Aus Liebe zu Hunden 
Wenn bei unseren Veranstaltungen in China Hunde und Kinder dabei sind, garantiert das immer Chaos aber auch Glück. Auch bei unserer Feier des Welttiertags vor Kurzem in Shenzhen war das so. Kreischen und Gebell erfüllten den Raum und dazu ein Blitzlichtgewitter die Medien, die diesen Spaß dokumentierten.



Eine ganz besondere Person – Chen Junliang, eine Berühmtheit in Shenzhen – war ebenfalls bei der Veranstaltung anwesend, um zu singen. Junliang ist blind und arbeitet als psychologischer Heiler für die Föderation behinderter Personen im Luohu Distrikt von Shenzhen. Er wählte das Lied „Du bist meine Augen“ zu Ehren eines Hundes namens Xiao Q, den er seinen „Bruder“ nennt. Alle waren von seinen Worten und seiner wunderbaren Stimme berührt.



Die Mutter Juangliangs hat Xiao Q als Welpe aufgezogen und ihn zum Blindenhund ausgebildet, um ihn danach an das Trainingszentrum für Blindenhunde zu verkaufen. Doch nach einem Jahr kamen sie zu dem Entschluss, dass sie sich nicht von Xia Q trennen könnten und beschlossen, ihn zu behalten. Jetzt führt er Junliang von Zuhause ins Büro und überhaupt sind beide nun unzertrennliche, gute Freunde, die großes gegenseitiges Vertrauen haben. Erst kürzlich hat Xiao Q unsere Prüfung als Dr. Hund bestanden. Damit kann er als Hund in der Gemeinde Shenzhen Liebe und Respekt noch weiter verbreiten.

Carol, Betreuerin eines weiteren Hundedoktors, ihren Hund Coffee. Für sie ist er oft der „Vorsitzende der Freude“. Sie war sehr bewegt, als sie bei unserer Veranstaltung ein Waisenkind traf – ein Kind mit Verbrennungen, dem die Finger fehlen. Es hilt Coffee sanft, küsste ihn und erfreute sich an der zärtlichen Zuneigung, die es von Coffee zurück erhielt. In ihrem Microblog sagte Carol dazu, dass „Hunde so etwas Besonderes sind. Sie wurden geboren, um von vielen Menschen geliebt zu werden – Ich bin bereit, der Sklave von Hunden zu sein.“




Solche Augenblicke sind unvergänglich und machen uns sicher, dass unser Dr. Hund Programm auch in Zukunft dafür sorgen wird, den Menschen Wärme und heilende Kraft zu bringen.








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Nothilfe Bärenrettung


Liebe, liebe Jane 
Es war einfach herrlich, Dr. Jane Goodall in Hongkong während ihres Kurzbesuchs und Vortrags bei der Royal Geographical Society zu treffen.

Jane, die einen unserer Bären in Chengdu vor ein paar Jahren auf den Namen „Mandela“ getauft hat, fand in ihrem vollen Terminplan noch Zeit für eine Filmbotschaft an den Premierminister von Vietnam. Darin fordert sie ihn auf, uns den weiteren Betrieb unserer Rettungsstation zu gestatten und so auch dem Geist des Vertrags treu zu bleiben, den er unterzeichnet hat.

In ihrem Vortrag sprach Jane bewegend über ihre Lebensarbeit – von den Anfängen … ihre inspirierende Mutter, die sowohl in ihrer Liebe zu Würmern als auch ihrer Neugier bei der Erforschung der Frage, wie Eier nun tatsächlich gelegt werden, ermutigte. Ihre Mutter begleitete sie auch nach Afrika und ihrer Arbeit mit Dr. Richard Leakey – was schließlich sowohl zu einer weltbekannten Primatologin als auch einer UN Friedensbotschafterin führte.





Jane sprach auch über einen weiteren inspirierenden Einfluss – ihrem Hund Rusty. Das ist wahrscheinlich die Geschichte, die ich am meisten von allen liebe. Das Konzept, Tiere als Individuen zu begreifen, lag auch der Gründung von Animals Asia zugrunde. Und nicht, sie alle in Arten zusammenzufassen oder sie als „Sachen“ zu sehen, die man zu unserem Vorteil ausbeuten kann. So wurde ein Hund namens Max die Inspiration für Dr. Hund – jetzt bereits seit 21 Jahren in Asien – und ein Bär namens Hong die Inspiration des Traums von der Rettung der Bären in China.

Oben: Jane und ihre treuen Fans. Unten: Hier ist Jane mit Michael Neugebauer, dem Verleger und Fotografen, der sein bekanntestes und zur Ikone gewordene Foto von Jane hält. Im letzten Bild sind wir zusammen mit dem lieben „Mr. H“ von Jane – und mit dem fahrenden Teddy, den ich ihr vor ein paar Jahren gab (damit er auf sie aufpasst).






Manchmal wird das Wort „unermüdlich“ viel zu beiläufig verwendet – doch bei Jane passt es ganz gewiss. Sie bleibt nie mehr als drei Wochen auf einem Fleck und ist für alle Tierarten eine bemerkenswerte Botschafterin – und dafür, den zerbrochenen Planeten wieder zu heilen. Mit ihrer Weisheit, ihrem Mitgefühl ist sie ein leuchtendes Beispiel dafür, wie man sein Leben leben soll – die „Dinge“, die wir sammeln, bedeuten am Ende der Tage nichts ohne eine saubere Umwelt, gesunde Familien und Tiere, die unsere Kinder schützen und respektieren. Vielen Dank, Jane und unendliche Kraft und Liebe für Deine weitere Arbeit.


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Noch ein Preis für den Film „Mondbär“ 
Der Film „Mondbär“ erhielt weitere Preise in China. Diesmal von der Jet Li One Foundation.

Der Schauspieler, Produzent und Kampfkunst Darsteller Jet Li beschäftigt sich schon lange mit gesellschaftlichen Themen – seine StiftungFoundation zeichnete „Moon Bear“ (Mondbär) bei einer Veranstaltung in Peking mit drei Preisen aus. Toby, unser Direktor für öffentliche Angelegenheiten, war dort um die Preise für das mutige Produktionsteam - bestehend aus Elsa Xiong, Chen Yuanzhong und Tu Qiao – entgegenzunehmen. Sie wurden von den Juroren für ihren Mut und den positiven Einfluss ihres Films auf den Schutz von Wildtieren gelobt.

Hier nimmt Toby (links) von Jet Li die Preise entgegen.



Wir gratulieren Elsa, Yuanzhong und Tu Qiao von ganzem Herzen dafür, dass sie den leidenden Mondbären eine Stimme gegeben haben. Eine, die mit jedem neuen Preis, den dieser Film erhält und verdient, lauter wird.

Hier ist die ganze Geschichte


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Nothilfe Bärenrettung


Inspiriert durch die Royal Geographical Society, London 
Es war eine wirklich bezaubernde Nacht in der Royal Geographical Society am 18. Oktober in London. Dafür sind wir unseren Gastgebern, David Shepherd Wildlife Foundation, der Environmental Investigation Agency (und speziell Debbie Banks mit ihrem eindringlichen Vortrag über die wachsenden Probleme, denen sich Tiger heute gegenübersehen) sehr dankbar.

Vielen Dank auch an Dr. Kaicun Zhao, die mit so viel Überzeugung und Intelligenz über „Heilen ohne Grausamkeit“ sprach und MC Mark Carwardine für seinen leidenschaftlichen Vortrag über persönliche Erfahrung über das schreckliche Los der Rhinozerosse, darunter speziell eines namens Max, das zu den Hunderten gehört, die in diesem Jahr wegen ihres Horns geschlachtet wurden.

Es gilt so vielen Menschen für diesen Abend zu danken, die alle zu uns kamen, um für ein Ende der Bären- und Tigerfarmen einzutreten.


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Die Welt zu Besuch in unserem Rettungszentrum 
(Für diese verspätete Veröffentlichung auf Grund der Krise in Vietnam bitte ich alle unsere Besucher um Verzeihung.)

Einen solchen September gab es noch nie. Der Strom der Besucher, die aus der ganzen Welt in unser Rettungszentrum nach China kamen, riss nicht ab. Dort hatten wir die Gelegenheit, allen für die vielen Jahre liebevoller Unterstützung der Bären zu danken.

Als erste kamen unsere Freunde aus Luxemburg, die genug Spenden gesammelt haben, damit wir sogar drei Bärenhäuser bauen und 25 Bären retten konnten. Sie waren zum zweiten Mal hier um zu sehen, wie sich die Dinge seit September 2009 entwickelt haben.



Angeführt von Denise Kirchen (im Bild oben in der Mitte) bestand die Gruppe aus Anne, Beatrice, Jean-Marie, Maggy, Christiane, und dem Tourguide Yong Zhang. Es war eine Freude, sie bei uns zu haben. und gemeinsam mit ihnen ihre alten Bärenfreunden zu besuchen: Heather, Ashley, Tina, Francy, Happy, Metty, Lucky 2, Leon und natürlich dem wunderschönen Tibetischen Braunbären, Poupouce.

Denise hatte die Fahne Luxemburgs den ganzen langen Anreiseweg mitgebracht und sie sorgfältig am „Braunbärenhaus“ befestigt, wo Poupouce und ihr Bruder Benji leben, um es im Namen des Teams aus Luxemburg offiziell als „eröffnet“ zu erklären.







Denise und das Team aus Luxemburg waren auch eingeladen, bei unseren Operationen mitzuhelfen. So bei einem Routine Gesundheitscheck bei Tinsley – wo sie dessen Fell streichen, die Klauen schneiden und zusammen mit Tierärztin Jo und den Tierkrankenschwestern Wendy, Karli und Vicky dafür zu sorgten, dass es Tinsley gut geht und er so gesund ist, dass für die nächsten zwei Jahre keine neu Untersuchung mehr ansteht.





An diesem Nachmittag kam auch Pamela Barton MBE, eine ehemalige Präsidentin des SPCA (HK), die mir und den Bären seit fast 30 Jahren eine alte Freundin ist. Pamela ist eine bemerkenswerte Frau, die mehrere Leben in eines gepackt hat und alle mit ihren Geschichten unterhielt und fesselte, die damit begannen, wie sie im zweiten Weltkrieg Jeeps gewartet hat!

Schnell verging der Tag und wir freuten uns daran, die Bären im Sonnenschein miteinander spielen zu sehen oder wie sie sich in ihrem Pool auszustrecken, ehe wir still den Friedhof betraten und den Bereich der Käfige der Schande besichtigten, um dabei über die Tragödie der Bärenfarmen und alles, was daran so abscheulich ist, nachzudenken.

An diesem Abend gab es eine Party vor Ort zur Feier unseres 14. Jahrestags. Bei dieser Gelegenheit konnten wir Denise und dem Team und auch Pamela für ihre Großherzigkeit in den zurückliegenden Jahren mit einem großen „xie xie“ N alle danken. Wenn man bedenkt, dass es auch der Geburtstag von Pamela war, war die Party besonders lustig und alle bekamen einen Kuchen!

Schon am nächsten Tag konnten wir weitere wunderbare Unterstützer begrüßen. Diesmal aus England – Oliver und Gitte, Barbara (Babs), Sarah, Daphne, Jenny, Neal und Melissa – wieder langjährige, großmütige Unterstützer, die seit dem Start unserer Kampagne zusammen mit Animals Asia einen langen Weg gegangen sind.

Am Morgen gab es für Pamela eine Geburtstagsüberraschung – sie konnte Beau, einen ihrer gesponserten Bären, ganz aus der Nähe sehen. Auch bei ihm war ein Gesundheitscheck fällig. Als wir in das Hospital kamen, um die Tierärzte und das Bärenteam zu treffen, lag er dort bereits auf dem Tisch. Oliver und Gitte waren unsere offiziellen Tierkrankenschwestern an diesem Morgen, doch die anderen machten alle mit bei Beaus Gesundheitscheck, den er auch problemlos überstand.

Am Nachmittag, auf dem Dach von Hauses Nr. 10, dauerte es nicht lange, bis unser lieber alter Oliver in sein Freigehege heraustrat, um dort langsam und steif nach Futter zu suchen. Das ist für ihn der schönste Teil des Tages und wir konnten ihn fast „brummen“ hören, wie er da herumtapste und nach seinem „Smorgrasbrod“ und anderen Leckereien suchte. Natürlich wagte ich es kaum, die anderen anzusehen, da ich wusste, es würde Tränen geben – aus Traurigkeit und aus Freude für einen Bären, der 30 Jahre in einem Käfig leben musste, aber nun sein neues Leben liebt.

Am Abend gab es auf dem Dach von Haus 5 und 6 ein Essen, bei dem auch die Tierärzte und die Bärenteams dabei waren und man sich kennenlernen und Geschichten über die Bären austauschen konnte. Leise schlichen wir um 19 Uhr hinunter zu den Bären, um zu sehen, wie sie in ihren Hängekörben schlummern. Wir lächelten im Wissen darüber, dass sie jetzt bis 8 Uhr am nächsten Morgen träumen (und manchmal schnarchen). Das kann man einen guten Schlaf nennen.

Am nächsten Tag bekam unser Team aus England etwas ganz anderes zu sehen. Unsere Hundedoktoren. Wir gingen in ein Altersheim in Chengdu, um dort die Bewohner und ihre speziellen Therapeuten zu treffen, die an diesem Morgen gekommen waren, um den alten Menschen ihre besondere Zuneigung zu schenken. Die Stimmung war unbeschreiblich, als die Senioren sich um die Hunde scharten und ihnen Leckerbissen und Streicheleinheiten anboten. Unsere freiwilligen Helfer von Dr. Hund hatten alles im Griff, aber natürlich auch Suki und ihr Team, die als Begleitung unserer Besucher aus England dabei waren.

Zuletzt konnten wir in dieser Woche noch die Sponsoren des Bären Bill in Chengdu begrüßen – Steve und Sue Dullard aus Hongkong, zusammen mit ihrer Nichte Tegan. Steve, Sue und ich kennen uns seit Jahren – und ich werde nie ihren Hochzeitstag vor vielen Jahren vergessen, als sie ihre Freunde statt eines Hochzeitsgeschenks baten, für Animals Asia zu spenden. Sie sind mehr als großzügig. Sie sind auch sehr lustig und waren - völlig ungewöhnlich für sie (Grins) - fast sprachlos, als Bill mehrmals bis zum Zaun kam, um sie zu begrüßen.



Herzlichen Dank an Richard Zhou, besonders dafür, Ansprechpartner bei der Koordinierung unserer Besucher vor Ort zu sein – und besonderen Dank auch an alle, die unseren internationalen Besuchern und Freunden wieder ein paar unvergessliche Tage im Bärenland ermöglicht haben.


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