Die Freude nach dem Erdbeben! 
Seit der Rettung von mehr als 100 Hunden nach dem Erdbeben in Dujiangyan im Mai und Juni war ein Bautrupp beschäftigt, die neuen von Animals Asia finanzierten Gehege in einem mit uns kooperierenden Rettungszentrum in Chengdu zu errichten.



Dank der großzügigen Spenden von HSI, Gil Michaels und natürlich auch von unseren Unterstützern in der ganzen Welt konnten wir dafür mehrere tausend US $ bereitstellen – jetzt sind sie alle fertig!



Währenddessen waren die Arbeiter im Qiming Rettungszentrum (einschließlich neuer Mitarbeiter, die von Animals Asia bezahlt werden) eifrig dabei, all die Hunde zu füttern, sauber zu halten, auszuführen und mit ihnen zu spielen, die bis zur Fertigstellung der Gehege noch in einem Käfig bleiben mussten.



Das war eine schwere Zeit für alle. Auch für Christie, Rainbow, Suki, Sailing, Havey, Jackie und Christine von Animals Asia, die Tag und Nacht gearbeitet haben, damit diese Überlebenden des Erdbebens mit dem eingeschränkten Platzangebot so gut wie möglich zurecht kamen.





Auch zwei Freiwillige, die hier ihr Praktikum machten, waren dabei. Liu Jian Xin und Pan Xu Doing halfen mit, die schweren Käfige zu tragen.

Und dazu noch unsere neuen Hundebetreuer: Zhao Ping, Zhu Gui Jan, Wu Kai Xiu und Wu Chun Rong – vier wunderbare Frauen!

Wie man aus dem Bericht von Hayley sieht, war die harte Arbeit des Teams schließlich von Erfolg gekrönt.

„Es war einfach wunderbar zu sehen, wie die Hunde jetzt zusammen spielen und zum ersten Mal nach Monaten im Sonnenschein herumrennen konnten. Eine struppige Colliehündin hat mich besonders berührt. Sie war so dankbar, dass sie aus ihrem Käfig heraus war. Sie rannte und rannte und ihre langen Haare flogen fast wie in einer Shampoowerbung. Immer wieder kam sie zu mir zurück, leckte mein Gesicht und war schon wieder fort um mit den anderen glücklichen Hunden zu spielen.“



„Jetzt müssen wir warten, bis die Hundebesitzer selbst aus dem Gröbsten heraus sind und kommen, um sie abzuholen. Bald können sie hoffentlich ihre geliebten vierbeinigen Familienmitglieder wieder in die Arme schließen.“
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Nothilfe Bärenrettung


Jen bekommt ihren eigenen Bären 
Ein dankbares „Auf Wiedersehen“ für Jen O’Dwyer, unserer Tierärztin in Vietnam, die uns für ein paar Wochen verlässt um in Australien ihren ganz eigenen „Bären“ zu heiraten – Ja, das ist wirklich der Kosename für John, ihren zukünftigen Mann.

Unsere Glückwünsche und eine bärige Umarmung gehen an euch beide. Vielen Dank Jen für deine liebevolle Pflege der Bären in deiner Obhut.

Hier sieht man Lauren, Fiona, Jen und Caroline wie sie sich am Donnerstag um einen sanft schlummernden Bären namens Sommer scharen, nach dem letzten Gesundheitscheck eines unserer Bären in Vietnam.


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Nothilfe Bärenrettung


Willkommen in der Familie, David 
Wer kann ihm widerstehen? Langgestreckt auf dem OP-Tisch in Vietnam lag David heute da und schlief traumverloren. Er atmete gleichmäßig und stark bei diesem allerersten Gesundheitscheck. Das Tierärzteteam stand um ihn herum und vergaß momentan, ein ernstes Gesicht zu machen. Sie waren fürsorglich wie Pateneltern.

Sein braun-schwarzes Fell ist weich wie Samt und er hat den schönsten runden Brustfleck den man sich denken kann. Das hat seiner Art auch den Namen gegeben – Sonnenbär. David ist einfach perfekt.

Wegen der schlechten Ernährung auf der Farm, von der er ursprünglich stammt, ist er etwas übergewichtig mit seinen 64 Kilogramm. Man könnte ihn für einen übergroßen Rottweiler mit Falten halten – ein Mondbär ist er nicht.



Er stammt ursprünglich aus der Provinz Nghe An, wo er in einer Bärenfarm zusammen mit einem anderen Sonnenbären und zwei Mondbären im Zeitraum Mai bis Juni dieses Jahres beschlagnahmt wurde. Von da kam er in einen Käfig in einem Nationalpark, bis man unseren Direktor in Vietnam, Tuan, anrief und um Hilfe bat. Natürlich – wenn auch nach einer langen und holprigen Reise -, kam David sicher und gesund hier im Rettungszentrum an.

Jen, unsere Tierärztin, schätzt sein Alter auf dreieinhalb bis viereinhalb Jahre – außer einem fauligen Milchzahn, der entfernt werden musste, und zu langen Klauen war er bei guter Gesundheit. Eine schnelle Kastration (natürlich lieben wir kleine Bären, doch bei so vielen hilfsbedürftigen Bären wäre es nicht fair, wenn wir ihre Vermehrung noch unterstützen) und David schlummerte bald auf Bananenblättern und erholte sich von der Narkose. Bereits ein paar Stunden später schleckte er zufrieden ein Fruchteis.



Er wurde nach David Kerr benannt – einem Journalisten und Unterstützer von Animals Asia, der lange auf der Lamma Insel in Hongkong lebte und letztes Jahr verstarb. Nach seinem Tod machte seine Schwester Barbara unserem Bärenrettungsprojekt eine sehr großzügige Spende. Im Gegenzug boten wir an, einen unserer Neuankömmlinge „David“ zu benennen.

Als diese letzte Gruppe hier ankam, wussten wir sofort, dass wir unseren „David“ gefunden haben – dieser wunderbare Sonnenbär hat dieselbe freundliche und zurückhaltende Art wie sein Namensvetter. Wir werden noch sehen, ob er auch dessen speziellen Humor und lakonische Art besitzt!


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Nothilfe Bärenrettung


Tiertherapie auf Geschäftsleitungsebene!  
Diese Woche nahmen unsere Hundedoktoren an einer bemerkenswerten Übung teil. Dr. Eddie und sein Team vierpfotiger Therapeuten trafen sich mit den Geschäftsführern der Hongkong und Shanghai Bank (HSBC) – und verzauberten sie alle. Wir waren eingeladen, um im Rahmen des HSBC Work-Life-Balance Tages an einer Reihe von Anti-Stress Workshops teilzunehmen und besuchten vier Standorte der Bank in Hongkong.

Es war eine etwas unwirklich anmutende und geradezu unglaubliche Erfahrung, in jeder Geschäftsstelle Dutzende von Büroangestellten in Anzügen auftreten zu sehen, um ihre vierbeinigen Berater zu begrüßen und zu beobachten, wie sie nach dieser “Sitzung” mit strahlendem Lächeln auf ihren Gesichtern und Hundehaaren auf ihren Anzügen wieder gingen.

Während der Begegnung waren die Mitarbeiter auf ihren Knien und fütterten einen sehr begeisterten Edddie, einschließlich seinem Team, mit Leckerlies – Lucky, Remy, Cha Cha, Baby, Bebi, Goldie, Jack, Lucky, Micky, P Tsai, Pancake, Remy, Waltz, and Yat Yat. Dabei erfuhren sie gleichzeitig, dass ihr Blutdruck, Cholesterol- und Stressspiegel gesenkt, das Immunsystem aber gestärkt wurde! Alle stimmten zu, dass diese Erfahrung besser wirkt als Kaffee und kehrten mit ausgeglichenem Gemüt und Körper an ihren Arbeitsplatz zurück.

Der Direktor der HSBC, Peter Wong, kam inmitten des Gedränges dazu und zögerte nicht, Eddie (einen ehemaligen Markthund, der für den Kochtopf bestimmt war) für die Kameras auf den Arm zu nehmen.



Da er selbst ein Hundefreund ist, war klar, dass diese Veranstaltung ihn sehr berührte und so wurde am nächsten Tag eine Pressemitteilung der HSBC verschickt, in der die bedingungslose Liebe von Hunden, die eine entspannte Ruhepause von einem geschäftigen Arbeitstag brachten, gewürdigt wurde.

Ein ganz großes Dankeschön an Marnie, Arvid, Mark und das Team, die unermüdlich gearbeitet haben, um diesen Tag zu einem solchen Erfolg zu machen und natürlich an Eddie und unsere Dr. Hund Botschafter, die jeden neuen Teilnehmer ihrer einzigartigen und effektiven Therapie begrüßten, als wären sie beste Freunde.

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Wenn man sich kennenlernt… 
Einer der nettesten Momente – und manchmal einer der aufregendsten – ist, wenn man die neuen Bären in ihren Erholungskäfigen näher zueinander bringt. Als Vorbereitung darauf, sie in Gruppen zu integrieren.

Man kann fast schon darauf wetten, wer zu wem passt. Daher war es für Nic, unseren Leitenden Bärenmanager keine Überraschung, als sich der bezaubernde Watermelon (er heißt jetzt Wilfred) und Poodley (jetzt Haribo genannt) zum ersten Mal „trafen“.

Ein interessiertes Schnüffeln und Glucksen war von beiden zu hören. Schließlich strechte Wilfred eine freundliche Pfote durch die Gitterstäbe zu Haribo als wollte er sagen „Hallo, jetzt können wir uns offiziell begrüßen“. Kaum vorstellbar, dass die beiden noch vor ein paar Monaten in ihren gnadenlosen Presskäfigen auf der Farm flach gegen die Gitter gedrückt waren, wie sie jetzt auch körperlich wieder erstarken und sich all der guten Dinge bewusst werden, die das Leben für sie bereit hält.

Bei einigen Bären dauert das seine Zeit - sagt Nic. „Die knurrigsten Bären waren Laetizia und Karaflas, die gegen jeden anderen Bären aggressiv waren.“ Nun, wer kann es ihnen verdenken?

Bei all diesen nachbarschaftlichen Begegnungen haben Nic und sein Team neue Leckereien ausprobiert – normalerweise mögen sie gerade das, was wir nicht mögen – ihre Lieblingsspeise ist etwas typisch Chinesisches, „stinkender Tofu“.

Man muss sich nur einen Abfluss vorstellen, der lange schon nicht mehr gereinigt wurde. Dann hat man ein gutes Bild davon. Die meisten Bären lieben es und reiben ihre Köpfe sogar darin – wie verrückte Katzen es mit Katzenminze machen. Doch Haribo, Tanja, Laetizia und Gypsy sind anders. Von ihnen mag diese Woche auch keiner Senf oder Currypaste. Daher verschwindet auch das aus dem Rezept für diese Woche.

Eine abwechslungsreiche Nahrung ist essentiell, um sie zu lehren, wieder „Bären zu sein“. In Freiheit würden sie nach Futter suchen und herumschnüffeln an den Sachen, die ihnen schmecken. Aber auch an denen , die sie nicht mögen. Wie wir sind auch Bären unwahrscheinliche Individualisten – einige lieben Zitrusfrüchte, andere nicht. Einige sind heiß auf Bananen, andere nicht. Doch ich habe noch keinen Bären getroffen, der keine Weintrauben will (obwohl unsere Franzi sie als alte Dame gern geschält hat).

In Nics Bericht steht auch, dass unser Rupert diese Woche jeden Lockruf zurück in die Unterkunft ignorierte. Ich muss lächeln, denn das Wetter ist kühl und lind und somit perfekt für einen Bären, der lieber draußen sein möchte, um die letzten Sonnenstrahlen der Herbstsonne zu genießen. Vielleicht ist er doch nicht so behindert wie wir glauben! Hier kann man Rupert in seiner Lieblingspose bewundern:


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