Überraschende Veranstaltungen 
Seit Sun Lis Event war das Leben verwirrend, aber lustig – und in der vergangenen Woche trafen meine Familie und ich Christa Filipowicz, unsere Direktorin Deutschland, und Toby Zhang, unseren Direktor für Chinesische Angelegenheiten, sowie einen wichitgen Vertreter und Doktor der chinesischen Medizin, Prof. Gao, in Zürich und nahmen dort an ein paar großartigen Veranstaltungen teil.

unsere langjährige Freundin und Unterstützerin Katharina Büttiker (die auch Präsidentin der Schweizer Tierschutzorganisation Animal Trust ist) war außerordentlich großzügig gegenüber den Bären und unseren Projekten in China und Vietnam. Sie und ihr Ehemann Gero hätten nicht freundlicher und gastfreundlicher sein können während unseres Besuchs und so freue ich mich sehr über Katharinas Zustimmung, unsere Botschafterin in der Schweiz zu sein.



Katharina hat uns auch mit der Universität Zurich in Kontakt gebracht — und mir fehlen einfach die Worte zu der Überraschung, die uns beim Besuch der Universität letzte Woche erwartete. Und ich denke, dass diese Überraschung auch den Bären sehr viel helfen wird.


Herzlichen Dank nochmals an unsere Freunde Katharina und Gero sowie alle beim Animal Trust. Bitte klicken Sie hier und lesen Sie die ganze Geschichte.



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Nothilfe Bärenrettung


Danke, Sun Li! 
Während sich Gill und unser Team in England durch das wilde Dartmoor schlugen, war ich mit Lucky, Sailing, Jacky, Toby und Fan Dang in Peking bei einer unglaublichen Veranstaltung für die Bären – zusammen mit dem chinesischen Superstar Sun Li.



Über 400 Menschen waren bei der Veranstaltung in der Capital City Library in Peking dabei. Darunter so bekannte Persönlichkeiten wie Wie Xue, Xie Zheng, eine Menge Medienleute, Vertreter von Tierschutzgruppen wie IFAW, Capital Welfare Association, Roots and Shoots und Low Carbon Earth. Und auch Zhangdan, der so viel für den Tierschutz in China erreicht hat, genauso wie Xue, die uns kürzlich so sehr geholfen hat mit ihrer eigenen PR Agentur und die Asian Women Development Association. Auch Mitglieder der Regierung waren dabei und natürlich einige begeisterte Mitglieder des chinesischen Fanclubs von Sun Li.

Durch die Veranstaltung führte der bekannte Nachrichtensprecher Zhang Bin. Es gab Reden von Sun Li und mir und einer bewegenden Einführung von Mitgliedern des Sun Li Fanclubs, die in Begleitung unserer Moonie, der von Jacky animiert wurde, ein wunderschönes Lied sangen. Neben Sun Li war unser Moonie der Star der Show.



Die Gruppe Low Carbon Earth hatte mitgeholfen, dass Schüler mehrere wunderbare Ölgemälde unserer Bären gemalt haben – und auch eines von Sun Li, das sie bei der Veranstaltung als Geschenk überreicht bekam.



Sun Li sprach über Bärenfarmen und ihre Abscheu über die Käfighaltung und Ausbeutung der Bären wegen ihrer Galle. Dann ging sie auf den Tierschutz im Allgemeinen ein. Mehrere der Journalisten wollten offensichtlich mehr über die „echte“ Sun Li erfahren. Einmal wurde sie gefragt, ob sie keine Angst habe die kommerzielle Werbung zu verprellen, wenn sie sich gegen Produkte aus Tieren wie Bärengalle oder Pelze stellt. Die Antwort von Sun Li kam prompt und sie sagte, dass sie nie Produkte bewerben würde, die Tieren Leid zufügten und nur einen Tag bevor sie den Vertrag hätte unterschreiben sollen bereits ein Angebot für eine Werbung abgelehnt habe als sie herausfand, dass eines der von ihr zu tragenden Kleidungsstücke einen Pelzkragen hatte.

Klar, dass diese Mitteilung das Publikum laut applaudieren lies. Danach wurden Sun Li, Toby, unser Direktor für behördliche Angelegenheiten, Lucky, unser Education Manager und ich von Zhang Bin über die Schrecken der Bärenfarmen befragt.

Zum Abschluss wurden auf der Bühne Geschenke ausgetauscht und ein großes Poster enthüllt, auf dem jedermann aufgefordert wurde, „die Schwarzbären zu retten und keine Bärengalle mehr zu konsumieren“.



Am Ort der Veranstaltung – der beeindruckenden Capital Bibliothek – waren vor und nach der Veranstaltung die Bilder unserer Bären in den Gängen ausgestellt. So konnten unsere Unterstützer, aber auch das allgemeine Publikum, die Schrecken der Bärenfarmen verstehen und auch unsere wunderbaren, geretteten Bären bewundern.

Jacky, in Gestalt von Moonie, war wesentlich an der Organisation dieser Ausstellung beteiligt. Die Bilder verfehlten ihre Wirkung nicht, denn die Besucher hielten davor an und kommunizierten über die Leiden der Bären.

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Nothilfe Bärenrettung


Ein Hurra für das englische Team! 
Jeder von ihnen ist ein Held – jeder einzelne unseres englischen Teams, das ein ganzes langes Wochenende lang durch die Wildnis Dartmoors wanderte, um Geld für unsere wunderbaren Bären und unsere Programme zur Hilfe für alle Tiere in Asien zu sammeln. Gill, unsere arme Direktorin in England schrieb uns und sagte, sie seien erledigt aber überglücklich, ihr Ziel und die angestrebten £ 1.500 - trotz wunder Füße und müder Körper - erreicht zu haben. Die Bilder sprechen für sich – und zum Glück spielte auch das Wetter mit!













Am gleichen Wochenende schrieb Gill: „Zusätzlich hatten wir auch noch zwei super Sallies die ebenfalls Spenden für Animals Asia sammelten – die eine Sally lief den London Marathon und die andere Sally wagte einen Tandem Fallschirmsprung. Insgesamt also ein wunderbares Wochenende.“

Hier ist der ganze Bericht von Gill und Nicky und denkt bitte auch selber daran, was ihr spenden könnt um ihre schmerzenden Glieder und die Blasen an den Füßen zu heilen.

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Fortschritte von To Zhai 
Wir sind gefragt worden, wie es To Zhai, unserem geretteten Hund vom Markt geht. Ich freue mich, sagen zu können, dass es ihr sehr gut geht. Die Auswirkungen ihrer Staupe sind verschwunden und jetzt hat sie nur noch einen weiteren Monat Quarantäne vor sich, ehe sie "sicher" ganz in die Rettungsstation zu unseren dortigen Hunden darf.

Monica (rechts) teilen uns die Stunden mit ihr auf - Monica kümmert sich um sie, wenn ich nicht da bin. Wendy (Mitte) übernimmt freundlicherweise dann, wenn Monica und ich beide nicht da sind. Wir freuen uns schon sehr, sie bei uns zu haben - und darauf, nicht ewig in die Spezialkleidung der Quarantänestation schlüpfen zu müssen!

To Zhai beginnt langsam, sich wie ein "wirklicher" Hund zu benehmen. Sie lernt jetzt, was spielen heißt und geht vergnügt auf die Besucher zu, die vorbeikommen, um sie zu sehen. Sie liebt diese Aufmerksamkeit und "lacht" noch immer -sie hat dabei eine lustig gerunzelte Schnauze und zeigt ihre Zähne.


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Vandrew – unser Andrew in Vietnam 
Ich bin in Vietnam. Wenn ich Vandrew sehe, wie er draußen umherläuft, bekomme ich eine Gänsehaut. Am 1. Juli kam er zu uns.

Vor 9 Monaten. Und es war, als würde die Uhr um fast 11 Jahre
zurückgedreht, als ich ihm zum ersten Mal in die Augen sah. Dort, aus seinem Käfig blinzelnd – dünn, abgehärmt, Wunden am Kopf und ein Vorderbein an der Schulter abgetrennt – war das Double von Andrew, unserem ersten Bären, den wir im Oktober 2000 – so lange ist das schon her – gerettet haben.

Vandrew läuft sogar so wie sein Namensvetter wenn er ruhig durch das Gras schlurft, um das fehlende Bein auszugleichen, oder wenn er stolz auf seinem Hinterteil sitzt und seine neue Welt beobachtet.

Und wie schön sieht er aus! Zwar fehlt ihm auch ein Auge, doch Vandrew ist von außen und im Inneren herzensgut – schnell hat er sich den Titel Onkel von Vietnam verdient (so wie Andrew damals in Chendu), denn er versteht sich so gut mit all den anderen Bären, die er trifft.

Laut Annemarie, Tierärztin und Leiterin des Bärenteams, war die Zusammenführung einfach perfekt. Jetzt ist er mit Seamus, Roy, PJ, Maggie, Angus und Taurus zusammen und die Gruppe ist eine einzige große und glückliche Familie. Offensichtlich ist Vandrew von unserer hübschen Maggie angetan und sie von ihm.

Ich denke an die wunderbaren Worte auf Andrews Grab in China – „Ohne Dich sind wir nicht schwächer, sondern durch Dich sind wir stärker“ - unser erster Bärenbotschafter hat gesehen, wie Bären wie Vandrew auch die Herzen der Menschen auf der ganzen Welt erobern. Die sich der Aufgabe verschrieben haben, dass dieser abscheuliche und peinliche Fleck auf China und Vietnam endlich verschwindet.


Juli 2010


März 2011


Integration März 2011


Vandrew und Maggie


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