Unser bezaubernder Tremor findet sein Zuhause 
So sehr werde ich ihn vermissen – doch so sehr freue ich mich, daß er jetzt sein Zuhause in England gefunden hat. Natürlich spreche ich von unserem lieben Tremor – den wir im Mai 2008 bei dem schrecklichen Erdbeben von Chengdu gerettet haben. Dieser Hund war ein so großer Teil des Lebens von uns allen hier in China. Und speziell von Caroline, unserer Tierkrankenschwester und mir, die hier gemeinsam für ihn sorgten (und ihn anhimmelten).

Jetzt ist er zu guter Letzt bei Judy, unserer als Tierkrankenschwester arbeitenden Freiwilligen, die auch mit uns während der unvergesslichen Zeit bei seiner Rettung in China dabei war. Vor einigen Monaten erhielten wir von Simon, dem Ehemann von Judy, ein E-Mail in der er anfragte, ob Tremor als Geschenk für Judys Hochzeitstag nach England kommen könne (auch sie wurde von Tremors Charme verzaubert). Natürlich antworteten wir mit einem aufrichtigen „ja“ auf diese E-Mail.





So begann Tremors unglaubliche Reise – zunächst verbrachte er 4 Monate in Quarantäne in Hongkong und danach weitere 2 Monate bei mir zu Hause, ehe am Donnerstagabend seine 7.000 Meilen lange Reise nach England begann. Seine Ankunft wurde von Judy und ihrer Familie groß angekündigt, doch typisch für Trem (er ist der lockerste Hund der Welt) nahm er alles gelassen hin und begann damit, sich einzugewöhnen. Judy, ganz aufgeregt, schickte einige Bilder und diese Nachricht:

„Heute Abend werde ich ein paar Bilder hochladen doch jetzt will ich euch nur sagen, wie es läuft. EINFACH SUPER!!! Fizzy (13,5 Jahre alt) hat noch nichts von der Ankunft mitbekommen und Foggy (unser 8-jähriger „Welpe“) glaubt wohl, dass alle seine Weihnachtsgeschenke zugleich gekommen sind – ein ganzer Hund zum Spielen nur für ihn!
Tremor nimmt das alles in seiner üblichen Gelassenheit. Die Lebhaftigkeit von Foggy irritiert ihn etwas und er knurrte ihn an als ich die Füße von Tremor kontrollierte, nachdem er von der Wiese hereinkam (Die Würdelosigkeit, so auf dem Rücken zu liegen und dann Foggy hier, wie er versucht, sein „Fahrgestell“ zu untersuchen, das war ihm einfach etwas zu viel!)



Abgesehen davon erkundet Tremor sein neues Reich voller Hochmut. Er hat schon herausgefunden, dass das Füttern der Ziegen sehr produktiv ist – sie lassen kleine Stücke Karotten fallen und sie haben Angst vor ihm. Daher gehen sie weg und er kann ihnen ein saftiges Stück stibitzen. Geschafft!



Ich habe ein paar Bilder angefügt – das mit ihm und Foggy zeigt praktisch den allerersten Augenblick ihres Zusammentreffens und die Ziege Daisy streckt ihm ihr Gesicht ganz ungläubig entgegen!“
Nun denn, Tremor, ich werde dich mehr vermissen als Du Dir vorstellen kannst. Doch ich danke dem Himmel, dass Du jetzt ein Teil der Familie von Judy und Simon bist. In Chengdu ist damit etwas Platz geworden. Vielleicht wartet irgendwo in China bereits ein neuer Tremor, um zu lieben und geliebt zu werden.

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Englands großartige Unterstützer schaffen es aufs Neue 
Eine tolle Zeit war das für Dave (der mit mir bei den Abendveranstaltungen auftrat), Gill, Nicky, Lara, Sue, Elaine und Fiona, zusammen mit unseren Unterstützergruppen im ganzen Land, als es wieder einmal hieß: Roadshow.

Acht Veranstaltungen in einer Woche. Eine jede ganz verschieden und alle in ihrer besonderen Weise bemerkenswert. Vielen, vielen Dank an alle, die so hart gearbeitet haben, damit alles perfekt war und auch so ablief. Die Nerven müssen dazu für Wochen, ja Monate blank gelegen haben. Aber niemand beklagte sich und ich werde das aufmunternde Lachen vor jeder Veranstaltung nicht vergessen, das ich bis zuletzt hörte und sah.

Überall trafen wir auf enorm großzügige Sponsoren, die uns den Veranstaltungsort zur Verfügung stellten, Preise für die Versteigerungen und Auktionen spendeten und das köstliche vegetarische Essen herbeibrachten, bis sich die Tische bogen.

Hier sind einige Fotos von einigen unserer Unterstützer in England. Darunter auch Hayley, unsere frühere Tierkrankenschwester (li.) und Judy, die für uns als freiwillige Tierkrankenschwester arbeitet und die beide in einem sehr bewegenden Vortrag ihre Erfahrungen aus der Rettungsstation an ihre Kollegen vom BVNA (British Veterinary Nurses Association) weitergaben. Der Titel war „Wie man zerbrochene Bären repariert“. Sehr passend. Denn genau das haben sie getan.





Gill und ich trafen auch die Mitarbeiter von Direct Hygiene und bewunderten ihr neues „Mondbärenauto“.



Zum Schluss noch ein Bild des hochherrschaftlichen Speisesaals von Goodwood House – das war sicher der bisher eindrucksvollste Treffpunkt für eine Veranstaltung von Animals Asia. All dies war nur möglich auf Grund der Großzügigkeit und freundlichen Hilfe der Duchess of Richmond.



Nicky, vielen Dank dafür, hat einen wunderbaren Bericht über diese Veranstaltungen geschrieben, der hier zu finden ist. Daher bleibt mir nur noch, ein „Oliver“-großes Dankeschön zu sagen (dieser bezaubernde Bär war dieses Jahr der Star bei allen Veranstaltungen). Einige sehr dankbare Tiere in Asien haben allen Grund euch zu danken für die großzügigen Spenden, die dabei zusammenkamen.

Eine bärige Umarmung und alles Liebe für unser nimmermüdes Team und die Unterstützer in England. Ich habe jeden Augenblick genossen.

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Weltweiter Tag des Tieres: Wir feiern unsere besten treuen Freunde 
Wieder einmal haben Irene, Jessica und Gina sich selbst übertroffen mit einer ausgezeichneten Veranstaltung zum Welttiertag in einem großen Einkaufszentrum in Guangzhou. Dort kamen die Menschen zusammen um die Gemeinschaft von Menschen mit Hunden und Katzen zu feiern. Um die zwanzig unserer Dr. Hunde waren zusammen mit ihren stolzen Besitzern mit dabei und die Zeit verging wie im Flug bei dem Gebell und dem Lachen, das durch die Halle schallte.



Auch einige der Patienten aus unserem Dr. Hund Therapieprogramm kamen zu der Veranstaltung. Die kleine Zhang Shu Xun, 8 Jahre, in ihrem besten Schottenröckchen und ausgerüstet mit einer rosafarbenen Sonnenbrille, sang schüchtern für die Zuschauer. Sie konnte die Tränen in deren Augen nach dieser zu Herzen gehenden Vorstellung nicht sehen, denn sie ist blind.



Danach kam eine Gruppe Kinder von der Schwerhörigenschule in Guangzhou, die per Zeichensprache ihr Lied begleiteten, das von ihrer Liebe zur Heimat und China erzählte. Danach trat ein kleiner vierjähriger Junge auf, der an einer ernsthaften Knochenerkrankung leidet. Sein Vater brachte ihn auf die Bühne, wo er auf einem Stuhl saß und fröhlich und glücklich ins Mikrofon sang.







Dann waren die Hunde an der Reihe. Für alle Aspekte ihrer Arbeit, die sie so fröhlich und mit wedelndem Schwanz machen, wurden Preise vergeben. Alle Dr. Hunde platzen fast vor Zufriedenheit – überall sah man helle Augen und einen federnden Gang – als sie zur Preisverleihung und zum Photographen schritten.







Unser besonderer Dank gilt Suki, unserer Koordinatorin des Dr. Hund Programms in Chengdu, die die Kernaussagen meiner Ansprache übersetzte, in der ich die Menschen bat, keine Tiere mehr zu züchten oder von Züchtern zu kaufen, sondern sie aus den Tierheimen zu adoptieren, die in ganz China überquellen von verlassenen Hunden und Katzen. Die Lage ist kritisch und jeder sollte helfen, das Problem zu verringern, das den Tieren, die die Menschen so sehr lieben und beschützen, so viel Pein bringt.

Ich sprach über mehrere meiner eigenen geretteten Hunde - zunächst Peggy, einem Golden Retriever, den der Züchter „entsorgt“ hat weil sie nur mit drei Beinen zur Welt kam. Ohne Zweifel gehört sie zu den aufrichtigsten und liebenswertesten Hunden die es gibt und sie hat keine Idee davon, dass sie sich vom Rest ihrer Familie unterscheidet.



Ähnliches mit dem lieben Twitch – wieder ein Retriever (obwohl er nicht wie einer aussieht) – der als Welpe nicht geimpft wurde da der gierige Züchter diese Kosten sparen wollte. Twitch bekam auch prompt Staupe – daher sein Name. Jahrelang wurde sein Körper von heftigen Spasmen geschüttelt bis es endlich besser wurde – doch noch immer leidet er jetzt im Alter an verschiedenen Problemen wie gelähmten Beiden und einem verkrümmten Rückgrat.



Zum Schluss ist da natürlich noch Eddie – ein Mischling, den wir aus einem der Märkte für lebende Tiere in Guangzhou gerettet haben – ein Hund, der offensichtlich einen Besitzer hatte bevor er in dem Käfig dort landete und darauf wartete, geschlachtet zu werden. Seine Klauen und sein Fell waren geschnitten – wurde er gestohlen oder dem Markt verkauft, weil jemand stattdessen einen reinrassigen Hund wollte? Wir werden es nie wissen, doch ich weiß, dass Eddie mich jeden Augenblick am Tag zum Lachen bringt mit seiner Lebenslust und seinem Selbstgefühl, das so viel größer ist als er selbst.



Meine Rede endete mit unserem Wunsch für den Welttiertag – einer Bitte an die Zuhörer, keine Hunde mehr zu züchten. Ein jeder solle an die Opfer dieser explodierenden Industrie denken – die Hunde (und Katzen) die ohne Familien die sie lieben und schützen können, für Wochen, Monate oder Jahre auf ein zuhause warten, das für sie nie kommt.

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Hochzeitsglocken und Glückwünsche für die Bären 
Ein Zeichen wahrer Herzlichkeit und eine selbstlose Geste erfuhren wir von Freunden unserer ehemaligen Tierkrankenschwester Hayley, die im August dieses Jahres heirateten. Statt Hochzeitsgeschenke wurden die Gäste um eine Spende für die Bären gebeten. Hayley (schaut sie nicht hervorragend aus rechts auf dem Foto?) hat über diesen speziellen Tag von Gail und Tony einen kleinen Bericht geschrieben und mir bleibt dazu nur, den beiden vom ganzen vom Animals Asia Team eine bärige Umarmung und ein herzliches Dankeschön zu schicken. Dem Leiden von Tieren gegenüber, die so weit von euch weg sind, habt ihr beide euch nicht verschlossen. Dafür wünschen wir euch lebenslanges Glück und Freude.





Hayley dazu:
„Viele von euch wissen ja, dass die Animals Asia Foundation, die Mondbären aus einem traurigen Leben in den Käfigen der Gallenfarmen rettet, auch die „Wohltätigkeitsorganisation des Jahres“ der BVNA (British Veterinary Nursing Association) ist und viele sammeln dafür ja auch eifrig Spenden für diese gute Sache. Aber auch Menschen, die keine Tierkrankenschwestern sind, machen mit.

Diesen August heiratete meine beste Freundin Gail Harrison, Pflegeleiterin an einem Förderinternat, den Installateur Tony Smith. Statt eines herkömmlichen Hochzeitsgeschenks baten sie die Gäste um Spenden für zwei Organisationen, die ihnen am Herzen liegen: Krebsforschung und die Animals Asia Foundation.

In China arbeitete ich über drei Jahre bei den Mondbären und was dieses Fest für mich so besonders machte ist, dass ich eine ihrer Brautjungfern war. Und direkt neben uns steht unsere liebe Freundin Anne Cartwright RVN, die vergangenen Oktober freiwillig im Rettungszentrum für Bären arbeitete. Hier waren wir also, drei Freundinnen, die sich vor mehr als 16 Jahren am Bromfield College in Derby beim Studium der Tierpflege getroffen haben und jetzt diesen speziellen Tag von Gail feierten, ohne dabei die Bären zu vergessen, die noch immer leiden müssen.“

Animals Asia war von der Großmütigkeit von Gail und Tony berührt und lies ein speziell gerahmtes Bild mit persönlicher Widmung anfertigen, das die blinde Bärin Sophie zeigt. Das verursachte ein paar Tränen, denn dies ist auch der Name ihres kleinen Hundes, dessen Lebenszeit abläuft.

£700 sind jetzt auf dem Weg zu den Bären Chinas und Vietnams. Vielen, vielen Dank, Gail und Tony.

Mit einer bärigen Umarmung für euch beide. x


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Der “Es ist nur William” aus China 
Ich stecke gerade mitten in der Roadshow in England. Daher ein Beitrag für unsere lieben Unterstützer hier:

Als ich zu den kürzlichen Dr. Hund Examen in Shenzhen hinzukam, wo unser Team mehr als 20 Hunde testete, die sich als “Hundeconsultants” beworben hatten, sah ich dieses Bild auf einem Plakat, mit dem wir für das Dr. Hund Programm werben, das ich euch einfach auch zeigen muss.

Bei der Erinnerung an die "Geschichten von “Es ist nur William” aus meiner Jugend musste ich lachen, als ich hier das chinesische Gegenstück in Shenzhen sah!


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