Wassermelonen, ein Leckerbissen! 
Annie Ditton, unsere wunderbare freiwillige Helferin, hat unsere Bären wieder einmal zum lachen gebracht! Annie, die zum dritten Mal als Freiwillige bei uns in Chengdu ist, erhielt vor kurzem Verstärkung von ihren zwei Schwestern. Zusammen haben sie großzügig für jeden Bären eine Wassermelone gekauft.

Hier kann man das Ergebnis ihrer freundlichen Tat sehen. Kein weiteres Wort ist mehr nötig, außer einem riesengroßen Dankeschön an Dich, Annie, für die Bärenfreundin in Dir.





Hier sind Bali, Browyn, Jingle, Mandela und Freunde. Sie lieben ihren ganz persönlichen Leckerbissen.

















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To Zhai – ein Lächeln für China 
... und noch ein nettes Foto von Anne, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Lachen unserer schönen To Zhai im Bild festzuhalten. Viele erinnern sich wohl noch, dass es dieses Lachen war, das To Zhais Leben rettete, als Irene, Carrot und ich (zusammen mit unseren lieben Freiwilligen Loka und Todd) sie aus einem der schrecklichen Fleischmärkte Südchinas retteten.

So sieht sie heute aus, wie sie in voller Pracht ihre neuen zweibeinigen Freunde mit jenem fröhlichen Lachen begrüßt, das stets auch ein Antwortlächeln bewirkt.




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Sommercamper verändern Herzen und Einstellungen 
Unser jährliches Sommercamp wird immer besser – dieses Jahr war es ganz besonders, denn die Teilnehmer sollten in einem Brainstorming ungewöhnliche Lösungen für eine Beendigung der Bärenfarmen erarbeiten.

Menschen aus ganz verschiedenen Bereichen – aus Unternehmen, aus Universitäten, Schulen, den Medien und auch andere NGOs dachten kreativ und leidenschaftlich voraus für den Tag, an dem die allerletzte Farm schließt.

Bitte klicken Sie hier und lesen Sie die ganze Geschichte. Erfahren Sie, wie diese Menschen Motor einer unglaublichen Bewegung für den Tierschutz in China sind und so viel dafür tun, dass Einstellungen und Herzen sich wandeln.

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Zu gleichen Teilen: Leidenschaft und Mitleid für die Bären 
Die Bilder und das YouTube Video können die Stimmung des Abends letzte Woche in Sydney nicht wiedergeben. Der Abend mit den „Bands for Bears“ wurde von Peter Northcote, dem unglaublichsten Musiker der Welt, zusammen mit seiner Managerin, der lieben Tanti, organisiert. Das Rockspektakel dauerte fast fünf Stunden. Sechsundzwanzig der talentiertesten Musiker Sydneys trafen sich für diese ausverkaufte Veranstaltung zu Gunsten der eingesperrten und in Farmen gehaltenen Bären in Asien – und feierten die Freiheit derjenigen Glücklichen, die in China und Vietnam gerettet werden konnten. Es war eine Weltklasse Schau wie man sie sonst etwa im Madison Square Garden finden kann.

Jeder Vortrag war exzellent – mit talentierten Sängern wie Brydon Stace mit Stücken wie „Bohmian Rhapsody“ und „Love of my Life“ von den Queens und Liedern aus „Bat Out of Hell“ von den Meatloaf. Ohne zu übertreiben kann man sagen, dass alle Zuschauer das Talent und die Bühnenpräsenz der Künstler in dieser wahrhaft erinnerungswürdigen Nacht bestaunten.

Der langjährige Freund von Animals Asia, David Keogh, der uns Peter vorgestellt hat, sagte vom ersten Moment an, dass eine derartige Partnerschaft funktionieren wird …. Leidenschaft für Musik und Mitleid mit Tieren zusammenzuschweißen. Das würde noch mehr Menschen dazu bringen, den Bären zu helfen. Und so geschah es auch ….

Peter, ich habe keine Worte die beschreiben können, was Du für uns bedeutest. Es war ein Privileg, Dich vor ein paar Wochen in Chengdu als Gast zu haben und zu sehen, wie Du und Tati euch den Bären verbunden fühltet. Vom ersten Moment an war Peter so wahrhaftig der Sache verschrieben und hat sein ganzes Herz hineingelegt, ohne auch nur einen Moment auf eine Bitte zu warten. Deine Vorstellung letzten Montag war atemberaubend … jeder Ton ein Zeugnis des unglaublichen Musikers, der Du bist. Hier sieht man Peter, wie er die alte Asia kennenlernt und danach wie er und Tanti To Zhai ausführen.





Aber wir müssen uns auch bei unserer Anne Lloyd Jones und Jude Siekmann bedanken, die dafür sorgten, dass an diesem Abend auch von Seiten Animal Asias alles geklappt hat. Zuletzt geht auch ein Dank an unsere wunderbare Botschafterin in Australien, die ebenfalls dabei war – die bekannte Tierärztin Dr. Katrina Warren, die nie nein sagt, wenn es gilt, den Bären zu helfen.

All den Künstlern, die hier genannt sind – wir sind sprachlos vor Dankbarkeit für euch alle, die ihr eure Zeit gegeben habt, um in dieser unvergesslichen Nacht das Publikum zu begeistern.

Brydon Stace, Louise Anton, Scotty Aplin, Darryl Beaton, Dario Bortolin, Joseph Calderazzo, Luke Cuerden, Dave Ferry, Lloyd G, Paul Gray, Sarina Jennings, Andre Kaman, Adrian Keating, Barry Leef, Virginia Lillye, Dauno Martinez, Kevin Mendoza, Fab Omodei, Louise Perryman, Bobby Poulton, Nik Pringadi, Victor Rounds, Danny Marx-Young..... und natürlich Peter Northcote selbst.

Peter, Dir gehört unsere ganze Liebe und wir können Dir nicht genug danken für Dein unbeschreibliches Talent und Deine Leidenschaft, dank der unser Kampagne für ein Ende der Bärenfarmen seinem Ziel immer näher kommt.

Hier ist die ganze Geschichte und auch ein Video der Bands for Bears.

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Hayleys neues Leben im fröhlichen Paris! 
Es freut uns immer, wenn wir Nachricht von ehemaligen Mitarbeitern bekommen, die Animals Asia verlassen haben um neue Herausforderungen zu suchen – und die stolz sind auf die guten Erinnerungen an das Leben in China oder Vietnam. Hayley, unsere ehemalige Tierkrankenschwester, hat kürzlich in meinem Blog die Geschichte von Rainbows „Reise“ nach Hawaii gelesen und sich entschlossen, auch etwas zu schreiben. Natürlich habe ich das gleich für die aktuelle Geschichte hier genutzt und schicke Hayley von uns allen einen herzlichen Gruß. Auch wir vermissen Dich!

Jeder hier hat eine „Geschichte“ über Hayley – es sind wohl Hunderte – angefangen von ihrer verrückten Vorliebe für alles was rosa ist, über die extra Schicht Maskara, wenn wir ein Kamerateam erwarteten bis hin zu ihrem geduldigen Eric, der sie nach Frankreich entführte!

Nie kann ich an Hayley denken ohne den Bären Blue (unten) anzuschauen. Ich erinnere mich an den Spaß – und die Tränen – die wir gemeinsam in gleichem Maß teilten bei all den Hochs und Tiefs im Leben hier in Chengdu.



Schön, wieder von Dir zu hören, Hayley. Und Sie, liebe Leser, greifen Sie zu einer schönen Tasse Tee (oder einen sehr starken Espresso) und freuen Sie sich an dem kleinen Update aus dem fernen Frankreich.

Hallo Jill,
ich freue mich, von Dir zu hören. Über den Blog halte ich mich auf dem Laufenden über alles, was rund um die Bären vor sich geht! Ich hoffe sehr, eines Tages zurück zu kommen, um meinen lieben Blue und Oliver, den neuen Vorzeigebären des Rettungszentrums, zu besuchen! Immer wenn ich etwas über diese Bären lese oder ein Foto oder ein Video sehe, kommen mir die Tränen. Was für ein Lohn für all die Arbeit von so vielen Menschen, dass er lange genug lebt, um schließlich auch „auf Gras zu laufen“. Das ist ja unser Ziel für jeden Bären, der zu uns kommt. Egal in welchem Zustand.

Ich erinnere mich noch an den elenden Zustand der 28 Bären, die wir 2008 retteten. Alle waren sie nahe am Tod als sie ankamen. Es blieb uns nichts anderes übrig als die Kränksten von ihnen einschlafen zu lassen und zwar dann, wenn wieder bei einem Gesundheitscheck und der Ultraschalluntersuchung ein unheilbarer Leberkrebs festgestellt wurde. Diese Bären wurden zusammen mit Spielsachen, Leckerbissen, Tränen und natürlich Bündeln von Gras begraben. Gras, das ihre ausgetrockneten und von den Gitterstäben geschundenen Pfoten nie gespürt haben.

Wie Du weißt, lebe ich seit sechs Monaten zusammen mit meinem Mann Eric, den ich in Chengdu während meiner Zeit bei AAF getroffen habe, in Paris. Auch er liebt die Bären. Deshalb haben wir einen Bereich unseres kleinen Appartements unseren wunderbaren Bären (und auch einigen der weniger hübschen) gewidmet! Ja, hier ist Asia, ein Zeugnis für all das, was einen Bären ausmacht!





Jetzt unterrichte ich Englisch (denn mein Französisch ist so hoffnungslos, dass ich hier als Tierkrankenschwester nicht arbeiten kann – das wäre zu gefährlich!) und es macht mir mehr Freude als erwartet. Nie lasse ich die Gelegenheit aus, meinen Schülern etwas über meinen wahren Beruf zu erzählen!



Besonders für jene, die noch im Stadium von „Ich heiße … und .. ich komme aus Frankreich“ sind, sind die Vokabeln noch etwas schwierig. Denn Worte wie „Bärengalle“ oder „Gallenblase“ hatten wir noch nicht. Aber mit Hilfe meiner Fotos verstehen sie es schon!

In Paris gibt es nicht besonders viele Tiere. Für mich etwas schade. Doch die Tauben und Spatzen hier sind gut gefüttert und meine arme Katze in England wird bei jedem meiner Besuche mit Liebe überhäuft.

Gerade waren meine Mutter und mein Vater zu Besuch und die Fahrten durch Paris mit unseren Rollern und Motorrädern machte viel Spass. Doch wir hatten 36 Grad Hitze und mussten deshalb viel schwitzen. Das Motorrad meines Vaters ist ja nur an englische Temperaturen gewöhnt und wurde mehrere Male zu heiß. Doch sie brachten mir bei ihrem Besuch wunderschöne Fotos mit von unserem Dorf in Tideswell, Derbyshire, England.

Vor meiner Abreise nach Frankreich gab ich noch mehrere Vorträge über AAF, darunter auch für die örtlichen jungen Fremdenführerinnen von Tideswell. Offenbar hat sie das schlimme Los der Bären so sehr bewegt, dass sie von sich aus Spenden gesammelt haben. Jedes Jahr gibt es in Tideswell und anderen Dörfern der Gegend etwas, das wir das „Brunnenfest“ nennen. Es ist eine sehr alte Tradition bei der wir für die Reinheit des Wassers aus bestimmten Brunnen während der Zeit des „schwarzen Todes“ danken. Die Bewohner machen dabei große Bilder ganz aus Blumen, Samen, Blättern, Rinde und Gras, die sie in Lehm fixieren und im ganzen Dorf herumzeigen. In Tideswell gibt es in der Regel vier oder fünf davon, wobei die Schule, die Kirche, Spielgruppen etc. je ein unterschiedliches Thema für ihr Bild wählen. Doch alle ziehen sie die Touristen an und sammeln Spenden.

Dieses Jahr haben die Fremdenführerinnen sich entschlossen, den Mondbären zu helfen und das haben sie wunderbar gemacht. Sie haben ein Bild von einem Mondbären in seinem engen Käfig gemacht. Hier ist das allererste Bild eines Mondbären bei einem „Brunnenfest“, seitdem diese Tradition 1349 begann! (der hübsche junge Mann davor ist mein ältester Neffe James.)



Nach drei Jahren mit AAF in China träume ich noch immer von den Bären und vermisse ihre übermütigen Streiche, wie ich sie vom Fenster meines Schlafzimmers beobachten konnte; ich hatte wirklich einen wunderbaren Job und ich habe so auch herausgefunden, dass „Bär“ auf Französisch „ours“ (auf Englisch bedeutet das auch „unsere“) heißt. Sie sind zu uns gekommen um Hilfe, Schutz und ein Stück Himmel zu finden. Sie waren vielleicht „unsere“, aber wir waren auch die „ihren“ und sie verdienen jedes bisschen Zuneigung, Liebe und Respekt, die wir ihnen nach all den Qualen, die sie erleiden mussten, geben können. Ohne Zweifel ist das in dem Augenblick geschehen, als sie an AAF „übergeben“ wurden.

Soweit meine Nachricht für heute. Ich hoffe, es geht euch allen gut dort und gebt Blue bitte einen Extrabissen, wenn er wieder aus seiner Behausung kommt! Er ist jetzt ein so alter Bär …

Küsschen auf beide Wangen, wie sie das hier in Frankreich tun (ich kann mich immer noch nicht daran gewöhnen, das jeden Morgen bei meinem Chef zu tun!) und einen glücklichen 13. Jahrestag, AAF!

Alles Liebe von Hayley xxx

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