Lebwohl Irwin und Yin Yang 
Leider habe ich schreckliche Nachrichten. Zwei weitere Bären der 28 Ankömmlinge vom März haben ihren Kampf ums Überleben verloren. Zuerst Irwin, dann Yin Yang, beide in den letzten zwei Wochen. Es bricht uns das Herz daran zu denken, wie nahe diese beiden tapferen Bären dem Leben gekommen waren, für das sie doch eigentlich durch Geburt bestimmt sind – und doch zu schwach, um jemals das Glück zu erfahren, wie es sich anfühlt, voller Freude über Gras zu laufen.

Meine Gedanken sind vor allem bei Heather, unserer leitenden Tierärztin, und allen anderen im Vet-Team, die alles Mögliche versucht haben, um Irvin und Yin Yang zu retten, auch bei den beiden Bärenpflegern, die sie gefüttert und mit ihnen gespielt haben, und den beiden in den letzten Monaten so viel Zuneigung geschenkt haben.

Irwin wird immer einen besonderen Platz in unseren Herzen haben. Von Anfang an war sein Kosename „Hagrid“ (nach der Figur des Wildhüters bei Harry Potter), um zu feiern, das inmitten der sterbenden, bis auf das Skelett abgemagerten Tiere, die am31. März bei uns ankamen, zumindest ein großer und mit dichtem Fell behaarter Bär war! Sein riesiger Körper war in einen unglaublich kleinen Käfig gezwängt.



Irwin hatte einen Nasenausfluss, von dem wir hofften, dass es eine Infektion der Kiefernhöhle und mit Antibiotika zu behandeln wäre. Leider war dies nicht der Fall. Irwin hatte einen bösartig invasiven Tumor, der hoch oben in seiner Nase saß und sich, durch die Knochen hindurch, in sein Gehirn ausbreitete.

Dieser Tumortyp ist inoperabel und schmerzhaft, so dass wir Irwin einschläferten, bevor sich sein Zustand noch weiter verschlechterte. Irwins Tumor wurde durch eine Biopsie bestätigt, nachdem wir zunächst ein CT durchgeführt hatten, dass uns ein Krankenhaus in der Umgebung freundlicher Weise ermöglicht hatte.







Die arme Yin Yang wurde eingeschläfert, nachdem das Vet-Team entdeckt hatte, dass ihre Gallenblase sich von der künstlichen Öffnung gelöst hatte und an der Leber festsaß, wo sie chronische Infektionen auslöste, auf die ihr Köper mit Abszessen reagierte. Heather beschrieb es so:

„Unglücklicher Weise zeigte die Entfernung von Yin Yangs Gallenblase OP-Nähte aus schmutziger Baumwolle, die in der unsachgemäßen Erstoperation auf der Bärenfarm verwendet wurde und nun in ihrer Leber steckten und die Abszesse in dem großflächig entzündeten Gewebe rund ihre Gallenblase hervorbrachten. Wir unternahmen alles, um das infizierte und entzündete Gewebe zu entfernen und setzten Antibiotika ein, aber leider verstärkte sich die Infektion, ausgehend von der Leber durch ihren gesamten Bauchraum hindurch und trotz intensiver Pflege und zusätzlichen Operationen verfiel sie zunehmend.“



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Fakten zum Thema Bärengalle 
Einer unserer zuverlässigsten Unterstützer in Amerika ist Dr. Eric Busch aus New Orleans. Er hat eine überzeugende Power Point Präsentation erstellt mit dem Titel „Bären Galle … Fakten und wissenschaftliche Erkenntnisse“. Wenn sie mehr darüber erfahren und verstehen wollen, warum sie absolut nicht notwendig ist, schauen sie sich diese Präsentation an: Hier herunterladen oder hier als Audiodatei.


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Überleben in den Straßen von Guangzhou 
Die streunenden Katzen in Guangzhou (der Hauptstadt des Verzehrs von Katzen in China) haben dank der Arbeit einer bewundernswürdigen Gruppe, dies sich dort vor Ort für die Tiere einsetzt (und dabei finanziell auch von Animals Asia unterstützt wird), eine zweite Chance bekommen.

Wenn die Zahl der Katzen bisher anwuchs, begannen sich die Anwohner über den Lärm und den Geruch zu beklagen. Viele nahmen die Sache auch selbst in die Hand und töteten die Katzen.

Die Freiwilligen von Xixi Cat lasen diese Tiere sprichwörtlich von der Straße auf und brachten sie zu Dr. John Wu, dem dortigen Tierarzt, für eine schnelle Kastration. Dann brachten sie die Katzen wieder zurück dorthin, woher sie stammten. Das wurde bisher mit 28 Katzen gemacht und eine kürzliche Umfrage ergab eine überwältigende Zustimmungsrate von 96% von den Anwohnern für dieses Programm! Hier finden sie noch weitere Informationen über dieses Projekt das zeigt, dass Katzen harmonisch in ihrer Gemeinschaft leben können!




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Das britische Team hat es geschafft!!! 
Voller Stolz kann ich Ihnen nun sagen, dass unser britisches Team dieses Wochenende tatsächlich das Unmögliche geschafft hat. Ich weiß nicht, wer die ursprüngliche Idee hatte. Aber es war Dave, unser britischer Direktor, und sein Team, die zu uns kamen und sagten, dass sie sich der Herausforderung stellen wollten: Die drei Gipfel von England zu besteigen – Ben Nevis, Scarfell und Snowdon – und das in 24 Stunden! Als ich sie am Samstagabend (chinesischer Zeit) anrief, waren sie gerade dabei aufzubrechen. Ich konnte spüren, sie waren sich selbst nicht sicher, auf was sie sich da eingelassen hatten. Dave sagte nur, sie seien bestmöglich vorbereitet. Doch als ich ihnen allen ganz viel Glück für ihr Vorhaben wünschte, konnte ich im Hintergrund ein nervöses Lachen hören!

Doch sie haben uns stolz gemacht – wie wir es ja auch nicht anders erwartet haben. Dave, Lara, Gill, Mark und James waren die Wanderer, Fiona und Nicky waren das Sicherheits- und Versorgungsnetz für die Gruppe und auch für die Verpflegung zuständig.

Hier ist der Text, den Dave um 2:00 Uhr heute Morgen geschickt hat: „Liebe Jill, bitte sag Jasper und Eddie, dass wir es geschafft haben. Drei Gipfel in drei Ländern in insgesamt 23,5 Stunden. Mindestens 4.000 Pfund sind auf dem Weg zu den unserer Zottelbären. Yippee!“

Ein großes Lob unserem britischen Team von allen Mitarbeitern und Unterstützern weltweit – sicher schlaft ihr jetzt die nächsten 23,5 Stunden. Hoffentlich ruhig und in der Gewissheit, dass ihr Jasper und die Bären, Eddie und die Hunde und Katzen wieder ins Rampenlicht gerückt und dringend benötigte Spenden für sie gesammelt habt. Für alle Tiere, die von solchen bemerkenswert Taten abhängig sind.

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Hey, und wo bleiben die Katzen?! 
Bei den vielen Hundegeschichten hier im Blog – hier ist auch einmal eine für Katzenfreunde! Ja, diese versnobten, arroganten Felinen, die unser Leben beherrschen und uns mit verachtungsvollen Blicken bedenken, wenn der Futternapf auch nur drei Millisekunden zu spät kommt. Vor Ort in Chengdu wurden wir fast überschwemmt vor hungrigen kleinen Kätzchen. Kürzlich kamen drei weitere magere Seelen zu uns. Nur ein paar Wochen alt. Doch sie schrieen aus voller Kehle nach Zuwendung und Futter. Große Anerkennung gebührt unseren Sicherheitsleuten in der Rettungsstation in Chengdu, die diese kleinen Katzen (und Hunde) behutsam einsammeln, wo immer sie die Kleinen draußen finden – kranke und hungrige Tiere die vielleicht fühlen, dass Hilfe nahe ist, sobald sie es schaffen, unser Tor zu erreichen. Natürlich können wir sie nicht abweisen!

Wieder einmal sichert unser Team aus Schwestern und Freiwilligen (zur Zeit Diana und Annie) diesen Winzlingen nicht nur Futter und eine saubere Unterkunft, sondern gibt ihnen auch Zuneigung und Liebe. Jetzt, wenn die Bäuchlein voll und prall wie kleine Trommeln sind, nach ungefähr zehn Litern Ersatzmilch, sind diese Kleinen die Glücklichen – sie wachsen und gedeihen, werden stark und haben hoffentlich bald ein neues Zuhause.

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