Ein Willkommen den alten und neuen Freunden 
Es war schön, die vielen alten Freunde aus Deutschland wieder zu sehen und andere neue Freunde zum ersten Mal zu treffen. Erwartungsvolle Gesichter und alle waren gespannt, die neuesten Nachrichten über die rasanten Entwicklungen in China zu erfahren und Jasper und seine Freunde in Haus 2 zu treffen. Und natürlich auch Oliver zu sehen, der kürzlich sein eigenes Heim in Haus 10 bezogen hat.

Monika, deren Partner Josef Häusel beim letzen Besuch Fotos gemacht hatte, überraschte uns mit zwei großartigen Fotos der Bären. Besonders das Foto von Rupert war wunderschön und mir kamen die Tränen, als ich seine zufriedenen und ruhigen Augen sah, wie sie in die Kamera schauten. Die Erinnerungen an unseren schönsten „Bären mit dem kleinen Gehirn“ waren wieder da, der ja im Frühjahr dieses Jahres verstarb.

Hier waren sie nun: Peggy, Klaus, Anne, Josef (Pepe) und Brigitte, Ulrike und Michael – und natürlich Eva, die das hübsche Mondbären-Geschenkpapier gestaltet hat (mit freundlicher Unterstützung von Herrn Krone in Deutschland, der es herstellt und zum Verkauf anbietet.) Danke auch Eva für die Fotos! Zu guter Letzt noch unseren Dank an dem freundlichen chinesischen Tourguide Yang.



Als erster lieferten unsere großzügigen Unterstützer ganz viele Pakete Gummibärchen ab, die wir als besondere Leckerbissen für die Bären einsetzen – speziell wenn wir ihnen beibringen, sich für den von unseren Tierärzten so genannten „Bauchcheck“ aufzurichten. Einige der Pakete gehen an das Team in Vietnam. Auf dem Bild hier füttert Caroline, die Tierkrankenschwester in Tam Dao, die Bären Clover und Anne gerade mit Gummibärchen, da sie sich perfekt aufgerichtet haben und uns ihren Bauch zeigen.





Mit bei der Gruppe waren auch Andrea und Jeannette aus der Schweiz – auch bei Andrea war dies schon der zweite Besuch. Als die Tore aufgingen und Oliver in seiner tapsigen Art nach draußen ging, waren beide dort droben am Dach von Haus 10 zu Tränen gerührt. Nach dreißig Jahren eingesperrt in den Farmen in Nordchina ist Oliver sicher nicht der eleganteste Bär der Welt. Doch das ist wohl nur zu verständlich! Sehr langsam und vorsichtig schaukelte er durch das Gras und hielt nur ab und zu an, um eine saftige Tomate oder eine Kokosnuss mit seinen großen und kraftvollen Kiefern aufzuknacken. Wenn man weiß, dass die Lebenserwartung von Mondbären bei rund dreißig Jahren liegt, ist klar, dass niemand die ihm noch verbleibende Zeit wissen kann. Doch jetzt ist seine Lebensqualität unbeschreiblich gestiegen und er füllt seine Tage mit Freude und Zufriedenheit als wüsste er, dass seine Zeit bald abläuft.

Zeitgleich mit unseren Besuchern vor Ort waren auch wieder Augenärzte aus England hier, die Bären mit unterschiedlichsten Augenproblemen zu untersuchten und ihre Sehkraft verbesserten. Natürlich war die Besuchergruppe besonders angetan davon, den ganzen Tag über immer wieder in der Krankenstation die Bären auf dem OP-Tisch zu besuchen, während sie von David, Claudia und Kerry zusammen mit unserem Tierärzteteam in Chengdu rund um die Uhr untersucht und behandelt wurden. Mehr darüber in einem anderen Blog.

Am Ende des Tages gab es ein vegetarisches Bankett auf dem Dach des Hauses 5 und 6. Zum Abschluss des Tages stieg die Gruppe danach leise hinunter, um die Bären alle in ihren Betten schlafen zu sehen. Das ist einer meiner liebsten Momente bei jeder Tour – zu sehen, wie unsere Bewohner warm und sicher eingekuschelt in ihren Hängekorbbetten liegen und sich auf 14 Stunden erholsamen Schlaf freuen, bis um 8 Uhr am nächsten Morgen das Frühstück auf sie wartet.



















Ihr lieben Freunde aus Deutschland und der Schweiz – es war sehr schön, euch hier zu begrüßen und euch den Bären vorzustellen, die sich ebenfalls sehr bei euch bedanken für das Leben, das sie jetzt haben dürfen.

Kommt bald wieder. XXX

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Nothilfe Bärenrettung


Geschichten vom furchtlosen Tim 
Tim Robinson ist unser PR Manager für Australien und Neuseeland. Er und 18 unserer wunderbaren Unterstützer aus Australien, England und Hongkong sind soeben auf dem ANimals Asia China Trek 2010 gestartet. Hier findet ihr den fantastischen Blog von Tim und den Abenteuern der Gruppe.

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Gemeinsam für unsere besten Freunde 
Es waren aufregende Tage, als Behördenvertreter von 27 Provinzen Chinas in einer von Animals Asia und der Humane Society International in Nanjing organisierten und vorbereiteten Konferenz mit Mitgliedern örtlicher und internationaler NGOs zusammenkamen.

Ein Verdienst von Dave, Irene, Suki und unseren Teams in Guangzhou und Chengdu, die für die Logistik sorgten, damit fast 200 Delegierte dort über den Umgang mit Straßenhunden, den Betrieb von Tierheimen und, neben anderen Themen, auch über verantwortungsvolle Hundehaltung diskutieren konnten. Die zwei Tage waren vollgepackt mit Diskussionen über Lösungsansätze und den Austausch von Erfahrungen.

Einer der Höhepunkte war der Vortrag von Herrn Yin vom „Büro für öffentliche Sicherheit Nanjing“ (Polizei), der über die enge Zusammenarbeit mit Frau Ha Wenjing und dem Ping An A Fu Rettungszentrum für Tiere sprach, die man über die letzten fünf Jahre hinweg aufgebaut hat.

Daraus haben sich zahlreiche Pläne entwickelt, um so vielen Hunden wie möglich zu helfen. Ein leuchtendes Beispiel dafür, wie Behörden und private Gruppen zusammenarbeiten können, um Hunden zu helfen, die so sehr das Mitgefühl und diese Hilfe brauchen. Denn das ist viel besser als die reaktiven und grausamen „Kontrollmethoden“ der Vergangenheit.

Hier ist der Bericht über diese Konferenz, die zeigt, dass sich humane Methoden schließlich durchsetzen.

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Nothilfe Bärenrettung


Jane Goodall gibt Grund zur Hoffnung 
Die Stille nach der Rede von Dr. Jane Goodall war ohrenbetäubend – und dann kam der begeisterte Applaus. Die Zuhörer begrüßten ihre Worte warm und leidenschaftlich bei der „Roots and Shoots“ Konferenz in Hong Kong, wo sie, wie der Name der Konferenz schon sagte, selbst der Anlass zur Hoffnung waren.

700 Studenten nahmen jedes Wort von ihr auf und verließen danach die Veranstaltung mit der festen Entschlossenheit, diese leidende und erstickende Welt zu heilen.





Ich sprach direkt vor Jane und konnte den Zuhörern von ihrem Bären berichten, den sie „Mandela“ getauft hat.





Zwei Tage später, nach vielen weiteren Ansprachen und Interviews, stand Jane wieder auf der Bühne – diesmal beim Galadinner von „Roots and Shoots“ im Grand Hyatt in Hong Kong. Auch dort inspirierte sie wieder Tränen und Lachen und brachte allen eine riesige Dosis an Optimismus für die Sicherheit des Planeten – die in unserer Hand liegt.

Danke, Jane, für Deine Weisheit und Dein Mitgefühl – und für die lange Reise, die Du machst, obwohl sie Dich von Deiner Familie aus Schimpansen, Hunden und Menschen wegführt. Die uns aber anfeuert, etwas zu tun und zu verändern.

Wir lieben Dich……

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Maggie gewinnt den ersten Preis bei der Baumparty 
Hoch oben auf dem schwankenden Baum, von dem wir nie erwartet hätten, dass sie jemals da hinauf kommen würde, saß jetzt unsere freche Maggie. Sie kam im April 2009 zu uns in die Rettungsstation in Vietnam. Damals wog sie weniger als 3 kg und jetzt zeigt die Waage 83 kg!







Man konnte sehen, wie sehr sie sich dort oben amüsierte. Sie riss Äste ab für Angus und Taurus unten am Boden, die nur zu ihr hinaufsehen konnten, neidisch auf ihre Kletterkünste. Gute 20 Minuten saß sie dort oben auf einem Ast und wir fürchteten bereits, dass sie sich nicht mehr herunter traute. Doch als Nguyen, ihr Bärenpfleger, sie zum Tee rief, kletterte sie bald darauf behände herab.

Natürlich haben diesen Baum jetzt geschützt worden vor einem Bären, der offenbar etwas ehrgeiziger ist, als ihr gut tut.

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