Englands großartige Unterstützer schaffen es aufs Neue 
Eine tolle Zeit war das für Dave (der mit mir bei den Abendveranstaltungen auftrat), Gill, Nicky, Lara, Sue, Elaine und Fiona, zusammen mit unseren Unterstützergruppen im ganzen Land, als es wieder einmal hieß: Roadshow.

Acht Veranstaltungen in einer Woche. Eine jede ganz verschieden und alle in ihrer besonderen Weise bemerkenswert. Vielen, vielen Dank an alle, die so hart gearbeitet haben, damit alles perfekt war und auch so ablief. Die Nerven müssen dazu für Wochen, ja Monate blank gelegen haben. Aber niemand beklagte sich und ich werde das aufmunternde Lachen vor jeder Veranstaltung nicht vergessen, das ich bis zuletzt hörte und sah.

Überall trafen wir auf enorm großzügige Sponsoren, die uns den Veranstaltungsort zur Verfügung stellten, Preise für die Versteigerungen und Auktionen spendeten und das köstliche vegetarische Essen herbeibrachten, bis sich die Tische bogen.

Hier sind einige Fotos von einigen unserer Unterstützer in England. Darunter auch Hayley, unsere frühere Tierkrankenschwester (li.) und Judy, die für uns als freiwillige Tierkrankenschwester arbeitet und die beide in einem sehr bewegenden Vortrag ihre Erfahrungen aus der Rettungsstation an ihre Kollegen vom BVNA (British Veterinary Nurses Association) weitergaben. Der Titel war „Wie man zerbrochene Bären repariert“. Sehr passend. Denn genau das haben sie getan.





Gill und ich trafen auch die Mitarbeiter von Direct Hygiene und bewunderten ihr neues „Mondbärenauto“.



Zum Schluss noch ein Bild des hochherrschaftlichen Speisesaals von Goodwood House – das war sicher der bisher eindrucksvollste Treffpunkt für eine Veranstaltung von Animals Asia. All dies war nur möglich auf Grund der Großzügigkeit und freundlichen Hilfe der Duchess of Richmond.



Nicky, vielen Dank dafür, hat einen wunderbaren Bericht über diese Veranstaltungen geschrieben, der hier zu finden ist. Daher bleibt mir nur noch, ein „Oliver“-großes Dankeschön zu sagen (dieser bezaubernde Bär war dieses Jahr der Star bei allen Veranstaltungen). Einige sehr dankbare Tiere in Asien haben allen Grund euch zu danken für die großzügigen Spenden, die dabei zusammenkamen.

Eine bärige Umarmung und alles Liebe für unser nimmermüdes Team und die Unterstützer in England. Ich habe jeden Augenblick genossen.

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Nothilfe Bärenrettung


Weltweiter Tag des Tieres: Wir feiern unsere besten treuen Freunde 
Wieder einmal haben Irene, Jessica und Gina sich selbst übertroffen mit einer ausgezeichneten Veranstaltung zum Welttiertag in einem großen Einkaufszentrum in Guangzhou. Dort kamen die Menschen zusammen um die Gemeinschaft von Menschen mit Hunden und Katzen zu feiern. Um die zwanzig unserer Dr. Hunde waren zusammen mit ihren stolzen Besitzern mit dabei und die Zeit verging wie im Flug bei dem Gebell und dem Lachen, das durch die Halle schallte.



Auch einige der Patienten aus unserem Dr. Hund Therapieprogramm kamen zu der Veranstaltung. Die kleine Zhang Shu Xun, 8 Jahre, in ihrem besten Schottenröckchen und ausgerüstet mit einer rosafarbenen Sonnenbrille, sang schüchtern für die Zuschauer. Sie konnte die Tränen in deren Augen nach dieser zu Herzen gehenden Vorstellung nicht sehen, denn sie ist blind.



Danach kam eine Gruppe Kinder von der Schwerhörigenschule in Guangzhou, die per Zeichensprache ihr Lied begleiteten, das von ihrer Liebe zur Heimat und China erzählte. Danach trat ein kleiner vierjähriger Junge auf, der an einer ernsthaften Knochenerkrankung leidet. Sein Vater brachte ihn auf die Bühne, wo er auf einem Stuhl saß und fröhlich und glücklich ins Mikrofon sang.







Dann waren die Hunde an der Reihe. Für alle Aspekte ihrer Arbeit, die sie so fröhlich und mit wedelndem Schwanz machen, wurden Preise vergeben. Alle Dr. Hunde platzen fast vor Zufriedenheit – überall sah man helle Augen und einen federnden Gang – als sie zur Preisverleihung und zum Photographen schritten.







Unser besonderer Dank gilt Suki, unserer Koordinatorin des Dr. Hund Programms in Chengdu, die die Kernaussagen meiner Ansprache übersetzte, in der ich die Menschen bat, keine Tiere mehr zu züchten oder von Züchtern zu kaufen, sondern sie aus den Tierheimen zu adoptieren, die in ganz China überquellen von verlassenen Hunden und Katzen. Die Lage ist kritisch und jeder sollte helfen, das Problem zu verringern, das den Tieren, die die Menschen so sehr lieben und beschützen, so viel Pein bringt.

Ich sprach über mehrere meiner eigenen geretteten Hunde - zunächst Peggy, einem Golden Retriever, den der Züchter „entsorgt“ hat weil sie nur mit drei Beinen zur Welt kam. Ohne Zweifel gehört sie zu den aufrichtigsten und liebenswertesten Hunden die es gibt und sie hat keine Idee davon, dass sie sich vom Rest ihrer Familie unterscheidet.



Ähnliches mit dem lieben Twitch – wieder ein Retriever (obwohl er nicht wie einer aussieht) – der als Welpe nicht geimpft wurde da der gierige Züchter diese Kosten sparen wollte. Twitch bekam auch prompt Staupe – daher sein Name. Jahrelang wurde sein Körper von heftigen Spasmen geschüttelt bis es endlich besser wurde – doch noch immer leidet er jetzt im Alter an verschiedenen Problemen wie gelähmten Beiden und einem verkrümmten Rückgrat.



Zum Schluss ist da natürlich noch Eddie – ein Mischling, den wir aus einem der Märkte für lebende Tiere in Guangzhou gerettet haben – ein Hund, der offensichtlich einen Besitzer hatte bevor er in dem Käfig dort landete und darauf wartete, geschlachtet zu werden. Seine Klauen und sein Fell waren geschnitten – wurde er gestohlen oder dem Markt verkauft, weil jemand stattdessen einen reinrassigen Hund wollte? Wir werden es nie wissen, doch ich weiß, dass Eddie mich jeden Augenblick am Tag zum Lachen bringt mit seiner Lebenslust und seinem Selbstgefühl, das so viel größer ist als er selbst.



Meine Rede endete mit unserem Wunsch für den Welttiertag – einer Bitte an die Zuhörer, keine Hunde mehr zu züchten. Ein jeder solle an die Opfer dieser explodierenden Industrie denken – die Hunde (und Katzen) die ohne Familien die sie lieben und schützen können, für Wochen, Monate oder Jahre auf ein zuhause warten, das für sie nie kommt.

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Hochzeitsglocken und Glückwünsche für die Bären 
Ein Zeichen wahrer Herzlichkeit und eine selbstlose Geste erfuhren wir von Freunden unserer ehemaligen Tierkrankenschwester Hayley, die im August dieses Jahres heirateten. Statt Hochzeitsgeschenke wurden die Gäste um eine Spende für die Bären gebeten. Hayley (schaut sie nicht hervorragend aus rechts auf dem Foto?) hat über diesen speziellen Tag von Gail und Tony einen kleinen Bericht geschrieben und mir bleibt dazu nur, den beiden vom ganzen vom Animals Asia Team eine bärige Umarmung und ein herzliches Dankeschön zu schicken. Dem Leiden von Tieren gegenüber, die so weit von euch weg sind, habt ihr beide euch nicht verschlossen. Dafür wünschen wir euch lebenslanges Glück und Freude.





Hayley dazu:
„Viele von euch wissen ja, dass die Animals Asia Foundation, die Mondbären aus einem traurigen Leben in den Käfigen der Gallenfarmen rettet, auch die „Wohltätigkeitsorganisation des Jahres“ der BVNA (British Veterinary Nursing Association) ist und viele sammeln dafür ja auch eifrig Spenden für diese gute Sache. Aber auch Menschen, die keine Tierkrankenschwestern sind, machen mit.

Diesen August heiratete meine beste Freundin Gail Harrison, Pflegeleiterin an einem Förderinternat, den Installateur Tony Smith. Statt eines herkömmlichen Hochzeitsgeschenks baten sie die Gäste um Spenden für zwei Organisationen, die ihnen am Herzen liegen: Krebsforschung und die Animals Asia Foundation.

In China arbeitete ich über drei Jahre bei den Mondbären und was dieses Fest für mich so besonders machte ist, dass ich eine ihrer Brautjungfern war. Und direkt neben uns steht unsere liebe Freundin Anne Cartwright RVN, die vergangenen Oktober freiwillig im Rettungszentrum für Bären arbeitete. Hier waren wir also, drei Freundinnen, die sich vor mehr als 16 Jahren am Bromfield College in Derby beim Studium der Tierpflege getroffen haben und jetzt diesen speziellen Tag von Gail feierten, ohne dabei die Bären zu vergessen, die noch immer leiden müssen.“

Animals Asia war von der Großmütigkeit von Gail und Tony berührt und lies ein speziell gerahmtes Bild mit persönlicher Widmung anfertigen, das die blinde Bärin Sophie zeigt. Das verursachte ein paar Tränen, denn dies ist auch der Name ihres kleinen Hundes, dessen Lebenszeit abläuft.

£700 sind jetzt auf dem Weg zu den Bären Chinas und Vietnams. Vielen, vielen Dank, Gail und Tony.

Mit einer bärigen Umarmung für euch beide. x


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Der “Es ist nur William” aus China 
Ich stecke gerade mitten in der Roadshow in England. Daher ein Beitrag für unsere lieben Unterstützer hier:

Als ich zu den kürzlichen Dr. Hund Examen in Shenzhen hinzukam, wo unser Team mehr als 20 Hunde testete, die sich als “Hundeconsultants” beworben hatten, sah ich dieses Bild auf einem Plakat, mit dem wir für das Dr. Hund Programm werben, das ich euch einfach auch zeigen muss.

Bei der Erinnerung an die "Geschichten von “Es ist nur William” aus meiner Jugend musste ich lachen, als ich hier das chinesische Gegenstück in Shenzhen sah!


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Geschichten, die uns lachen machen 
Jede Woche bekomme ich Berichte von unseren Tierärzten und Bärenteams in China und Vietnam über alles, was vor Ort so vor sich geht. Bären, die im Frühling launisch sind und dann die warmen Sommertage begrüßen, mehr und mehr fressen oder langsam in die Winterruhe gleiten und tage- oder sogar wochenlang in ihren Behausungen schlummern.

Oder die anderen, denen die Kälte nichts ausmacht und die hellwach bleiben, um zufrieden mit ihren Freunden zu spielen. Permanent prüfen unsere Teams ihr Verhalten, ihre Vorlieben und Abneigungen. Sie sehen die Stimmungsschwankungen der Bären und wie sich über die Monate und Jahre ein Muster entwickelt, das uns bei der weiteren Pflege jedes einzelnen Bären hilft.

Bei einigen der Bemerkungen in den Berichten muss ich immer lachen – oft hat man den Eindruck, dass unsere Teams von kleinen Leuten sprechen, die da draußen in den Gehegen sind und ihren Geschäften, dem Vergnügen und dem Schabernack nachgehen. Natürlich hat keiner Angst davor, dass man uns nachsagt, wie würden sie vermenschlichen, wenn klar ist, dass wir den individuellen Charakter und die Eigenheiten der einzelnen Bären so gut wie möglich verstehen müssen, damit auch unsere Pflege immer weiter verbessert werden kann.

Hier sind zu Ihrem Vergnügen einige Beispiele der Eskapaden aus den letzten Monaten, die uns alle entzückt haben und das Lesen dieser Berichte so vergnüglich machen.

Tam Dao, Vietnam:
Zunächst eine Zusammenstellung über die wochenlangen Wechselspiele unserer Sonnenbären David und Lamma, in einer fortlaufenden Serie, die wir „Die Waltons“ nennen.

V020 David und V023 Lamma haben sich gut eingewöhnt. Ihr Appetit ist sehr gut und sie bewegen sich sehr viel. David weiß noch immer nicht, wie Lamma auf diese Bäume hinaufkommt, doch ab und zu erfrischt er sich im Pool.

Heute haben sich die Sonnenbären zu einer kleinen Grabung entschlossen. Zumindest V023 Lamma tat es. V020 Davis saß dabei und schaute zu (Er ist wohl etwas wie Rupert?? Nicht, dass damit etwas falsch wäre!!).

V020 David und V023 Lamma – Beiden geht es gut. Sehr verspielt und der Appetit ist gut. Sie halten den VBRC (Vietnamesisches Bären Rettungszentrum) Rekord für das Paar, das ein Spielzeug am schnellsten kaputt machen kann.





Es ist so schön zu sehen, wie David lieb mit Lamma spielt - ihr Kopf steckte ganz in seinem Maul. Wenn man ihr Lachen richtig deutet, hat ihr das sehr viel Spaß geamcht!

Die Hooligans V024 Maggie (im Bild oben) und V026 Taurus (zweites Bild) sowie V025 Angus lieben die Gehege und sind erst zufrieden, wenn sie jeden Busch und jeden Baum dort kaputt gemacht haben.





9. Sept. V005 Mama und V006 Moggy durften in die Gehege vom Haus 2. Das war aufregend …. Noch nie zuvor waren sie draußen gewesen. Es war eine kleine Enttäuschung, denn beide blieben sie den ganzen Tag im Bett und bekamen so nicht einmal mit, dass sie hinaus aufs Gras und in den Sonnenschein… hätten gehen können!

10. Sept. Mama (im Bild) steckte in paar mal ihre Nase hinaus, doch sie traute sich nicht weiter. Moggy blieb wieder im Bett!



Chengdu, China:
Ein paar Kohlköpfe sind in dem Gehege noch übrig und Nudeln sind hier „nicht willkommen“.

Sonntag: S014 Frodo (im Bild unten) liegt für etwa 20 Minuten wie unser Banjo auf dem großen Lastwagenreifen . Eric vermutete, dass sie „den Ring sucht“.

Emma fraß alle Hundekuchen bei der Nachmittagsfütterung und als Betthupferl nahm er einen Kohlkopf mit.



S067 Pinetree hat diese Woche eifrig S200 Peanut verfolgt. Letztes Jahr geschah das gleiche. Es gab auch einige Paarungsversuche. Das Team meldet, dass S067 Pinetree ein besonderes Auge auf S200 Peanut geworfen hat, als dieser um die Aufmerksamkeit von S012 Heather buhlte! (Man beachte – Pinetree ist ein Weibchen mittleren Alters und Heather ist ein älteres Weibchen – Peanut ist 4!)

Am Donnerstag hatten S165 Clancy Jack und S063 Pooh eine kleinere Rangelei im Gehege. Viel Geknurre und Tatzenhiebe. Jasper kam von der gegenüberliegenden Seite herüber und trennte sie, indem er begann, mit S165 Clancy Jack zu spielen.

S128 Nic und S082 Jürgen hatten am Sonntagnachmittag bei einem gemeinsamen Ringkampf viel Spaß. Diese beiden alten Herren da wie Kinder spielen zu sehen, machte uns viel Freude.







S192 Ki hat sich mit ihren Onkeln Douglas und Sunshine gepaart. Alles verkehrt!

Back konnte diese Woche nicht begutachtet werden, da er zu sehr beschäftigt war um herzukommen ;-)

Mehrere Männchen versuchten sich mit S050 Luna zu paaren. Alle, einschließlich S048 Jasper, S039 Frank und S035 Aussie (einige der großen Namen) wurden zurückgewiesen.

S118 Teddy bekam einen Stromschlag am Außenzaun während er sich mit einem Bären vom Haus 1 unterhielt.

Doch der Preis geht an unseren Übersetzer Eric (der uns leider gerade verlassen hat) für die schönste Beschreibung im Verlauf seiner Arbeit. Einer meiner bevorzugten Sprüche ist seine Beschreibung des Versuchs der Bären, Insekten aus dem Boden zu locken. Er sagte dazu, „sie graben nach Bewohnern im Untergrund“.

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