Ein besonderer Besuch aus Schweden 
Das war schon einmalig. Unsere Freunde vom schwedischen Tierschutz-Netzwerk – Monica, Milla und Ulrika – stiegen in Hongkong aus dem Flugzeug und machten sofort danach bei einem Besuch von Dr. Hund im Shatin Krankenhaus mit, der von Marnie und dem Team dort organisiert worden war.



Da die Schweinegrippe bei allen im Krankenhaus im Vordergrund steht, gab es für alle Besucher einen Mundschutz. Doch das tat der Freude aller an diesem Morgen keinen Abbruch – am wenigsten unseren Hundedoktoren Kelly und Maisi (die mit ihrer stolzen Besitzerin Alice dabei waren) und unserem von den Fleischmärkten geretteter Hund „König“ Eddie. So nennt ihn Marnie, denn dieser Tag gehört ganz ihm.



Die Damen aus Schweden unterhielten sich mit Krankenschwestern und Patienten. Die Stimmung war gelöst und freundlich, Eddie und seine Freunde saßen den Menschen auf dem Schoß, drehten sich auf den Rücken, damit man sie am Bauch streicheln konnte und machten so allen klar, was es mit der Tiertherapie auf sich hat.

Ein Patient hat die Hunde besonders verehrt – Herr Chiu, der leider Lungenkrebs im Endstadium hat und auch mit dem plötzlichen Tod seiner geliebten Frau klar kommen muss.



Er ist so höflich und freundlich und strahlte über das ganze Gesicht, während Eddie bei ihm saß. Immer wieder musste Herr Chiu Eddie an den Ohren kraulen – für Menschen wie ihn ist Dr. Hund gemacht. Da bin ich sicher.

Am nächsten Tag begleiteten Milla, Monica und Ulrika mich auf dem Flug nach Chengdu, wo sie endlich die Bären treffen sollten und sehen konnten, was aus ihren großzügigen Spenden entstanden ist. Schnell vergingen die Tage, während die drei Frauen unsere Mitarbeiter kennenlernten und auch die geretteten Hunde Richter und Tremor aus dem Erdbeben trafen.



Tremor war bei allen unserer Ausflüge in der Rettungsstation dabei und lies sich auch nicht von den Bären aus der Ruhe bringen, die herbeikamen, um ihn freundschaftlich zu beschnuppern. Dieser kleine goldfarbene „Bär“ in ihrer Mitte hat sie eindeutig fasziniert.





Wir machten ein Foto für Ulrika von „ihrer“ Bärenunterkunft in Bärenhaus 2 und sie traf dort alle Bewohner. Natürlich auch Jasper, der huldvoll einige Früchte annahm, die sie ihm anbot, ehe er wieder hinauslief, um zu schwimmen.



Monica, Milla und Ulrika, vielen lieben Dank. Auch an Anna und alle dort in Schweden für ihren so großen Anteil am Rettungsprogramm für die Mondbären – wir danken euch für eure Tränen, euer Lachen und euren Einsatz hier vor Ort. Wo würden wir sein ohne Menschen wie euch?

PS: Monica hat noch kurz vor der Abreise dieses wunderbare Bild von Delaney (links) und Jasper gemacht, wie sie den Hanswurst spielen und zeigen, dass Bären wirklich lachen. Gibt es noch Fragen, wie es kommt, dass diese charismatischen und so wenig nachtragenden Bären von Menschen auf der ganzen Welt geliebt werden?



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Unsere tapferen Freunde in Manila brauchen Hilfe 
Unsere lieben Freunde von der Philippine Animals Welfare Society (PAWS) stehen Familien und Tieren bei im Kampf gegen die Folgen des verheerenden Taifuns und der Überflutungen in Manila. Und das, obwohl auch führende Mitglieder von PAWS zwei Tage lang zusammen mit ihren geretteten Tieren eingeschlossen waren.

Anna Cabrera, die Direktorin von PAWS, erwartet jetzt zusammen mit ihrem Team, daß ihr Heim jetzt eine Flut von Tieren aufnehmen muß. Es liegt in der Nähe der am schwersten betroffenen Gegend und sie suchen verzweifelt nach Käfigen, Tierfutter, Batterien, Zelten etc. Die ganze Geschichte und wie man hier helfen kann findet sich hier.

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Roter Teppich für die Tiere in Filmen 
Die Organisatoren des zweiten internationalen chinesischen Tier- und Naturfilm-Festivals in Ya’an in der Provinz Sichuan haben unser Team in China eingeladen. Diese Veranstaltung ist eine Plattform für lokale und internationale Filmemacher.

Die Leiterin unserer Tierarztgruppe, Heather (hier im Bild), sollte über artgerechte Präsentation von Tieren in Filmen sprechen und ich durfte einem der Gewinner seinen Preis überreichen sowie eine Rede im Rahmen der Abschlussveranstaltung halten.



Der letzte Abend verlief wie eine Szene aus einem Hollywoodfilm, mit Tausenden von Menschen, die in dem großen Auditorium zusammengekommen waren, zusammen mit den Filmteams, die die Veranstaltung life für das Fernsehen aufzeichneten.

Filmstars und andere Berühmtheiten waren auf dem roten Teppich zu sehen. Die Bühne wurde von drei großen Videoleinwänden eingerahmt, so dass auch die Menschen weiter hinten alles gut sehen konnten. Es war eine ganz besondere Nacht, in deren Verlauf mehrere Filme für ihren künstlerischen Ausdruck und ihre Perfektion bei der Darstellung von gefährdeten Tierarten, von Meeressäugern und Vögeln ausgezeichnet wurden.

Der von mir überreichte Preis ging an Geert Droppers für seinen Film über Haie: „Gimme a Hug“ (Umarme mich).









Natürlich war dies eine wunderbare Gelegenheit, zusätzlich zur Auszeichnung von Geert für seinen einzigartigen Dokumentarfilm auch darauf hinzuweisen und zu betonen, wie wichtig Haie für unser Ökosystem sind und wie sehr tragischerweise nahezu jede Tierart bedroht ist, sowohl im Hinblick auf den Tierschutz als auch Gefährdung, durch der Menschen Gier nach ihren Flossen.

Man bat mich auch über die Pandas zu sprechen, was ja nicht schwierig ist, da sie natürlich eine der bestbekannten und beliebtesten Tierarten Chinas ist. Doch Rainbow, unser PR Manager, und ich sahen die Gelegenheit, auch über unsere wunderbaren Mondbären zu sprechen – besonders, weil laut Rainbow der Unterschied in der Behandlung von Panda und Mondbär so groß ist wie der zwischen Himmel und Hölle.


Mit diesem Bild im Kopf atmete ich tief durch und wiederholte Rainbows Worte und bat alle Zuhörer mitzuhelfen, dass aus der Hölle der Bären ein Himmel werde. Nervös sah ich mich um und sah, dass die Menschen lächelten – auch die Showmaster, Herr Sa und Frau Liu Fangfei, die in China für ihre extrem populäre Serie „Law Today“ bekannt sind.

Herr Sa überraschte uns mit seinem Kommentar, dass wir alles was ungerecht für die Bären sei, in seine „Law Today“ Show bringe können. Wieder ein kleiner Schritt vorwärts in unserem Freiheitskampf.

Seit dem Festival hatten wir Kontakt mit mehreren ziemlich hochrangigen Personen sowohl aus dem hiesigen als auch dem internationalen Filmgeschäft die nachfragten, ob sie die Bären besuchen könnten – so verbreitet sich unsere Botschaft weiter und vielleicht überzeugt sie unser kleines Stück Himmel hier in Chengdu sich noch mehr dafür einzusetzen.

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Die Village Dogs heulen für die Mondbären 
Was für eine Nacht. Steve und Sue – unsere fantastischen Unterstützer aus Hongkong (die auch einen unserer im Februar des letzten Jahres geretteten Bären, der jetzt Bill heißt, adoptiert haben) – haben sich großzügig bereit erklärt, unsere Kampagne „Süß wie Honig“ mit einer Nacht in China voller Musik und Spaß zu unterstützen.



David Argyle, der großzügige Besitzer der Shamrock Bar in Chengdu stellte sein Bar dazu ohne zu zögern zur Verfügung. Er spendierte ein kostenloses Buffet und einen Begrüßungsdrink, so dass wirklich jeder Cent den Bären zu Gute kam.

Steve und die anderen Bandmitglieder der Village Dogs – bestehend aus den Gründern Greg und Aidan und ihrem hervorragenden Sänger Martin Lau – stürmten auf die Bühne und begeisterten die Besucher, die selbst den letzten Platz besetzt hatten. Klassischer Rock, Country und Balladen – die Besucher kamen voll auf ihre Kosten und blieben bis in die frühen Morgenstunden.



Unter Anleitung von Jacky stellte unser Team von Animals Asia sicher, dass bei der Versteigerung, dem Gewinnspiel und beim Verkauf von Werbematerial der Rubel rollte, um das so dringend benötigte Geld für die Bären zusammen zu bringen.





Hier sieht man Jacky, wie er seinen geliebten „Transformer“ hochhält (den er 1985 gekauft hat) und den er bereit war zu versteigern, um Geld für die Bären zu sammeln. Vielen Dank Jacky, für Deine Großherzigkeit.



Die Zeremonienmeister Graham und Emily animierten die Zuschauer (unterstützt durch Mark) noch tiefer in ihre Taschen zu greifen – und hier muss ich wirklich unseren langjährigen Freunden in Chengdu danken, die wie immer so selbstlos gespendet haben.

Herzlichen Dank natürlich auch Jean, Susan, Toby, und Eleanor sowie dem Fotografen Momo, die uns großzügig ihre Zeit gaben – und all den lieben Menschen, die die Preise stifteten – vielen Dank.

Für das Ende des Abends hatte sich Martin noch eine Überraschung aufgespart. In der Performance seines Lebens stellte er zwei meiner Lieblingssänger nach mit seiner eigenen Interpretation von „Maggie May“ und „Born to Run“. Rod und Bruce müssen sich warm anziehen! Einfach unbezahlbar.



Ihr seid Legenden, Steve und Sue (die beiden haben sogar ihre Hochzeitsgäste gebeten, statt Geschenke für sie für die Bären zu spenden) – vielen Dank von Bill, Jasper (natürlich) und Rosie/Mani und all den anderen Bären, dass ihr den Honigtopf gefüllt habt und mithelft – und es wird noch mehr –, ihnen das Leben und die Freiheit zu geben, die sie so lieben.



An all die anderen da draußen, die auch gerade über Events nachdenken, welche planen oder gerade durchführen um unsere Budget für die neuen Bärenunterkünfte über die Honigtage zu füllen, ebenfalls ein herzliches Danke – von uns allen.

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Lasst die Bären in Vietnam nicht länger warten 
Hilflos liegt die Bärin da. Zum vierten Mal in diesem Monat wurde sie mit Ketamin betäubt – ein verbotenes Medikament, das die Farmer in Vietnam verwenden, um die Bären bewusstlos zu machen und ihren Gallensaft abzuzapfen.

Sie blinzelt und ihre Pfoten bewegen sich als der Mann ihr immer wieder eine 10 cm lange Kanüle, mit der er versucht, die Gallenblase zu finden, in den Bauch sticht. Wenn er das geschafft hat, lässt eine Pumpe den Gallensaft in ein Glas laufen. Direkt dabei steht eine lachende Gruppe von Touristen aus Korea, die dafür zahlen, um ein Mittel gegen ihren Rausch zu kaufen.

Wenn man bedenkt, dass die Haltung von Bären in Farmen in Vietnam verboten ist, ist dieses abscheuliche Schauspiel noch unglaublicher. Die Gerichte hätten ihre Pflicht tun müssen und diesen und 78 weitere Bären uns zur Pflege übergeben sollen.



Bitte, bitte, helfen Sie uns, damit die Bären diesen Qualen entkommt – machen Sie mit, schreiben auch Sie einen Bittbrief und drängen Sie die Regierung in Vietnam dazu, das Richtige zu tun. Das sind nur ein paar Minuten für Sie – doch für die Bärin ist es der Rest ihres Lebens…

Bitte hier klicken. Vielen Dank. Zusammen schaffen wir das.

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