Der „Benetton Bär“ bringt die Bärenfarmen nach Italien 
In dieser Woche der Kunst feierten wir rund um die Welt einige aufregende Ereignisse zugunsten der Bären und unserer anderen Programme in Asien.

Zunächst nach Italien, wo unsere wunderbaren Mitarbeiter alles daran gesetzt haben, um die Behörden in Neapel zu überzeugen, auf dem bekanntesten Platz der Stadt – der atemberaubenden Piazza del Plebiscito – eine Ausstellung abhalten zu dürfen. Diese Ausstellung wurde als Teil der offiziellen Agenda des „Maggio die Monumenti“ aufgenommen, einem seit 1994 abgehaltenen internationalen Festival dort.

Durch Vorführungen, Konferenzen und Kunst- und Fotoausstellungen, Konzerte und Workshops soll das historische und künstlerische Erbe Neapels damit gefördert werden und jedes Jahr kommen dazu über 500.000 Besucher aus der ganzen Welt.




Das war wirklich spektakulär! Carmen, Irene und das Team hatten den mit Aufnahmen für Benetton weltbekannt gewordenen Fotografen Oliviero Toscani überredet (Hier eine seiner berühmten Bilder: „Drei Herzen“), ein aufregendes neues Projekt im Rahmen unseres Themas „Rettet mich vor krank machender Medizin“ zu übernehmen. Oliviero hat uns schon in der Vergangenheit freundlich unterstützt.




Anfang Mai kamen sein Sohn Rocco Toscani (anerkannter Art Director von La Sterpaia, einem Workshop, wo Oliviero junge Künstler aus der ganzen Welt zusammenbringt) und Assistent Tommaso Gesuto aus Italien nach Chengdu um Dutzende unserer Bären für die Ausstellung in Neapel zu fotografieren.







Sie fingen den charismatischen Charme von Jasper, Prince, Quantock, Caesar und anderen Bären ein sowie den der kürzlich in Shandong geretteten Tiere und schon bald nach ihrer Rückkehr hatten Rocco und Tommaso aus den 50 besten Aufnahmen große Schautafeln gefertigt.

























Als ich zuerst aus dem Taxi stieg, glaubte ich, dass das nicht echt sei – riesige Fotos unserer Bärenfamilie in Chengdu standen nun mitten im wunderbaren Neapel und wurden vom Publikum bestaunt. Kinder standen mit ihren Eltern vor den Fotos und strahlten. Obwohl sie zu diesem Zeitpunkt wenig von den Bären wussten, berührte es mich zu sehen, wie diese Menschen die Bären dennoch bewunderten.

Die folgenden Fotos zeigen wir mit freundlicher Erlaubnis von www.lazampa.it und die Fotos oben wurden von unseren italienischen Mitarbeiterinnen aufgenommen.













Die Pressekonferenz am späteren Vormittag im Rathaus verlief wunderbar – der Vertreter des Bürgermeisters, Rat Valeria Valente, hatte mich, Carmen und Rocco dazu eingeladen, um darüber zu sprechen, wie wir die Botschaft von den Bärenfarmen nach Neapel gebracht haben. Dabei war auch Michele von der ENPA (der nationalen Tierschutzorganisation). Ich fühlte mich sehr geehrt, als mir Rat Valente die Goldmedaille der Stadt Neapel überreichte.




Nach der Pressekonferenz wurden wir eingeladen, auf der Piazza mit dem Durchschneiden eines Bandes die Ausstellung zu eröffnen und wir hoffen, dass die Menschen in Neapel und die Touristen dort sich unserer Mission für ein Ende der Bärenfarmen in Asien anschließen.




Als wir uns später verabschiedeten, konnten wir auch einige der anderen „Bewohner“ des Platzes – außer unserer Bären – besuchen. Oft auch vor den Fotos lagen einige der streunenden Hunde der Stadt im Schatten. Robust und freundlich, jung und alt, alle mit wedelndem Schwanz, kamen die gesündesten Streuner die ich jemals gesehen habe zu uns Besuchern, um ums zu begrüßen. Da war auch eine der freiwilligen Helfer, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, dass alle Hunde gesund und gut gefüttert sind. So gut sogar, dass der wunderhübsche Zorro sich sogar weigerte, eine der leckeren Pasteten zu essen, für die Neapel bekannt ist und die ich mir für den Rückflug aufgehoben hatte.

Am Ende eines Blitzbesuchs von gerade einmal 24 Stunden freute ich mich auf die Einladung, das „echte“ Neapel zu sehen und die Kirchen und Kapellen der Stadt zu bewundern. Dort ist eine der schönsten Architekturen, die ich seit vielen Jahren gesehen habe. Wir besuchten die Kapelle San Severo mit der weltbekannten Figur des Verschleierten Christus.




Meinen neuen Freunden in Italien – Simona, Mariuccia, Chiara, Adolfo, Tonino und Massimo meinen herzlichsten Dank… und natürlich auch unserem wunderbaren, wunderbaren Team dort – Carmen, Irene, Antonello und Giulia, die diese Ausstellung ohne Kosten für Animals Asia organisiert haben. Jeder Cent geht an die Bären. Grazie mille an all unsere wunderbaren Bärenfreunde in Italien von den Bären und den Teams in China und Vietnam, die von eurer Hilfe so viel profitieren.

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Alibaba zeigt Herz 
Wieder einmal haben sich Hartnäckigkeit, Ausdauer und Leidenschaft gelohnt – als Ergebnis der Anstrengungen von zwei unserer tollen Mitarbeiter in Hongkong. Sie haben Alibaba Limited angesprochen, nachdem sie auf deren Internet Seite Alibaba.com Produkte aus dem Fleisch und dem Fell von Hunden und Katzen fanden. Alibaba.com ist das größte e-commerce Portal der Welt.

Als erste machte uns Carney darauf aufmerksam und schrieb sogleich Alibaba an. Dort nahm man ihre Bedenken ernst und versprach, die Sache zu untersuchen. Von da an ging es schnell voran und nach Treffen zwischen Carney, Angela und Linda von Alibaba in Hongkong entwickelte sich daraus eine Lawine und man versprach sogar, nicht nur alle Produkte mit Verbindung zum grausigen Handel mit Fleisch und Fellen von Hunden und Katzen aus dem Programm zu nehmen, sondern dazu auch alle Produkte mit Bärengalle.

Aber nicht nur von Alibaba.com, sondern auch von dessen sehr bekannten chinesischen Schwester Taobao.com.

Mitte Mai fuhren Rainbow und ich zum Aktionärstreffen von Alibaba in Shenzhen, auf dem hunderte Aktionäre und Medienvertreter dem charismatischen Gründer Jack Ma (hier min Bild mit Rainbow und mir) bei seiner Rede lauschten, in der er die aktuellen Ergebnisse des Unternehmens vorstellte und die Gründe erläuterte, warum sie sich im Rahmen ihrer neuen Unternehmensinitiative für ein soziales Bewusstsein mit Animals Asia zusammengetan haben.



David erklärte auf sehr bewegende Weise, wie das Gewissen des Unternehmens zum ersten Mal durch die Informationen über Haifischflossen aufgerüttelt wurde, die sie im vergangenen Jahr erhalten hatten. Er sagte, dass es bei vielen Haiarten zwar eine große legale Grauzone für den Handel gibt, doch als Alibaba erfuhr, wie die Flossen „geerntet“ werden und was die Haie dabei erleiden, waren sie der Meinung, dass dies weit mehr als nur eine rechtliche Frage sei.

Genau so war es mit den Bären….David erläuterte den Zuhörern, dass es für Alibaba eine moralische Pflicht sei, den Bären in einer den Haien vergleichbaren Lage zu helfen – so wie die Artenvielfalt in den Ozeanen verloren geht, so verschwinden auch die Bären indem sie „ausgemolken“ werden. Mit Leidenschaft erklärte er, dass sein Sohn wohl noch frei lebende Mondbären sehen könne, doch sein Enkel sie vielleicht nur noch von Bildern und Filmen kennen lerne. Seine Pflicht als Vater sei es, dies zu verhindern.

Vor der Rede von David war ich noch besorgt darüber, ihre neue Initiative bezüglich der Hunde und Katzen vorzustellen. Denn wir waren schließlich in Shenzhen in Südchina. Dort werden jede Woche tausende Hunde und Katzen gegessen und in dem Auditorium gab es sicher viele, die ab und an auch Hundfleisch essen. Dennoch musste es gesagt werden und in meiner Dankesrede für David erläuterte ich die Entscheidung von Alibaba, die ja über die Verbannung von Produkten mit Bärengalle hinausgeht.

Mit ihrer Entscheidung, auch Produkte mit Fleisch oder solche mit Fellen von Hunden und Katzen abzusetzen, haben sie Mitgefühl und ihre Anerkennung für Begleittiere gezeigt, die ihre Liebe und Loyalität den Menschen auf der ganzen Welt bereits bewiesen haben und etwas besseres verdienen, als nur als Handelsware betrachtet zu werden.



Vor allem Hunde sind in China zu Helden geworden, nachdem sie Seite an Seite mit den Rettungsmannschaften nach dem Erdbeben in Sichuan gekämpft haben. Auch während der Olympischen Spiele waren sie zum Schutz gegen Terroristen im Einsatz. Daher seien wir im Namen von Millionen Menschen in China und der Welt sehr dankbar für die Entscheidung von Alibaba. Während ich darauf wartete, dass Rainbow meine Worte übersetzt, brach plötzlicher Applaus aus und Rainbow und ich sahen uns strahlend an in dem Bewusstsein, dass der Tierschutz in China gerade wieder einen Schritt voran gekommen war.



David scherzte, dass Bären in den Finanzmärkten als etwas Negatives gesehen werden, doch „wir glauben, das stimmt nicht. Denn für jeden aus einer Farm geretteten Bären wird etwas Negatives zu etwas Positivem“. Bei diesen Worten übergaben wir ihm ein Bild von „Alibaba“, einem unserer vor kurzem geretteten Bären, den wir zu Ehren eines Unternehmens mit Herz so benannt haben.



Damit will ich diesen Blog beenden – ganz im positiven Geist und voll Dankbarkeit nicht nur gegenüber Alibaba, sondern auch gegenüber Carney (oben) und Angela, die man hier bei ihrem letzten Besuch in Chengdu sehen kann.





Hier ist auch unserer Presseinformation zu diesem Thema.
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Vom Fleischhund zum Star bei der Hundeschau Crufts 
Vom Fleischhund zum verwöhnten Freund und Star in England! Das ist der Werdegang von Twizzle, der Anfang 2009 fast in einem Restaurant in Südchina geendet wäre. Twizzle war einer der 149 Fleischhunde, die auf dem Weg zu den grausigen Märkten für Lebendtiere in Guangzhou von einer Tierschutzgruppe aus Chengdu abgefangen wurden. Sie baten uns damals um Hilfe.

Viele von euch erinnern sich vielleicht noch. Silvester 2008 waren unsere Tierärzte und unser Bären- Ausbildungsteam auf dem Weg zur Rettungsstation, wo sie einen Lastwagen voller Käfige mit winselnden Hunden vorfanden.

Dieser Tag und die nächsten Wochen werden für immer in meinem Gedächtnis bleiben. Trotz der unendlichen Anstrengungen des Teams, möglichst vielen Hunde zu helfen, verloren wir schließlich 102 davon – sie waren zu krank, um es zu schaffen.

Helena Molloy kam ursprünglich als freiwillige Helferin für die Bären zu uns, doch sie war dann in der ganzen Zeit bei den Hunden im Einsatz. So wurde die arme Helena ziemlich plötzlich in unsere Welt der unerwarteten Ereignisse eingeführt, aber sie zeigte nicht einmal Schwäche, als sie diese raue Seite Chinas kennenlernte.



Freundlich und professionell half sie so viele Hunde wie möglich zu heilen – wobei ihr einer besonders ins Auge stach. Wir nannten diese Hündin Mummy Dog und Ströme von Tränen wurden vergossen, als wir ihre neugeborenen Jungen einschläfern mussten. Denn es gab keinen Platz für eine Quarantänestation und die Kleinen würden in diesem Chaos an Verzweiflung und Krankheiten nie überleben.

Mummy Dog war der süßeste und liebste Hund der Welt. Zunächst scheu, doch trotz allem, was ihr zugestoßen war, begann sie uns zu trauen und sich ruhig neben uns zu setzen, während wir arbeiteten. Bald schon hatte sie Helenas Herz gewonnen.



Neulich war Helena bei der Hundeschau in Crufts in England, um für unsere vierbeinigen Freunde in Asien zu werben. Und wer war da neben ihr und becircte die Mitarbeiter und Unterstützer gleichermaßen? Ja, Mummy Dog – jetzt genannt „Twizzle“.

Um sie von China herüberzuholen, gab Helena tausende Pfund aus. Jetzt war sie schließlich in England. Ein glückliches Ende und eine Geschichte, die „Lassie“ Konkurrenz macht. Hier ist der Bericht von Helena und ein paar Fotos von Twizzle mit ihren neuen Hundefreunden und auch ein paar ganz speziellen Menschenfreunden. ( Helena mit Twizzle und, von links, Annie, Hayley und Judy).



„Ich bedaure nicht, das ganze Geld für einen chinesischen Fleischhund ausgegeben zu haben. Eigentlich ist es schon komisch, denn ich weiß nicht, wie viele andere Hundebesitzer ich bei den Spaziergängen mit ihr hier getroffen habe, die mir sagten, wie hübsch sie sei. Ohne dass ich zuvor etwas sagte! In China schaut sie wie jeder andere Hund aus. Doch hier in England ist sie wirklich etwas Besonderes.

Sie hat sich gut an ihr neues Zuhause gewöhnt und außer dass sie aufs Sofa springt, wenn ich das Haus verlasse (Sie ist offensichtlich intelligent, denn sie versucht es nicht mal, wenn ich da bin. Doch der warme Fleck verrät sie), ist sie der perfekte Hund.

Sie liebt die Spaziergänge und hat schon zwei Hundefreunde, Bob und Beanz, die meinen Freunden gehören. So kann sie fast jeden Tag mit ihnen herumtollen. Leider fürchtet sie sich vor dem Auto und es wird ihr da übel. Doch ich arbeite daran und sie wird hoffentlich bald lernen, dass ein Auto sie zu Plätzen bringt, die Spaß machen, wo sie frei laufen und schnüffeln kann.“

Die Geschichte von Twizzle brachte es in England auch auf die Titelseiten. So im Magazin „Dogs Today“.



Nach dem Treffen in Crufts sagte Nicky, unsere PR und Veranstaltungsmanagerin:

„Wenn man Twizzle zum ersten Mal trifft, ist man begeistert. Mein erster Eindruck ist, sie ist so klein dass ich überhaupt nicht verstehe, wie sie als Fleischhund gesehen werden kann.

Als ich sie mit Helena sah (sie betet sich ganz offensichtlich an) und als sie so von hunderten Besuchern an unserem Stand gestreichelt wurde, als sie der Star im TV Interview war und als viele Reporter sie für Hundemagazine fotografierten, erstaunte mich ihre Ruhe und Entspanntheit. Speziell wenn man bedenkt, woher sie vor nicht einmal einem Jahr hergekommen ist. Seit dem Tag ihrer Rettung ist sie ein wahrer Schatz und dankt uns für all die Liebe und Zuneigung die sie von allen empfangen hat.“

Hier ist noch mehr über die Reise von Helena und Twizzle.

Vielen Dank, Helena, für Deine wunderbare und hingebungsvolle Arbeit als freiwillige Helferin – und dafür , dass Du Twizzle das Leben gegeben hast, das sie liebt.






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Kristallklare Beweise 
Dienstag, 5. Mai: Alle waren stumm als die Röntgenbilder auf den Schirm kamen. Crystal, unsere ältere, im Oktober 2000 gerettete Bärin, lag auf dem Röntgentisch wegen ihrer arthritischen Hüfte und Rückgrads.

So klar wie ihr Name war hier der Schatten dreier Kanülen in ihrer rechten Hüfte und einer in ihrer linken zu sehen, wobei die Nadelspitzen ihr tief ins Fleisch stachen.





Zum ersten Mal wurde sie jetzt von unserer leitenden Tierärztin Heather mit unserem neuen Röntgengerät untersucht. Es war nicht schwer, hier zwei und zwei zusammenzuzählen und zu erkennen, dass der Farmer damals in den 90er Jahren wohl einen kranken Bären gesehen hat und sie so fest mit der Spritze gestochen hat – wahrscheinlich enthielt sie Antibiotika – dass die Nadel abbrach und im Lauf der Zeit tief in ihre Muskeln hinein wanderte.

Die Antibiotika wurden nicht aus Mitleid gespritzt, sondern aus Furcht, dass der Farmer eine wertvolle Ressource verliert, wenn sie an einer Infektion stirbt, die durch den eitrigen Katheter in ihrem Bauch verursacht wurde.

So sehen wir einen weiteren Beweis der Zustände, während wir über das Leben dieses armen Bären auf der Farm sinnieren. Die Klauen abgeschnitten, die Zähne abgebrochen und die Narben am Bauch dort, wo der Katheter hervorragt – alles um die Stelle wo der Gallensaft entnommen wird so weit wie möglich von ihrem Kopf entfernt zu halten.

Da die Entfernung der Nadeln einen tiefen Eingriff bedeuten würde und weil Heather weiß, dass die Medikamente gegen die Arthritis, die Crystal bereits bekommt, auch gegen etwaige von den 1 bis 3 cm langen Nadeln ausgelöste Schmerzen wirkt, werden wir diese nicht entfernen. Bis zu diesem Tag, an dem wir uns alle versammeln und uns von diesem tapferen und vertrauensvollen Bären verabschieden werden.


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Lang lebe König Eddie! 
Neulich fragte mich Caroline Bullock von „Animals in Photos“, ob ich bei Eddie einen einfachen Mundschleimhautabstrich für einen DNA Test machen wolle, um seine Herkunft zu bestimmen. Das gefiel mir und ich dachte, es sei einen Versuch wert – besonders da niemand etwas über die Herkunft von Eddie weiß.
Zum ersten Mal sahen wir diesen strubbeligen, gelben Hund vor zehn Jahren bei einem unserer Besuche auf einem der grausigen Märkte für lebende Tiere in Guangzhou China.
Eingesperrt und bestimmt für den Kochtopf, schien das Schicksal von Eddie besiegelt. Bis zu dem Moment, als wir ihn kurz entschlossen kauften und nach Hongkong brachten. Als wir seinen Besitzer auf 200 RMB herabgehandelt hatten, verließen wir den Markt mit diesem seltsamen Mischlingshund, der von Glück sagen konnte, dass er noch am Leben war.

Nachdem er die Quarantäne überstanden hatte, bestand Eddie unsere Prüfung zum Doktor Hund mit links und wurde der Botschafter für alle die armseligen Hunde in den Märkten, die er zurück lassen musste Und mehr noch. In den letzten 10 Jahren brachte Eddie Freude in mein Leben und ich muss über sein Verhalten noch immer lachen, das so großmütig und großspurig ist wie das Land, aus dem er kommt.

Als Caroline das Resultat des „Mutt Genie“ DNA Tests schickte, gab es noch mehr Grund zum Lachen. Hauptsächlich Pekinese – was denn auch sonst?

Marnie, die Leiterin unseres Dr. Hund Programms, nennt ihn King Eddie und er stammt offensichtlich aus einer Zucht, die Jahrhunderte lang nur Mitgliedern des kaiserlichen Hofs vorbehalten war. Diese tapferen und furchtlosen Hunde hatten ein so großes Herz, dass sie in ihrer Rolle als Tempelhunde auch die größten und wildesten Dämonen besiegen konnten.

Das Resultat des Tests macht also Sinn und ich glaube, mit seinem Charakter, seiner Freundlichkeit und seinem großen tapferen Herzen, wenn schon nicht mit seinem Aussehen, sind auch seine Ahnen stolz auf ihn.


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