Ein Herz für Bären 
Wie Sie wissen, veranstalten unsere Unterstützer seit Beginn dieses Monats bis Ende September „Süß wie Honig“-Tage, um Geld für die geretteten Bären zu sammeln.

Gerade habe ich eine von einem besonderen Event gehört, über den man in der malerischen Stadt Burgdorf im Emmental in der Schweiz noch lange sprechen wird.



Unsere liebe Unterstützerin aus der Schweiz, Andrea Kilcher (oben), die 2007 unser Rettungszentrum in Chengdu besuchte, hat vor kurzem ihren Freund Beat Friedli
geheiratet. Eine enge Freundin von Andrea überraschte Braut und Bräutigam mit einer wunderbaren Idee, die ihren besonderen Tag noch spezieller machte – durch die Mondbären!

Andreas Freundin druckte „Dollar“-Noten mit dem Bild eines Bären auf der einen und dem von Andrea und Beat auf der anderen Seite. Die Noten wurden an die begeisterten Hochzeitsgäste verkauft, die alle gern mitmachten. Auf den Scheinen stand: „Wir haben ein Herz für Bären“ und das Datum ihrer Hochzeit.





Insgesamt kamen 700 Schweizer Franken zusammen, die von Andrea dankbar (und unter Tränen) angenommen wurden, um sie den Bären weiter zu geben, die so viel für sie bedeuten. Dieses Geld geht in unser „Süß wie Honig“-Projekt – den Bau eines neuen Bärenhauses in Chengdu.

An Andrea und Beat und ihre wunderbaren Hochzeitsgäste geht unser herzlicher Dank für diese so freundliche Tat – das ganze Team von Animals Asia (speziell unsere Bären in Chengdu) wünscht Euch alles Gute und ein langes und glückliches gemeinsames Leben!

PS: Wenn auch Sie einen Event durchführen möchten, um uns beim Bau des neuen Bärenhauses zu helfen – es ist nicht zu spät! Wenn Sie dazu noch nichts organisiert haben, schauen Sie einfach mal unter http://www.animalsasia.org/Honigtage/ nach oder sprechen Sie mit Ihrem Büro von Animals Asia, wenn Sie mehr Infos dazu haben möchten.

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Nothilfe Bärenrettung


David und Lammas Tag in der Sonne 
Trotz ihrer schrecklichen Vergangenheit schaffen es unsere geretteten Bären in der Regel, diese schlimmen Zeiten hinter sich zu lassen. Eines der Dinge, die ich an einfach an ihnen liebe ist, dass sie einen zum Lachen bringen.

David und Lamma sind so ein Beispiel - zwei bezaubernde kleine Sonnenbären, die zu einer sehr temperamentvollen Tierart gehören - eine ziemliche Herausforderung für ihre Pfleger. Doch nein. Diese beiden Bären machen keine Probleme.

Als ich kürzlich bei ihnen war, strahlte ich über das ganze Gesicht als ich sah, wie sie so alles Neue in ihrem Leben annahmen, herumtollten und sich im Spiel gegenseitig erschöpften. Belinda, unsere leitende Bärenmanagerin hat sie ein paar Tage zuvor bereits in einem wunderbaren Moment "erwischt". Da sie zum Glück ihre Kamera dabei hatte, braucht es weiter keine Worte mehr dazu.

Daher, nur für Sie, hier sind David (links) und Lamma in einem perfekten Augenblick des Glücks.


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Wie sind wir doch gewachsen! 
Als ich diese Woche unser Bärenzentrum in Vietnam besuchte, konnte ich es gar nicht erwarten, einen Rundgang zu machen und alle Bären zu besuchen. Aber auch die süßen Welpen Maggie, Angus und der kleine Taurus konnten es kaum erwarten mir zu zeigen, zu welch kleinen Rangen sie heute geworden sind.

Unser armes Bärenteam hat rund um die Uhr daran gearbeitet, ihnen eine Welt voller Spaß und Erkundungsmöglichkeiten zu geben. Neuartige Spielzeuge, Planschbecken, Kisten mit Sägemehl und Leitern und Reifen um zu klettern – doch all das lag schon zehn Sekunden, nachdem die Tür zum Spielzimmer geöffnet wurde, in Trümmern.

Mit den zerbrochenen Spielsachen um sich herum sahen die Welpen gegenseitig an, um sich dann gegenseitig zu „unterhalten“ und ihre Stärke zu testen. Fast wie Sumo-Ringer im Wettkampf.

Angus zeigte sich als ein toleranter Spielgefährte für Taurus und hat nie fest zugebissen. Doch seine Schwester Maggie scheint offensichtlich diese Raufereien als unter ihrer Würde zu halten und spielt selbstvergessen mit den Resten der Spielsachen oder planscht in ihrem Pool.

Wie jeder aus dem Team vergöttert auch Belinda, unsere leitende Bärenmanagerin, sie alle. Obwohl wir (offiziell) keine Lieblinge kennen, scheint ihr besonders „Taurus the Terror“ ans Herz gewachsen zu sein. (Dessen ungebührliches Benehmen ist, das muss ich betonen, kein Abbild seiner lieben Sponsoren, Jo Politis und Richard Collins aus Adelaide, Australien!)

Hier sind ein paar Fotos dieses entzückenden kleinen Kerls – der am 5. Mai von der Forstschutzbehörde an die Tierärztin Leanne übergeben werde, die sich so sehr über die gute Pflege von Taurus gefreut hat, die er dort nach seiner Beschlagnahmung erhielt.





… und dann im Rettungszentrum







In den letzten paar Wochen hat der „kleine“ Taurus jeden mit seinem schnellen Wachstum überrascht – von ursprünglich 2 kg bei seiner Rettung auf jetzt gesunde und runde 18 kg.

Belinda, die seit fast 20 Jahren mit Wildtieren umgeht, durfte sich noch an einer letzten bärigen Umarmung erfreuen, bevor Taurus seinem knuddeligen Babyphase auf Wiedersehen sagen musste und jetzt eine neue „bitte nicht berühren“ Phase seiner Entwicklung beginnt.



Weil Taurus als winziges Jungtier von seiner Mutter gestohlen wurde (höchstwahrscheinlich wurde Sie dabei von den Wilderern getötet), brauchte er die Berührung und die Wärme von liebenden Armen – und Belinda war nur zu gern bereit, dafür zu sorgen!

Sie erklärt „Wir haben auch weiterhin ein besonderes Auge auf Taurus. Denn obwohl er zwei neue Freunde hat, die er sehr liebt, sieht er uns noch immer als seine Mutter. Daher wollten wir uns langsam von ihm zurückziehen.“

Jetzt ist er alt – und gewiss auch groß – genug, um die nächste Entwicklungsphase zu beginnen. Das Ärzteteam und Belinda sind sich einig, dass an einem der Tage in der nächsten Woche der Körperkontakt zu seinen Pflegern, der bis jetzt so wichtig für seine Entwicklung war, aufhört.

Er kommt dann in ein Gehege voll mit verlockenden Dingen – Spielzeuge, die ihn herausfordern und stundenlang beschäftigen, Tröge voller Wasser oder Sägemehl, Seile zum schwingen und Leitern zum klettern – das wird so etwas wie sein erster Schultag!

Dort wird Taurus bleiben und durch die verbundenen Gehege auch mit Maggie und Angus spielen können.

Bald mehr von den anderen Mondbären in Vietnam. Auch von David und Lamma, den beiden prächtigen Sonnenbären, die nur Augen für sich haben.

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Sorglos glücklich... 
Unsere Tierärztin Jen hat dieses anrührende Bild von Virginia zusammen mit ihrem wöchentlichen Bericht über die Bären in Chengdu geschickt. Es zeigt Virginia. Obwohl sie keine Augen mehr hat, tut sie "das, was Bären am besten können - in der lauen Sommerbrise schnuppern", so Jen.


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Zuhause ist, wo dein Herz ist 
Die kleine Kaya muss einer der glücklichsten Hunde auf Erden sein. Nic, unser leitender Bärenpfleger, erinnert sich an den winzigen, abgemagerten Welpen und seine Ankunft in unserem Rettungszentrum in Chengdu, nachdem er in den Straßen aufgelesen wurde.

Die ganze Nacht weinte sie, bis die Bärenbetreuerin Pernille die Mutterpflichten übernahm, sie mit in ihr Zimmer nahm, um sie an Menschen zu gewöhnen. Eine unserer Katzen – die schwarze Tat-Tat – wurde ihre beste Freundin. Jetzt liebt sie alle Katzen.



Im September 2008 kam Kirvil Skinnarland wieder auf Besuch zu uns nach Chengdu. Kirvil war einfach fantastisch und hat Animals Asia durch einen strategischen Planungsprozess geführt. Sie kam zurück, um dem Team bei der Umsetzung dieser Pläne zu helfen.

Für sie und Kaya war es Liebe auf den ersten Blick. Nachdem sie Pernille um Erlaubnis gebeten hatte, ob sie für sie ein paar Tage lang in ihrem Zimmer sorgen könne, entschloss sich Kirvil, Kaya mit zu sich in die USA zu nehmen – uns so wurde Kaya am ersten Mai ein offizieller Bürger des Staates Washington.

Sie sagt selbst: „Jemand fragte mich kürzlich (eine Frage, die ich erwartet habe) warum ich einen Hund aus China mitbringe wenn es hier Hunde gibt, die ein Heim brauchen? Das stimmt. Doch nach meiner Ansicht ist es das gleiche, ob ein Hund hier oder sonst wo auf der Welt ein Hei braucht. Für mich ist eine solche Frage wie: Warum gibst Du Geld um hungernden Kindern in Afrika zu helfen wenn es noch immer hungrige Kinder in Amerika gibt?

Verlassene Hunde haben in Amerika zumindest Unterkunft und eine vernünftige Versorgung in einem Tierheim, während sie auf Adoption warten. Wenn sie nicht adoptiert werden, haben er oder sie zumindest einen humanen Tod.

In vielen Ländern in Asien gibt es wenige Tierheime für Straßenhunde, falls überhaupt. Die wenigen, die es gibt, können für ihre Hunde nicht einmal die grundlegendste Zuwendung bereitstellen. Die Straßenhunde müssen hungern, sie erwartet Krankheit, Grausamkeit und eine lange quälende Reise auf die Tiermärkte in China, wo sie totgeschlagen werden.

Kaya ist genau so zutraulich, gefühlvoll, intelligent und treu wie jeder “amerikanische“ oder „kanadische“ Hund, den ich bisher gehabt habe. Sie und Millionen wie sie in China und sonst wo in der Welt haben es besser verdient.

Ohne Quarantänevorschriften ist es relativ einfach, einen „chinesischen Mischling“ (So ist ihre Rasse in ihren Papieren beschrieben) nach Kanada oder den USA zu bringen.“

Die Bilder sprechen für sich – oben ist Kaya als kleiner Welpe. Jetzt, gesund und sicher in den Armen von Kirvil. Die jüngsten Fotos von Kirvil und Kaya wurden am wunderbaren Wenatchee See aufgenommen, dessen sehr kaltes Wasser von den Gletschern der Cascade Berge im Staat Washington kommt.





Kirvil: „Kaya liebt das Wasser und ich werde versuchen, ob sie mit mir schwimmt, wenn es etwas wärmer geworden ist. Sie ist einfach süß und ein wunderbarer Begleiter, gutartig und sanft. Sie liebt meine Katzen und eine davon, Max, ist sehr stolz auf sie.“


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