Die Schlangen leben! Danke, Adina. 
Hier in Chengdu passiert allerhand, doch ich hätte die Geschichte von Adina Valentine nie geglaubt. Sie ist eine unserer wunderbaren Tier-Krankenschwestern und sie hat in ihrem Schlafzimmer junge Schlangen ausgebrütet!



Das war wirklich eine erstaunliche „Rettungsaktion“ und daher übergebe ich den Blog nun an Adina, damit sie die Geschichte erzählt.

Am 17. August 2013 kam es zur ersten Freilassung aus unserem Rettungszentrum in China!

Nein, nein, kein Bär, sondern zwei Schönnattern (Orthriophis taeniurus).

Nach dem Hochwasser in unserem Rettungszentrum fand man ein kleines Nest nicht identifizierter, zerwühlter und angebrochener Reptilieneier. Zwei der Eier waren noch ganz. Diese nahm ich an mich und begann, sie in meinem Schlafzimmer auszubrüten!

Die Chance, dass die Embryos überleben würden, war angesichts der Lage nicht sehr hoch. Doch wir glaubten, es zumindest versuchen zu müssen. Da wir nicht wussten, was für Schlangen wir hier vor uns hatten und sie auch giftig sein konnten, wurden die Eier gut in einer Schachtel gesichert. Wir legten die Schachtel mit Mulch aus den Blättern des Waldes aus und hielten Temperatur und Feuchtigkeit konstant. Unsere Geduld wurde schließlich mit zwei wunderschönen Babys belohnt, die am 17. August um 21:30 Uhr schlüpften. Wie es so geht war ich nicht dabei und bekam einen Video-Notruf bei dem alle zusammenkamen, um die Tierart zu bestimmen – zum Glück stellten sie sich als komplett harmlose Schönnattern heraus. Ein passender Name!

Am nächsten Tag kam ich zurück und war ganz aufgeregt sie zum ersten Mal zu sehen. Die Babies – wir nannten sie „Fluffy“ und „Mr. Squiggles“ – wurden nach einem Gesundheitscheck wieder in die Freiheit entlassen (wo sie hingehören). Diese Mädels nehmen wirklich jeden Grund als Entschuldigung, um mit ihren Patienten zu schmusen!

Die Babies glitten hinein in den dichten Bambusdschungel und in ihr neues Leben in Freiheit.

Schlangen werden nicht wie andere Tiere von den Eltern aufgezogen. Sie schlüpfen und sie sind bereit. Daher mussten die Mädels ihnen nicht beibringen zu kriechen oder zu jagen (wobei wir glauben, dass dabei wohl ganz interessante Bilder entstanden wären!)

Hier sieht man diese tollen Geschwister – Wieder einmal ein glückliches Ende für Tiere in China!

(Erstes Bild zeigt Mr. Squiggles; zweites Bild Fluffy)





















Ich hatte das Glück, auch dabei zu sein und konnte die Babies nach dem Schlüpfen sehen. Einfach schön – es ist auch wunderbar, wie Adina und das Team dazu beitrugen, die Vielfalt des Lebens an unserem kleinen friedlichen Platz in Chengdu auf so intelligente und mitfühlende Weise zu stärken.


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Besuch von unseren Freunden aus Frankreich 

Zusammen mit den Bären haben wir uns sehr über den Besuch der französischen Unterstützergruppe hier in Chengdu gefreut.

Die Gruppe wurde vertreten durch Michèle Jung (Präsidentin), Geneviève Hamelin (Schriftführerin, Webmaster und Autorin von "Sur les pas des ours"(Auf der Spur der Bären)), Philippe (Genevièves Mann) und Isabelle, Laura und Frédéric (Mitglieder der Unterstützergruppe).

Die wunderbare französische Gruppe wurde im Oktober 2011 gegründet und hat heute 41 Mitglieder aus dem ganzen Land. Besonders aber in zwei Gebieten – einem im Süden, aus dem Michèle kommt und eines im Westen, in dem Geneviève lebt. Auf dem Foto sind von links: Geneviève, ich und Michèle.



Während der letzten beiden Jahre hat die Gruppe unermüdlich mit den Medien, mit Unternehmen und Einzelpersonen zusammengearbeitet und bisher bereits 25.000 Euro an Hilfen für die Bären zusammengebracht. Einer ihrer Hauptsponsoren, Clic Animaux, hilft uns und den Bären besonders. 40.000 Besucher täglich erfahren auf ihrer Webseite etwas darüber, wie das Ende der Bärengallefarmen zu erreichen ist.

Seit ihrer Gründung hat die Gruppe mehr als 10 Veranstaltungen in Frankreich organisiert um die Bären bekannt zu machen. Sie haben sogar ein „Nachrichtenzentrum“ eingerichtet, um in den Medien sichtbarer zu werden. Neben ihrer Teilnahme an großen nationalen Veranstaltungen, wie dem Veganen Tag in Paris, der im Oktober stattfindet, haben sie auch für das nächste Jahr große Pläne. Ich freue mich schon darauf, sie am Veganen Tag 2014 in Paris zu treffen.

Neben der Öffentlichkeitsarbeit für die Bären sind Michèle, Geneviève und die anderen Mitglieder unserer französischen Unterstützergruppe eifrig beschäftigt, Webseiten zu suchen, die für Bärengalle Reklame machen oder solche Produkte anbieten. Sie haben an Lehranstalten der Traditionellen Chinesischen Medizin und auch an Ärzte und Apotheken geschrieben und sie über die Qualen der Gallebären informiert. Auch über den Fakt, dass unter der Konvention der CITES der internationale Handel mit Bärengalle illegal ist.

Für viele von uns, die schon lange auf sie gewartet haben, war ihr Besuch in Chengdu vor ein paar Wochen ein Höhepunkt und wir genossen die Stunden, in denen wir ihnen die Bären vorstellen konnten. Besonders interessiert hat sie der Operationsraum, wo die Gruppe beim Gesundheitscheck von Krönchen mithalf und alles über ihre langen Leidensjahre auf der Farm erfuhr.

Wieder draußen im Sonnenschein war der Besuch von Jasper besonders aufregend, der sofort herbeikam um seine ihn bewundernden Fans zu begrüßen und sich für ein Foto in Position zu setzen.



Michèle, Genviève und all unsere Freunde in Frankreich, bitte nehmt unseren herzlichen Dank an, für alles was ihr tut, um die Geschichte der Bären bekannt zu machen und auch für die Spenden die ihr so unermüdlich sammelt, damit die Kampagne für die Schließung der Bärengallefarmen weiter gehen kann. Wir freuen uns schon auf ein baldiges Wiedersehen und nochmals vielen Dank dafür, dass euch die Bären am Herzen liegen.





Hier geht es zur Webseite der Animals Asia Unterstützer in Frankreich und zu ihrer Facebook Seite


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Die ‚erste Liebe‘ unseres Botschafters 
Unser wunderbarer UK-Botschafter, Schauspieler Peter Egan, sagte, dass seine Botschafter-Rolle für Animals Asia seine liebste Rolle bisher ist. Uns macht das richtig stolz und wir hoffen, dass es auch seine längste Rolle sein wird!



Peter bereitet sich gerade auf einer der schwierigsten Rollen seines Lebens vor. Beim Edinburgh Festival wird er alleine die Bühne betretem und einen intensiven Monolog aus Samuel Beckett’s Kurzgeschichte ‚Erste Liebe‘ vortragen.

Die „düstere und komische Geschichte erforscht, wie die Liebe uns verrät und wie wir die Liebe verraten“. Sie wurde 1946 geschrieben und von Michael Colgan für die Bühne angepasst. Nach Peters grandioser Leistung in Alan Bennetts ‚People‘ (Menschen) im Londoner Nationaltheater, spielt er nun vier Tage hintereinander dieses komplizierte, faszinierende und düster emotionale Stück – vom 28. bis zum 31. August. Es verspricht eine Show zu werden, an die man sich erinnert.

Peter, das ganze Animals Asia-Team wünscht dir den größten Erfolg für diese komplexe und fordernde Rolle – wir senden dir bärige Umarmungen von deinem eigenen Bär, Peter und seinen Freunden. Wir wissen, dass du Samuel Beckett stolz machen wirst.

Tickets für Peters Performance können auf der Festival-Seite gekauft werden:
http://www.eif.co.uk/firstlove

Mehr über ‚Erste Liebe‘ (First Love) erfahren Sie hier:

http://www.peter-egan.co.uk/page_2931489.html
http://www.playbill.com/news/article/17 ... l-Festival





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Vegane Woche in Vietnam 
Für eine ganze Weile haben wir über die Vorzüge von vegetarischen oder veganen Wochen in unseren Rettungszentren in China und Vietnam geredet. Natürlich bieten wir unseren Mitarbeitern auch jetzt schon vegetarische oder vegane Gerichte an – wir hatten aber noch nie eine ganze Woche, in der jede Mahlzeit ohne tierische Produkte zubereitet wurde.

Kürzlich setzte unser Vietnam-Team die Idee als Erstes um. Weiter unten beschreibt Sarah, unsere Bär-Team-Managerin, wie die Idee in einem einwöchigen Versuch mit ermutigenden Ergebnissen endete.

Vegan zu leben ist kein üblicher Lebensstil in Vietnam aber für eine Woche war es hier in Tam Dao sehr beliebt!

Für manche ist Veganismus mehr ein integraler Bestandteil eines Grausamkeit-freien Lebensstils, als nur eine Diät. Eine Diät, die mit dem Verzicht der Nutzung von tierischen Produkten oder Derivaten oder der Verwendung von Tieren als Ware in irgendeiner Weise verbunden ist.

Eine vegane Ernährung wird von Ernährungswissenschaftlern weithin als gesund angesehen, denn sie schützt vor bestimmten degenerativen Erkrankungen, wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Einige Leute argumentieren, dass diese Art der Ernährung nicht genügend Energie liefert, um die Körperfunktionen aufrechtzuerhalten. Das könnte nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein. Gut geplant und ernährungsphysiologisch abgerundet, wird vegane Ernährung zunehmend von professionellen Athleten als die Ernährung der Wahl angesehen - zum Beispiel von Olympiasieger Carl Lewis und Marathonläuferin Fiona Oakes.

Eine kleine, aber wachsende Bewegung - Veganismus kann außerdem auch eine der "grünsten" Lifestyle-Entscheidungen sein, die Sie treffen können. Berichten zufolge wird geschätzt, dass zwischen 18% und 51% der globalen Treibhausgas-Emissionen durch kombinierte Verfahren in der Land- und Viehwirtschaft verursacht werden.

Obwohl alle in unserem Tierarzt-Team hier im vietnamesischen Rettungszentrum Vegetarier sind, würden viele unserer Mitarbeiter nicht einmal in Erwägung ziehen, eine Mahlzeit zu sich zu nehmen, die nicht mit Fleisch oder tierischen Produkten zubereitet wurde. So waren wir ein wenig skeptisch, was jeder Einzelne aus einer ganzen Woche mit veganem Mittagessen in unserer Kantine machen würde. Die Realität war, dass es ein voller Erfolg war. Es gab keine Beschwerden, alle waren begeistert beim Ausprobieren neuer Gerichte und Aromen. Das allgemeine Urteil war, dass die Leute die veganen Menüs den regulären Gerichten vorzogen - wie Sie unten sehen können, sahen die Gerichte auch fantastisch aus!




Bär-Team-Chef Hao sagte:

„Es war das erste Mal, dass ich veganes Essen probiert habe und es war köstlich! Zu wissen, dass das Essen gesund ist, ließ es mich nur noch mehr genießen. Ich denke die vegane Woche beinhaltet auch eine wichtige Nachricht, weil wir eine Tierschutzorganisation sind. Hoffentlich wird es mehr vegane Wochen geben. Wenn es an mir wäre, das Menü in unserem Rettungszentrum (VBRC) auszusuchen, dann gäbe es immer vegane/vegetarische Gerichte!“
Ein großes Dankeschön an das gesamte Kantinen-Personal, das zusätzlich hart gearbeitet hat, um diesen Versuch möglich zu machen – und lecker! Ohne ihre schmackhafte Küche wäre diese Woche wahrscheinlich nicht so erfolgreich verlaufen.
Ich bin mir nicht sicher, ob wir Veganer aus all unseren Mitarbeitern machen können aber ich hoffe, dass es bald wieder eine vegane Woche geben wird."






Vielen Dank an unser Vietnam-Team, insbesondere an unsere fabelhaften Kantinen-Mitarbeiter, die so einen Erfolg aus diesem Versuch gemacht haben und den Weg für viele weitere vegane Wochen geebnet haben. Wie Sarah sagt: „Das Essen war ein großer Erfolg und es scheint, als würden die meisten Mitarbeiter es wieder haben wollen!“ Und wir machen uns nun daran, diese Erfahrung in unserem Rettungszentrum in Chengdu zu wiederholen.

Wir ermutigen jeden, sich ein oder zwei Tage in der Woche vegan oder vegetarisch zu ernähren – zum Wohle der Umwelt, für den Tierschutz und natürlich für unsere Gesundheit und unsere Geldbeutel!



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Auch in Deutschland finden sich leidenschaftliche Unterstützer 
Nach den schönen Erlebnissen in England, nun zu ebenso wunderbaren Ereignissen in Deutschland. Das unwahrscheinlich nette und engagierte Ehepaar, Christian und Sabine Riedmayer, begleiten uns seit knapp zwei Jahren und haben in dieser Zeit schon so viel bewirkt. Nicht nur, dass jeder von ihnen einen unserer Bären sponsert, sie lassen sich immer wieder etwas Neues einfallen, um uns und unsere Mondbären zu unterstützen. In ihren Kupsch-Supermärkten in Würzburg verkaufen sie beispielsweise „Bärenbrot“ (Bild), Wein und Gummibärchen und spenden Teile des Erlöses an Animals Asia.



Unermüdlich informieren sie in Medien und in ihrem Umfeld über unsere Arbeit. Wir können uns wirklich glücklich schätzen, so engagierte Freunde wie diese beiden zu haben.

Im November des letzten Jahres stellte Sabine ein Benefizkonzert mit der Band „The Blueballs“ für uns auf die Beine, durch das mehrere hundert Euro gesammelt wurden. Nicht nur, dass Sabine durch ihren Einsatz Spenden für uns sammeln konnte, durch sie kamen wir auch zu einem weiteren Unterstützer. Klaus Hoeborn, einer der Musiker, der bei dem Benefizkonzert auftrat, ist unglaublich talentiert. Er ist über die Grenzen Würzburgs hinaus bekannt und er teilt außerdem auch unsere Leidenschaft für Tiere. Deshalb entschloss er sich auch, sich weiterhin für unsere Mondbären zu engagieren.



Klaus hat extra für uns ein Album aufgenommen: „Coming Home“. Die CD ist großartig und wird jeden begeistern, der Rockabilly, Country oder Rock’n’Roll mag. Das wunderbarste ist, dass Klaus einhundert Prozent des Erlöses an uns spenden wird – es ist kaum zu glauben, was für großzügige und engagierte Unterstützer und Mitstreiter wir haben! Damit man sich einen Eindruck von Klaus‘ Können verschaffen kann, hat er Kostproben seiner Musik online gestellt, www.klaushoeborn.de Seine CD kostet 10 € und kann über unser Büro in München bestellt werden. Bei Interesse einfach eine E-Mail an [email protected] schreiben und unser Team vor Ort wird die CD dann verschicken.

Christian und Sabine bieten die CD außerdem in einem ihrer Kupsch-Supermärkte in der Brettreichstraße 2 in Würzburg an. Die beiden haben extra hierfür ein Regal anfertigen lassen, das über einen integrierten CD-Player verfügt. Neben dem Regal mit den CD‘s wollen sie außerdem Infomaterial von Animals Asia auslegen, damit Interessierte erfahren, wofür der Erlös verwendet wird.

Ein herzliches Dankeschön an unser Würzburger Trio. Wir sind unendlich dankbar für das Engagement und die Kreativität dieser wunderbaren Unterstützer und wir hoffen, dass sie uns und unseren Bären noch lange erhalten bleiben. Wir sind so stolz auf euch!


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