Unsere wunderbaren Spendensammler! 
Einige unserer Freunde und Unterstützer haben uns in China und Vietnam besucht, andere habe uns von Zuhause aus geholfen und ihr Herzblut in die lokalen Aktionen gesteckt, um Geld im Rahmen unserer „Süss wie Honig“ Tage zu sammeln.

Jetzt, wo der Sommer zu Ende geht, sind Einfallsreichtum und Leidenschaft nochmals angewachsen in den letzten warmen Tagen, während derer Diana Trawford und ihr Mann Andrew ein wunderbares karibisches Fest in Sidmouth in England organisiert haben – komplett mit einem echten DJ aus der Karibik, Reggae Musik und Limbo Tanz!





Dieses Fest von Diana und Andrew hat viel Spaß gemacht – wohl auch durch das geheime Rum Punsch Rezept von Andrew (siehe hier). Aber sie stellten auch sicher, dass die Gäste verstanden, wofür das alles organisiert wurde. Sie haben einen Inforaum aufgebaut mit Schautafeln und einem Bildschirm, auf dem unser Film „Die Rettung der Mondbären – der Anfang“ lief.







Als Tierarzthelferin war Diana bereits dreimal in Chengdu und hat uns hier geholfen. So konnte sie ihre eigenen Erfahrungen mit den Bären auf den Schautafeln darstellen und auf diese Weise ihre Gäste mit einbinden und zeigen, wie jeder mithelfen kann!



Unsere langjährigen Unterstützer, Chris und Roy aus Exmouth hatten ebenfalls einen Infostand aufgebaut und zwei örtliche Restaurants stifteten für die Tombola großzügig Gutscheine für Essen und Wein. Vielen Dank, Diana und Andrew, für eure Großzügigkeit und dafür, dass ihr in England den Bären eine so laute und inspirierende Stimme gebt.

Auch in Deutschland hatten Dieter Häckl (siehe unten) und sein Team von der Unterstützergruppe Babenhausen von Animals Asia, die den geretteten Bären Babo, Bali (in China) und Moggy (in Vietnam) beistehen, einen geschäftigen Tag.



Bei dem örtlichen Volksfests im letzten Monat haben sie einen ihrer bekannten Animals Asia Stände aufgebaut und konnten Spenden für die „Süss wie Honig“ Tage von den vielen interessierten Menschen sammeln, die kamen, um sich über unsere Arbeit zu informieren.





Dieter, Gudrun und ihr Team sind wunderbare Botschafter der Bären und nun schon seit Jahren für sie unterwegs. Sie trotzen allem widrigen Wetter und die Verbreitung ihrer Botschaft lässt sie ganz heiser werden. Auf diesem Bild sieht man unsere liebe Angela Ernst, Claudia Häckl (die Schwester von Dieter) sowie Gudrun Häckl (seine Frau).



Vielen Dank an euch alle für euren Einsatz, eure Leidenschaft und die harte Arbeit, die uns unserem großen Ziel näherbringt – dem Ende der Bärenfarmen.

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Nothilfe Bärenrettung


Besuch aus der ganzen Welt für Jasper und seine Freunde 
Erfüllte und aufregende Wochen waren das in Chengdu. Besucher aus der ganzen Welt kamen eine Gruppe nach der anderen hier an. Erst vergangenen Monat haben wir unsere treuen Unterstützer Denise Kirchen und unsere Freunde aus Luxemburg hier begrüßt, die im Lauf der Jahre 25 Bären adoptiert und ein ganzes Bärenhaus gesponsert haben!







Es stimmt, Denise und unsere Freunde aus Luxemburg finden immer wieder neue und innovative Wege um den Bären zu helfen. Sie hier endlich in China begrüßen zu können und ihnen zu zeigen, wie sehr die ehemals in Farmen eingesperrten Bären von ihren rastlosen Bemühungen profitiert haben, war einfach toll. Hier sieht man sie mit Douglas und auf dem nächsten Foto läutet Denise die Frühstücksglocke!



Denise hat viele Menschen dazu gebracht, Spenden für Bären, die Tausende Kilometer entfernt sind zu sammeln. Das war wirklich schön – besonders als so viele der „Luxemburger“ Bären neugierig an den Zaun kamen und freundlich Hallo sagten. Nochmals vielen Dank an Denise und die Luxemburger Freunde – unsere Botschafter der Bären.



Gerade mal eine Woche danach kam eine liebe Gruppe von 12 Personen aus Deutschland hier an – und wieder waren die Bären neugierig, vor Ort neue Freunde kennenzulernen. Diese schönen Fotos hat uns Claudia Pierzchot geschickt.





Für eine unserer lieben Unterstützerinnen – unsere großzügige Edeltraud Rath, eine langjährige Freundin von Animals Asia - war dies schon die zweite Reise innerhalb von zwei Jahren. Sie hat sogar einen der im März 2008 geretteten Bären adoptiert.

Leider ist ihre Bärin Tanja gegen Ende des letzten Jahres gestorben und Edeltraud bat darum, ihr Grab in unserem Garte der Ruhe zu sehen. Tränen flossen als Edeltraud und ihre Tochter Jasmin ein wunderschönes rotes Herz, darauf Worte der Liebe, auf das Grab legten und ein stilles Gebet sprachen.



Tränen und Lachen gab es bei diesen Besuchen, wenn wir zu den Bären kamen die im Spiel umhertollten und dann an den Ort kamen, wo wir die alten Käfige gestapelt haben. Ein Gebilde aus verdrehten Eisenstangen und Leid. Wir vergessen auch nicht, Ihnen allen, die Sie diesen Blog lesen, zu danken für Ihre großzügige Unterstützung dieser Bären, die jetzt wieder frei sind - aber auch für Ihre Hilfe, um jene zu retten, die noch immer gepeinigt in den Farmen warten. Sie sind ihre Lebenskraft und lassen sie hoffen, während unsere Arbeit weitergeht.

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Lebwohl, unsere geliebte Franzi 
Während ich heute Nachmittag die letzte Weintraube für Franzi abschäle, denke ich zurück an den Augenblick, als meine Liebe für sie entstand. Es war der 6. Dezember 2002, als sie von der Bärenfarm hier ankam. Schnell wurde sie bekannt als der Bär, der unsere Herzen gewinnt, sie aber auch bricht.

Frau Alexandra Oetker, unsere großzügige Unterstützerin aus Deutschland, gab ihr den Namen. Einen Namen, der einfach perfekt zu ihr passte. Doch an diesem Tag damals hatte man zum Feiern keine Zeit, denn wir sahen den winzigsten Bären, der sich in die Ecke des kleinsten Käfigs, den wir je gesehen hatten, zusammenkauerte. Franzi hatte alle Hoffnung verloren – kein Wunder.



Grausame Menschen hatten ihr die Klauen ausgerissen und ihre Zähne abgebrochen. Am Kinn war ein großer Abszess und aus dem Loch in ihrem Bauch flossen Eiter und Galle. Franzi war ein Opfer der Bärenfarmen, wo ihr täglich der Gallensaft abgezapft wurde. Für jedermann war hier das perfekte tragische Beispiel eines Tieres zu sehen, das bedingt durch den Stress kleinwüchsig blieb. Zwar mit einem normal großen Kopf, doch der Körper grausam verkrüppelt. Nach 25 Jahren in einem Käfig gefangen und eingepfercht war dies jetzt nur noch die äußere Hülle eines Tieres.

Anstatt uns anzusehen, starrte sie auf den Käfigboden. Ihre Brust hob und senkte sich beim hektischen Atmen, getrieben von der Angst vor dem nächsten Schmerz. Doch plötzlich zuckte ihre Nase und sie drehte mir den Kopf zu. Denn ein ihr unbekannter Geruch stieg ihr in die Nase. Unbekannt zwar, doch einfach zu köstlich, um ignoriert zu werden. Es war eine Mischung verschiedener Früchte wie Erdbeeren, Äpfel, Mangos, Kondensmilch und Marmelade – genau vor ihrer Nase und, noch erstaunlicher, nur für sie.

Behutsam kam ihre weiche, rosarote Zunge heraus und Franzi machte den ersten Versuch – von da an gab es kein Halten mehr. Sie schloss die Augen und schlürfte und schlürfte und schlürfte. Als der Topf schließlich fast leer war, goss ich den Rest auf meine Finger – nicht das schlauste, was man bei einem neu geretteten Bären tun sollte – ich fühlte ihre weichen veilchenfarbenen Lippen, als sie vorsichtig die Reste der besten Mahlzeit ihres Lebens aufleckte.



Seit damals gab Franzi den Ton an. Sie hat uns perfekt im Griff und wusste genau, an welcher Schraube sie zu drehen hatte. Trotz ihrer Liebe zu Weintrauben spukte sie die Haut und die Kerne so lange verächtlich aus, bis wir gelernt hatten, dass sie bitteschön ohne Haut und ohne Kerne zu servieren sind. Ein anderes Mal probierten wir nervös, sie durch viele Arten „ordentlichen“ Bärenfutters aus ihren wiederkehrenden Anfällen von „Hungerstreik“ zu locken – bis wir wieder einmal nachgaben und ihr genau das servierten, auf was sie Lust hatte – ihre bevorzugte Portion Hundefutter mit Soße.

Einen Monat nach ihrer Ankunft, im Januar 2003, machten wir uns wieder Sorgen über die zahlreichen Anzeichen von Krankheiten und ihre Weigerung, zu fressen. Gail war damals unsere leitende Tierärztin und besonders besorgt um Franzi, auch wegen ihrer ständigen Atembeschwerden und den damit zusammenhängenden Lungenproblemen. Sie machte uns auf das Schlimmste gefasst indem sie sagte :„Das schaut nicht gut aus“.

Sieben Jahre lang, nachdem sie wie üblich die Lehren und Ratschläge der Tiermedizin einfach ignoriert hatte, hat Franzi sich glücklich durchgebissen und sich am Leben erfreut, entschlossen, selber zu entscheiden, wann es Zeit ist, zu gehen.

Wenn wir uns um Franzi nicht gerade Sorgen machten, mussten wir immer über sie lachen. Höflich umschrieben ein „windiger“ Bär, lies sie die Luft voller Genuss sowohl hinten als auch vorne ab – meistens gerade dann, wenn ich sie einer großen Besuchergruppe vorstellte. Immer im Moment der höchsten Spannung, wenn die Besucher respektvoll um ihr Gehege standen und die schmerzliche Geschichte unseres so speziellen Bären mit seiner traurigen, tragischen Vergangenheit hörten. Wie konnte man da ernst bleiben, wenn sie los lies wie eine selbstgefällige alte Tante.

An einem kalten Wintertag blickte ich aus meinem Fenster hinaus in ihren geheimen Garten, der an mein Zimmer anschließt. Ich sah, wie sie mit einem riesigen Strohbündel im Maul zielbewusst zurück in ihr Gehege lief, als wolle sie uns zeigen, wie ihr Bett bitte zu machen sei, vielen Dank auch.



Keine Worte gibt es für meine Traurigkeit, jetzt an diesem Nachmittag, an dem ich diesem tapferen kleinen Bären sein letztes Abendessen reiche. Sie sitzt in perfekter Haltung an den Stäben ihres Geheges und beginnt ihr kleines Mahl mit etwas Rindfleisch und saftigem Hundefutter, gefolgt von einem Stück Minzetorte (mince tart). Letzteres als Anerkennung dafür, dass sie a) dieses Jahr Weihnachten nicht sehen wird und b) in Erinnerung an die unvergessenen Worte von Steve Irwin (er ruhe in Frieden), der sie eine „kleine heiße Braut“ (hot little tart) nannte, als er sie zum ersten Mal sah. Wie sich herausstellte, hatte Steve ganz recht damit, denn dieses sehr wählerische Mädchen, das die Nähe aller anderen Bären in „ihrem“ Gehege gehasst hat, fühlte sich im Lauf der Zeit zu unserem hirngeschädigten Rupert hingezogen – eine einmalige und liebevolle Freundschaft entstand daraus.

Sie haben sich gegenseitig angebetet – Franzi mit ihren armseligen 60 kg und ein Zwerg im Vergleich zu einem Bären der drei mal so groß war, der aber von Anfang an unter ihrem Regiment stand. Im Frühjahr flirtend und herumstolzierend und dann, wenn er Interesse zeigte, sich abwendend, so dass er sich mit einem Sack Stroh trösten musste.

Nur an den kältesten Wintertagen zeigte sie sich ihm gewogen, wenn sie sich an ihn kuschelte, um ihren kleinen Körper zu wärmen. Sonst hielt sie sehr auf Abstand und zeigte, wer hier der Boss war. Be diesem Bild müssen wir auch immer lachen, denn es zeigt Rupert, wie er von der unerwarteten Zuneigung Franzis überrascht wird.



Während sie sich ihr Futter schmecken lässt, tauchen weitere Erinnerungen auf. So mag sie keine Kirschtomaten, doch sie spielt gerne damit.



Eine skurrile, liebenswerte Eigenart ist es, wenn sie sie sorgfältig mit ihren klauenlosen Tatzen packt und die Arme dann ganz hoch hebt, um sie über die Schulter zu werfen. Und wehe Rupert, wenn er ihr zu nahe kam, in der Hoffnung, etwas aufzuschnappen, was sie offensichtlich verschmäht hatte. Ein gut gezielter Hieb auf die Nase schickte ihn sofort respektvoll zurück und erst wenn sie sich entschlossen hatte, davonzugehen, durfte er zurückkommen und sich an den Überbleibseln laben.

Als Nachtisch nahm sie gnädigerweise einige geschälte Weintrauben an (natürlich ohne Kerne), bevor wir ihr alle zum letzten Mal sagten, wie lieb wir sie haben.

Selbst mit ständiger Medikamentengabe und tiermedizinischer Betreuung ist ihr Bauch unnatürlich aufgebläht und sie fühlt sich unwohl, da Herz und Lunge mühsam gegen den Druck ankämpfen. Vor ein paar Wochen haben wir sechs Liter Flüssigkeit punktiert und jetzt füllt es sich bereits wieder. Das kann so nicht weitergehen und ihre Lebensqualität sagt uns, dass es jetzt Zeit für sie ist, zu gehen.

Im Narkoseschlaf, bei ihrem letzten Gesundheitscheck in ihrem nun übervollen geheimen Garten, spürt sie nichts von ihrem erneut geschwollenen Bauch. Ihre Familie steht um sie herum, um sich zu verabschieden.



Seit Andrew hat kein Bär mehr so viel Respekt von allen Mitarbeitern hier in der Rettungsstation erhalten. Sie alle haben sich versammelt, um ihre Tatzen zu halten und sich unter Tränen von ihr zu verabschieden – so wie auch unsere Mitarbeiter in der ganzen Welt, die sich ihrer nur in Liebe erinnern können.



Am Montag habe ich alle bei Animals Asia gefragt, ob sie ein paar Worte senden möchten, die wir ihr mit ins Grab geben können – die Antworten haben mein Email verstopft. Es sind zu viele um sie alle zu zitieren. So wie diese:

Mein kleiner Bär, Du weißt, dass Du den Namen meines liebsten Hundes trägst. Du wirst wie er immer in meinem Herzen sein, mein besonderer, kleiner Freund.. Ich fühle mich noch immer geehrt, dass ich Dich als meinen ersten adoptierten Bären wählen durfte. Meine Wahl stand fest von dem Augenblick an, als ich von Dir hörte. Von Dir und Deiner schrecklichen Vergangenheit. In dem Moment als ich Dich sah, wusste ich, Du musstest es sein!

Ruhe in Frieden, Franzi. Ich werde Dich nie vergessen.

Danke Franzi dafür, dass Du uns jeden Tag in Deinem Leben gezeigt hast, dass es die Größe des Geistes ist, auf die es ankommt.

Den Menschen in der ganzen Welt hast Du die Barbarei dieser grausamen und herzlosen Industrie vor Augen geführt. Aber auch die unglaubliche Stärke, die Du und Deine Artgenossen haben. Eure Kraft zur Vergebung und Euer Wille, ein neues Leben zu beginnen.

Franzi – es ist ein Wunder, dass Du mehr als 20 Jahre Schmerz und Leid überlebt hast. Doch Du hast es und warst immer mein besonderer kleiner Bär, denn Du bist einzig. All Deine lustigen Eigenheiten, Dein tönendes Hinterteil, Dein untersetzter Körper haben uns alle zum Lachen gebracht. Ich wünschte, wir könnten die Zeit zurückdrehen, damit Du den Platz tauschen könntest mit dem Schuft, der Dir Deine besten Jahre gestohlen hat. Was wird nur Rupert tun ohne Dich. Sicher ist er genau so traurig wie wir alle, die Dich verlieren.

Den nicht zu unterdrückenden Geist von Franzi kennen zu lernen, war für uns alle wahrhaftig ein Geschenk. Ein Geist, der irgendwie einen winzigen zerschlagenen Körper überzeugt hat, weiterzuleben. Gegen alle Erfahrung und über jede Hoffnung hinaus.

…einen süßen kleine Kuss auf die Nase dieser alten Dame, die uns so viel gelehrt hat über das wertvolle Geschenk des Lebens und der Liebe.

Ich weiß, es tut weh, auf Wiedersehen zu sagen. Doch jetzt kann sie bei Andrew und den anderen sein, die sie im sicheren Hafen des Himmels willkommen heißen.

Es ist wirklich traurig zu hören, dass die Großmutter der Rettungsstation uns verlassen hat. Doch ihr wisst, dass ein Mensch, der in China über 80 Jahre alt ist und stirbt, eine gesegnete Person ist und dass die Familie für ihn ein „fröhliches Begräbnis“ veranstaltet. Obwohl Franzi in ihrem Leben viel erdulden musste, glaube ich, dass sie schlussendlich sagen würde, dass sich ihr Leben gelohnt hat.

Liebe Franzi
Ich vermisse Dich sehr. Gern habe ich Dich mit Deinem Hundefutter gefüttert.
In Liebe

Damit sie die ganze Welt sieht – unsere Franzipants, unsere kleine heiße Braut, unsere Lehrerin, unsere Freundin. Wir haben ein Fotoalbum zusammengestellt in Erinnerung an diesen, unseren speziellen Bären. Schaut sie euch nochmals an.

Ruhe in Frieden, Franzi, Du unser Liebling. Deine Familie, die Dich über alles geliebt hat – bis zum Mond und zurück.




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Ein besonderer Besuch aus Schweden 
Das war schon einmalig. Unsere Freunde vom schwedischen Tierschutz-Netzwerk – Monica, Milla und Ulrika – stiegen in Hongkong aus dem Flugzeug und machten sofort danach bei einem Besuch von Dr. Hund im Shatin Krankenhaus mit, der von Marnie und dem Team dort organisiert worden war.



Da die Schweinegrippe bei allen im Krankenhaus im Vordergrund steht, gab es für alle Besucher einen Mundschutz. Doch das tat der Freude aller an diesem Morgen keinen Abbruch – am wenigsten unseren Hundedoktoren Kelly und Maisi (die mit ihrer stolzen Besitzerin Alice dabei waren) und unserem von den Fleischmärkten geretteter Hund „König“ Eddie. So nennt ihn Marnie, denn dieser Tag gehört ganz ihm.



Die Damen aus Schweden unterhielten sich mit Krankenschwestern und Patienten. Die Stimmung war gelöst und freundlich, Eddie und seine Freunde saßen den Menschen auf dem Schoß, drehten sich auf den Rücken, damit man sie am Bauch streicheln konnte und machten so allen klar, was es mit der Tiertherapie auf sich hat.

Ein Patient hat die Hunde besonders verehrt – Herr Chiu, der leider Lungenkrebs im Endstadium hat und auch mit dem plötzlichen Tod seiner geliebten Frau klar kommen muss.



Er ist so höflich und freundlich und strahlte über das ganze Gesicht, während Eddie bei ihm saß. Immer wieder musste Herr Chiu Eddie an den Ohren kraulen – für Menschen wie ihn ist Dr. Hund gemacht. Da bin ich sicher.

Am nächsten Tag begleiteten Milla, Monica und Ulrika mich auf dem Flug nach Chengdu, wo sie endlich die Bären treffen sollten und sehen konnten, was aus ihren großzügigen Spenden entstanden ist. Schnell vergingen die Tage, während die drei Frauen unsere Mitarbeiter kennenlernten und auch die geretteten Hunde Richter und Tremor aus dem Erdbeben trafen.



Tremor war bei allen unserer Ausflüge in der Rettungsstation dabei und lies sich auch nicht von den Bären aus der Ruhe bringen, die herbeikamen, um ihn freundschaftlich zu beschnuppern. Dieser kleine goldfarbene „Bär“ in ihrer Mitte hat sie eindeutig fasziniert.





Wir machten ein Foto für Ulrika von „ihrer“ Bärenunterkunft in Bärenhaus 2 und sie traf dort alle Bewohner. Natürlich auch Jasper, der huldvoll einige Früchte annahm, die sie ihm anbot, ehe er wieder hinauslief, um zu schwimmen.



Monica, Milla und Ulrika, vielen lieben Dank. Auch an Anna und alle dort in Schweden für ihren so großen Anteil am Rettungsprogramm für die Mondbären – wir danken euch für eure Tränen, euer Lachen und euren Einsatz hier vor Ort. Wo würden wir sein ohne Menschen wie euch?

PS: Monica hat noch kurz vor der Abreise dieses wunderbare Bild von Delaney (links) und Jasper gemacht, wie sie den Hanswurst spielen und zeigen, dass Bären wirklich lachen. Gibt es noch Fragen, wie es kommt, dass diese charismatischen und so wenig nachtragenden Bären von Menschen auf der ganzen Welt geliebt werden?



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Unsere tapferen Freunde in Manila brauchen Hilfe 
Unsere lieben Freunde von der Philippine Animals Welfare Society (PAWS) stehen Familien und Tieren bei im Kampf gegen die Folgen des verheerenden Taifuns und der Überflutungen in Manila. Und das, obwohl auch führende Mitglieder von PAWS zwei Tage lang zusammen mit ihren geretteten Tieren eingeschlossen waren.

Anna Cabrera, die Direktorin von PAWS, erwartet jetzt zusammen mit ihrem Team, daß ihr Heim jetzt eine Flut von Tieren aufnehmen muß. Es liegt in der Nähe der am schwersten betroffenen Gegend und sie suchen verzweifelt nach Käfigen, Tierfutter, Batterien, Zelten etc. Die ganze Geschichte und wie man hier helfen kann findet sich hier.

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