Jane Goodall gibt Grund zur Hoffnung 
Die Stille nach der Rede von Dr. Jane Goodall war ohrenbetäubend – und dann kam der begeisterte Applaus. Die Zuhörer begrüßten ihre Worte warm und leidenschaftlich bei der „Roots and Shoots“ Konferenz in Hong Kong, wo sie, wie der Name der Konferenz schon sagte, selbst der Anlass zur Hoffnung waren.

700 Studenten nahmen jedes Wort von ihr auf und verließen danach die Veranstaltung mit der festen Entschlossenheit, diese leidende und erstickende Welt zu heilen.





Ich sprach direkt vor Jane und konnte den Zuhörern von ihrem Bären berichten, den sie „Mandela“ getauft hat.





Zwei Tage später, nach vielen weiteren Ansprachen und Interviews, stand Jane wieder auf der Bühne – diesmal beim Galadinner von „Roots and Shoots“ im Grand Hyatt in Hong Kong. Auch dort inspirierte sie wieder Tränen und Lachen und brachte allen eine riesige Dosis an Optimismus für die Sicherheit des Planeten – die in unserer Hand liegt.

Danke, Jane, für Deine Weisheit und Dein Mitgefühl – und für die lange Reise, die Du machst, obwohl sie Dich von Deiner Familie aus Schimpansen, Hunden und Menschen wegführt. Die uns aber anfeuert, etwas zu tun und zu verändern.

Wir lieben Dich……

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Maggie gewinnt den ersten Preis bei der Baumparty 
Hoch oben auf dem schwankenden Baum, von dem wir nie erwartet hätten, dass sie jemals da hinauf kommen würde, saß jetzt unsere freche Maggie. Sie kam im April 2009 zu uns in die Rettungsstation in Vietnam. Damals wog sie weniger als 3 kg und jetzt zeigt die Waage 83 kg!







Man konnte sehen, wie sehr sie sich dort oben amüsierte. Sie riss Äste ab für Angus und Taurus unten am Boden, die nur zu ihr hinaufsehen konnten, neidisch auf ihre Kletterkünste. Gute 20 Minuten saß sie dort oben auf einem Ast und wir fürchteten bereits, dass sie sich nicht mehr herunter traute. Doch als Nguyen, ihr Bärenpfleger, sie zum Tee rief, kletterte sie bald darauf behände herab.

Natürlich haben diesen Baum jetzt geschützt worden vor einem Bären, der offenbar etwas ehrgeiziger ist, als ihr gut tut.

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Es regnet Bären 
Das waren die Worte diese Woche von Jude, die in Australien für die Betreuung unserer Spender zuständig ist. Und sie hat recht.

In China war „Jonah“, ein Mondbärenmännchen, der letzte unserer Bären, der die Schrecken der Gallenfarmen hinter sich lassen konnte. Wir retteten ihn aus einer illegalen Farm in Dandong in der Provinz Liaoning. In Vietnam kamen zwei Weibchen zu uns, „Clover“ und „Mary“, sowie ein Männchen namens „Soo“. In unserem Rettungstagebuch finden sich die Einzelheiten darüber und mehr über Jonah in China und unsere neuen Bären in Vietnam.

Ein großes Dankeschön an unsere Teams in China und Vietnam, die weitere vier Bären aus den Farmen gerettet und zu uns gebracht haben.

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Hunde färben … bis zum Tod 
Ungläubig las ich vor Kurzem eine Geschichte in den chinesischen Zeitungen – Hunde, die man färbt, damit sie wie exotische Wildtiere aussehen.

Wenn dazu giftige Farben eingesetzt werden, kann dieser Trend tödlich sein – und es gibt schon genug Geschichten speziell von Welpen, die in den Fängen chinesischer Händler qualvoll sterben, weil sie von ihnen mit solchen Farben behandelt wurden. Damit sie „süß“ aussehen. Viele der heute eingesetzten Färbemittel sind für Tiere giftig und wenn dieses Gift nach ein paar Tagen in ihren Körper eindringt, führt das zu einem langsamen und qualvollen Tod.

Bitte, bitte, jeder der dies liest – kommt nicht in die Versuchung, eure Hunde zu färben. Neben dem dadurch verursachten Stress und der schrecklichen Demütigung, ein an sich schon wunderschönes Tier zu verwandeln, bedeutet dies auch womöglich den Tod Ihres Haustiers.

Hier ist die Geschichte (englisch).

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Unsere großartigen Braunbären 
Gleich nachdem ich wieder in meinem Zimmer zurück war, nach dem Vergnügen, Oliver da draußen im Gras seines Geheges zu sehen, meldete sich unsere Bärenmanagerin Anna per Walkie-Talkie und lud mich ein in das Haus 10, wo man unseren Braunbären Rocky zum ersten Mal nach draußen gelassen hat. So viel Aufregung an einem Nachmittag!

Ich rief Sailing an, um herauszufinden, ob sie ein paar Bilder machen könnte. Sie rannte gleich mit ihrer Kamera herbei und machte die wunderbarsten Aufnahmen von den beiden.

Wie Sie sich erinnern, ist Oliver der Bär, den wir während der Rückfahrt von der Farm in Shandong operieren mussten. Eine tückische Metallspirale musste zusammen mit der Gallenblase in einer mehrere Stunden dauernden Operation auf der Ladepritsche eines Lastwagens von Heather und Monica entfernt werden. Nicht genug, der arme Oliver hatte auf Grund seiner 30jährigen Gefangenschaft auf zwei Farmen auch verkürzte Gliedmaßen und sein Körper war stark deformiert.



Nun…wenn man ihn sah, wie er schwankend in das Gehege hinauskam und dabei seinen steifen alten Körper hochreckte, um saftige Tomaten von den Pfostenspitzen zu angeln, das durfte man nicht versäumen. Immer wieder sah er zu uns herüber als wolle er sagen „ganz nett hier“, ehe er weiterlief um sich einen weiteren Leckerbissen zu holen.





Es gibt im Englischen einfach keine Worte die beschreiben könnten, wie mein Herz vor Liebe und Zuneigung für einen Bären am Ende seines Lebens schlug, der zu guter Letzt sich doch noch seiner Freiheit erfreuen durfte. Die Sonne schien, der Pool glitzerte und Oliver strahlte mit allen um die Wette, als er nasse Füße bekam.



Und dann war da noch Rocky, der wahrscheinlich aus einem Käfig und in sein Gehege rennen würde. Außer, dass es ganz anders kam an diesem Tag. Dieser riesige Braunbär mit seinem enormen Kopf stand einfach nur da und starrte, als seine Käfigtüre geöffnet wurde. Er war verwirrt und wusste nicht, was er mit all dem Freiraum vor sich anfangen sollte – erst Minuten später nahm er seinen Mut zusammen und machte einen vorsichtigen Schritt nach vorne. Dann dauerte es noch weitere Minuten, bis er es wagte, zum ersten Mal den ganzen Weg bis in sein Gehege zu gehen.





Aber dann gab es kein Halten mehr – er streckte die Schnauze vor zu seinem neuen Hängekorbbett, das ganz mit Marmelade und Joghurt beschmiert war, oder er versenkte seine weichen Lippen in seiner Trinkschale, um dann nach seinem Nachbarn nebenan zu sehen.

Schließlich war er mutig genug, auch hinaus in sein Freigehege zu gehen. Rocky schaute hinaus und blinzelte im hellen Licht Oliver zu, als würde er verstehen, dass er als nächstes an die Reihe kommt.

Später am Abend sagte Anna mir, dass Rocky fantastisch war, wie er aus seiner großen Trinkschale einen Swimmingpool gemacht hat, als er immer wieder seinen riesigen Kopf dort hineinsteckte und versuchte, auch seinen riesigen Körper da hineinzuzwängen. Nur noch etwas Geduld, im Lauf der Woche wird Rocky die Freuden eines richtigen Swimmingpools noch kennenlernen.

Dieses Blog ist den beiden gewidmet – unsere hübschen und verspielten Braunbären, so stark und voller Verzeihen. Es straft ihr Leben auf den Farmen Lügen.


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