Wieder zwei Welpen sicher vor Schmugglern 
Bilder sagen mehr als Worte. Vielen Dank an Tuan, The und Chien für die Rettung von zwei unbeschreiblich schönen Welpen in Vietnam.

Tuan wird hier selbst die Rettungsaktion schildern und dabei leider auch auf die Tatsache verweisen, dass die beiden Welpen – sie heißen jetzt Lai Chau und Sin Ho – verdächtig nahe an der Grenze zu China gefunden wurden. Wie viele Welpen wohl nicht so viel Glück hatten wie diese beiden…?

Gratulation an Tuan und das Team – und willkommen zu Hause an die beiden kleinen neuen Familienmitglieder.

Jetzt zu Tuan:

Wir starteten am Donnerstag, 20.9.2012, nach Lai Chau, um zwei Mondbärenwelpen zu retten. Lai Chau liegt etwa 450 km nordwestlich von Hanoi. Als Grenzprovinz teilt sie einen Großteil ihrer Grenze mit China. Wie wir von der örtlichen Forstschutzbehörde (FPD) erfuhren, sah die örtliche Polizei am 2.9.2012 in einem abgelegenen Dorf m Distrikt Than Uyen ein verdächtiges Motorrad mit zwei Männern, die einen geflochtenen Korb dabei hatten. Die Beamten hielten das Motorrad an und fanden in dem Korb zwei Welpen. Die Männer wurden festgenommen und erzählten der Polizei, dass sie die Welpen für US$ 1.500 gekauft hätten und sie an einen unbekannten Käufer in der Grenzprovinz Lao Cai weiterverkaufen wollten. Wahrscheinlich waren die Welpen auf dem Weg in eine Bärenfarm in China, denn Lao Chai liegt sehr nahe bei China.











Das genaue Alter der Welpen ist unbekannt. Sie wiegen etwa 12 und 9 kg und sind beide Männchen. Schon bald nachdem die örtliche Polizei die FPD von Lai Chau gebeten hatte, die Versorgung der Welpen zu übernehmen, nahm die Behörde mit uns Kontakt auf. Wir schickten ihnen unsere Anleitung zur Welpenfütterung. Aufgrund des frühen Eingreifens der Behörden und der guten Bemühungen der FPD von Lai Chau bei der Versorgung der Welpen geht es beiden gut und sie sehen gesund aus.









Insgesamt brauchten wir fast 12 Stunden, um wegen des Hochwassers und der dadurch schrecklichen Straßenverhältnisse zurück nach Tam Dao zu kommen. Die FPD von Lai Chau war bei der Rettung sehr hilfreich und erleichterte die Aktion sehr. Chien hat sich gut um die Welpen gekümmert. Sie wurden viermal täglich gefüttert und wegen der holprigen Straßen machten wir viele Zwischenstopps. The, unser Manager für Öffentlichkeitsarbeit, hat sich auf dem Rückweg sehr gut mit der FPD von Lai Chau und der örtlichen Polizei verständigt, wo wir viermal entweder von der Polizei oder der örtlichen FPD angehalten wurden, die von Dorfbewohnern einen Hinweis bekommen hatten, dass wir mit den Welpen unterwegs waren.


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Nothilfe Bärenrettung


Ein Superstar besucht die Bären 
Vor Kurzem hatten wir das große Glück, in unserem Rettungszentrum für Bären in Chengdu wieder einmal Karen Mok, Sängerin, Schauspielerin, Berühmtheit und wunderbare Frau begrüßen zu können.

Oft als „Madonna Asiens“ bezeichnet, kam Superstar Karen um unsere Mitarbeiter und Bären zu sehen und natürlich ihren eigenen geretteten Bären Bao Be zu besuchen. Auf diesem Bild sieht man Karen (vierte von links, hintere Reihe) zusammen mit dem Team.



Alle waren der Meinung, dass Karen so freundlich war wie immer und mir tat es sehr leid, diesmal nicht dabei gewesen zu sein – besonders weil sie zusammen mit Sofie, unserer Bärenmanagerin, so viel Zeit bei Bao Be verbracht hat und ihn dabei mit Leckerbissen wie getrockneten Früchten und Frischkäse gefüttert hat.

Dies gehört zu seiner besonderen Diät und man konnte sehen, wie sehr er sich freute, so verwöhnt zu werden – wofür er sich sehr höflich bei Karen bedankte, als er, laut Sofie, ihr zweimal ins Gesicht rülpste.

Nachdem sie ihm seine schlechten Manieren vergeben hatte, besuchte Karen auch Jingle, den besten Freund von Bao Be. Sie war traurig zu sehen, dass ihr eine Pfote fehlt. Jingle wurde wahrscheinlich mit einer Schlinge oder Schlagfalle in freier Wildbahn gefangen, um dann in einer Farm eingesperrt zu werden. Zum Glück für Jingle konnte sie irgendwie von dort entfliehen, bevor wir sie aus 9 Metern Höhe aus einem Baum mitten im Farmland retten konnten!

Wie stets interessierte sich Karen für den Ablauf und die Vorgänge im Rettungszentrum. Sie bedankte sich besonders bei unseren hervorragenden Bärenpflegern, die sich um Bao Be, Jingle und ihre Freunde kümmern. Doch sie liebt wohl auch Katzen, denn sie unterhielt sich lange mit einer unserer 22 geretteten Katzen im Zentrum. Sie lies sich zusammen mit unserem Infoposter für Begleittiere fotografieren, um so die Botschaft weiterzutragen, dass Hunde und Katzen unsere Freunde sind und keine Nahrungsmittel.

Besonderen Dank an Lucky, Susan und Star für die gesamte Organisation und Hilfe während des Besuchs von Karen – und auch an Karen, danke für Deinen Besuch. Wir hoffen, Dich bald wieder zu begrüßen!



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Schön, dass Du wieder da bist, Ed 
Es war so schön, als kürzlich Ed Young und seine Tochter Ananda bei uns im Rettungszentrum in Chengdu waren.

Ed bereits bekannt durch seine unglaublich guten Illustrationen in „Mondbären“, dem Buch von Brenda Guiberson, das bei Henry Holt Press erschienen ist. Es zeigt glückliche Bären in ihrem alltäglichen Leben in Freiheit und wie sie dieses Leben genießen.

Ed ist ein bemerkenswerter Mensch. In seinen Illustrationen erkennt man nicht nur die Bären, sondern - wenn man genau auf die halbmondförmigen Flecken auf der Brust der Mondbären schaut – auch die Umrisse einiger Mitglieder seiner Familie.

Ein Beispiel, das zu seltsam ist, um reiner Zufall zu sein. Ed hatte Zeit seines Lebens ein Herz für die Bären. Als Kind, währen der in Shangahi lebte, bekam er einen Mondbären aus Holz von seiner Mutter. Dieser Bär zog mit um nach New York und heute ist er mehr als 100 Jahre alt. Als wir uns vor ein paar Jahren zum ersten Mal während der Herstellung des Buches trafen, fragte er, ob wir seinen Mondbären zurück nach „Hause“ nach China bringen würden. Natürlich habe ich das gern übernommen.



Jetzt „lebt“ er sicher in Chengdu als Mitglied unserer Bärenfamilie und wir nennen ihn Yuan Yuan. Als Ed bei einer Pressekonferenz die Medienvertreter mit seiner Geschichte, die jetzt zum Abschluss gekommen ist, völlig verzauberte, war Yuan Yuan dabei.

Die Pressekonferenz wurde bei Sisyphe Books abgehalten. Dieser Buchladen wurde 1993 gegründet und ist wohl der bekannteste Buchladen in Chengdu, mit Filialen im ganzen Land. Herr Ajia ist ein bekannter Förderer des Lesens bei Kindern. Auch er war anwesend, denn er hat das „Mondbären“ Buch von Ed in chinesische Sprache übersetzt und dabei sein Honorar großzügig Animals Asia gespendet.

Ed war auch bei einem Gesundheitscheck für einen Bären dabei und konnte selbst sehen, wie sehr die Bärenfarmen den Bären schaden. Während der Pressekonferenz sprach er sehr bewegend darüber und auch warum er der Überzeugung ist, dass jedermann die Menschen in China unterstützen soll, die sich für die Befreiung der Bären aus ihren Qualen einsetzen.



Ein spezieller Dank geht an unsere Susan Zhang, die sehr hart gearbeitet hat, um diese Pressekonferenz so erfolgreich zu machen. Auch Dir, Ed, nochmals herzlichen Dank dafür, dass Ananda und Du uns wieder besucht habt. Kommt bitte bald wieder.




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Ein Lächeln von Banjo 
Einige Bilder sind einfach zu gut, um sie nur abzulegen – hier ist ein ganz wunderbares Foto von unserem Banjo, das unsere Star vor Kurzem in Chengdu aufgenommen hat.

Es zeigt einen glücklichen und gesunden Banjo, chillend, so wie nur Bären es können.




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Tiere rocken! 
Dass ich diese wirklich phänomenale Veranstaltung kürzlich in England vermisst habe, macht mich grün vor Neid. Richard Symonds ist einer unserer wunderbaren Unterstützer, der zusammen mit Suzie Marsh in diesem Frühjahr die Ausstellung „Moonstruck“ in London organisierte. Dort wurden ganz entzückende Drucke und Skulpturen unserer wunderschönen Bären ausgestellt und Richard hat 50 Prozent der Erlöse an Animals Asia gespendet.

Jetzt hat Richard wieder bei einer anderen Veranstaltung mitgewirkt, was auch einen Bezug hat zu unseren Unterstützern Oliver und Barbara (Babs), die zufälligerweise gerade erst bei uns in Chengdu waren, wo sie ein paar Tage „Bärentherapie“ mit Oliver, Jasper und den anderen Bären genossen haben und auch bei einem unserer Besuche von Dr. Hund in einem Altenheim dabei waren.

Doch dazu bald mehr. Jetzt übergebe ich das Wort an Rich, der den Tag so zusammenfasste.

„Als Kay von Animals Asia in England anfragte, ob ich ein paar Zeichnungen und Drucke gemeinsam mit den Skulpturen von Suzie Marsh auf dem Stand von Animals Asia zu einer Veranstaltung unter dem Namen „Wildlife Rocks“ in der Kathedrale von Guildford ausstellen wollte, war nicht viel nötig, um mich zu überzeugen! Denn der Ort ist nur ein paar Meilen von meinem Wohnort entfernt und der Veranstalter war einer meiner musikalischen Helden, Brian May, aus der legendären Rockband Queen, der auch ein hervorragender Botschafter für Tiere ist!

Bald nachdem wir zusammen mit Babs, einer weiteren Legende aus dem Team der Unterstützer von Animals Asia, den Stand draußen aufgebaut hatten, dauerte es nicht lange bis Brian May und die Sängerin Kerry Ellis auf einen Besuch und ein Schwätzchen herüberkamen.

Schon bald drehte sich unser Gespräch um den Bären Oliver, den ich auf einem meiner limitierten Drucke dort zeigte. Sowohl Brian als auch Kerry waren von der Geschichte von Oliver sichtlich bewegt und auch von all den anderen Geschichten dieser stoischen Bären.

Das war die Gelegenheit für ein Foto mit den beiden und dazu, dass sie eines der Tigerdrucke dort signierten. Bei der Veranstaltung waren viele der bedeutenden Wohlfahrtsorganisationen dabei und es wurde Musik gemacht von örtlichen Bands und natürlich von Brian und Kerry. Dazwischen gab es Ansprachen von David Shepherd von der David Shepherd Wildlife Foundation und Will Travers von der Born Free Foundation sowie dem CEO des RSPCA.

Auch John, Anna und Khalil von Animals Asia sowie der langjährige Unterstützer Ollie Lodge waren dabei. Ich glaube, er hat die Gelegenheit genutzt und sich ein Autogramm auf eine der seltenen Queens LPs geholt!

Ein wunderbarer, sonniger Tag unter gleichgesinnten Menschen. Wir konnten zeigen, wer Animals Asia ist – perfekt!“



















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