnen!

Er hat es geschafft! Gestern erst füllte ich meine Flasche und trank das Wasser, das nur Stunden zuvor noch … eben ... Abwasser war. Für Vietnam ist das eine Premiere und wir sind unheimlich stolz darauf, durch die Aufbereitung unseres Abwassers auch etwas für die Umwelt zu tun und damit dem Tag näher zu kommen, wo praktisch nichts mehr nur zu Abfall wird!

Hier trinkt Tuan das aufbereitete Wasser und Robert füllt seine Flasche auf:



Mehr über dieses moderne Wasseraufbereitungssystem können Sie auf unseren Webseiten finden.

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