Zu gleichen Teilen: Leidenschaft und Mitleid für die Bären 
Die Bilder und das YouTube Video können die Stimmung des Abends letzte Woche in Sydney nicht wiedergeben. Der Abend mit den „Bands for Bears“ wurde von Peter Northcote, dem unglaublichsten Musiker der Welt, zusammen mit seiner Managerin, der lieben Tanti, organisiert. Das Rockspektakel dauerte fast fünf Stunden. Sechsundzwanzig der talentiertesten Musiker Sydneys trafen sich für diese ausverkaufte Veranstaltung zu Gunsten der eingesperrten und in Farmen gehaltenen Bären in Asien – und feierten die Freiheit derjenigen Glücklichen, die in China und Vietnam gerettet werden konnten. Es war eine Weltklasse Schau wie man sie sonst etwa im Madison Square Garden finden kann.

Jeder Vortrag war exzellent – mit talentierten Sängern wie Brydon Stace mit Stücken wie „Bohmian Rhapsody“ und „Love of my Life“ von den Queens und Liedern aus „Bat Out of Hell“ von den Meatloaf. Ohne zu übertreiben kann man sagen, dass alle Zuschauer das Talent und die Bühnenpräsenz der Künstler in dieser wahrhaft erinnerungswürdigen Nacht bestaunten.

Der langjährige Freund von Animals Asia, David Keogh, der uns Peter vorgestellt hat, sagte vom ersten Moment an, dass eine derartige Partnerschaft funktionieren wird …. Leidenschaft für Musik und Mitleid mit Tieren zusammenzuschweißen. Das würde noch mehr Menschen dazu bringen, den Bären zu helfen. Und so geschah es auch ….

Peter, ich habe keine Worte die beschreiben können, was Du für uns bedeutest. Es war ein Privileg, Dich vor ein paar Wochen in Chengdu als Gast zu haben und zu sehen, wie Du und Tati euch den Bären verbunden fühltet. Vom ersten Moment an war Peter so wahrhaftig der Sache verschrieben und hat sein ganzes Herz hineingelegt, ohne auch nur einen Moment auf eine Bitte zu warten. Deine Vorstellung letzten Montag war atemberaubend … jeder Ton ein Zeugnis des unglaublichen Musikers, der Du bist. Hier sieht man Peter, wie er die alte Asia kennenlernt und danach wie er und Tanti To Zhai ausführen.





Aber wir müssen uns auch bei unserer Anne Lloyd Jones und Jude Siekmann bedanken, die dafür sorgten, dass an diesem Abend auch von Seiten Animal Asias alles geklappt hat. Zuletzt geht auch ein Dank an unsere wunderbare Botschafterin in Australien, die ebenfalls dabei war – die bekannte Tierärztin Dr. Katrina Warren, die nie nein sagt, wenn es gilt, den Bären zu helfen.

All den Künstlern, die hier genannt sind – wir sind sprachlos vor Dankbarkeit für euch alle, die ihr eure Zeit gegeben habt, um in dieser unvergesslichen Nacht das Publikum zu begeistern.

Brydon Stace, Louise Anton, Scotty Aplin, Darryl Beaton, Dario Bortolin, Joseph Calderazzo, Luke Cuerden, Dave Ferry, Lloyd G, Paul Gray, Sarina Jennings, Andre Kaman, Adrian Keating, Barry Leef, Virginia Lillye, Dauno Martinez, Kevin Mendoza, Fab Omodei, Louise Perryman, Bobby Poulton, Nik Pringadi, Victor Rounds, Danny Marx-Young..... und natürlich Peter Northcote selbst.

Peter, Dir gehört unsere ganze Liebe und wir können Dir nicht genug danken für Dein unbeschreibliches Talent und Deine Leidenschaft, dank der unser Kampagne für ein Ende der Bärenfarmen seinem Ziel immer näher kommt.

Hier ist die ganze Geschichte und auch ein Video der Bands for Bears.

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Hayleys neues Leben im fröhlichen Paris! 
Es freut uns immer, wenn wir Nachricht von ehemaligen Mitarbeitern bekommen, die Animals Asia verlassen haben um neue Herausforderungen zu suchen – und die stolz sind auf die guten Erinnerungen an das Leben in China oder Vietnam. Hayley, unsere ehemalige Tierkrankenschwester, hat kürzlich in meinem Blog die Geschichte von Rainbows „Reise“ nach Hawaii gelesen und sich entschlossen, auch etwas zu schreiben. Natürlich habe ich das gleich für die aktuelle Geschichte hier genutzt und schicke Hayley von uns allen einen herzlichen Gruß. Auch wir vermissen Dich!

Jeder hier hat eine „Geschichte“ über Hayley – es sind wohl Hunderte – angefangen von ihrer verrückten Vorliebe für alles was rosa ist, über die extra Schicht Maskara, wenn wir ein Kamerateam erwarteten bis hin zu ihrem geduldigen Eric, der sie nach Frankreich entführte!

Nie kann ich an Hayley denken ohne den Bären Blue (unten) anzuschauen. Ich erinnere mich an den Spaß – und die Tränen – die wir gemeinsam in gleichem Maß teilten bei all den Hochs und Tiefs im Leben hier in Chengdu.



Schön, wieder von Dir zu hören, Hayley. Und Sie, liebe Leser, greifen Sie zu einer schönen Tasse Tee (oder einen sehr starken Espresso) und freuen Sie sich an dem kleinen Update aus dem fernen Frankreich.

Hallo Jill,
ich freue mich, von Dir zu hören. Über den Blog halte ich mich auf dem Laufenden über alles, was rund um die Bären vor sich geht! Ich hoffe sehr, eines Tages zurück zu kommen, um meinen lieben Blue und Oliver, den neuen Vorzeigebären des Rettungszentrums, zu besuchen! Immer wenn ich etwas über diese Bären lese oder ein Foto oder ein Video sehe, kommen mir die Tränen. Was für ein Lohn für all die Arbeit von so vielen Menschen, dass er lange genug lebt, um schließlich auch „auf Gras zu laufen“. Das ist ja unser Ziel für jeden Bären, der zu uns kommt. Egal in welchem Zustand.

Ich erinnere mich noch an den elenden Zustand der 28 Bären, die wir 2008 retteten. Alle waren sie nahe am Tod als sie ankamen. Es blieb uns nichts anderes übrig als die Kränksten von ihnen einschlafen zu lassen und zwar dann, wenn wieder bei einem Gesundheitscheck und der Ultraschalluntersuchung ein unheilbarer Leberkrebs festgestellt wurde. Diese Bären wurden zusammen mit Spielsachen, Leckerbissen, Tränen und natürlich Bündeln von Gras begraben. Gras, das ihre ausgetrockneten und von den Gitterstäben geschundenen Pfoten nie gespürt haben.

Wie Du weißt, lebe ich seit sechs Monaten zusammen mit meinem Mann Eric, den ich in Chengdu während meiner Zeit bei AAF getroffen habe, in Paris. Auch er liebt die Bären. Deshalb haben wir einen Bereich unseres kleinen Appartements unseren wunderbaren Bären (und auch einigen der weniger hübschen) gewidmet! Ja, hier ist Asia, ein Zeugnis für all das, was einen Bären ausmacht!





Jetzt unterrichte ich Englisch (denn mein Französisch ist so hoffnungslos, dass ich hier als Tierkrankenschwester nicht arbeiten kann – das wäre zu gefährlich!) und es macht mir mehr Freude als erwartet. Nie lasse ich die Gelegenheit aus, meinen Schülern etwas über meinen wahren Beruf zu erzählen!



Besonders für jene, die noch im Stadium von „Ich heiße … und .. ich komme aus Frankreich“ sind, sind die Vokabeln noch etwas schwierig. Denn Worte wie „Bärengalle“ oder „Gallenblase“ hatten wir noch nicht. Aber mit Hilfe meiner Fotos verstehen sie es schon!

In Paris gibt es nicht besonders viele Tiere. Für mich etwas schade. Doch die Tauben und Spatzen hier sind gut gefüttert und meine arme Katze in England wird bei jedem meiner Besuche mit Liebe überhäuft.

Gerade waren meine Mutter und mein Vater zu Besuch und die Fahrten durch Paris mit unseren Rollern und Motorrädern machte viel Spass. Doch wir hatten 36 Grad Hitze und mussten deshalb viel schwitzen. Das Motorrad meines Vaters ist ja nur an englische Temperaturen gewöhnt und wurde mehrere Male zu heiß. Doch sie brachten mir bei ihrem Besuch wunderschöne Fotos mit von unserem Dorf in Tideswell, Derbyshire, England.

Vor meiner Abreise nach Frankreich gab ich noch mehrere Vorträge über AAF, darunter auch für die örtlichen jungen Fremdenführerinnen von Tideswell. Offenbar hat sie das schlimme Los der Bären so sehr bewegt, dass sie von sich aus Spenden gesammelt haben. Jedes Jahr gibt es in Tideswell und anderen Dörfern der Gegend etwas, das wir das „Brunnenfest“ nennen. Es ist eine sehr alte Tradition bei der wir für die Reinheit des Wassers aus bestimmten Brunnen während der Zeit des „schwarzen Todes“ danken. Die Bewohner machen dabei große Bilder ganz aus Blumen, Samen, Blättern, Rinde und Gras, die sie in Lehm fixieren und im ganzen Dorf herumzeigen. In Tideswell gibt es in der Regel vier oder fünf davon, wobei die Schule, die Kirche, Spielgruppen etc. je ein unterschiedliches Thema für ihr Bild wählen. Doch alle ziehen sie die Touristen an und sammeln Spenden.

Dieses Jahr haben die Fremdenführerinnen sich entschlossen, den Mondbären zu helfen und das haben sie wunderbar gemacht. Sie haben ein Bild von einem Mondbären in seinem engen Käfig gemacht. Hier ist das allererste Bild eines Mondbären bei einem „Brunnenfest“, seitdem diese Tradition 1349 begann! (der hübsche junge Mann davor ist mein ältester Neffe James.)



Nach drei Jahren mit AAF in China träume ich noch immer von den Bären und vermisse ihre übermütigen Streiche, wie ich sie vom Fenster meines Schlafzimmers beobachten konnte; ich hatte wirklich einen wunderbaren Job und ich habe so auch herausgefunden, dass „Bär“ auf Französisch „ours“ (auf Englisch bedeutet das auch „unsere“) heißt. Sie sind zu uns gekommen um Hilfe, Schutz und ein Stück Himmel zu finden. Sie waren vielleicht „unsere“, aber wir waren auch die „ihren“ und sie verdienen jedes bisschen Zuneigung, Liebe und Respekt, die wir ihnen nach all den Qualen, die sie erleiden mussten, geben können. Ohne Zweifel ist das in dem Augenblick geschehen, als sie an AAF „übergeben“ wurden.

Soweit meine Nachricht für heute. Ich hoffe, es geht euch allen gut dort und gebt Blue bitte einen Extrabissen, wenn er wieder aus seiner Behausung kommt! Er ist jetzt ein so alter Bär …

Küsschen auf beide Wangen, wie sie das hier in Frankreich tun (ich kann mich immer noch nicht daran gewöhnen, das jeden Morgen bei meinem Chef zu tun!) und einen glücklichen 13. Jahrestag, AAF!

Alles Liebe von Hayley xxx

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Tho Zhai, der Hund vom Markt, findet Freude am Leben 
Danke all denen, die nachgefragt haben, wie es To Zhai heute geht - dem Hund, den wir von einem Fleischmarkt gerettet haben. Die Antwort darauf freut mich besonders … glänzend! Sie ist eine von allen Mitarbeitern hier in Chengdu verwöhnte wunderschöne Hündin geworden und wird nun wechselseitig von der Tierärztin Monica und mir betreut.

Hier sieht man sie auf einem ihrer vielen täglichen Spaziergänge, auf denen sie von Mitarbeitern wie Rocky immer wieder begrüßt wird.





Man beachte den etwas überraschten Ausdruck bei Benji und Poupouce, den beiden tibetanischen Braunbären, die hier diesen seltsamen kleinen Schwarzbären trafen.

Auf diesem Bild ist To Zhai zusammen mit Monica mit anderen geretteten Hunden, die inzwischen ihre festen Freunde sind. Starvin Marvin (ganz links mit der Freiwilligen Jayne), Moonie (mit Nic) und Richter (mit Rocky)




Die liebe Jayne drehte auch dieses kleine Video von Starvin Marvin und To Zhai, wie sie sich gegenseitig jagen…

Hier ist es.


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Schön, wieder in England zu sein 
Die letzten Wochen sind wie im Flug vergangen, doch jetzt, zurück in Chengdu bei den Bären, habe ich das Gefühl, dass unsere Mini-Roadshow in England schon sehr lange zurück liegt. Gill, Nicky, Lara und das Team haben wie immer alles getan und die Vorträge sind mir nur noch durch einen Nebel voller Lachen und Nostalgie in Erinnerung: Wir trafen neue und alte Freunde, die uns rastlos und leidenschaftlich in unseren Kampagnen unterstützen.

Nicky hat über die Veranstaltungen eine hervorragende Zusammenfassung geschrieben. Statt daher alles zu wiederholen, bleibt mir nur Sie zu bitten, auf den Link hier unten zu klicken. Nochmals vielen Dank an das stürmische Team in England – und an unsere speziellen Freunde und Unterstützer wie Oliver und Gitte, Heather, Natalie und Leslie in Edinburgh, Paul Martin, den Star – und zu Schluss, doch bestimmt nicht zuletzt meiner lieben Freundin und Mentorin, Virginia McKenna.

Hier ist Nickys Bericht

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Bären inspirieren den Künstler Richard wie nie zuvor 
Als Richard Symonds, Künstler und ein unheimlich netter Mensch, vor ein paar Wochen in Begleitung der Bildhauerin Suzie Marsh und deren Mann Doug zu uns nach Chengdu kam, sagte er mir, dass er es gar nicht erwarten könne, den Bären zu helfen.

Gesagt – getan. Gleich nach seiner Rückkehr nach England begann Richard mit der Arbeit an drei Videoclips und einer Zeichnung. Er nahm auch Kontakt auf zu der bekannten englischen Schauspielerin Rula Lenska (die schon in der Vergangenheit unsere Bären unterstützt hat) und noch ehe wir es wussten entwickelte sich daraus eine erstaunliche Zusammenarbeit.



Bitte auf die Links unten klicken, um die Clips zu sehen.

Im ersten Clip fragt Rula die Zuschauer, ob diese sich die Qualen und das Leid vorstellen könnten, das die Bären in den Farmen in Asien erdulden müssen. Ihre Stimme ist so kraftvoll, ihre Leidenschaft so spürbar und ihre Botschaft so eindeutig – wer bei klarem Verstand kann eine so schreckliche Behandlung und solches Leid bei einer so intelligenten, gefährdeten Tierart dulden, die es verdient zu leben.

Hier:Would you believe me?



Im zweiten Film sieht man den Unterschied zwischen einem frei lebenden Bären und jenen in den Farmen – dazu die überaus bewegende Wiedergabe des berühmten Lieds von Roberta Flack, „The First Time Ever I Saw Your Face“, gesungen von Celine Dion.

Hier: The First Ever Time I Saw Your Face

Schließlich noch ein kurzer Film über Oliver, unseren so schwer misshandelten Bären, zusammengestellt von Richard. Oliver, wie er jetzt die wärmenden Sonnenstrahlen genießt, das Plätschern des Wassers in seinem Teich, der Geruch des Morgentaus und das Gefühl von Gras unter seinen Pfoten, die dreißig Jahre lang auf Käfigstäben standen.

Hier: Oliver’s Film

Halten Sie besser ein Taschentuch bereit, wenn Sie diesen Filme ansehen – und bewundern Sie das Talent von Richard …. Nicht nur, weil er den Bären im Film eine Stimme gibt, sondern auch durch seine Zeichnung einer, wie ich sicher weiß, außergewöhnlichen Serie – all das wird er nächstes Jahr zusammen mit Suzie in England zeigen.

Sein allererstes Werk, das Sie vielleicht kennen, ist über einem Bären namens Jasper, der 15 Jahre lang eingesperrt war und im Jahr 2000 gerettet wurde. Das wurde inzwischen bei einigen Mitgliedern des Teams ein Favorit (schreibt Rula mit einem Lächeln).



Von uns allen, Richard, vielen Dank für Deine Inspiration, Freundlichkeit und Kreativität, die keine Grenzen kennen. Dem Himmel sei Dank für Dich. Nach dem Besuch in der Rettungsstation schickte Richard uns diese liebe kurze Notiz:

„Seit 20 Jahren bin ich mit meiner Kunst der Bildung von Aufmerksamkeit für Wildtiere und dem Sammeln von Spenden verpflichtet. Doch nie zuvor war ich so bewegt und fühlte so leidenschaftlich für eine Sache wie bei der Aufgabe, der Animals Asia sich verschrieben hat. Seit meinem Besuch bei den Bären in Jills erstaunlicher Rettungsstation im Mai 2011 in Chengdu, der meine Emotionen und mein Leben verändert hat, kann ich den kreativen Fluss neuer Filme, Gedichte und natürlich auch Zeichnungen und Gemälden nicht stoppen, der auf unsere Ausstellung im nächsten Jahr hinführt. Besonders hat mich die Geschichte von Oliver bewegt und mir wird der spezielle Moment, als ich ihn und seine Bärenfreunde sah, stets in Erinnerung bleiben.“ – Richard Symonds


www.richardsymonds.com
www.topshotphotography.co.uk

Auch Rula schickte uns liebe Zeilen:
„Ich bin stolz und geehrt, zu den Animals Angels von Jill zu gehören, die ihr Leben der Rettung dieser armen gequälten Bären widmen, die in der Hölle leben müssen und die so eine Chance auf Freiheit bekommen, die sie und alle fühlenden Wesen verdienen…“ Rula Lenska

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