Ein trauriger Abschied für geliebte Bären 
Nach all der Aufregung der Roadshow wartete bei der Rückkehr nach Hongkong die Realität mit ihren Hochs und Tiefs bei der Pflege von mehr als 230 Bären in China und Vietnam wieder auf uns. Zwei Anrufe kurz nacheinander von einer offensichtlich erschütterten Tierärztin Jen aus Chengdu lies uns beide in Tränen ausbrechen über den Verlust zweier unserer lieben Bären. So sehr geliebt … und jetzt von uns gegangen.

Angel RIP

Am frühen Sonntagmorgen fand unser Bärenteam Angel tot in ihrer Behausung als sie dort ankamen um sie zu füttern und sauber zu machen. Bei der Autopsie fand Jen, dass ihre Aorta (die große Ader, die das sauerstoffreiche Blut von der linken Herzkammer in den Körper leitet) geplatzt war. Dies führte zu einem schnellen und tödlichen Blutverlust und der einzige Trost war, dass ihr Tod wirklich sehr schnell eingetreten ist.

Unser wunderbarer Engel kam im Mai 2006 im Alter von ca. 9 Jahren zu uns, nachdem uns die Forstschutzbehörde in Chengdu überraschend angerufen hatte und uns gebeten hatte, sieben Bären aus einem Zoo zu retten, der wegen Geldmangels schließen musste. Da wir den Marktwert dieser Bären kannten, wussten wir, dass sie in eine Bärenfarm kommen wenn wir sie nicht aufnehmen – und so konnten wir eine weitere Gruppe traumatisierter Bären in der Animals Asia Familie begrüßen.

Uns alle schockierte die Tatsache, dass drei der Bären offensichtlich aus einer Farm stammten! Bei Angel ragte noch immer der hässliche Metallkatheter aus ihrem schmerzlich entzündeten Bauch. Dort befand er sich seit 1998. Zwei andere waren offensichtlich Opfer der „frei laufenden“ Methode der Gallensaftgewinnung. Ich kann mir nicht vorstellen, was die Besucher gedacht haben, als sie diese offensichtlich leidenden Bären als Schaustücke in dem Zoo sahen!
Angel hatte an ihrem rechten Hinterbein auch eine Wunde durch eine Schlinge (ein Beweis dafür, dass sie eingefangen wurde) und bei ihr war auch ein 18 Monate altes Jungtier, das voller Furcht knurrte und um sich schlug.

Im Lauf der nächsten Wochen wurde Angel operiert und erholte sich gut. Dann wurde sie erfolgreich in eine nette und stabile Bärengruppe integriert. Ihr Junges – es heißt jetzt Peanut – wurde in einem eigenen Gehege gepflegt bis er groß genug war, um in eine große Bärengruppe zu kommen. In den vergangenen drei Jahren hat er sich dort im Haus 6 zusammen mit Prince, Freedom, Douglas und den alten Bären, die schon immer besonders nett waren zu jungen Neuankömmlingen in ihrer Mitte seines Lebens erfreut.

Damit konnte Angel mit ihren Freunden im Haus 10 mehr als vier Jahre lang ein sorgenfreies Leben führen; spielen, schwimmen, raufen und selbst entscheiden, wie sie den Tag verbringen möchte.








Somerset RIP

Nur zwei Tage später erreichte mich ein weiterer Anruf, den ich gar nicht hören wollte.

Somerset kam im März 2003 zu uns, nachdem er bei jemandem beschlagnahmt worden war, der ihn in einem Bus verstecken wollte! Die Behörden reagierten schnell auf den Anruf eines besorgten Passagiers in dem Bus und beschlagnahmten sie sofort und übergaben sie uns zur Pflege.

Nur 29 kg und weniger als 6 Monate alt. Bei Somerset – oder Cublet („Babybär“), wie er auch genannt wurde – fehlte die rechte Vorderpfote, da er in freier Wildbahn eingefangen worden war. Er war offensichtlich auf dem Weg in eine Bärenfarm. Schon in diesem jungen Alter waren Somersets Zähne abgewetzt da er immer in die Gitterstäbe seines Käfigs biss. Er war verängstigt und aggressiv und vermisste eindeutig seine Mutter. Von Anfang an konnte man ihn gut an einem weißen Fleck im Fell auf seiner Nase erkennen, das wie ein Dreieck geformt war. Somerset erholte sich schnell und wurde einer unserer berühmten „halbstarken“ Jungbären.

In den vergangenen zwei Wochen war er der Star in meinen Präsentationen in Australien und Neuseeland in seiner Rolle als führender Baumparty Aktivist. Meine Zuschauer waren begeistert zu sehen wie er die Bäume in seinem Gehege bestieg , sie zerstörte und seinen Freunden beibrachte, es ihm nachzutun.



Trotz des Kummers über den Verlust dieses so besonderen Bären wird mich das Wort „Baumparty“ immer an Somerset erinnern und wie sehr er uns zum Lachen brachte. Unsere Herzen sind bei Lee Gibbins und der Mondbären Rettungsgruppe von West Somerset in England, die ihn bewunderten und Geld sammelten, um ihn glückliche Baumpartys feiern zu lassen, solange er bei uns lebte.

Die Ursache für den Tod von Somerset ist noch nicht bekannt und Jen und unsere Tierärzte warten noch auf weitere Laborergebnisse. Seine Krankheit begann mit einer kleinen Schwellung an der linken Seite seiner Schnauze und einem etwas ungewöhnlichen Verhalten.

Bei einer Untersuchung wurden ihm einige faulige Zähne entfernt. Er erholte sich nur schwer wieder von der Narkose und unsere Tierärzte erkannten in den Tagen danach, dass er auch große Schmerzen hatte. Trotz der Medikamente über die nächsten Tage und Nächte verschlechterte sich sein Zustand weiter. Wir entschlossen uns zu einer Untersuchung mit dem Computertomographen um herauszufinden, ob er einen Tumor in der Nase hat. Denn mehrere Bären wurden bereits Opfer dieser gefürchteten Krankheit.

Die Untersuchung verlief glatt, doch wieder hatte Somerset Schwierigkeiten sich zu erholen und trotz mehrerer Versuche von Jen und dem Team ihn wiederzubeleben, starb Somerset plötzlich.

Die Obduktion zeigte, dass sein Tod eine Erleichterung war. Sein armer Körper war durchsetzt mit Knoten, die entweder vergrößerte und entzündete Lymphknoten waren oder auch Krebsgeschwulste – oder beides! Doch erst wenn die Feingewebeuntersuchungen vorliegen, wissen wir genaueres. Wir wissen nur, dass unser wunderbarer Somerset innerhalb von Tagen abstürzte. Aus einem gesunden, Spaß liebenden und sehr verspielten Bären wurde so ein weiteres Opfer der brutalen Bärenfarmen.

Wie stets hat unser Team mit seiner in Jahren gewachsenen Professionalität und liebevollen Pflege in Ruhe und ohne Rast versucht diesen Bären zu helfen. Nichts kann ihre harte Arbeit in Worte fassen und wie sie ihre eigene Trauer überwanden um wieder einmal zu tun was nötig war. Ich danke euch allen für eure Arbeit in diesen emotionalen Zeiten. Die Bären bekommen eure außergewöhnliche Liebe und Pflege, wie es ihnen gebührt.

Mitten in meinem eigenen Ärger und meiner bitteren Enttäuschung erinnere ich mich an die Worte unserer kürzlich empfangenen Besucher, einer Gruppe freundlicher buddhistischer Mönche – die ruhig und ohne Angst vor Widerspruch sagten, dass die Verursacher solchen Leides und Erniedrigung mit Sicherheit in der Hölle schmoren werden.

Unser Mitgefühl gilt besonders den Sponsoren von Angel und Somerset – Denise und ihrem Team in Luxemburg sowie Lee Gibbins und ihrem Team in England. Wir danken euch von Herzen, dass ihr alles gewesen seid für diese Bären während ihres Lebens in Freiheit und Frieden.







Unsere Freiwillige Anne Ditton hat diese schönen Bilder von Somerset zu Weihnachten aufgenommen. Sie glaubte, er gähnte bevor er sich zurücklegt um seine Weihnachtsleckereien zu verdauen.
Zum Schluss soll noch Lee im Namen der West Somerset Gruppe zu Wort kommen – die voller Liebe und Hingabe jahrelang gearbeitet hat um Somerset und seine Freunde zu unterstützen.
„So denke ich immer an Somerset. Es muss der Beginn seiner Karriere als Baumkletterer gewesen sein oder es gab ihm vielleicht nur die Entschlossenheit, es besser zu machen. Der große Trost ist, dass er seine Persönlichkeit und seine Fähigkeiten zu leben und sich zu freuen in Chengdu entwickeln konnte, wo er so sehr geliebt wurde. Als er zu der Bärenfarm gebracht wurde, wäre es leicht gewesen, dass er nicht gerettet wurde – unerträglich nur daran zu denken. Wir vermissen es, von ihm zu hören. Besonders sein Abenteuer mit den Baumpartys.“


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Nothilfe Bärenrettung


Vielen Dank an Australien und Neuseeland 
Bei der diesjährigen Roadshow ging es darum, alte Freunde und neue Unterstützer wieder zu treffen. Der Empfang dort hätte nicht herzlicher sein können.

Das Team von Animals Asia in Australien – Anne, Jude, Kerri und Tim – haben zusammen mit unseren fantastischen Freiwilligen in den Bundesstaaten in den Wochen und Monaten zuvor alles gegeben, damit die Vorbereitungen für jede Veranstaltung bis ins kleinste Detail professionell organisiert waren und die Veranstaltungen störungsfrei abliefen. Es ist unbeschreiblich, wie hart jeder gearbeitet hat, damit die Bären, Hunde und Katzen in Asien die bestmögliche Plattform bekommen und man erkennen konnte, wie weit unsere Kampagnen seit dem letzten Besuch vor über zwei Jahren weitergekommen sind.



Dr. Kathrin Warren, unsere wunderbare Botschafterin für Animals Asia und Chefkoch Simon Bryant waren auch da, um wie stets unser Team in Australien zu unterstützen.

Viel zu viele andere Helfer können hier in diesem Blog nicht genannt werden. Daher haben Anne mit Unterstützung von Jude und Tim einen Überblick über die Veranstaltungen zusammengestellt und dort auch unseren Dank an alle Beteiligte ausgedrückt. Hier kann man ihn lesen.

Jeder einzelne war das Rückgrat unserer Arbeit und wir vergessen nie, dass sie nur wegen der phänomenalen Unterstützung durch Freunde wie in Australien und Neuseeland und in der ganzen Welt weiter gehen kann.

Herzlichen Dank – nicht nur für den warmherzigen Empfang, sonder auch dafür, dass ihr an die Mission und die Fortschritte glaubt, die unserer Arbeit in Asien kennzeichnet und die große Entwicklung der Fähigkeiten und der Hingabe begrüßt, welche die letzten Jahre kennzeichnet. Die in ganz Asien durch eure Unterstützung neu entstehenden Tierschutzgruppen werden von Tag zu Tag stärker.

Zusammen mit dem „Lächeln“ der Opfer und der Überlebenden, denen ihr zur gleichen Zeit geholfen habt, ist dies ein Zeichen, dass die Revolution im Tierschutz Asiens sich jetzt den lange erhofften Platz auf der Weltbühne geschaffen hat.

Meine Glückwünsche an alle alten Freunde in Australien und Neuseeland dafür, dass ihr die Voraussicht, die Vision und Leidenschaft hattet, den Tieren zu helfen, die so viele tausend Meilen weit weg sind – wo wären sie ohne euch?

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Nothilfe Bärenrettung


Für fünf Bären aus Vietnam ist das lange Warten vorbei 
Ich freue mich schon auf den Beginn unserer Roadshow in Australien später in dieser Woche. Da kann ich alte Freunde und neue Unterstützer treffen und allen die neuesten Nachrichten bringen.

Trotz allem gab es bei den vielen guten Nachrichten der letzten Tage auch etwas, was mich nach wie vor bedrückt – denn ich musste allen ja sagen, dass wir noch immer nicht die Freilassung der 24 Bären erreicht haben, die illegal in Farmen in Vietnam gefangen gehalten werden.

Zu sagen, dies sei für uns alle frustrierend, wäre eine Untertreibung. Doch letzten Donnerstag veränderte sich diese Situation dramatisch, denn plötzlich war es so weit und wir konnten neue Bären willkommen heißen, Bären, die so lange darauf gewartet hatten, befreit zu werden. Jetzt erfüllt sich endlich unser Versprechen gegenüber diesen Bären.

Ich danke einem jeden von Ihnen auf der ganzen Welt, der mitgeholfen hat, Briefe zu schreiben, der uns Worte der Unterstützung geschickt hat und immer daran glaubte, dass sie eines Tages frei sein würden. Ich hoffe, dass auch die restlichen Bären aus dieser Gruppe in den nächsten ein bis zwei Wochen bei uns sein werden.

Hier ist die ganze Geschichte und auch unsere Pressemitteilung dazu.










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Junge Chinesen lehnen Verzehr von Hundefleisch ab 
Eine gute Nachricht erreichte uns kürzlich aus Guangdong. Sie zeigt, dass sich in China langsam die Haltung gegenüber dem Verzehr von Hunden ändert. Dank unserer fablhaften Dr. Hund und Professor Pfote Teams in Guangzhou und Shenzhen - und das in nicht zu geringem Teil - erkennt nun eine neue Generation, dass Hunde (und Katzen) unsere Freunde sind, und keine Fleischlieferanten.

Lesen Sie hier mehr.




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Tolle Tage mit den Bären 
Für das Team in Chengdu war der Verlust von Rupert besonders traurig – doch natürlich hört damit das Leben nicht einfach auf und besonders die letzten Wochen waren sowohl in China als auch in Vietnam sehr arbeitsreich.

Es gab Abenteuer und Herausforderungen mit Bären jeden Alters – von drei Monate alten Welpen bis zu dreißigjährigen „Alten“.

Wie Sie in einem der früheren Blogs lesen konnten, haben wir zwei winzige Welpen gerettet, die bei einem vietnamesischen Bärenfarmer beschlagnahmt wurden, der zunächst sogar leugnete, dass es Bären sind! Doch zum Glück gibt es auch bei den Behörden noch gesunden Menschenverstand und so wurden diese beiden doch noch beschlagnahmt und uns zur Pflege übergeben.

Doch auch hier kam es leider zu Problemen. Denn der kleine Chien Thang hatte ein verletztes rechtes Hinterbein und konnte nur schwer laufen. Tuan, unser Direktor in Vietnam, sprach bei dem örtlichen Krankenhaus vor, die uns rasch einen Besuch in ihrer Röntgenabteilung erlaubten. Kirsty, die Tierärztin (hier mit ihrem kleinen Patienten), erzählt uns die Geschichte – und wieder einmal bin ich voller Bewunderung für die Professionalität des ganzen Teams in Vietnam. Wie sie es geschafft haben, eines unserer jungen Familienmitglieder wieder auf einen gesunden Weg zu bringen.



„Heute haben wir unseren kleinsten Bären hier betäubt und untersucht – Chien Thang, mit seinen knappen 4,8 kg. Er ist zwar noch klein, aber doch noch immer sehr nervös, wenn er so nahe bei Menschen ist. Deshalb war es schwer, nahe genug an ihn heranzukommen, um ihn sicher zu halten und die Injektion zu setzen. Caz, unsere Tierkrankenschwester, schaffte das hervorragend.





Als er dann schlief, konnten wir ihn gründlich untersuchen. Besonders sein rechtes Hinterbein, das er nicht richtig einsetzt. Unter dem Knie konnten wir eine harte Schwellung fühlen, von der wir vermuteten, dass es ein Bruch war, der verheilt. Als seine Narkose stabil war, fuhren wir mit ihm 30 Minuten bis zur örtlichen Röntgenstation und die Aufnahme dort bestätigte, dass sein Schien- und Wadenbein in der Mitte gebrochen sind.



Die gute Nachricht ist, dass die Knochen stabil sind und der Bruch gut verheilt. Das Bein ist noch etwas kürzer doch wir glauben, dass gute Ernährung und eine aufmerksame Einhaltung seiner Übungen es weiter stärkt und wachsen lässt, so dass ihm das Bein in der Zukunft hoffentlich nicht allzu viele Probleme bereiten wird. Ein großes Dankeschön an alle Helfer, besonders an Caz, die bei der Narkose eines so kleinen und heiß gelebten Bären einen wunderbaren Job gemacht hat.“

Zurück in der Rettungsstation erholte sich Chien Thang gut. Schon bald schlürfte er wieder seine Milch und tobte mit seiner Schwester Charlie herum. Auch von uns ein großes Dankeschön an die Leitung des örtlichen Krankenhauses und dessen Mitarbeiter, die sich so sehr eingesetzt und unserem jüngsten Familienmitglied in Vietnam so professionell und freundlich geholfen haben.

In Chengdu war diese Woche natürlich eine der traurigsten. Denn wir mussten uns von unserem ganz besonderen Freund Rupert verabschieden. Doch dazwischen gab es auch wieder schöne Geschichten von unseren kürzlich aus der grausigen Farm in Shandong geretteten Bären.

Besonders die Geschichte von unserem herrlichen Braunbären Oliver und seiner sehr schnellen Überführung in eine eigene Behausung.

Oliver erinnert mich ein wenig an Franzi – obwohl er viel größer ist – denn er hat Kopf, Körper und Pfoten wie ein ausgewachsener Bär, doch kurze Stummelbeine. Vielleicht wieder ein Opfer des „erzwungenen Zwergenwuchses“. Kaum überraschend, denn er war fast 30 Jahre in seinem Gefängnis eingesperrt und konnte nur versuchen, zu wachsen (was ihm offensichtlich nicht gelang).

Dennoch ist Oliver einfach hinreißend und überhaupt nicht nachtragend. Er freut sich sichtlich, dass ihn keine Käfigstäbe mehr umgeben und ist glücklich, dass er sich jetzt endlich frei bewegen kann.



Annemarie, die Oliver gepflegt hat, soll darüber selber berichten. Hier sind einige ihrer jüngsten Updates:

Oliver ist sehr gerne in seiner Behausung. Alles wird zerlegt und es schaut aus, als ob eine Bombe eingeschlagen hätte.

Oliver scheint das Leben außerhalb seines Käfigs zu lieben. Er spielt sehr gerne mit seiner Wasserschale. Große Holzbalken hat er in kleine Stücke zerfetzt und er kann auch auf seinen Hinterbeinen stehen, um an die hoch oben versteckten Leckerbissen zu gelangen. Er bewegt sich zwischen den einzelnen Bärenzellen hin und her, ist aber bisher noch nicht in einen Hängekorb geklettert.

Neben Oliver wohnen die Asiatischen Schwarzbären Dick und Dong Fong, die auch beide herbeikamen, um ihn freundschaftlich zu begrüßen.
Doch Oliver knurrte nur. Er scheint sie nicht sehr zu mögen.

Der jüngste Bericht von Nic über Oliver betraf dessen regelmäßigen „Winde“ – das erinnert mich wieder an Franzi, die das so gezielt machte, wenn immer ich gerade mit einer Gruppe VIPs bei ihr war. Auch hier wieder. Bei meinem ersten Besuch bei Oliver in Begleitung von Nicole und Siggi, unseren langjährigen Unterstützern aus Melbourne, begrüßte er uns alle mit Geräuschen wie Donnergrollen, als er herbeikam um Hallo zu sagen. Für jede Träne die wir für diese wunderbaren Bären vergießen, wartet immer auch ein Lächeln am Weg.

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