Der “Es ist nur William” aus China 
Ich stecke gerade mitten in der Roadshow in England. Daher ein Beitrag für unsere lieben Unterstützer hier:

Als ich zu den kürzlichen Dr. Hund Examen in Shenzhen hinzukam, wo unser Team mehr als 20 Hunde testete, die sich als “Hundeconsultants” beworben hatten, sah ich dieses Bild auf einem Plakat, mit dem wir für das Dr. Hund Programm werben, das ich euch einfach auch zeigen muss.

Bei der Erinnerung an die "Geschichten von “Es ist nur William” aus meiner Jugend musste ich lachen, als ich hier das chinesische Gegenstück in Shenzhen sah!


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Nothilfe Bärenrettung


Geschichten, die uns lachen machen 
Jede Woche bekomme ich Berichte von unseren Tierärzten und Bärenteams in China und Vietnam über alles, was vor Ort so vor sich geht. Bären, die im Frühling launisch sind und dann die warmen Sommertage begrüßen, mehr und mehr fressen oder langsam in die Winterruhe gleiten und tage- oder sogar wochenlang in ihren Behausungen schlummern.

Oder die anderen, denen die Kälte nichts ausmacht und die hellwach bleiben, um zufrieden mit ihren Freunden zu spielen. Permanent prüfen unsere Teams ihr Verhalten, ihre Vorlieben und Abneigungen. Sie sehen die Stimmungsschwankungen der Bären und wie sich über die Monate und Jahre ein Muster entwickelt, das uns bei der weiteren Pflege jedes einzelnen Bären hilft.

Bei einigen der Bemerkungen in den Berichten muss ich immer lachen – oft hat man den Eindruck, dass unsere Teams von kleinen Leuten sprechen, die da draußen in den Gehegen sind und ihren Geschäften, dem Vergnügen und dem Schabernack nachgehen. Natürlich hat keiner Angst davor, dass man uns nachsagt, wie würden sie vermenschlichen, wenn klar ist, dass wir den individuellen Charakter und die Eigenheiten der einzelnen Bären so gut wie möglich verstehen müssen, damit auch unsere Pflege immer weiter verbessert werden kann.

Hier sind zu Ihrem Vergnügen einige Beispiele der Eskapaden aus den letzten Monaten, die uns alle entzückt haben und das Lesen dieser Berichte so vergnüglich machen.

Tam Dao, Vietnam:
Zunächst eine Zusammenstellung über die wochenlangen Wechselspiele unserer Sonnenbären David und Lamma, in einer fortlaufenden Serie, die wir „Die Waltons“ nennen.

V020 David und V023 Lamma haben sich gut eingewöhnt. Ihr Appetit ist sehr gut und sie bewegen sich sehr viel. David weiß noch immer nicht, wie Lamma auf diese Bäume hinaufkommt, doch ab und zu erfrischt er sich im Pool.

Heute haben sich die Sonnenbären zu einer kleinen Grabung entschlossen. Zumindest V023 Lamma tat es. V020 Davis saß dabei und schaute zu (Er ist wohl etwas wie Rupert?? Nicht, dass damit etwas falsch wäre!!).

V020 David und V023 Lamma – Beiden geht es gut. Sehr verspielt und der Appetit ist gut. Sie halten den VBRC (Vietnamesisches Bären Rettungszentrum) Rekord für das Paar, das ein Spielzeug am schnellsten kaputt machen kann.





Es ist so schön zu sehen, wie David lieb mit Lamma spielt - ihr Kopf steckte ganz in seinem Maul. Wenn man ihr Lachen richtig deutet, hat ihr das sehr viel Spaß geamcht!

Die Hooligans V024 Maggie (im Bild oben) und V026 Taurus (zweites Bild) sowie V025 Angus lieben die Gehege und sind erst zufrieden, wenn sie jeden Busch und jeden Baum dort kaputt gemacht haben.





9. Sept. V005 Mama und V006 Moggy durften in die Gehege vom Haus 2. Das war aufregend …. Noch nie zuvor waren sie draußen gewesen. Es war eine kleine Enttäuschung, denn beide blieben sie den ganzen Tag im Bett und bekamen so nicht einmal mit, dass sie hinaus aufs Gras und in den Sonnenschein… hätten gehen können!

10. Sept. Mama (im Bild) steckte in paar mal ihre Nase hinaus, doch sie traute sich nicht weiter. Moggy blieb wieder im Bett!



Chengdu, China:
Ein paar Kohlköpfe sind in dem Gehege noch übrig und Nudeln sind hier „nicht willkommen“.

Sonntag: S014 Frodo (im Bild unten) liegt für etwa 20 Minuten wie unser Banjo auf dem großen Lastwagenreifen . Eric vermutete, dass sie „den Ring sucht“.

Emma fraß alle Hundekuchen bei der Nachmittagsfütterung und als Betthupferl nahm er einen Kohlkopf mit.



S067 Pinetree hat diese Woche eifrig S200 Peanut verfolgt. Letztes Jahr geschah das gleiche. Es gab auch einige Paarungsversuche. Das Team meldet, dass S067 Pinetree ein besonderes Auge auf S200 Peanut geworfen hat, als dieser um die Aufmerksamkeit von S012 Heather buhlte! (Man beachte – Pinetree ist ein Weibchen mittleren Alters und Heather ist ein älteres Weibchen – Peanut ist 4!)

Am Donnerstag hatten S165 Clancy Jack und S063 Pooh eine kleinere Rangelei im Gehege. Viel Geknurre und Tatzenhiebe. Jasper kam von der gegenüberliegenden Seite herüber und trennte sie, indem er begann, mit S165 Clancy Jack zu spielen.

S128 Nic und S082 Jürgen hatten am Sonntagnachmittag bei einem gemeinsamen Ringkampf viel Spaß. Diese beiden alten Herren da wie Kinder spielen zu sehen, machte uns viel Freude.







S192 Ki hat sich mit ihren Onkeln Douglas und Sunshine gepaart. Alles verkehrt!

Back konnte diese Woche nicht begutachtet werden, da er zu sehr beschäftigt war um herzukommen ;-)

Mehrere Männchen versuchten sich mit S050 Luna zu paaren. Alle, einschließlich S048 Jasper, S039 Frank und S035 Aussie (einige der großen Namen) wurden zurückgewiesen.

S118 Teddy bekam einen Stromschlag am Außenzaun während er sich mit einem Bären vom Haus 1 unterhielt.

Doch der Preis geht an unseren Übersetzer Eric (der uns leider gerade verlassen hat) für die schönste Beschreibung im Verlauf seiner Arbeit. Einer meiner bevorzugten Sprüche ist seine Beschreibung des Versuchs der Bären, Insekten aus dem Boden zu locken. Er sagte dazu, „sie graben nach Bewohnern im Untergrund“.

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Ein Willkommen den alten und neuen Freunden 
Es war schön, die vielen alten Freunde aus Deutschland wieder zu sehen und andere neue Freunde zum ersten Mal zu treffen. Erwartungsvolle Gesichter und alle waren gespannt, die neuesten Nachrichten über die rasanten Entwicklungen in China zu erfahren und Jasper und seine Freunde in Haus 2 zu treffen. Und natürlich auch Oliver zu sehen, der kürzlich sein eigenes Heim in Haus 10 bezogen hat.

Monika, deren Partner Josef Häusel beim letzen Besuch Fotos gemacht hatte, überraschte uns mit zwei großartigen Fotos der Bären. Besonders das Foto von Rupert war wunderschön und mir kamen die Tränen, als ich seine zufriedenen und ruhigen Augen sah, wie sie in die Kamera schauten. Die Erinnerungen an unseren schönsten „Bären mit dem kleinen Gehirn“ waren wieder da, der ja im Frühjahr dieses Jahres verstarb.

Hier waren sie nun: Peggy, Klaus, Anne, Josef (Pepe) und Brigitte, Ulrike und Michael – und natürlich Eva, die das hübsche Mondbären-Geschenkpapier gestaltet hat (mit freundlicher Unterstützung von Herrn Krone in Deutschland, der es herstellt und zum Verkauf anbietet.) Danke auch Eva für die Fotos! Zu guter Letzt noch unseren Dank an dem freundlichen chinesischen Tourguide Yang.



Als erster lieferten unsere großzügigen Unterstützer ganz viele Pakete Gummibärchen ab, die wir als besondere Leckerbissen für die Bären einsetzen – speziell wenn wir ihnen beibringen, sich für den von unseren Tierärzten so genannten „Bauchcheck“ aufzurichten. Einige der Pakete gehen an das Team in Vietnam. Auf dem Bild hier füttert Caroline, die Tierkrankenschwester in Tam Dao, die Bären Clover und Anne gerade mit Gummibärchen, da sie sich perfekt aufgerichtet haben und uns ihren Bauch zeigen.





Mit bei der Gruppe waren auch Andrea und Jeannette aus der Schweiz – auch bei Andrea war dies schon der zweite Besuch. Als die Tore aufgingen und Oliver in seiner tapsigen Art nach draußen ging, waren beide dort droben am Dach von Haus 10 zu Tränen gerührt. Nach dreißig Jahren eingesperrt in den Farmen in Nordchina ist Oliver sicher nicht der eleganteste Bär der Welt. Doch das ist wohl nur zu verständlich! Sehr langsam und vorsichtig schaukelte er durch das Gras und hielt nur ab und zu an, um eine saftige Tomate oder eine Kokosnuss mit seinen großen und kraftvollen Kiefern aufzuknacken. Wenn man weiß, dass die Lebenserwartung von Mondbären bei rund dreißig Jahren liegt, ist klar, dass niemand die ihm noch verbleibende Zeit wissen kann. Doch jetzt ist seine Lebensqualität unbeschreiblich gestiegen und er füllt seine Tage mit Freude und Zufriedenheit als wüsste er, dass seine Zeit bald abläuft.

Zeitgleich mit unseren Besuchern vor Ort waren auch wieder Augenärzte aus England hier, die Bären mit unterschiedlichsten Augenproblemen zu untersuchten und ihre Sehkraft verbesserten. Natürlich war die Besuchergruppe besonders angetan davon, den ganzen Tag über immer wieder in der Krankenstation die Bären auf dem OP-Tisch zu besuchen, während sie von David, Claudia und Kerry zusammen mit unserem Tierärzteteam in Chengdu rund um die Uhr untersucht und behandelt wurden. Mehr darüber in einem anderen Blog.

Am Ende des Tages gab es ein vegetarisches Bankett auf dem Dach des Hauses 5 und 6. Zum Abschluss des Tages stieg die Gruppe danach leise hinunter, um die Bären alle in ihren Betten schlafen zu sehen. Das ist einer meiner liebsten Momente bei jeder Tour – zu sehen, wie unsere Bewohner warm und sicher eingekuschelt in ihren Hängekorbbetten liegen und sich auf 14 Stunden erholsamen Schlaf freuen, bis um 8 Uhr am nächsten Morgen das Frühstück auf sie wartet.



















Ihr lieben Freunde aus Deutschland und der Schweiz – es war sehr schön, euch hier zu begrüßen und euch den Bären vorzustellen, die sich ebenfalls sehr bei euch bedanken für das Leben, das sie jetzt haben dürfen.

Kommt bald wieder. XXX

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Geschichten vom furchtlosen Tim 
Tim Robinson ist unser PR Manager für Australien und Neuseeland. Er und 18 unserer wunderbaren Unterstützer aus Australien, England und Hongkong sind soeben auf dem ANimals Asia China Trek 2010 gestartet. Hier findet ihr den fantastischen Blog von Tim und den Abenteuern der Gruppe.

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Gemeinsam für unsere besten Freunde 
Es waren aufregende Tage, als Behördenvertreter von 27 Provinzen Chinas in einer von Animals Asia und der Humane Society International in Nanjing organisierten und vorbereiteten Konferenz mit Mitgliedern örtlicher und internationaler NGOs zusammenkamen.

Ein Verdienst von Dave, Irene, Suki und unseren Teams in Guangzhou und Chengdu, die für die Logistik sorgten, damit fast 200 Delegierte dort über den Umgang mit Straßenhunden, den Betrieb von Tierheimen und, neben anderen Themen, auch über verantwortungsvolle Hundehaltung diskutieren konnten. Die zwei Tage waren vollgepackt mit Diskussionen über Lösungsansätze und den Austausch von Erfahrungen.

Einer der Höhepunkte war der Vortrag von Herrn Yin vom „Büro für öffentliche Sicherheit Nanjing“ (Polizei), der über die enge Zusammenarbeit mit Frau Ha Wenjing und dem Ping An A Fu Rettungszentrum für Tiere sprach, die man über die letzten fünf Jahre hinweg aufgebaut hat.

Daraus haben sich zahlreiche Pläne entwickelt, um so vielen Hunden wie möglich zu helfen. Ein leuchtendes Beispiel dafür, wie Behörden und private Gruppen zusammenarbeiten können, um Hunden zu helfen, die so sehr das Mitgefühl und diese Hilfe brauchen. Denn das ist viel besser als die reaktiven und grausamen „Kontrollmethoden“ der Vergangenheit.

Hier ist der Bericht über diese Konferenz, die zeigt, dass sich humane Methoden schließlich durchsetzen.

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